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Gebäudedaten verteilt auf Excel-Listen, alte Akten und unvollständige Pläne – aber keine zentrale Übersicht, was der kommunale Gebäudebestand wirklich kostet und wo der Sanierungsbedarf liegt. Kennen Sie das? Bürgermeister Nikolas Kopp aus der Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl (Baden-Württemberg) hat dieses Problem gelöst. Wie genau das geklappt hat, erklärt er in einem kostenlosen Webinar am 17. April 2026 von 11 bis 12 Uhr..
In dem Live-Interview gibt Bürgermeister Nikolas Kopp Einblicke aus erster Hand: Die Gemeinde Sasbach a. K. hat gemeinsam mit dem Unternehmen PLAN4 ein Pilotprojekt gestartet und die digitale Gebäudebewertung erfolgreich in den Arbeitsalltag integriert. Anhand dieses Praxisbeispiels erfahren die Teilnehmenden, welche Vorteile die digitale Gebäudebewertung für eine Kommune mit sich bringt und wieso die Umsetzung zukunftsorientiert ist.
Im Gespräch werden folgende Themen geklärt:
- Wie die Ausgangssituation in Sasbach war und welche Herausforderungen es im Gebäudemanagement gab
- Der Weg vom Pilotprojekt inklusive detaillierter 3D-Erfassung eines Gebäudes bis hin zur Präsentation vor dem Gemeinderat
- Wie Kostenschätzungen für Sanierungen auf ± 10% Genauigkeit möglich werden – und was das für die Haushaltsplanung bedeutet
- Die Erkenntnisse des Projekts & wie die Lösung heute im Alltag eingesetzt wird: von der Zustandsbewertung bis zur Energieeffizienzplanung nach BEG
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Hitzeperioden, Starkregen und Extremwetterereignisse belasten Straßen, Haltestellen und Verkehrsnetze – und sie belasten diejenigen, die per ÖPNV oder mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind. Wie lassen sich Verkehrssysteme widerständiger machen? Welche Maßnahmen zahlen auf eine nachhaltige kommunale Mobilitätsplanung ein, die auch die klimabedingten Belastungen berücksichtigt?
Ein Wort, das in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht, ist „Resilienz“. Doch was bedeutet Resilienz für Kommunen und urbane Systeme? Welche Rolle spielt sie im Bereich Mobilität? Martina Hertel, Expertin für Mobilität beim Deutschen Institut für Urbanistik, schlägt einleitend den Bogen von der Begriffsbestimmung zu Umsetzungsmöglichkeiten im planerischen Kontext.
Starkregen und regelmäßige Überschwemmung von Straßenabschnitten bilden den Ausgangspunkt unseres Praxisbeispiels. Die Stadt Oldenburg und der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) haben einen Weg gefunden, um Wasserschäden zu vermindern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen: Sonden im Kanal unter der Alexanderstraße senden bei rapide steigendem Wasserstand ein Signal, das an sieben Standorten dynamische Verkehrszeichen aktiviert. Julia Oberdörffer vom OOWV stellt vor, wie die neuen digitalen Schilder den Verkehr automatisch um den überfluteten Bereich herumleiten, und erklärt die parallel ablaufende Informationskette, welche Stadt, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, ÖPNV und Kläranlage alarmiert.
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Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend zu einem strategischen Werkzeug in der Stadt- und Regionalplanung. Gerade im Kontext von Klimaanpassung, Resilienz und nachhaltiger Transformation bieten KI-basierte Werkzeuge Planungsakteuren völlig neue Möglichkeiten, komplexe Zusammenhänge sichtbar und steuerbar zu machen.
Ob bei der Analyse klimatischer Risiken, der Bewertung städtebaulicher Maßnahmen oder der partizipativen Entwicklung von Zukunftsszenarien, KI kann große Datenmengen analysieren, optimierte Planungsentwürfe simulieren und effiziente Beteiligungsprozesse gestalten.
Diese Fortbildungsveranstaltung beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz dabei unterstützen kann, qualitativ hochwertige klimaresiliente Stadtquartiere zu entwickeln. Es werden konkrete Strategien vorgestellt, um die Potenziale der KI für effiziente und inklusive Planungsprozesse zu nutzen um zukunftsfähige, klimagerechte und -resiliente Quartiere und Städte zu gestalten.
