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Ort: Neumünster |
Der Fachkongress Conbau Nord hat sich als hochrangige Plattform für den Austausch zwischen Politik, Wissenschaft und Praxis etabliert und setzt wichtige Impulse für die Zukunft des Bauens und Wohnens in Deutschland.
Im Fokus steht insbesondere das Thema der integrierten Gebäude- und Energieplanung – ein zentraler Baustein für das Gelingen der Wärmewende. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Gebäudeenergiegesetz und der steigenden Anforderungen an eine klimaneutrale Transformation des Gebäudebestands braucht es abgestimmte Lösungen zwischen Kommunen, Energieversorgung und Wohnungswirtschaft. Die entsprechende Session wird von Generalsekretär Christian Huttenloher moderiert. In diesem Rahmen diskutieren hochrangige Expertinnen und Experten, wie integrierte Planungsansätze dazu beitragen können, komplexe Transformationsprozesse effizient, wirtschaftlich und sozial verträglich umzusetzen.
Die Conbau Nord wird seit 2023 gemeinsam von der Investitionsbank Schleswig-Holstein, der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, und der Hochschule Lübeck im Rahmen der Messe NordBau organisiert und durchgeführt. Sie bringt zentrale Institutionen, Unternehmen und öffentliche Akteure zusammen, die Verantwortung für die Entwicklung des Wohnungs- und Gebäudesektors tragen. Mit ihrem Fokus auf Praxisrelevanz, Innovationskraft und strategische Fragen der Transformation bietet die Conbau Nord einen fachlich anspruchsvollen und zugleich anwendungsorientierten Rahmen. Sie richtet sich an alle, die den Wandel im Wohnungsbau aktiv gestalten.
Ort: Online & Berlin |
Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie für die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft. Doch welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit KI-Anwendungen tatsächlich Mehrwert für Planung, Genehmigung, Betrieb und Bewirtschaftung liefern?
Im Transformationsdialog „Souveräne Bau-KI“ diskutieren Expert*innen aus Verwaltung, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Digitalisierung über die Grundlagen einer zukunftsfähigen KI-Nutzung. Im Mittelpunkt stehen souveräne Dateninfrastrukturen, interoperable Standards, KI-gestützte Genehmigungsprozesse sowie modellbasierte Ansätze für die Bewirtschaftung von Gebäuden und Freiräumen.
Anhand konkreter Praxisbeispiele wird deutlich, dass Souveräne Bau-KI bereits heute reale Anwendungen hervorbringt. Kommunale Datenplattformen, digitale Genehmigungsverfahren und intelligente Analysen für den Gebäudebetrieb zeigen, welches Potenzial in der Verbindung von Daten, Standards und KI steckt.
Gleichzeitig zeigt sich, dass das größte Potenzial dort entsteht, wo Daten, Standards und KI-Anwendungen miteinander verbunden werden.
Ort: Wiesbaden |
Wie lassen sich die neuen Anforderungen an die Arbeitswelt mit dem baulichen Erbe des Industriezeitalters verbinden? Am Beispiel des Industriestandortes am Wiesbadener Rheinufer möchten wir gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis Strategien und Lösungsansätze für die Nachnutzung und Weiterentwicklung ehemals industriell genutzter Anlagen diskutieren. Die ehemalige Kraftwerkhalle und das von dem Architekten Ernst Neufert entworfene Hochhaus der Nachkriegsmoderne bieten mit ihrer besonderen Geschichte vielfältige Anknüpfungspunkte für Reflexion, Austausch und neue Denkanstöße. Teilnehmende der Fachtagung haben zusätzlich die Möglichkeit, an einer Werksführung der Dyckerhoff GmbH teilzunehmen.
Ort: Online |
Am 22. September 2026 findet ein digitales Werkstattgespräch statt, bei dem die Siegerprojekte des Wettbewerbs "Aus LEER wird MEHR 2025" ihre Ansätze und Erfahrungen vorstellen.
