Wie kann mit solchen Konflikten und den damit verbundenen emotionalen Debatten umgegangen werden, so dass sich dabei möglichst alle ernstgenommen fühlen? Diese und weitere Fragen greift das Seminar auf.
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Ort: Berlin / Online
Am 24. und 25. Februar 2026 trifft sich die Busbranche Deutschlands erneut in Berlin: Nach einem gelungenen Auftakt im Jahr 2024 veranstaltet das Bundesministerium für Verkehr die zweite Fachkonferenz klimafreundliche Busse.
Wir laden Sie herzlich ein zu einem umfassenden Austausch über den aktuellen Stand und die Zukunft des klimafreundlichen Busverkehrs in Deutschland. Im Fokus stehen die derzeitigen Entwicklungen rund um elektrische Busse sowie erfolgreiche Strategien für deren wirtschaftliche und betriebliche Umsetzung. Expertinnen und Experten aus Verkehr, Industrie, Forschung und Verbänden diskutieren die Chancen und Herausforderungen und geben Einblicke in Best Practices. Die Konferenz richtet den Blick auch auf die wesentlichen nächsten Schritte hin zu einem effizienten, emissionsfreien und zukunftssicheren Personenverkehr. Am zweiten Tag der Konferenz sind als besonderes Highlight spannende Exkursionen mit Bezug zur Elektromobilität geplant. Die Konferenz schafft damit einen Raum für den fachlichen Dialog, für Vernetzung und zur Entwicklung gemeinsamer Lösungsansätze.
Ort: Berlin |
Die Fortbildungsseminare richten sich an Klimaanpassungsmanager*innen aus Kommunen oder Landkreisen. Des Weiteren können auch kommunale Klimaschutzmanager*innen mit Anpassungsaufgaben teilnehmen.
Ort: Berlin |
Stadtplanerinnen und Stadtplaner stehen bei der Umsetzung öffentlicher Projekte häufig vor vielfältigen Herausforderungen: Bürgerproteste, politische Einwände oder Widerstände aus der eigenen Verwaltung können Projekte verzögern oder sogar verhindern. Umso wichtiger ist ein professioneller und strategischer Umgang mit diesen Widerständen.
Im Rahmen diese Workshops lernen Sie, wie Sie Widerstände frühzeitig erkennen, analysieren und konstruktiv begegnen können. Sie erhalten praxisnahe Werkzeuge und Methoden aus dem strategischen Umfeldmanagement, die Sie bei der erfolgreichen Umsetzung Ihrer Projekte unterstützen.
Der Workshop kombiniert fachlichen Input mit der Diskussion eigener Praxisbeispiele. Der praktische Nutzen steht dabei im Vordergrund.
Der Workshop richtet sich an Mitarbeitende aus Planungsämtern und verwandten Bereichen, die bei der Umsetzung ihrer Projekte mit Widerständen konfrontiert sind oder erwarten mit Widerständen konfrontiert zu werden und ihre Kompetenzen im Umgang damit stärken möchten.
Ort: Berlin |
Der dritte Kommunaldialog „Wohnen in ländlichen Räumen“ greift erneut zentrale Fragestellungen des Lebens und Wohnens in ländlichen Räumen auf und bietet Gelegenheit, Herausforderungen zu benennen, gute Beispiele kennenzulernen und Perspektiven zu diskutieren.
Der Abbau von regionalen Disparitäten und die Herstellung der Rahmenbedingungen für gute Lebensverhältnisse in ländlichen Räumen ist eine Querschnittsaufgabe, die nur in Zusammenarbeit mit den Bundesressorts, Ländern und Kommunen erfolgen kann. Vor diesem Hintergrund bietet der Kommunaldialog eine gemeinsame Gesprächsplattform für einen direkten Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Kommunen, der Politik und Fachleuten der ländlichen Räume.
Der Kommunaldialog beginnt mit einer Begrüßung von Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin im BMWSB. Im Anschluss werden in einer Gesprächsrunde mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände Fragestellungen des letzten Kommunaldialogs aufgegriffen sowie aktuelle Themen diskutiert. In drei weiteren Gesprächsrunden stehen die Themen der Nutzungsaktivierung von Wohnungsleerständen, Bleibe- und Haltefaktoren in peripheren Kommunen sowie smarte Anwendungen für lebenswerte Orte im Fokus.
Die Teilnehmenden der Veranstaltung sind dazu aufgerufen, sich direkt an den Gesprächsrunden zu beteiligen.
Ort: Berlin |
Mit dem Zukunftsforum Ländliche Entwicklung bietet das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) seit 2008 eine Plattform für Diskussion, Wissenstransfer und Austausch darüber, wie ländliche Räume attraktiv und zukunftsfähig gestaltet werden können.
Flächen und Gebäude in ländlichen Räumen klug nutzen – Heimat gemeinsam gestalten
Wir möchten diskutieren, wie Dörfer, Städte und Landkreise durch Planungsentscheidungen und viele andere Maßnahmen ihre wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Zukunft beeinflussen und prägen können. Ernährungs- und Energiesicherung, Naturschutz, Bedarf an Wohnraum und Begegnungsorten einerseits, Leerstand andererseits, fehlende Fachkräfte im Handwerk und der Verwaltung – es gibt viele Konfliktfelder, aber auch gute Lösungsansätze, wie die vielfältigen Belange und Bedarfe in die vielfältigen raumbezogenen Entscheidungen vor Ort einbezogen werden können. Das ZFLE 2026 soll fruchtbare Diskussionen anstoßen und guten Ideen eine Plattform bieten.
