Möglicherweise haben die Datenschutzeinstellungen verhindert, dass einige Artikel angezeigt werden.
Bitte ändern Sie Ihre Suchkriterien und versuchen Sie es erneut.
Ort: Online |
Der Ausbau von Wärmenetzen ist ein zentraler Baustein der kommunalen Wärmewende. Doch von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung stellen sich zahlreiche fachliche, organisatorische und kommunikative Fragen. Mit der Fortsetzung unserer Webinarreihe „Wärmenetze erfolgreich errichten“ geben wir Kommunen und weiteren Akteuren der kommunalen Wärmewende praxisnahes Wissen an die Hand, fördern den Austausch mit Expertinnen und Experten und vermitteln Einblicke in kommunale Praxisbeispiele.
Post KWP: Die ersten Schritte zum Wärmenetz
Mit dem Kommunalen Wärmeplan ist ein wichtiger Meilenstein erreicht – nun beginnt die Umsetzung. Doch wie gelingt der Übergang von der Planung zur Realisierung eines Wärmenetzes?
Im Webinar unserer Reihe „Wärmenetze erfolgreich errichten“ erfahren Sie, welche organisatorischen und strategischen Schritte nach der Erstellung des kommunalen Wärmeplans erforderlich sind, um Wärmenetzprojekte erfolgreich auf den Weg zu bringen. Themen sind unter anderem der Aufbau einer geeigneten Organisationsstruktur in der Verwaltung, die Priorisierung von Projekten, die Entwicklung einer Fördermittelstrategie, die Vorbereitung politischer Entscheidungsprozesse sowie die begleitende Kommunikation.
Praxisberichte aus den beiden Kommunen Eschborn und Kirchhain geben Einblicke in die konkrete Umsetzung und zeigen, wie der Weg von der Planung zum Wärmenetz lokal erfolgreich gestaltet werden kann.
Ort: Berlin |
Die Energietransformation stellt Kommunen und kommunale Versorgungsunternehmen vor eine enorme Herausforderung: Bis 2045 müssen rund 535 Milliarden Euro in Stromnetze und Wärmeinfrastruktur investiert werden – ein Großteil davon bereits bis 2035. Gleichzeitig stoßen die bisherigen Finanzierungsmodelle zunehmend an ihre Grenzen. Gerade kommunalen Versorgungsunternehmen fehlen häufig die notwendigen Eigenmittel, um zusätzliches Fremdkapital aufnehmen und die erforderlichen Investitionen stemmen zu können.
Wie lässt sich diese gewaltige Finanzierungsaufgabe bewältigen? Welche Strategien verfolgen Stadtwerke bereits heute? Welche Rolle können Kommunen als Gesellschafter spielen? Wie lässt sich mehr privates Kapital mobilisieren – und wie flexibel sind Banken bei der Finanzierung der Transformation? Und an welchen Stellen braucht es Veränderungen im Rechtsrahmen? Diesen Fragen widmen wir uns bei unserer Fokus-Veranstaltung.
Wir laden insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalwirtschaft und Stadtwerken, Kommunen, Banken, Investoren, Verbänden und Wissenschaft ein, gemeinsam über neue Finanzierungsmodelle, konkrete Herausforderungen und erste Erfahrungen aus der Praxis zu diskutieren.
Ort: Solingen |
Beim 15. Regionalforum kommen Fachleute aus Kommunen, Stadtplanung, Architektur, Energieberatung, Klimaschutz, Handwerk sowie Bau- und Wohnungswirtschaft zusammen, um zu diskutieren, wie zirkuläres Bauen im Kontext der Wiederverwertung von Bauteilen und Materialien im Bestand praktisch umgesetzt werden kann. Im Rahmen der Veranstaltung wird die neu erschienene Veröffentlichung „Zirkuläres Bauen in Nordrhein-Westfalen – Praktischer Leitfaden zur Wiederverwendung von Holz, Ziegel und Stahl“ der Baukultur NRW und Baukreisel e. V. vorgestellt. Auf den praktischen Erkenntnissen und Impulsen aufbauend, steht anschließend der (Erfahrungs-)Austausch zur praktischen Umsetzung der Wiederverwendung von Bauprodukten und deren Integration in kommunale Planungsprozesse im Mittelpunkt. Denn die Potenziale des zirkulären Bauens sind bekannt, entscheidend ist jetzt die praktische und kontinuierliche Umsetzung in kommunalen Prozessen und Bauprojekten.
