Möglicherweise haben die Datenschutzeinstellungen verhindert, dass einige Artikel angezeigt werden.
Bitte ändern Sie Ihre Suchkriterien und versuchen Sie es erneut.
Ort: Berlin |
Die Smart Country Convention (SCCON) findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Sie gilt als führende Veranstaltung für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors und bringt Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Lösungen Verwaltungen, Städte, Gemeinden und ländliche Regionen moderner, effizienter und zukunftsfähiger machen können.
Das Themenspektrum reicht von digitaler Verwaltung, Smart Cities und Smart Regions über künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien und digitale Sicherheit bis hin zu Mobilität, Energie, Nachhaltigkeit sowie digitaler Bildung und Qualifizierung. Internationale Best Practices zeigen, wie digitale Transformation auch in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt wird. Portugal ist 2026 offizielles Partnerland und stellt innovative Ansätze im Bereich Digital Government vor.
Das dreitägige Veranstaltungsformat verbindet Kongress, Fachmesse, Workshops, Guided Tours und Networking. Besucherinnen und Besucher erhalten praxisnahe Impulse, lernen neue Technologien und Dienstleistungen kennen und können Erfahrungen mit Kommunen, Unternehmen und Digitalisierungsexperten austauschen. Die SCCON bietet damit eine wichtige Plattform, um konkrete Lösungen kennenzulernen, Kooperationen anzustoßen und Projekte für die digitale Zukunft von Verwaltung und Kommunen weiterzuentwickeln.
Ort: Online & Berlin |
Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie für die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft. Doch welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit KI-Anwendungen tatsächlich Mehrwert für Planung, Genehmigung, Betrieb und Bewirtschaftung liefern?
Im Transformationsdialog „Souveräne Bau-KI“ diskutieren Expert*innen aus Verwaltung, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Digitalisierung über die Grundlagen einer zukunftsfähigen KI-Nutzung. Im Mittelpunkt stehen souveräne Dateninfrastrukturen, interoperable Standards, KI-gestützte Genehmigungsprozesse sowie modellbasierte Ansätze für die Bewirtschaftung von Gebäuden und Freiräumen.
Anhand konkreter Praxisbeispiele wird deutlich, dass Souveräne Bau-KI bereits heute reale Anwendungen hervorbringt. Kommunale Datenplattformen, digitale Genehmigungsverfahren und intelligente Analysen für den Gebäudebetrieb zeigen, welches Potenzial in der Verbindung von Daten, Standards und KI steckt.
Gleichzeitig zeigt sich, dass das größte Potenzial dort entsteht, wo Daten, Standards und KI-Anwendungen miteinander verbunden werden.
Ort: Berlin |
Wie blicken Bürger*innen im Jahr 2026 auf die digitale Verwaltung? Diese Frage beantwortet unsere Studie eGovernment MONITOR auch in diesem Jahr wieder zuverlässig und umfassend. Wir möchten Sie einladen, im Bundesdigitalministerium gemeinsam mit uns auch über die Studie hinaus einen vertiefenden Blick auf verschiedene Themen der Verwaltungsdigitalisierung zu werfen.
Es erwarten Sie spannende Impulse aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, gerahmt von Einblicken in die Ergebnisse des eGovernment MONITORs. Der GovTalk bietet eine Plattform für Expert*innen, Praktiker*innen und Interessierte, um Erfahrungen und Perspektiven zur Verwaltungsdigitalisierung aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu diskutieren. Neben den Vorträgen und Panel-Diskussionen ist die Interaktion im Netzwerk ein wichtiges Kernelement unserer Arbeit, um Gedanken miteinander zu teilen.
Ort: Berlin |
Klimaschutz ist in den letzten Jahren zweifellos zu einem zentralen kommunalen Handlungsfeld geworden. Vielerorts haben Kommunen Klimaschutzpersonal eingestellt, Konzepte und Maßnahmenkataloge erarbeitet und Verfahrensabläufe im Sinne des Klimaschutzes angepasst. Parallel zum Kapazitätsaufbau nehmen aber auch Umfang und Komplexität der Aufgaben zu, wie etwa die Gestaltung der Wärmewende zeigt. Doch ausgerechnet in dieser Situation droht der Klimaschutz angesichts prekärer Haushaltslagen, wachsenden Fachkräftemangels und gesellschaftlichen Gegenwinds von anderen Themen und Herausforderungen überlagert und politisch ausgebremst zu werden.