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Öffentliche Freiräume übernehmen insbesondere in den Ballungsräumen vielfältige soziale Funktionen. Sie werden gebraucht, um zu arbeiten, sich zu treffen, Ruhe zu finden oder Kinder zu betreuen. Da diese Räume jedoch nur begrenzt zur Verfügung stehen, müssen die Bedürfnisse unterschiedlicher Gruppen ausgehandelt und diese dann in räumliche Gestaltung übersetzt werden. Wenn vielfältige Funktionen und vielfältige Nutzergruppen sich in einem Freiraum wohlfühlen, “funktioniert” er als friedlicher Ort im Stadtraum. Dieser TiD lädt Vertreter*innen von Kommunen, Initiativen und Gestalter*innen ein, um Beispiele für die erfolgreiche Umsetzung von Freiräumen im Sinne sozialer Infrastrukturen zu diskutieren.
Zentrale Fragestellungen sind:
- Was sollten öffentliche Räume leisten?
- Wer entscheidet darüber?
- Wie werden unterschiedliche Ansprüche ausgehandelt?
- In welchem Verhältnis stehen klassische Planungsprozesse, ökonomische Interessen und soziales Engagement bei der Gestaltung öffentlicher Räume?
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Am 14. April 2026 von 10:00 bis 13:00 Uhr findet das zweite Webinar der Reihe „Städtebaulicher Denkmalschutz: Aktuelle Fragestellungen und Praxiswissen zu Erhalt, Sicherung und Entwicklung des baukulturellen Erbes“ statt. Das Thema lautet „Werte sichern! Baukulturelles Erbe erfassen, beschreiben und bewerten“. Beleuchtet werden Inventarisation, Analyse und Erfassung im städtebaulichen Denkmalschutz. Das Spektrum reicht von kommunalen Analyseinstrumenten über Denkmalkonzepte bis hin zu digitalen Methoden.
Die achtteilige Reihe wird im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) durchgeführt. Sie vermittelt aktuelle Fragestellungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisbeispiele des städtebaulichen Denkmalschutzes.
Die kostenfreien Webinare richten sich an Mitarbeitende von Kommunalverwaltungen, Planungsbüros, Forschungsinstitutionen, Landesbehörden sowie an alle weiteren Interessierten. Ziel ist es, das Thema Städtebaulicher Denkmalschutz auf die öffentliche Themen- und Handlungsagenda zu setzen und den aktuellen Diskurs greifbar zu machen.
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Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen orientiert sich eine wachsende Zahl von Kommunen am Konzept der altersfreundlichen Städte und Gemeinden der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Auch im deutschsprachigen Raum hat sich mit einer zunehmenden Zahl an Mitgliedern im Globalen Netzwerk altersfreundlicher Städte und Gemeinden (GNAFCC) etwas in Bewegung gesetzt.
Um den Austausch zwischen den beteiligten Kommunen und anderen interessierten Akteuren der kommunalen Altenhilfe-, Sozial- und Stadtplanung zu fördern, laden die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in Kooperation mit dem Zukunftsraum Demografie und der Körber-Stiftung zu einem Online-Austausch ein. Dieser findet im Vorfeld des 3. Weltkongresses zu altersfreundlichen Städten und Gemeinden (16. bis 18. Juni 2026 in Donostia/San Sebastián) statt.
Zentrales Anliegen des Austauschs ist es, über das Konzept der altersfreundlichen Städte und Gemeinden zu informieren, Unterstützungsangebote für Kommunen vorzustellen sowie die Herausforderungen für interessierte Kommunen und ihre Bedarfe zu erfassen. Der Austausch richtet sich gezielt an Akteure der kommunalen Altenhilfe-, Sozial- und Stadtplanung, sowohl aus den Kommunen, die das Konzept der WHO bereits nutzen als auch aus Kommunen, die sich dafür interessieren und eine Beteiligung anstreben.
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Der demografische Wandel wirft für Kommunen grundlegende Entscheidungsfragen auf: von der sozialen Infrastruktur bis hin zu den Themen Teilhabe und Wohnen. Um diese Entwicklungen vorausschauend zu gestalten, ist eine evidenzbasierte und strategisch angelegte Demografiestrategie erforderlich.