Im Fokus stehen die praktischen Schritte der Wiederverwendung – von der Bestandsanalyse, dem selektiven Rückbau, der Qualitätssicherung, der Lagerung und Aufbereitung bis hin zum Wiedereinbau. Aber auch Fragen der prozessualen Umsetzung rund um den Aus- und Wiedereinbau sollen beleuchtet werden.
Die Veranstaltung verbindet fachliche Impulse und Erfahrungsberichte mit Austauschformaten. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Praxis, gemeinsame Herausforderungen und konkrete Ansätze für eine energetische, nachhaltige und zukunftsfähige Quartiersentwicklung. Sie endet mit einer geführten Begehung auf dem Gelände des Change Campus. Die Diskussionsergebnisse werden im Rahmen der Veranstaltung und in einer Dokumentation zusammengefasst.
Die Regionalforen richten sich an alle Interessierten der genannten Schwerpunktthemen – unabhängig davon, ob Sie bereits an früheren Regionalforen teilgenommen haben.
Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist. Eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen.
Ort: Düsseldorf |
Radverkehr – modern, vernetzt, digital
Gemeinsam laden das Mobilitätsforum Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf herzlich zur 20. Fahrradkommunalkonferenz am 3. und 4.11.2026 ein. Zwei Tage voller Austausch und Impulse: Im Mittelpunkt stehen der Wissenstransfer zu erfolgreichen Umsetzungsstrategien, der Dialog über Herausforderungen und Rahmenbedingungen sowie inspirierende Beispiele aus der kommunalen Praxis. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen Erfolge feiern und das Netzwerk für eine zukunftsfähige Fahrradmobilität stärken.
Radverkehr wirkt: Dies könnte auch eine Überschrift der diesjährigen Fahrradkommunalkonferenz sein. Die Konferenz beleuchtet den Einfluss des Radverkehrs auf Verkehrssicherheit, Gesellschaft, Wirtschaft, Orts- und Stadtentwicklung und auch auf Gesundheit und Soziales. Dieser Blick über den Tellerrand orientiert sich an dem Wirkungsbericht zur Radverkehrsförderung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) von Juni 2026. Doch die Fahrradkommunalkonferenz legt auch einen Fokus auf schnelle und pragmatische Lösungen, die direkt vor Ort Wirkung zeigen.
Die öffentlichen Verwaltungen stehen vor gewaltigen Herausforderungen in der digitalen Transformation: Ressourcenknappheit, steigende Anforderungen an Effizienz und Transparenz sowie die Notwendigkeit, innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI ) und flexible Infrastrukturen nutzbar zu machen.
Mit der Tagung „Discover Digital Administration 2026“ laden die Hochschule RheinMain (HSRM), die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) und das NEGZ Kompetenznetzwerk Digitale Verwaltung mit Unterstützung der Stadt Wiesbaden, dazu ein, den Fachdiskurs über den Weg in die Zukunft in wenigen Jahren zu intensivieren. Die Konferenz bietet ein vielfältiges Programm aus Impulsvorträgen, interaktiven Workshops und einer Podiumsdiskussion. Sie richtet sich an Expert*innen, die zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung neue Wege beschreiten wollen und den Austausch zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft suchen.
Auf der Agenda stehen folgende Themen:
- Künstliche Intelligenz als Innovationstreiber in der öffentlichen Verwaltung: Potenziale, Grenzen und Praxisbeispiele
- Infrastruktur der Zukunft: Technologische, rechtliche und organisatorische Aspekte leistungsfähiger Verwaltungsplattformen
- Internationale Best Practices für Verwaltungsdigitalisierung: Transferierbarkeit und Erfolgsfaktoren
- Partizipative und benutzerzentrierte Verwaltungsinnovation
- Smart City und IoT im öffentlichen Raum
- Datenmanagementlösungen und Legal Tech
- Start-up-Lösungen und praxiserprobte Use Cases
Ort: Online |
Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für die Verkehrsplanung – von der Auswertung von Verkehrsdaten über Verkehrssteuerung im fließenden Verkehr wie auch beim Parkraummanagement bis hin zu Prognosen, Simulationen und Digitalen Zwillingen. Doch nicht jede Anwendung ist für jede Kommune geeignet. Entscheidend sind passende Anwendungsfälle, verlässliche Daten, klare Zuständigkeiten und ein nachvollziehbarer Umgang mit Ergebnissen.