Das Seminar beleuchtet praxisnahe Lösungsansätze und Instrumente, mit denen Klimaschutz – allen akuten Herausforderungen zum Trotz – als dauerhafte Querschnittsaufgabe im Verwaltungshandeln und öffentlichen Diskurs verankert werden kann. Das Seminar bietet eine Mischung aus fachlichen Impulsen und Erfahrungsaustausch unter anderem zu wirkungsvoller Klimakommunikation, Steuerungsinstrumenten, ämterübergreifender Zusammenarbeit sowie Aktivierung und Einbeziehung der Stadtgesellschaft.
Ort: Berlin |
Kommunen sind zentrale Akteure der Integrationspolitik: Sie gestal-ten das Ankommen und die Teilhabe von Zugewanderten vor Ort – in Kitas und Schulen, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt sowie in den Quartieren. Gleichzeitig agieren sie in einem komplexen Mehrebenensystem, in welchem rechtliche und finanzielle Rahmen-bedingungen maßgeblich von Bund, Ländern und der Europäischen Union gesetzt werden.
Wie agieren Kommunen vor dem Hintergrund europäischer, bundes- und landespolitischer Weichenstellungen zur Migrationspolitik?
Wie können Kommunen ihre Stimme im föderalen System stärken und ihre Interessen wirksam einbringen?
Welche Kompetenzen, Erfahrungen und Gestaltungsmöglichkeiten haben insbesondere Kommunen mit bislang geringerer Zuwanderungserfahrung?
Welche Rolle spielen Ankunftsquartiere für die kommunale Integrationspolitik und wie lassen sie sich aktiv gestalten?
Diese Fragen und weitere Aspekte sollen im Seminar anhand konkreter Beispiele aus der kommunalen Praxis und unter Einbeziehung des aktuellen Forschungsprojektes „Ankunftsquartiere stärken“ sowie der Erfahrungen der Teilnehmenden diskutiert werden. Dabei wird berücksichtigt, dass Städte, Gemeinden und Landkreise je nach Größe, finanzieller Situation oder regionaler Lage unterschiedliche Erfahrungen und Voraussetzungen mitbringen.
Ort: Berlin |
Mobilitätsdaten, Verkehrsmodelle und digitale Netze bilden zunehmend die Grundlage für neue Mobilitätsangebote. Sie helfen dabei, Verkehrsströme besser zu verstehen, Angebote bedarfsgerechter zu planen und verschiedene Verkehrsmittel intelligenter miteinander zu verknüpfen. Doch wie werden aus Daten und Modellen konkrete Anwendungen, die im Alltag wirklich nutzbar sind?
Ob On-Demand-Angebote, multimodale Plattformen, bessere Fahrgastinformationen oder adaptive Verkehrssteuerung: Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, Mobilitätsangebote besser auf tatsächliche Bedarfe auszurichten und Verkehrssysteme effizienter zu steuern. Voraussetzung dafür sind verlässliche Daten, geeignete Modelle und Schnittstellen, über die Planung, Angebote und Betrieb miteinander verbunden werden.
Im Mittelpunkt des mFUND-Netzwerktreffens steht daher die Frage, wie aus Mobilitätsdaten, Verkehrsmodellen und digitalen Netzen konkrete Lösungen entstehen können. Wie lassen sich neue Datenquellen für die Mobilitätsplanung nutzen? Welche Rolle spielen Verkehrsmodelle und multimodale Netze? Und wie können daraus nutzbare Angebote, Buchungsplattformen und intelligente Steuerungssysteme entwickelt werden?