Ziel des Bundeswettbewerbs „Aus LEER wird MEHR“ ist es, herausragende Projekte, Strategien und Konzepte zur Reaktivierung von Leerständen in ländlichen Räumen sichtbar zu machen. Die ausgezeichneten Projekte sollen andere Regionen, Kommunen und Akteure inspirieren und dazu anregen, eigene Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Der Wettbewerb möchte damit neue Impulse für die Entwicklung lebendiger ländlicher Räume setzen.
Ort: Erfurt |
Die jährlich in Berlin ausgerichtete Veranstaltungsreihe Kommunaldialog wird erstmalig um eine Veranstaltung in einer ausgewählten Region ergänzt. Ziel ist es, den Austausch zu aktuellen wohnungspolitischen Fragestellungen zu fördern und mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern direkt ins Gespräch zu gehen. Vor diesem Hintergrund bietet der Kommunaldialog eine gemeinsame Gesprächsplattform für Vertreterinnen und Vertreter der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, für Fachleute sowie Akteurinnen und Akteuren der ländlichen Räume. Gemeinsam werden unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen und zentrale Herausforderungen der kommunalen Wohnraumentwicklung diskutiert.
Während einige ländliche Regionen mit Bevölkerungsrückgang und Gebäudeleerständen umgehen müssen, stehen andere vor der Herausforderung, ausreichend Wohnraum für eine wachsende Nachfrage zu schaffen. Der Kommunaldialog vor Ort in der Stadt Erfurt rückt dieses Spannungsfeld unter dem Titel "Wohnen in ländlichen Räumen – zwischen Leerstand und Wachstumsdruck" in den Fokus. Seitens des Bundes wird Frau Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretären bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, das Thema bundespolitisch einordnen und die Aktivitäten des Ministeriums zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wohnen in ländlichen Räumen vorstellen. Gern können Sie sich aktiv mit ihren Beiträgen in die Diskussion einbringen.
Ort: Online |
FOKUS: Städtebauliche Verträge zur Sicherung der Planungen
Das Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung ist nach langwierigen und kontroversen Debatten im Herbst 2025 beschlossen worden. In der medialen Öffentlichkeit vor allem mit dem Begriff „Bauturbo“ beschrieben, gehen damit umfangreiche Befreiungen im Planungsrecht einher.
Doch die beschleunigte Umsetzung wirft auch kritische Fragen auf: Geht Schnelligkeit zulasten von Qualität, Beteiligung und langfristiger Stadtentwicklung? Fachplaner:innen, Stadtentwickler:innen und Vertreter:innen der kommunalen Praxis warnen vor überhasteten Entscheidungen, der Schwächung öffentlicher Beteiligung und der Gefahr einer funktionalen wie gestalterischen Verarmung unserer Städte.
In diesem Seminar werden die Bedeutung sowie die Gestaltung städtebaulicher Verträge im Kontext des „Bauturbo“ erläutert, insbesondere im Hinblick auf verschiedene Vertragstypen und mögliche Vertragsinhalte unter Einbeziehung von Gestaltungsbeispielen.
Ort: Hannover |
Wir möchten uns gemeinsam Quartiersprojekte mit einem ausgeprägten ökologischen und/oder sozialen Anspruch ansehen. In der Praxis zeigt sich, dass privat finanzierte Projekte mit entsprechenden Zielsetzungen im Verlauf der Entwicklung aus wirtschaftlichen Gründen häufig abgeschwächt oder teilweise aufgegeben werden. Anhand aktueller sowie bereits seit längerem realisierter Beispiele im Stadtteil Hannover-Bothfeld sollen die dabei gewonnenen Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven - Stadt, Investor*innen, Planer*innen - diskutiert werden. Wir besichtigen hierzu die Projekte Teilerhöfe, Herzkamp und Laher Wiesen (Grasdachsiedlung).