Das WebSeminar ordnet ein, was KI heute in der Verkehrsplanung leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Fragen zu Datenschutz, Datensicherheit und EU-KI-Verordnung zu beachten sind. Praxisbeispiele aus Kommunen zeigen, wie KI-gestützte Verfahren Mobilitätsdaten auswerten, Verkehrsströme und Parkraumnutzung steuern oder die Wirkung geplanter Maßnahmen vorab untersuchen können. Im Mittelpunkt steht dabei der konkrete Nutzen für Planung und Verwaltung. Anschließend geht es um die Umsetzung: Wie lassen sich geeignete Use Cases identifizieren und priorisieren? Welche technischen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen braucht es? Wie können Kommunen mit Pilotprojekten starten, Kompetenzen aufbauen und typische Stolpersteine vermeiden? Die Teilnehmenden erhalten Orientierung für eigene Vorhaben und Gelegenheit zum Austausch mit Fachleuten und kommunalen Praktiker*innen.
Ort: Erfurt |
Soziale Infrastruktur ist ein gemeinsames Handlungsfeld für Stadtentwicklung und Wohlfahrtsarbeit. Oft sind die Förderkulissen der Stadterneuerung Arena für Innovationen in der sozialen Arbeit im weitesten Sinne: von Bildungslandschaften über aufsuchende Sozialarbeit bis hin zu Modellprojekten der Politikfelder Arbeit und Integration. Wie sehr haben wir als Akteure der Stadterneuerung die organisierte Wohlfahrt auf dem Schirm - und die uns? Und - wie viel ist davon nach den "Stadtbild"-Debatten des vergangenen Jahres wieder stärker in den Vordergrund zu rücken.
Das Werkstattgespräch findet dieses Jahr in Kooperation mit einem der großen Liga-Verbände statt: der Arbeiterwohlfahrt. Es ist das einzige analoge Format des Arbeitskreises - verbindet Exkursionsrundgänge mit thematischen Diskussionsrunden über den besuchten Ort hinaus. Es ist das analoge Veranstaltungsformat des AK Stadterneuerung und Präventive Stadtentwicklung (formal dessen 53. Sitzung).
- ca. 50% als Diskussionsformat in den Räumen der AWO Thüringen (AWO Innovationslabor, Johannesstraße 13, (Haltestelle Stadtmuseum/Kaisersaal)
- ca. 50% als Exkursion im Erfurter Süden (Quartier Wiesenhügel)
Themen:
- enge Zusammenhang zwischen gebauter Umwelt und Sozialstruktur, dies zentral für eine integrierte Stadtentwicklung;
- sozialräumliche Indikatoren wie Armutsgefährdungsquote, Staatsangehörigkeit bzw. Geburtsland, der Anteil von Alleinerziehenden sowie der Anteil von Alleinlebenden relevant für soziale Arbeit und Stadterneuerung;
- möglicher Schwerpunkt im Geschosswohnungsbau von Kleinstädten, insbesondere aus den 1950er- bis 1990er-Jahren >>> hierzu Anfrage an kleinstädtische AWO-Projekte aus einem Landkreis Thüringens;
- Schwerpunkt in Stadtrandlagen >>> hierzu Exkursionsteil nach Wiesenhügel, zum dortigen Quartiersmanagement;
- Impulse zu den Themenfeldern Infrastrukturplanung und zum Programm Sozialer Zusammenhang geplant
Ort: Online |
Wie kann Künstliche Intelligenz ganz konkret dabei helfen, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und Mitarbeitende zu entlasten?
Genau das haben mehrere Kreisverwaltungen im Rahmen der ersten Pilotphase des Agentic AI Hub gemeinsam mit Technologieunternehmen erprobt. Dabei ging es nicht um KI als abstraktes Zukunftsthema, sondern um konkrete Herausforderungen aus dem Verwaltungsalltag.