Diesen Fragen gehen wir gemeinsam am 30. September 2026 im Deutschen Technikmuseum in Berlin nach. In zwei Sessions stellen mFUND-Projekte ihre Ansätze vor: Zunächst geht es darum, Mobilität datenbasiert zu verstehen und planbar zu machen. Anschließend steht im Fokus, wie daraus konkrete multimodale Angebote und Anwendungen für die Verkehrssteuerung entstehen können. Die Veranstaltung bietet Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und Diskussion mit Akteurinnen und Akteuren aus mFUND, BMV, Wissenschaft.
Ort: Berlin |
Viel ist derzeit die Rede von Verunsicherungen und Fliehkräften in der Gesellschaft. Generell stellt sich daher die Frage, wie unsere (Stadt-)Gesellschaft wieder mehr Zusammenhalt erfahren kann. Nicht nur sozialpolitische Maßnahmen sind hier gefragt, auch spezifische Räume und Orte können einen Beitrag zu mehr Gemeinsamkeit und Gemeinsinn leisten. In dem Seminar soll der Frage nachgegangen werden, welche Möglichkeiten es gibt, solche „Dritten Orte“ zu schaffen bzw. zu qualifizieren. Dabei spielen sehr unterschiedliche Aspekte eine Rolle, die in einer „Rundumbetrachtung“ angesprochen werden sollen: Typen Dritter Orte und ihre inhaltlichen Angebote, räumliche Nutzungsmöglichkeiten, Fragen von Inklusion und Erreichbarkeit, Zielgruppen und Nutzer:innen, Anforderungen an Gebäude und (Innen-)Architektur, stadträumliche Bezüge, Finanzierungs- und Betreibermodelle, Akteure und Prozesse sowie schließlich Wirkungen und Effekte auf sozial-räumliche Zusammenhänge. Insgesamt soll damit ein Bild gezeichnet werden, welche Rahmen- bzw. Gelingensbedingungen erfüllt sein müssen, um Dritte Orte als Inkubatoren für Demokratie und Gemeinwesen zu stärken.
Ort: Berlin / Online |
Die Elektromobilität gewinnt weiter an Dynamik: Zulassungszahlen steigen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet voran. Zwischen Aufbruch und Alltag entscheidet sich jetzt, ob aus Dynamik auch Verlässlichkeit wird. Was braucht es, damit Laden zuverlässig, nutzerfreundlich und flächendeckend funktioniert?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Ladeinfrastruktur-Konferenz 2026 des Bundesministeriums für Verkehr. Dazu laden wir Sie herzlich für den 1. Oktober 2026 ein.
Schwerpunkte der Konferenz:
- Elektromobilität in die Breite tragen: Wie Nutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit den Markthochlauf weiter beschleunigen und welche wichtigen Impulse der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 setzt.
- Die Zukunft des Ladens: Smarte, komfortable und wirtschaftliche Lösungen machen aus dem reinen Ladevorgang einen vernetzten Baustein im Energiesystem – insbesondere in urbanen Räumen und im Mehrparteienhäusern.
- E-Lkw im Logistikalltag: Welche Lösungen und Geschäftsmodelle sich bereits heute in der Praxis bewähren und wie der Ausbau von Depot- und öffentlicher Ladeinfrastruktur Fahrt aufnimmt.
Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse und Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen, praxisnahen Lösungen und den nächsten Schritten beim Ausbau der Ladeinfrastruktur – vor Ort in Berlin und ergänzend online.
Ort: Berlin |
Obwohl laut Personenbeförderungsgesetz der ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 vollständig barrierefrei sein sollte, zeigt sich in der Praxis: Die Umsetzung ist herausfordernd. Kommunale Aufgabenträger sehen sich mit finanziellen, baulichen und organisatorischen Hürden konfrontiert – und suchen nach pragmatischen Wegen, ihren ÖPNV dennoch zügig und wirksam barrierefrei zu gestalten.
Ziel des Seminars ist es, kommunale Akteurinnen und Akteure dabei zu unterstützen, konkrete Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und ihren ÖPNV Schritt für Schritt barrierefrei zu gestalten. Dafür werden zunächst gesetzliche Anforderungen und verschiedene Umsetzungsoptionen eines barrierefreien ÖPNV skizziert. Auch wird ÖPNV-Barrierefreiheit aus Betroffenenperspektiven sicht- und erlebbar gemacht – Barrierefreiheit zu erlangen, ist keine Zusatzleistung, sondern Grundvoraussetzung für einen ÖPNV für alle.