Ort: Online |
Wie gelingt der Einstieg in die Städtebauförderung? Welche Grundlagen und erste Schritte sind für die Vorbereitung einer Gesamtmaßnahme wichtig? Und wie wird aus einer städtebaulichen Herausforderung eine förderfähige Gesamtmaßnahme?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der digitalen Transferwerkstatt "Kompass Städtebauförderung: Grundlagen und Praxis", die am 22. September 2026 stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Kommunen, die sich erstmals oder erneut mit der Vorbereitung einer städtebaulichen Gesamtmaßnahme befassen und sich einen kompakten Überblick über zentrale Aspekte der Städtebauförderung sowie Einblicke in die kommunale Praxis verschaffen möchten.
Die Transferwerkstatt vermittelt praxisnahe Hinweise zu den Zielen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Städtebauförderung, zum typischen Ablauf und zur Wahl geeigneter Instrumente. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Erfahrungen aus der kommunalen Praxis: Im Fokus stehen dabei die Erarbeitung von Planungsgrundlagen, insbesondere des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK), sowie die frühe Beteiligung und Einbindung relevanter Akteure. Damit bildet die Veranstaltung den Auftakt zu weiteren Formaten, die sich mit der Vorbereitung, Begleitung, Umsetzung und dem Abschluss von Städtebauförderungsmaßnahmen befassen.
Ort: Online |
Als Initiative aus der EU New European Bauhaus (NEB) Community helfen wir Quartiere dabei, nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten.
In diesem Workshop erfahren Sie, wie Kommunen und Quartiersentwickler hinsichtlich Klimaanpassung in Großstädten, insbesondere bei Hitzestress, aktiv werden und sich zukunftsfähig aufstellen können.
Ablauf:
1. Einführung und Vorstellung des NEB Labs
2. Vortrag von Matthias Winkler (Fraunhofer IBP) und Kai Babetzki (Drees & Sommer)
3. Einführung in das vom Lab angebotene Matchmaking und potentielle Förderungen
4. Q&A
Ort: Online |
Wie lassen sich Leerstände aktiv reduzieren und Innenstädte gezielt weiterentwickeln? Im cima.praxisforum online zeigen wir am 24.09.2026 um 11 Uhr, wie Kommunen, Wirtschaftsförderungen und Citymanagements dabei praxisnah vorgehen können.
Im ersten Teil stellen wir ausgewählte Best Practices aus dem Praxispool „stadtimpulse“ vor. Sie zeigen, wie andere Kommunen bereits mit Leerstand, neuen Nutzungen und Innenstadtbelebung umgehen.
Im zweiten Teil geht es um das Matchingtool CityFlächen. Wir zeigen, wie freie Ladenlokale, Nachnutzungspotenziale und passende Betreiber systematisch zusammengeführt werden. Durch die Verknüpfung mit Filial- und Expansionsdaten der cima können passende Unternehmen gezielter identifiziert und Ansiedlungen strategischer vorbereitet werden.
Das Webinar richtet sich an Kommunen, Stadtmarketingorganisationen, Wirtschaftsförderungen, Citymanagements und alle, die Leerstände strategisch reduzieren möchten.
Ort: Online |
Wie gelingt es, Gebäude so rückzubauen, sodass wertvolle Materialien und Bauteile erhalten bleiben? Die Veranstaltung beleuchtet Strategien und Praxisbeispiele für den selektiven Rückbau und zeigt auf, wie Stoffströme effizient im Kreislauf gehalten werden können. Im Fokus stehen innovative Ansätze, die den Wandel zu einer ressourcenschonenden und zirkulären Bauwirtschaft unterstützen.