Zum Auftakt gibt der DigitalService des Bundes einen Einblick in den Agentic AI Hub: Was war die Idee hinter dem Vorhaben? Welche Erfahrungen und übergreifenden Erkenntnisse hat die erste Pilotphase gebracht? Und wie soll es nach der Pilotierung weitergehen, damit erfolgreiche Ansätze verstetigt und auch für weitere Kommunen nutzbar gemacht werden können?
Anschließend stehen die Erfahrungen aus den Kreisverwaltungen im Mittelpunkt. Der Neckar-Odenwald-Kreis erprobte gemeinsam mit lector.ai die KI-gestützte Bearbeitung von DSGVO-Auskunftsanfragen. Der Landkreis Elbe-Elster testete mit summ ai, wie sich Verwaltungsprozesse mithilfe von KI schneller erfassen und modellieren lassen. Im Kreis Heinsberg wurde gemeinsam mit myo formfix eine KI-gestützte Lösung für Anträge auf "Hilfe zur Pflege" eingesetzt, die Antragstellende unterstützt, die Sachbearbeitung entlastet und Pflegeheimen mehr Transparenz im Antragsprozess sowie geringere Außenstände ermöglichen soll. Der Kreis Borken wiederum erprobte gemeinsam mit deepset, wie KI im Bereich Hilfe zur Pflege umfangreiche Antragsunterlagen u. a. durch Trennung und Klassifizierung der Dokumente sowie Aufbereitung von Vermögensdaten für die Sachbearbeitung vorbereiten kann.
Die beteiligten Kreisverwaltungen und ihre Projektpartner berichten aus erster Hand: Was wurde konkret umgesetzt? Wie haben sich die Lösungen im Verwaltungsalltag bewährt? Welche Ergebnisse konnten erzielt werden – und wo lagen technische, organisatorische oder datenschutzrechtliche Herausforderungen?
Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, was andere Landkreise aus diesen Erfahrungen mitnehmen können: Welche Voraussetzungen braucht es für den Einsatz? Welche Lösungen lassen sich auf andere Verwaltungen übertragen? Und wo kann KI bereits heute einen konkreten Mehrwert für die Verwaltungspraxis schaffen?
Die Online-Veranstaltung von Deutschem Landkreistag und DigitalService des Bundes verbindet damit den Blick auf die übergreifenden Erkenntnisse und die weitere Entwicklung des Agentic AI Hub mit konkreten Erfahrungen aus der kommunalen Praxis – und bietet Impulse für eigene KI-Vorhaben in den Landkreisen.
Ort: Online |
Praktischer Workshop für Kommunen: Wissen aufbauen, Netzwerke stärken, handlungsfähig bleiben – an nur einem Tag.
Kommunen in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen: steigende Kosten, neue Technologien und unsichere Zukunftsperspektiven – doch gerade jetzt braucht es innovative Ansätze, um Handlungsfähigkeit zu sichern. Die Kommunale Summer School by Fraunhofer IAO bietet Ihnen ein kompaktes, praxisnahes Workshop-Format, das Ihnen hilft, Daten-, KI- und Zukunftspotenziale für Ihre Kommune zu erschließen.
Im Plenum erhalten Sie Fachimpulse zu den aktuellen Trendthemen, die jede Kommune beschäftigen. In Kleingruppen begleiten wir Sie in der Ausarbeitung der am Fraunhofer IAO entwickelten Canvases, die Sie in Ihre Kommune weitertragen können. Neben fachlichem Input erhalten sie wertvolle Tipps zum eigenständigen Transfer der Themen in Ihre Kommunen sowie ein Teilnehmendenzertifikat.
Ort: Leipzig |
Öffentliche Unternehmen sind zentrale Träger kommunaler und staatlicher Daseinsvorsorge. Zugleich stehen sie unter erheblichem Transformationsdruck: steigender Investitionsbedarf, fiskalische Restriktionen, neue Anforderungen an Transparenz und Rechenschaft sowie digitale Steuerungs- und Berichtssysteme verändern die Bedingungen der Governance öffentlicher Unternehmen grundlegend.