In einem konzeptionellen Impuls zeigt Sabine Slapa, Geschäftsführerin der Stadt- und Regionalentwicklung „die raumplaner“ und Beraterin im Zukunftsraum Demografie, welchen Mehrwert strategisches Handeln bietet und wie Kommunen demografische Entwicklungen systematisch analysieren und in tragfähige Prozesse übersetzen können. Anschließend gibt die Stadt Oldenburg Einblicke in ihre aktuelle strategische Arbeit. Die dort entwickelte Demografiestrategie sowie die ‚Agenda Selbstbestimmt und mittendrin! – Handlungskonzept für ein altersgerechtes Oldenburg‘ zeigen, wie strategische Ansätze wirksam umgesetzt und weiterentwickelt werden. Referentin Susanne Jungkunz, seit 2017 verantwortlich für die Strategische Sozialplanung, erläutert die Umsetzung der Vision einer inklusiven und teilhabeorientierten Stadt Oldenburg, mit Schwerpunkten auf der altersgerechten Stadtentwicklung und dem Aufbau eines inklusiven Quartiersmanagements. Im Rahmen ihrer Tätigkeit teilt sie sowohl erfolgreiche Schritte als auch wertvolle Lernerfahrungen.
Das Seminar bildet den Auftakt zum thematischen Schwerpunkt „Prognose, Monitoring, Strategie“ im zweiten Quartal 2026 im Zukunftsraum Demografie.
Zur Anmeldung
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Mit der neuen Webinar-Reihe „Interreg im Dialog – Austausch | Wissen | Vernetzung“ bieten die deutschen Interreg B-Kontaktstellen gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Plattform zum programmübergreifenden Austausch.
Am 23. April (10:00 bis 11:30 Uhr) findet das zweite Webinar der Reihe zum Thema „Klimaanpassung in Städten und Regionen“ statt.
Die Anpassung an den Klimawandel stärkt die Widerstandsfähigkeit von Städten und Regionen gegenüber zunehmenden Extremwetterereignissen. Damit werden unsere natürliche Umwelt, Lebensqualität, Infrastruktur und lokale Wirtschaft geschützt. Lösungen entstehen, wenn Akteure ihr Wissen teilen, voneinander lernen und Lösungen entwickeln, um Herausforderungen wie Hitze, Starkregen und Dürre gemeinsam zu begegnen.
Das erwartet Sie:
- Kompakte Projekt-Pitches mit Praxisbeispielen
- Thematische Diskussionsrunden zu Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Gesundheit
- Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten
- Einblicke in die Entwicklung zur nächsten Interreg-Förderperiode
Die Reihe richtet sich an Projektpartner laufender Interreg B-Projekte sowie an weitere Interessierte – ausdrücklich auch ohne bisherige Interreg-Erfahrung.
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Per App einen Shuttle anzufordern und dann in einen vollautomatisierten Elektro-Bus einzusteigen, der seine Passagiere fahrerlos zum Ziel bringt – noch hat diese Vorstellung für die meisten von uns einen gewissen Science-Fiction-Touch. Dabei bietet das autonome Fahren gerade auch für den öffentlichen Verkehr große Vorteile: Von assistierten Systemen bis hin zu vollautonomen Fahrzeugen entwickelt sich die Technologie rasant, sie hat laut Fachleuten das Potenzial, den Straßenverkehr sicherer, effizienter und komfortabler zu gestalten.
Was bedeutet das für eine zukunftsweisende kommunale Mobilitätsplanung? Wo liegen die Chancen für Städte und Gemeinden, die ihr ÖPNV-Angebot verbessern möchten – und wie können Herausforderungen überwunden werden?
Das Bundesverkehrsministerium sieht die Digitalisierung des Verkehrssektors, insbesondere Technologien rund um das autonome und vernetzte Fahren, als große Chance. Einen kurzen Einblick in relevante Themen und aktuelle Initiativen gibt uns Dr. Birgit Ulrike Rudolph aus dem BMV in ihrem Grußwort.
Gerade im ländlichen Raum gilt autonomes Fahren als Hoffnungsträger für verbesserte ÖPNV-Angebote. Kommunen stehen jedoch vor großen Herausforderungen: Technologische Einschränkungen, eine geringe Flottengröße und auch fehlende Geschäftsmodelle machen eine flächendeckende Umsetzung kompliziert. An der TU München wurden 59 deutsche Pilotprojekte zur Erprobung autonomer Fahrzeuge analysiert. Forschungsgruppenleiterin Dr.-Ing. Julia Kinigadner präsentiert uns in ihrem Impuls-Vortrag die Ergebnisse und zeigt Perspektiven für einen erweiterten Einsatz autonomer Fahrzeuge im ländlichen ÖPNV auf.