Referentin ist Frau Theresa Rüdiger, M.Sc., Projektleiterin am Kompetenzzentrum Nachhaltig Bauen der Kempen Krause Ingenieure GmbH
In unserem Mittagstisch-Format Re:Build informieren wir Sie in kurzen Vorträgen über nachhaltige und zirkuläre Methoden im und am Gebäude. Im Anschluss an den etwa 60-minütigen Vortrag haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und die gezeigten Inhalte zu diskutieren.
Ort: Berlin |
Der modernisierte Staat soll schneller und wirkungsvoller politische Herausforderungen meistern und auch auf diesem Weg die Demokratie stärken. Aber was bedeutet das für die Kommunen? Welchen Vertrauensvorschuss und welche Handlungsspielräume brauchen sie, um adäquat auf lokale Probleme reagieren zu können? Werden sie in der Lage sein, eigenständig wirkungsvolle politische Lösungen zu konzipieren? Oder führt dies zu einer anders gelagerten Überforderung der kommunalen Ebene? Der Stadt im modernisierten Staat ist unser erster Programmteil gewidmet.
Auf den Staatsumbau folgt im zweiten Teil der Veranstaltung der Stadtumbau. Wie sind all die politisch formulierten Ansprüche einzulösen? Mobilitätswende, Energiewende, Klimawandelvorsorge, Wohnungsbau, wirtschaftlicher Strukturwandel, infrastrukturelle Konsequenzen des demografischen Wandels usw. In welchem Umfang und in welchen Konstellationen sind derartige multiple Eingriffe in die gebaute Stadt sinnvoll und machbar? Welches städtebauliche Qualitätsversprechen kann die Kräfte freisetzen, die nötig sein werden, um eine derartige Stadtverwandlung anzutreiben?
Über diese Themen sprechen und diskutieren wir auf unserem Verbandstag in Berlin mit Gästen aus Politik, kommunaler Praxis, Planung und Ihnen.
Ort: Hannover |
Gemeinsam stark: Solidarische Wohn-, Unterstützungs- und Pflegeformen für eine alternde Gesellschaft
Der 18. Niedersächsische Fachtag Wohnen im Alter findet in diesem Jahr wieder in Hannover statt. Bitte merken Sie sich den Termin bereits jetzt vor – weitere Informationen zu Programm, Veranstaltungsort und Anmeldung folgen in Kürze.
Ort: Online |
Die Innenentwicklung gehört nach wie vor zu den zentralen Leitbildern und zugleich zu den zentralen Herausforderungen städtebaulicher Entwicklung. Vergangene Novellierungen des Städtebaurechts haben die Herausforderungen vielfach an unterschiedlichen Stellen aufgegriffen, insbesondere die zügige Realisierung von Nachverdichtungen und Nutzungsmischungen zu ermöglichen.
Zentrale Instrumente, die in den vergangenen Jahren eingeführt worden sind, sollen im Rahmen der Veranstaltung einem aktuellen blick unterworfen werden.
Durch den „Bauturbo“ und die bevorstehende „große BauGB-Novelle“ kommen weitreichende Gesetzesneuerungen, die auf einen beschleunigten Wohnungsbau abzielen, hinzu. Dazu gehören unter anderem das beschleunigte Verfahren nach § 13a BauGB sowie das Vorkaufsrecht für „Problemimmobilien” bzw. „Schrottimmobilien”. Im Rahmen der Veranstaltung werden diese mit Blick auf die Innenentwicklung sowie an diese gerichtete Qualitätsansprüche betrachtet und diskutiert.
Ort: München |
Die EXPO REAL, Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, findet im Oktober 2026 auf dem Gelände der Messe München statt. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa, den Mittleren Osten bis in die USA. Das umfangreiche Konferenzprogramm mit rund 400 Referenten bietet einen fundierten Überblick über aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes.
Ort: Online |
Monitoring – Erfolge messen und sichtbar machen
Beim 5. Kommunalen Fachaustausch stehen die Vorstellung des bundesweiten Monitoring-Schemas von BBSR und BMWSB, der Austausch zu kommunalen Monitoringansätzen und Erfahrungen mit Bau-Turbo-Vorhaben sowie ein Ausblick auf die Formate der zweiten Phase des Umsetzungslabors im Fokus.