Die Tagung bringt ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Finanzwissenschaft, Public Management, Digital Government und Public Corporate Governance mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, kommunalen Unternehmen, Beteiligungssteuerung, Beratung und Praxis zusammen. Ziel ist es, fiskalische und digitale Transformationsperspektiven auf die Governance öffentlicher Unternehmen stärker miteinander in den Dialog zu bringen.
Die Veranstaltung ist als 1,5-tägige Präsenzveranstaltung angelegt und verbindet wissenschaftliche Vertiefung mit öffentlichem Wissenstransfer. Der öffentliche Auftakt mit Impulsforum und Paneldiskussion richtet sich ausdrücklich an interessierte Teilnehmende aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Praxis. Die wissenschaftlichen Sessions in englischer Sprache finden im gemeinsamen Plenum statt, um den interdisziplinären Austausch durchgehend zu bündeln.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- Fiskalische Governance, Beteiligungssteuerung und öffentliche Finanzen,
- Transparenz, Risikoallokation und Rechenschaft in öffentlichen Unternehmen,
- Digitale Transformation, datenbasierte Steuerung und neue Entscheidungspraktiken,
- Public Corporate Governance und institutionelle Steuerungsfähigkeit,
- Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Verwaltung und kommunaler Unternehmenspraxis.
Die Tagung bildet zugleich den Auftakt für den Aufbau des interdisziplinären Forschungs- und Praxisnetzwerks „Governance of Public Enterprises in Transformation“ (GOPET). Das Netzwerk soll den Austausch zwischen Finanzwissenschaft, Public Management, Digital Government und Public Corporate Governance verstetigen und weitere Forschungs- und Praxisformate vorbereiten.
Ort: Online |
Viele Kommunen setzen sich bereits aktiv für den Klimaschutz ein, dennoch stehen sie bei der Erreichung der Treibhausgasneutralität bis 2045 – oder früher – vor zahlreichen Herausforderungen. Aber: Es gibt auch viele Projekte, Tools und Instrumente, von denen man lernen und profitieren kann. Diese möchten wir in unserer Webinar-Reihe „Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune“ nach und nach vorstellen. In dieser Woche widmen wir uns den Themen „Kommunales Klimaschutzmonitoring und kommunale Klimaschutzberichterstattung“.
Kommunen stehen zunehmend vor der Aufgabe, die Wirksamkeit ihrer Klimaschutzmaßnahmen systematisch zu erfassen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Ein strukturiertes Klimaschutzmonitoring bildet hierfür die Grundlage: Es macht Fortschritte sichtbar, unterstützt die Steuerung von Maßnahmen und schafft Transparenz über Zielerreichung und Handlungsbedarf. Die Ergebnisse werden in der kommunalen Klimaschutzberichterstattung zusammengeführt und veröffentlicht.
Um Kommunen bei diesen Aufgaben zu unterstützen, arbeitet die Agentur für kommunalen Klimaschutz an Vorschlägen für ein standardisiertes Klimaschutzmonitoring und eine einheitliche Klimaschutzberichterstattung. Ziel ist es, Kommunen praktische Orientierung zu bieten und die Vergleichbarkeit kommunaler Klimaschutzaktivitäten zu verbessern.
Im Webinar werden die aktuellen Empfehlungen vorgestellt. Diese verstehen sich als Diskussions- und Lösungsansätze, nicht als abschließend abgestimmte Standards.
Ort: Berlin |
Die Smart Country Convention (SCCON) findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Sie gilt als führende Veranstaltung für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors und bringt Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Lösungen Verwaltungen, Städte, Gemeinden und ländliche Regionen moderner, effizienter und zukunftsfähiger machen können.
Das Themenspektrum reicht von digitaler Verwaltung, Smart Cities und Smart Regions über künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien und digitale Sicherheit bis hin zu Mobilität, Energie, Nachhaltigkeit sowie digitaler Bildung und Qualifizierung. Internationale Best Practices zeigen, wie digitale Transformation auch in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt wird. Portugal ist 2026 offizielles Partnerland und stellt innovative Ansätze im Bereich Digital Government vor.