Unser Praxisbeispiel schlägt den Bogen in den urbanen Raum: Seit dem Herbst 2025 kurven erste Elektro-Shuttles des Projekts ALIKE fahrerlos durch Hamburg, demnächst werden Testkundinnen und -kunden Gelegenheit haben, den neuen Service auszuprobieren. Ziel ist, dass die autonomen Fahrzeuge als On-Demand-Service den klassischen ÖPNV im gesamten Stadtzentrum ergänzen. Wie ein Gesamtsystem aus diesen beiden Komponenten aussehen könnte, wie man dieses System für weitere Kommunen anpassen könnte und welche Schritte aktuell in Hamburg auf der Agenda stehen, stellt ALIKE-Projektleiter Felix Geibel vor.
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Zu Beginn der Veranstaltung wird Annegret Friedrichs aus dem Wirtschaftsministerium die aktuelle Tourismusförderrichtlinie vorstellen. Anschließend werden zwei Tourismusprojekte vorgestellt, die in der letzten Förderperiode EU-Fördermittel erhalten haben. Den Abschluss bildet die Präsentation des Interreg Nordsee-Projektes 3ST, das den Schwerpunkt auf nachhaltigen Tourismus setzt.
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Aufgrund des Wettbewerbsdrucks im Handel und des anhaltenden Strukturwandels bleibt die Sicherung der Nahversorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs eine Herausforderung für die Kommunen, das Land, den Handel und die Bürgerschaft selbst. Schon heute ist die Nahversorgung in vielen Kommunen nicht mehr befriedigend. Für die Lebensqualität vor Ort gilt es auch in Zukunft eine funktionierende Nahversorgung zu gewährleisten.
Wie können vor diesem Hintergrund tragfähige Lösungen gefunden werden, die den spezifischen örtlichen Bedingungen gerecht werden? Welche Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten haben die Kommunen? Wie können auch kleinflächige Nahversorgungsgeschäfte unter Berücksichtigung der aktuellen Konsumententrends ihre Chance nutzen? Welche Möglichkeiten gibt es für bürgerschaftliches Engagement? Viele Beispiele zeigen, dass es durchaus erfolgreiche Alternativen gibt: auf kleiner Fläche, unter Einbeziehung des Ehrenamts oder mit sozialem Ansatz.
In unserer Veranstaltungsreihe wollen wir aktuelle Trends im Konsumverhalten und praxisorientierte Beispiele zur Nahversorgung vorstellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktikern zu diskutieren. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.
Beim kommenden Stammtisch am Mittwoch, den 08. April, steht das Thema Kommunalfinanzen im Mittelpunkt.
Damit sich die Diskussion nicht nur darauf beschränkt, sich gegenseitig zu versichern, dass die Lage desaströs ist, wollen wir auch gemeinsam überlegen, wie man das Thema besser und öffentlichkeitswirksam kommunizieren kann. Erste Überlegungen für eine Kampagne gibt es schon – der Hashtag #WirSindAmArsch fiel dabei bereits, aber vielleicht finden wir noch bessere Vorschläge ;)
Kollegin Christiane Krieger aus Wernau (Neckar) hat schon mal etwas vorgearbeitet, und stellt uns Ideen für mögliche Aktionen vor.
Darüber hinaus gibt es wie immer aktuelle Informationen zu Themen und Terminen des Netzwerks. Zudem wird natürlich auch Platz für den Austausch untereinander bleibt.
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Die Gemeindeallianz Hofheimer Land ist ein Erfolgsmodell für Innenentwicklung und interkommunale Kooperation. Seit fast 20 Jahren stärken die sieben von demographischem Wandel und Fortzügen betroffenen Kommunen aus dem Landkreis Hassberge im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken gemeinsam ihre Ortskerne, die Daseinsvorsorge, die soziale Dorfentwicklung und damit die Lebensqualität ihrer Gemeinden.
Kern der Zusammenarbeit ist von Anfang an die Umsetzung des Förderprogramms Innenentwicklung für Investitionen in leerstehende Gebäude. Mehr als 400 Objekte konnten mit Hilfe des Programms bereits revitalisiert werden. Das Erfolgssystem besteht aus vielfältigen bedarfsgerechten Unterstützungs- und Beratungsangeboten und konnte durch ein Zusammenwirken unterschiedlichster Akteure in den Gemeinden und dem Landkreis geschaffen werden.