Der Austausch richtet sich an kommunale Vertreterinnen und Vertreter, die den Bau-Turbo in ihrer Praxis umsetzen oder sich auf den Weg machen wollen, sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit.
Praxiserfahrungen teilen
Der Bau-Turbo ist in der kommunalen Praxis angekommen. Es wurden Grundsatzbeschlüsse gefasst und Verfahren für den Umgang mit den neuen Regelungen entwickelt. Jetzt geht es darum den Blick auf die Anwendungsfälle zu richten. Wie oft wird das Gesetz angewendet? Welche Fälle kommen in Frage und welchen Herausforderungen wird damit begegnet? Zeigt sich bereits eine Beschleunigung vor Ort? Welche Erkenntnisse lassen sich bereits aus der Praxis ableiten? Und wie können Kommunen voneinander lernen?
Bundesweites Monitoring
Das bundesweite Monitoring des BBSR und BMWSB zur Anwendung des Bau-Turbo läuft jetzt an. Es soll die Kommunen bei der systematischen Erfassung und Auswertung der Anwendungsfälle unterstützen und zugleich einen Überblick schaffen, wie die neuen Instrumente in der Praxis genutzt werden und welche Erfahrungen die Kommunen bei der Anwendung machen. Das neue Monitoring-Schema und alle wichtigen Informationen und Vorteile für interessierte Kommunen werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.
Darum geht’s konkret
- Umsetzungslabor & Modellkommunen
- Vorstellung des bundesweiten Monitoring-Schemas
- Podium: Anforderungen und Erfahrungen aus der Praxis
- Break-out Sessions: Kurze Impulse aus den Modellkommunen & Diskussion
Ort: Online |
In diesem Werkzeuge-Webinar der Agentur für kommunalen Klimaschutz erfahren Sie, welche Bedeutung der private Gebäudebestand für den Klimaschutz hat und wie Kommunen Sanierungsmaßnahmen im Ein- und Zweifamilienhausbestand anregen und unterstützen können. Ein Einblick in die kommunale Praxis und Fragerunden geben Raum für den Erfahrungsaustausch.
Das erwartet Sie:
Warum ist die Sanierung des privaten Gebäudebestands ein Thema für kommunales Verwaltungshandeln?
Was sind typische Sanierungsmaßnahmen und Anlässe für Sanierungen?
Welche Informations-, Beratungs- und Aktivierungsinstrumente gibt es und für welche Zielgruppen eignen sie sich?
Welche Akteure sollten in kommunale Unterstützungsangebote eingebunden werden?
Ort: Berlin |
Die Digitalisierung prägt und verändert Planung, Bau, Betrieb und Bestandsmanagement von Gebäuden im Speziellen sowie Stadtentwicklung und Wohnungswesen im Allgemeinen grundlegend: Digitale Modelle, vernetzte Datenplattformen und digitale Zwillinge eröffnen neue Möglichkeiten, Region, Gesamtstadt, Quartier sowie den Bau und Betrieb der Gebäude enger miteinander zu verknüpfen. Digitale Rückkopplungen aus Bau, Nutzung und Betrieb lassen sich systematisch für Planung und Anpassung einsetzen. Allerdings vollzieht sich die Digitalisierung bislang noch unterschiedlich schnell und mit variierender Tiefe – je nach Akteur, Ebene und Anwendungsfeld. Vor diesem Hintergrund stellt die DV‑Jahrestagung 2026 unter dem Motto “Smart Planning for Smart Living: Digitalisierung von Prozessen für Stadtentwicklung und Wohnen” die Frage, wie Digitalisierung in Planungsprozessen, Stadtentwicklung und Wohnungswesen strategisch weiterentwickelt und wirksam eingesetzt werden kann.