Das dreitägige Veranstaltungsformat verbindet Kongress, Fachmesse, Workshops, Guided Tours und Networking. Besucherinnen und Besucher erhalten praxisnahe Impulse, lernen neue Technologien und Dienstleistungen kennen und können Erfahrungen mit Kommunen, Unternehmen und Digitalisierungsexperten austauschen. Die SCCON bietet damit eine wichtige Plattform, um konkrete Lösungen kennenzulernen, Kooperationen anzustoßen und Projekte für die digitale Zukunft von Verwaltung und Kommunen weiterzuentwickeln.
Ort: Leipzig |
Das KGSt-FORUM 2026 widmet sich den zentralen Zukunftsfragen kommunaler Verwaltungen. Im Mittelpunkt stehen sechs Themenwelten: moderne Führung und Organisationskultur, Personalgewinnung und -entwicklung, die Stabilisierung kommunaler Haushalte, zukunftsfähige Prozesse und Verwaltungsstrukturen, Innovation und Künstliche Intelligenz sowie eine wirkungsvolle strategische Steuerung. Praxisbeispiele, Vorträge und Workshops zeigen, wie Kommunen trotz Fachkräftemangel, knapper finanzieller Mittel und wachsender Aufgaben handlungsfähig bleiben können. Weitere Schwerpunkte sind Digitalisierung, digitale Souveränität, effizientes Prozessmanagement, neue Arbeitsmodelle und die interkommunale Zusammenarbeit. Das Forum verbindet fachliche Impulse mit dem Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Ort: Online |
Es diskutieren Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Vertreter:innen der kommunalen Verwaltung zu „agentischer KI“ und ihren Einsatzmöglichkeiten. Dabei geht es um die Unterschiede zu klassischen Chatbots sowie um Potenziale zur Beschleunigung von Prozessen und Entlastung von Mitarbeitenden. Anhand kommunaler Praxisbeispiele wird zudem gezeigt, welche Anwendungen bereits heute möglich sind und wo derzeit noch Grenzen bestehen.
Ort: Online & Berlin |
Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie für die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft. Doch welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit KI-Anwendungen tatsächlich Mehrwert für Planung, Genehmigung, Betrieb und Bewirtschaftung liefern?
Im Transformationsdialog „Souveräne Bau-KI“ diskutieren Expert*innen aus Verwaltung, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Digitalisierung über die Grundlagen einer zukunftsfähigen KI-Nutzung. Im Mittelpunkt stehen souveräne Dateninfrastrukturen, interoperable Standards, KI-gestützte Genehmigungsprozesse sowie modellbasierte Ansätze für die Bewirtschaftung von Gebäuden und Freiräumen.
Anhand konkreter Praxisbeispiele wird deutlich, dass Souveräne Bau-KI bereits heute reale Anwendungen hervorbringt. Kommunale Datenplattformen, digitale Genehmigungsverfahren und intelligente Analysen für den Gebäudebetrieb zeigen, welches Potenzial in der Verbindung von Daten, Standards und KI steckt.
Gleichzeitig zeigt sich, dass das größte Potenzial dort entsteht, wo Daten, Standards und KI-Anwendungen miteinander verbunden werden.
Ort: Online |
Kommunen in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen: steigende Kosten, neue Technologien und unsichere Zukunftsperspektiven – doch gerade jetzt braucht es innovative Ansätze, um Handlungsfähigkeit zu sichern. Die Kommunale Summer School by Fraunhofer IAO bietet Ihnen ein kompaktes, praxisnahes Workshop-Format, das Ihnen hilft, Daten-, KI- und Zukunftspotenziale für Ihre Kommune zu erschließen.
Im Plenum erhalten Sie Fachimpulse zu den aktuellen Trendthemen, die jede Kommune beschäftigen. In Kleingruppen begleiten wir Sie in der Ausarbeitung der am Fraunhofer IAO entwickelten Canvases, die Sie in Ihre Kommune weitertragen können. Neben fachlichem Input erhalten sie wertvolle Tipps zum eigenständigen Transfer der Themen in Ihre Kommunen sowie ein Teilnehmendenzertifikat.