Der Web-Talk nimmt die langjährigen Erfahrungen der Gemeindeallianz Hofheimer Land in den Blick und stellt die Wechselwirkungen der unterschiedlichen Maßnahmen und Erfolgsfaktoren in einer Zusammenschau vor. Angesprochen werden u.a.:
- Organisation, Ziele, Strategie und Aufgaben der Gemeindeallianz Hofheimer Land
- Bausteine der Innenentwicklung und Leerstandsaktivierung
- Struktur, Finanzierung und Voraussetzungen der Maßnahmen, Beratungs- und Unterstützungsangebote
- Beispielhafte realisierte Projekte
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17 Initiativen präsentieren ihre erfolgreichen Projekte
Das Online-Symposium bildet den krönenden Abschluss des Jahrgangs 2025+ der Stadtmachen Akademie. 17 Initiativen aus ganz Deutschland und darüber hinaus (www.stadtmachen-akademie.org/akteure-25) haben kollaborativ an ihren Projekten und gemeinsamen Anliegen gewinnbringend gearbeitet. Im Fokus standen dabei Themen rund um Lokale Demokratie und Transformation.
Die Ergebnisse dieser spannenden Auseinandersetzungen werden Ihnen im Rahmen dieses Symposiums präsentiert und mit Ihnen diskutiert.
Freuen Sie sich auf:
- Inspiration durch innovative und kollaborative Formate
- Einblicke in die vielfältigen Projekte der Akademie
- Eine Debatte über die Konflikte des Stadtmachens mit zunehmenden politischen Polarisierungen
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Das Webinar gibt u.a. Antworten auf Fragen wie
- Was können wir aus aktuellen Hitzeschutz-Projekten zum Arbeitsschutz lernen?
- Was steckt hinter dem Hitzeaktionstag und wann findet er statt?
- Wie kann meine Kommune oder soziale Einrichtung mitmachen?
Externer Referent: Miriam Meschede vom CPHP (Centre for Planetary Health Policy); Jonas Gerke (KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.)
ZKA Moderation: Vivianne Rau (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen: Kommunalverwaltung, Klimaanpassungsmanager*innen, Klimaschutzmanager*innen, soziale Einrichtungen
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Mit KI in die Zukunft der Verwaltung – praxisnahe KI-Grundlagenschulung zur Qualifizierung im Zeitalter des EU AI Act gestartet
Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in die öffentliche Verwaltung. Umso wichtiger wird es, die Grundlagen zu verstehen, Anwendungen realistisch zu bewerten und eigene Erfahrungen zu sammeln. Dabei wird der europäische AI Act zum Rahmengeber und fordert zudem die Qualifizierung aller Beteiligten. Wer in Zukunft mit KI-Systemen arbeitet oder sie verantwortet, muss wissen, worauf es ankommt – rechtlich, technisch und praktisch.
Die neue KI-Grundlagenschulung der Komm.ONE bietet eine strukturierte und praxisnahe Einführung in das Thema KI, verständlich und auf die Praxis bezogen.
KI-Grundlagenschulung für Kommunen – Grundlagen, Anwendungen & Rechtssicherheit im Zeitalter des EU AI Act
In dieser 4-stündigen Basisschulung erhalten Mitarbeitende aus der öffentlichen Verwaltung eine praxisnahe Einführung in die Welt der generativen Künstlichen Intelligenz. Sie lernen die technologischen Grundlagen kennen, erkunden erste Anwendungsmöglichkeiten im kommunalen Kontext und setzen sich mit den wichtigsten rechtlichen Vorgaben, insbesondere der neuen EU-KI-Verordnung (AI Act), auseinander. Ziel ist es, KI-Kompetenz aufzubauen, konkrete Einsatzmöglichkeiten zu erkennen und rechtssicher zu agieren.
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Es ist eine der konkretesten, "materiellsten" Herausforderungen von smarten Städten und Regionen: Ihre bauliche Veränderung. Eine fähige und digitale Stadtplanung ist wichtiger denn je, egal ob eine Kommune schrumpft, starkes Bevölkerungswachstum hat oder ihren Bestand erneuern möchte.
In diesem Online Advisory Programme (OAP) blickt das Internationale Smart Cities Netzwerk auf Beispiele und Projekte aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich, die mühselige Prozesse der Stadtplanung smart verbessern.
Nach einem kurzen Überblicksimpuls des ISCN zu Hebeln und Trends für digitalgestützte Stadtplanung und Wohnungsbau stellt Dr. Anna Becker DiPlanung vor, eine in mehreren Bundesländern genutzte "webbasierte Lösung zur vollständigen und integrativen Verfahrensführung in der Bauleitplanung, Raumordnung und Planfeststellung". Anschließend präsentiert Milan Bogunovic aus dem Ministry of Housing, Communities and Local Government des Vereinigten Königreichs das Projekt "Extract" aus dem "Incubator for Artificial Intelligence". Hierbei werden alte Papier-Planungsdokumente KI-gestützt in hoher Geschwindigkeit in digitale Formen übertragen, was einen wesentlichen Medienbruch für Planungsbehörden in Kommunen eliminiert!