Im Fokus unserer Tagung stehen nicht einzelne digitale Anwendungen, sondern das Zusammenspiel von Prozessen, Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen. Welche Voraussetzungen müssen Akteur:innen auf unterschiedlichen Ebenen schaffen? Welche digitalen Infrastrukturen, Standards und Schnittstellen werden benötigt? Und wie gelingt ein verantwortungsvolles und belastbares Datenmanagement? Denn entscheidend ist, dass Informationen über Zuständigkeits- und Prozessgrenzen hinweg genutzt werden können. Damit verbunden sind Fragen der Interoperabilität, Transparenz und rechtlichen Verlässlichkeit ebenso wie Anforderungen an die Weiterentwicklung planungs- und genehmigungsrechtlicher Rahmenbedingungen. Auch den Einsatz Künstlicher Intelligenz wollen wir ansprechen: Sie kann Analysen unterstützen, komplexe Zusammenhänge sichtbar machen und Prozesse effizienter gestalten. Gleichzeitig bleibt zu klären, welche Funktionen sie übernehmen kann – und wo fachliche Bewertung, politische Entscheidungsprozesse und Verantwortung unverzichtbar bleiben.
Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der DV‑Jahrestagung bringt dazu Perspektiven aus Politik, Verwaltung, Kommunen, Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie Technologiepraxis zusammen. Ziel ist es, Orientierung für einen digitalen Wandel zu geben, der Stadtentwicklung und Bauen langfristig prägen wird.
Ort: Hamburg |
Praxisnahe Impulse für Kommunen, Stadtplanung, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft
Vor allem in den Großstädten sind die Preise für das Wohnen stark gestiegen und eine Trendwende nicht absehbar. Der Nachfragedruck bleibt hoch, zugleich ist der Neubau von Wohnungen eingebrochen. Aber selbst bei einer deutlichen Erholung des Neubaus ist das Defizit insbesondere bei preisgünstigem Wohnraum nicht zu decken. Auch stellt sich die Frage, ob angesichts der recht großen durchschnittlichen Wohnfläche pro Person die Probleme der Wohnungsversorgung vor allem durch Neubau bewältigt werden sollten. Steckt nicht in einer stärkeren Aktivierung des Bestands viel Potenzial, die Wohnungsversorgung nachhaltig zu verbessern und den Wohnungsmarkt zu entspannen?
Auf der Tagung werden Ansätze vorgestellt und diskutiert, mit denen durch attraktive und sozialverträgliche Angebote eine bessere Nutzung von bestehenden Wohnungen, Gebäuden und Quartieren erreicht werden kann. Dabei sollen konkrete Lösungs- und Handlungsansätze für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft sowie die Wohnungs- und Stadtpolitik ausgeleuchtet und weiterentwickelt werden, die bislang wenig Beachtung gefunden haben.
In einzelnen Working Sessions werden die Themen mittels Impulsvorträgen aus der Praxis in den Fokus genommen und gemeinsam mit Ihnen diskutiert. Dabei können durchaus auch unterschiedliche Vorschläge für eine Potenzialaktivierung im Bestand entwickelt werden. Bringen Sie Ihre Praxiserfahrungen und Fragen gerne mit ein!
Ort: Berlin |
Der wassersensible Umbau bestehender Gebäude ist entscheidend für eine klimaangepasste Stadt – und zugleich besonders anspruchsvoll. Im Fokus stehen Strategien, Betriebskonzepte und Rahmenbedingungen für die Integration blau-grüner Maßnahmen – auch unter komplexen Bedingungen wie Denkmalschutz, Nutzungskonflikten und begrenztem Raum. Anhand konkreter Praxisbeispiele und Forschungsprojekten wird gezeigt, wie sich technische, gestalterische und funktionale Anforderungen verbinden lassen und welche Mehrwerte für Stadtklima und Aufenthaltsqualität entstehen.