Im Laufe des Seminars werden anschließend verschiedene kommunale Ansätze, Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Umsetzung von Barrierefreiheit aufgezeigt und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert: Wie schreitet die ÖPNV-Barrierefreiheit in verschiedenen Kommunen voran? Was ist kurzfristig machbar? Welche Bereiche lassen sich sinnvoll priorisieren? Und wie gelingt ein ganzheitlicher Blick – vom barrierefreien Fahrzeug bis zum barrierefreien Zugang zur Haltestelle?
Ort: Berlin |
In vielen deutschen Städten gewinnt die Idee der Circular Economy an Fahrt – doch was bedeutet das konkret für Kommunen? Im Difu-Verbundprojekt „Kreislaufstadt“ (2023–2025) haben 23 Städte und eine Region gemeinsam Bausteine und Instrumente für eine strategische Umsetzung entwickelt und erprobt. Seither wurden in den Kommunen vielfältige Ansätze – von Strategien und Konzepten bis zu Starterprojekten und Reallaboren – entwickelt und umgesetzt. Auch Bund, Länder und Stadtstaaten wie NRW oder Hamburg haben eigene Schritte zur Umsetzung nationaler bzw. landeseigener Kreislaufwirtschaftsstrategien eingeleitet.
Das Seminar wirft einen praxisnahen Blick auf aktuelle Entwicklungen und bietet in Werkstattform Raum für Austausch, Diskussion und gemeinsame Lösungsansätze:
- Welche Städte haben bereits spürbare Fortschritte gemacht, und wie sehen deren Strategien, Prozesse und Projekte aus?
- Wie gelingt der Aufbau funktionierender Strukturen? Und welchen konkreten Mehrwert bringt das Thema für die Wirtschaftsförderung?
- Wo liegen die „low hanging fruits“, etwa beim zirkulären Bauen, in der Beschaffung oder für ansässige Unternehmen?
- Wie gehen Vorreiterkommunen mit „Gegenwind“ um – und welche Ziele und Mehrwerte verbinden sie mit dem Thema?
Ort: Berlin |
In diesem Seminar lernen Sie die entsprechenden Konzepte und praktische Formate der Beteiligung im öffentlichen Raum kennen. Dazu gehören besondere Formen der Ansprache beteiligungsferner und vulnerabler Gruppen, Konzepte integrativer und inklusiver Beteiligung sowie Formate der aufsuchenden Ansprache und Beteiligung, der Beteiligung im öffentlichen Raum sowie die Organisation zugeführter Beteiligtengruppen.
Was Sie mitnehmen werden
- Sie verstehen die Hinderungsgründe für eine (Nicht-) Beteiligung diverser Gruppen.
- Sie können einschätzen, wann es besonderer aufsuchender Formate bedarf.
- Sie lernen zentrale Formate der Beteiligung im öffentlichen Raum von unterschiedlicher Intensität und Tiefe kennen.
Ort: Berlin |
Der modernisierte Staat soll schneller und wirkungsvoller politische Herausforderungen meistern und auch auf diesem Weg die Demokratie stärken. Aber was bedeutet das für die Kommunen? Welchen Vertrauensvorschuss und welche Handlungsspielräume brauchen sie, um adäquat auf lokale Probleme reagieren zu können? Werden sie in der Lage sein, eigenständig wirkungsvolle politische Lösungen zu konzipieren? Oder führt dies zu einer anders gelagerten Überforderung der kommunalen Ebene? Der Stadt im modernisierten Staat ist unser erster Programmteil gewidmet.
Auf den Staatsumbau folgt im zweiten Teil der Veranstaltung der Stadtumbau. Wie sind all die politisch formulierten Ansprüche einzulösen? Mobilitätswende, Energiewende, Klimawandelvorsorge, Wohnungsbau, wirtschaftlicher Strukturwandel, infrastrukturelle Konsequenzen des demografischen Wandels usw. In welchem Umfang und in welchen Konstellationen sind derartige multiple Eingriffe in die gebaute Stadt sinnvoll und machbar? Welches städtebauliche Qualitätsversprechen kann die Kräfte freisetzen, die nötig sein werden, um eine derartige Stadtverwandlung anzutreiben?