Die Veranstaltung richtet sich an
- Führungskräfte und Fachverantwortliche aus Kommunen (z. B. Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Kämmererinnen und Kämmerer, Digitalisierungsbeauftragte)
- Mitarbeitende in Verwaltungen, die sich mit Datenmanagement, KI oder strategischer Planung beschäftigen
- Entscheiderinnen und Entscheider, die nach kostengünstigen, aber wirkungsvollen Lösungen für aktuelle Herausforderungen suchen
Ort: Berlin |
Wie blicken Bürger*innen im Jahr 2026 auf die digitale Verwaltung? Diese Frage beantwortet unsere Studie eGovernment MONITOR auch in diesem Jahr wieder zuverlässig und umfassend. Wir möchten Sie einladen, im Bundesdigitalministerium gemeinsam mit uns auch über die Studie hinaus einen vertiefenden Blick auf verschiedene Themen der Verwaltungsdigitalisierung zu werfen.
Es erwarten Sie spannende Impulse aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, gerahmt von Einblicken in die Ergebnisse des eGovernment MONITORs. Der GovTalk bietet eine Plattform für Expert*innen, Praktiker*innen und Interessierte, um Erfahrungen und Perspektiven zur Verwaltungsdigitalisierung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu diskutieren. Neben den Vorträgen und Panel-Diskussionen ist die Interaktion im Netzwerk ein wichtiges Kernelement unserer Arbeit, um Gedanken miteinander zu teilen.
Ort: Online |
Dieses Seminar vermittelt alle notwendigen Basics rund um KI in Kommunalverwaltungen. Praxisnahe Einsatzszenarien werden vorgestellt und eigene Ideen für den KI-Einsatz entwickelt. Es werden ethische, rechtliche, organisatorische, technologische und kulturelle Rahmenbedingungen behandelt, Chancen und Grenzen der Technologien aufgezeigt.
Ort: Online |
KI-Tools versprechen dir, dass sie dir die passenden Förderprogramme einfach in Sekundenschnelle heraussuchen. In der Praxis bekommst du dann häufig veraltete Treffer oder Programme, die gar nicht zu deiner Organisation passen. Du verlässt die Suche genauso frustriert, wie du sie begonnen hast. In diesem zweistündigen Fokusseminar schauen wir uns gemeinsam an, welche KI-Tools für die Fördermittelrecherche wirklich etwas taugen und welche du dir sparen kannst. Vor allem aber zeig ich dir, wie du deine Recherche tatsächlich vereinfachst: indem du bewährte Methoden mit den neuen KI-Funktionen kombinierst, statt dich blind auf ein Tool zu verlassen.
Das nimmst du mit
- Einen Überblick, welche KI-Tools für die Förderrecherche wirklich taugen – und welche du dir sparen kannst
- Einen wiederverwendbaren Rechercheworkflow, der bewährte Methoden mit den neuen KI-Funktionen kombiniert
- Erprobte Prompts für die Förderrecherche als Vorlage zum Kopieren
- Sicherheit im Umgang mit KI-Ergebnissen: Wie du Treffer prüfst und veraltete oder unpassende Vorschläge aussortierst
- Folien und Prompt-Sammlung als PDF im Nachgang
Ort: Neustadt in Holstein |
Innenstädte und Ortszentren stehen vor tiefgreifenden Veränderungen. Demografischer Wandel, veränderte Versorgungsbedarfe, Leerstände und knappe kommunale Haushalte stellen viele Kommunen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig entstehen neue Möglichkeiten, Stadtentwicklung, Daseinsvorsorge und wirtschaftliche Entwicklung stärker miteinander zu verknüpfen.
Doch wie können Klein- und Mittelstädte diese Chancen konkret nutzen? Welche Rolle spielen medizinische und soziale Versorgungsangebote für attraktive und lebendige Quartiere? Und wie können Investitionen heute dazu beitragen, langfristig die Lebensqualität zu sichern und kommunale Folgekosten zu reduzieren?
Wir laden Sie herzlich zur Zukunftswerkstatt „Soziale Zentren: Räume öffnen – lebendige Quartiere in Klein- und Mittelstädten“ ein. Anhand von Fachimpulsen und Praxisbeispielen möchten wir aufzeigen, wie integrierte Versorgungsquartiere zur nachhaltigen Entwicklung von Innenstädten und Quartieren beitragen können.
Freuen Sie sich auf Erfahrungsberichte aus der kommunalen Praxis, neue Perspektiven und Austausch. Die Teilnahme ist kostenfrei.