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Thementag im Rahmen des Projekts „On-Demand-Verkehre nachhaltig in die Fläche bringen!“
On-Demand-Verkehre (ODV) haben in vielen Regionen Deutschlands den Schritt von der Erprobung in den Regelbetrieb vollzogen. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen aus der Praxis, dass der Übergang von zeitlich befristeten Pilotprojekten hin zu dauerhaft tragfähigen Regelangeboten von organisatorischen Rahmenbedingungen abhängt. Dazu zählen insbesondere klare Zuständigkeiten, funktionierende Schnittstellen zwischen Aufgabenträgern, Verkehrsunternehmen und Plattformanbietern sowie handhabbare Instrumente zur Steuerung und Anpassung im laufenden Betrieb. Neben technischen, rechtlichen oder finanziellen Fragen rücken damit Organisationsfragen zunehmend in den Vordergrund.
Die Veranstaltung greift diese Fragestellungen auf und widmet sich der zentralen Frage, wie ODV organisatorisch so aufgestellt werden können, dass sie dauerhaft steuerbar, anpassungsfähig und verstetigungsfähig sind. Im Fokus stehen dabei Rollen- und Aufgabenverteilungen, Organisations- und Kooperationsmodelle, Vergabe- und Vertragsstrukturen sowie Instrumente der operativen Steuerung und Nachsteuerung.
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2-teiliges Online-Seminar
Fördergelder einzuwerben ist mit vielfältigen Herausforderungen verbunden: So gilt es, sich zunächst angesichts der Vielfalt der existierenden Förderangebote einen Überblick zu verschaffen und die passenden Geldgeber für sich zu finden. Im nächsten Schritt ist in der Regel ein – mehr oder weniger formalisierter – schriftlicher Antrag erforderlich, um eine finanzielle Unterstützung zu erhalten. Aber wie erkennt man die passenden Förderangebote für seine Organisation oder sein Projekt? Und wie überzeugt man Geldgeber mit einer guten Bewerbung? Das Online-Seminar vermittelt in zwei Teilen die Grundlagen für eine erfolgreiche Fördermittelrecherche und bietet Praxistipps für das Verfassen eines überzeugenden Antrags.
Mittwoch, 27. Mai 2026, 17.00–19.00 Uhr*
Teil 1 – Grundlagen und Recherchehilfen
Im ersten Teil geht es um praxisgerechte Recherchehilfen und Ressourcen, um sich im Dickicht der Fördermöglichkeiten einen Weg zu bahnen. Der Fokus liegt dabei auf Förderszenarien über Stiftungen oder öffentliche Träger in Deutschland.
Mittwoch, 03. Juni 2026, 17.00–19.00 Uhr*
Teil 2 – Mit einem gelungenen Antrag überzeugen
Was macht eigentlich einen guten Antrag aus? Wie formuliert man eine anschauliche Projektbeschreibung? Welche Formalitäten sind zu berücksichtigen? Und was sind typische Fehler? Praxisorientiert werden mit den Teilnehmer/innen Hinweise und Tipps für die Zusammenstellung überzeugender Antragsunterlagen behandelt.
Das zweiteilige Online-Seminar richtet sich an freiwillig Engagierte aus Initiativen und Vereinen, die bislang wenig Erfahrung in der Fördermittelgewinnung haben.
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Im März startet der Aktionsnetzwerk-Call für transnationale Netzwerke des Europäischen Förderprogramms URBACT für nachhaltige Stadtentwicklung. Vom 17. März bis 17. Juni 2026 können sich Kommunen für die Teilnahme an den URBACT-Netzwerken bewerben und gemeinsam mit europäischen Partnerstädten und lokalen Akteur:innen an ihren individuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung arbeiten.
Alle wichtigen Informationen zu Fördervoraussetzungen, dem verfügbaren Budget, der Partnersuche und zum Bewerbungsverfahren präsentiert die Kontaktstelle für die Europäische Stadtinitiative und URBACT am 28. April 2026 von 10:00 bis 12:00 Uhr in einer Online-Infoveranstaltung. Die Veranstaltung bietet einen kompakten Überblick und dient als idealer Einstieg für Kommunen, die sich frühzeitig auf eine erfolgreiche Antragstellung vorbereiten möchten.