Über diese Themen sprechen und diskutieren wir auf unserem Verbandstag in Berlin mit Gästen aus Politik, kommunaler Praxis, Planung und Ihnen.
Ort: Berlin |
Quartiersgaragen bieten Kommunen die Chance, den ruhenden Verkehr aus Wohnquartieren zu verlagern und damit mehr Raum zu schaffen für andere Nutzungen, wie Aufenthalt, Grünflächen und alternative Mobilitätsangebote. Doch der Weg zur erfolgreichen Umsetzung ist komplex: Wie lassen sich Stellplatzschlüssel anpassen? Welche Auswirkungen hat dies auf Bauvorhaben und Immobilienentwicklung? Welche Betreiberkonzepte haben sich bewährt, und welche ökologischen Vorteile können realisiert werden? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Das Seminar vermittelt praxisnah wichtige Grundlagen, stellt erfolgreiche Beispiele auch im Rahmen einer Exkursion vor Ort vor und bietet Raum für den Austausch mit anderen kommunalen Akteur:innen. Ziel ist es, kommunale Verwaltungsmitarbeitende in die Lage zu versetzen, Quartiersgaragen als Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung kompetent zu begleiten und voranzubringen. Zudem lernen die Teilnehmenden einzuschätzen, unter welchen Rahmenbedingungen die Entwicklung solcher Projekte sinnvoll und erfolgversprechend ist.
Ort: Berlin |
Die Digitalisierung prägt und verändert Planung, Bau, Betrieb und Bestandsmanagement von Gebäuden im Speziellen sowie Stadtentwicklung und Wohnungswesen im Allgemeinen grundlegend: Digitale Modelle, vernetzte Datenplattformen und digitale Zwillinge eröffnen neue Möglichkeiten, Region, Gesamtstadt, Quartier sowie den Bau und Betrieb der Gebäude enger miteinander zu verknüpfen. Digitale Rückkopplungen aus Bau, Nutzung und Betrieb lassen sich systematisch für Planung und Anpassung einsetzen. Allerdings vollzieht sich die Digitalisierung bislang noch unterschiedlich schnell und mit variierender Tiefe – je nach Akteur, Ebene und Anwendungsfeld. Vor diesem Hintergrund stellt die DV‑Jahrestagung 2026 unter dem Motto “Smart Planning for Smart Living: Digitalisierung von Prozessen für Stadtentwicklung und Wohnen” die Frage, wie Digitalisierung in Planungsprozessen, Stadtentwicklung und Wohnungswesen strategisch weiterentwickelt und wirksam eingesetzt werden kann.
Im Fokus unserer Tagung stehen nicht einzelne digitale Anwendungen, sondern das Zusammenspiel von Prozessen, Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen. Welche Voraussetzungen müssen Akteur:innen auf unterschiedlichen Ebenen schaffen? Welche digitalen Infrastrukturen, Standards und Schnittstellen werden benötigt? Und wie gelingt ein verantwortungsvolles und belastbares Datenmanagement? Denn entscheidend ist, dass Informationen über Zuständigkeits- und Prozessgrenzen hinweg genutzt werden können. Damit verbunden sind Fragen der Interoperabilität, Transparenz und rechtlichen Verlässlichkeit ebenso wie Anforderungen an die Weiterentwicklung planungs- und genehmigungsrechtlicher Rahmenbedingungen. Auch den Einsatz Künstlicher Intelligenz wollen wir ansprechen: Sie kann Analysen unterstützen, komplexe Zusammenhänge sichtbar machen und Prozesse effizienter gestalten. Gleichzeitig bleibt zu klären, welche Funktionen sie übernehmen kann – und wo fachliche Bewertung, politische Entscheidungsprozesse und Verantwortung unverzichtbar bleiben.
Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der DV‑Jahrestagung bringt dazu Perspektiven aus Politik, Verwaltung, Kommunen, Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie Technologiepraxis zusammen. Ziel ist es, Orientierung für einen digitalen Wandel zu geben, der Stadtentwicklung und Bauen langfristig prägen wird.
Ort: Berlin |
Der wassersensible Umbau bestehender Gebäude ist entscheidend für eine klimaangepasste Stadt – und zugleich besonders anspruchsvoll. Im Fokus stehen Strategien, Betriebskonzepte und Rahmenbedingungen für die Integration blau-grüner Maßnahmen – auch unter komplexen Bedingungen wie Denkmalschutz, Nutzungskonflikten und begrenztem Raum. Anhand konkreter Praxisbeispiele und Forschungsprojekten wird gezeigt, wie sich technische, gestalterische und funktionale Anforderungen verbinden lassen und welche Mehrwerte für Stadtklima und Aufenthaltsqualität entstehen.
Ort: Berlin |
Erfahrungsaustausch zu kommunalen Handlungsmöglichkeiten
Angesichts zunehmender gesellschaftlicher Polarisierungen und damit auch Queerfeindlichkeit stehen Kommunen mehr denn je vor der Herausforderung, sichere und diskriminierungsfreie Lebensräume für alle Menschen zu gewährleisten. Gleichzeitig bestehen gerade auf kommunaler Ebene verschiedene Handlungsmöglichkeiten, um queeres Leben sichtbar zu machen sowie die Akzeptanz und Lebensqualität queerer Bürger:innen zu verbessern. Im Ergebnis wird die Vielfalt in Kommunen erhöht, gelebt und demokratische Werte gestärkt. Viele Kommunen verfügen bereits über Gleichstellungs-, Diversitäts- oder Queerbeauftragte, deren Erfahrungen aufgegriffen und weitergegeben werden können.
In diesem Seminar sollen unterschiedliche Beispiele und Handlungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Ziel ist es, einen Austausch über die Umsetzung von queerfreundlichen Maßnahmen anzuregen und deren Übertragbarkeit auf die eigene Kommune zu reflektieren. Im Fokus steht die Vernetzung und das voneinander Lernen kommunaler Vertreter*innen, aber auch der Dialog mit der Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Neben Inputs und Workshops gibt eine Exkursion Einblick in die Entwicklung queerer Quartiere.
Ort: Berlin |
Für wirksames kommunales Handeln
Mit der Impact Kommunen Konferenz bringen wir 150 engagierte Akteur*innen aus Verwaltung und Politik sowie Unterstützer*innen der Staatsmodernisierung in Berlin zusammen. Unser Ziel: wirksames kommunales Handeln weiterentwickeln.
Kommunen in Deutschland stehen unter Druck: Große Gestaltungsaufgaben treffen auf eine angespannte Haushaltslage. Doch gerade jetzt gilt: Staatliches Handeln muss vor Ort überzeugen, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken.
Wir sind überzeugt: Wirkungsorientierte Steuerung hilft Kommunen dabei, ihre Aufgaben auch unter schwierigen Bedingungen besser und erfolgreicher zu erfüllen. Der Fokus auf Wirkung ist ein essenzieller Bestandteil für eine erfolgreiche Staatsmodernisierung. Damit dies gelingt, muss sich nicht allein die Verwaltung verändern. Wir brauchen auch ein neues Miteinander von Verwaltung, Politik und Bürger*innen. Jetzt sind Bund und Länder gefragt, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen und Räume für mutige Experimente zu öffnen.
Gemeinsam mit den Teilnehmenden der Konferenz entwickeln wir praktische Ansätze und konkrete Umsetzungsideen für wirkungsorientierte Steuerung in Kommunen. Diese Ergebnisse sind wichtige Impulse für das Impact Kommunen Programm und finden so konkret vor Ort Anwendung.
Ort: Berlin |
Wir laden Sie herzlich ein zu unserer Dialog-Veranstaltung am 16. Juli 2026 von 17:30 - 19:00 Uhr. Interessierte können sich hier für eine Präsenz-Teilnahme anmelden. Der Veranstaltungsort ist der Rote Saal der Bundesstiftung Bauakademie, Schinkelplatz 1, 10117 Berlin.
Großstädte brauchen mehr Wohnraum – und zugleich zukunftsfähige Lösungen im Umgang mit Regenwasser. Wie Quartiere so geplant und weiterentwickelt werden können, dass Regenwasser vor Ort als Ressource genutzt wird, ist Thema dieses Dialogs. Vorgestellt werden zwei Neubauquartiere aus Berlin und Mannheim sowie Ansätze für den wassersensiblen Quartiersumbau im Bestand. Diskutiert werden konkrete Lösungen – von Konzeption und Gestaltung bis zu Betrieb und Monitoring dezentraler Maßnahmen - ebenso wie übergeordnete Fragestellungen aus der Forschung und im internationalen Vergleich.
Gäste:
- Axel Klapka, K1 Landschaftsarchitekten, Leiter und Gründer / Projekt: ReSource Mannheim
- Jochen Flenker, Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin, Leiter Fachbereich Grünflächen / Projekt: Mierendorff-Insel, Berlin
- Agnes Kummelt, Berliner Wasserbetriebe, Referentin Strategien und Konzepte Abwasserleitungen / Projekt: Buckower Felder, Berlin
- Dr. Simon Gehrmann, TU Darmstadt, Dozent / Forschung & internationale Beispiele
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Sichern Sie sich jetzt Ihr kostenfreies Teilnahmeticket!
Ort: Online / Berlin |
Wie kann ein digitaler Gebäudebestand dazu beitragen, Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse klima- und gesellschaftsgerecht anzupassen und zu verbessern?
Wir laden Sie herzlich ein zu unserer hybriden Veranstaltung am 27. Mail 2026 von 18:30 - 20:00 Uhr. Interessierte können sich hier für eine Präsenz-Teilnahme anmelden. Veranstaltungsort ist der Rote Saal der Bundesstiftung Bauakademie, Schinkelplatz 1, 10117 Berlin.
Mit derzeit ca. 20 Mio. bestehenden Wohngebäuden und ca. 100 Mio. m2 Büroflächenbestand verfügt Deutschland über ein umfangreiches Gebäudepotenzial, das in weiten Teilen nicht oder nicht ausreichend digital erfasst ist. Der TiD will der Frage nachgehen, ob und wie sich die gebaute Umwelt digitalisieren lässt. Darüber hinaus widmet er sich der Datenverantwortlichkeit, der Datensouveränität und den Zielen einer Bestandsdigitalisierung.
Ort: Berlin |
Das Entsiegeln von Flächen ist eine wichtige Maßnahme der Klimaanpassung. Auf entsiegelten Flächen kann Niederschlag versickern, gelangt in den natürlichen Wasserkreislauf und bildet neues Grundwasser. Intakte Böden schützen bei Starkregen vor Überschwemmungen und entlasten somit die Kanalisation. Auch auf das Mikroklima wirken sich entsiegelte Flächen positiv aus: mehr Verdunstung und Kühlung, weniger Hitzestress und Lufttrockenheit, mehr Gesundheit für die Bewohnerschaft. Entsiegelung ist zugleich ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität, denn in und auf natürlichen Böden kann sich eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren ansiedeln. Entsiegeln macht Städte also klimaresilienter und trägt zum Schutz von Natur, Boden, Wasser sowie zur Gesundheit bei.
Rechtlich ist die Entsiegelung im am 1. Juli 2024 in Kraft getretenen Klimaanpassungsgesetz des Bundes, im Baugesetzbuch sowie im Bundes-Bodenschutzgesetz verankert. Alle drei Gesetze enthalten ein Entsiegelungsgebot.
Im Seminar sollen kommunale Strategien und Instrumente zur Entsiegelung vorgestellt und diskutiert werden. Es geht unter anderem um Potenzialanalysen, Synergien und Konflikte bei der Entsiegelung, Arten der Entsiegelung und zu berücksichtigende Rahmenbedingungen, Regelungen und Anreize. Es werden konkrete Praxisbeispiele aus Kommunen vorgestellt, und die Teilnehmenden werden Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch haben.