Ort: Berlin |
Die neue Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag Initiativen zur Förderung von Wohneigentum angekündigt. Mit Programmen wie „Starthilfe Wohneigentum“ sollen steuerliche Erleichterungen, staatliche Bürgschaften und Unterstützung bei fehlendem Eigenkapital den Weg ins Eigentum erleichtern. Doch wie konkret sind diese Vorhaben inzwischen ausgestaltet – und wie wirksam sind sie? Das ifs Wohnungspolitische Forum 2026 nimmt diese Fragen zum Anlass, um die Rolle des Wohneigentums in der aktuellen Wohnungspolitik zu beleuchten.
Gleichzeitig möchten wir diesmal einen besonderen Fokus auf die Wohnraumschaffung im Gebäudebestand legen. Denn Eigentumsbildung findet heute zunehmend im Bestand statt – nicht zuletzt wegen hoher Bau- und Bodenpreise. Dachausbau, Aufstockung, Umnutzung oder das Teilen großer Wohnungen, ebenso wie der Generationenwechsel in Eigenheimsiedlungen bieten große Potenziale, ohne zusätzlichen Flächenverbrauch und unter Nutzung vorhandener Infrastruktur. Gleichzeitig zeigen Erfahrungen, dass diese Potenziale oft ungenutzt bleiben – sei es durch regulatorische Hürden wie das Umwandlungsverbot oder durch fehlende politische Aufmerksamkeit für das Thema Wohneigentum. Dabei bieten gerade die jüngsten Anpassungen im Bauplanungsrecht („Bau-Turbo“) und Vereinfachungen in den Landesbauordnungen neue Chancen.
Das Forum bringt Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis zusammen, um die Potenziale und Grenzen der Wohnraumschaffung im Bestand zu diskutieren – und die Rolle des Wohneigentums in der Wohnungspolitik neu zu denken.
Ort: Berlin |
„Vernetzt denken – gemeinsam handeln“ ist das Leitthema der Jahrestagung des Gebäudeforums klimaneutral, die am Dienstag, den 25.11.2025 in Berlin stattfindet. Fachexpertinnen und -experten aus Architektur, TGA-Planung, Energieberatung, Ingenieurwesen, Verbänden, Kommunen und Klimaschutzmanagement treffen sich zum interdisziplinären Austausch und zur Vernetzung. Drei thematisch fokussierte Praxisforen greifen aktuelle Herausforderungen auf – vom klimaresilienten Gebäude über gemeinschaftliche Versorgungskonzepte bis hin zur energetischen Modernisierung in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs).
Ort: Berlin |
Die DGD/BBSR-Dezembertagung wird auch 2025 wieder eine ausgewählte Fragestellung zur demografischen Entwicklung der Regionen in Deutschland aufgreifen. Das Thema wurde durch eine breit angelegte Befragung ermittelt – mit einem klaren Ergebnis: 47,3 Prozent der knapp 300 Teilnehmenden wählten das diesjährige Schwerpunktthema „Wohnungsmarkt und demografischer Wandel“.
Die demografische Entwicklung beeinflusst den Wohnungsmarkt in Deutschland in erheblichem Maße – sei es durch Wanderungsgewinne in wachsenden Städten oder durch Sterbeüberschüsse und Wegzüge in schrumpfenden Regionen. Der zunehmende Bedarf an altersgerechtem Wohnraum, die Ausdifferenzierung der Haushaltsstrukturen und der Rückgang verfügbarer Wohnflächen erfordern differenzierte wohnungspolitische Reaktionen auf regionaler Ebene.
Auf dem Programm stehen fundierte Fachvorträge, Diskussionsrunden und thematische Panels. Im Fokus stehen Fragen wie:
- Welche Rolle spielt die Alterung der Bevölkerung für die Entwicklung von Wohnungsmärkten?
- Wie lassen sich Schrumpfungs- und Wachstumsregionen strategisch steuern?
- Welche Konsequenzen ergeben sich für die Wohnraumversorgung in ländlichen Räumen?
- Was bedeuten die aktuellen Trends für die kommunale Planungspraxis?
Ein Höhepunkt der Tagung ist die Podiumsdiskussion am 5. Dezember 2025 von 12-13 Uhr, in der ausgewählte Expertinnen und Experten zentrale Positionen zur Zukunft des Wohnens und der regionalen Entwicklung debattieren. Wir freuen uns besonders auf den Beitrag von Fabian Böttcher (CIMA Institut für Regionalwirtschaft GmbH Hannover), der seine Perspektiven aus der Stadt- und Regionalpraxis einbringen wird zum Thema „Die demografische Entwicklung. Eine Herausforderung für regionale Wohnungsmärkte!“.
Ort: Berlin |
Die Digital GreenTech Konferenz 2025 findet in diesem Jahr vom 25.-26. November 2025 im VKU-Forum in Berlin statt. Im Fokus stehen die Ergebnisse aus 14 Verbundprojekten und der Transfer in die Praxis.
Welche Einsatzmöglichkeiten bieten digitale Innovationen in der Umwelttechnik? Wie können digitale Tools die Ressourceneffizienz steigern? Auf der Digital GreenTech Konferenz 2025 präsentieren 14 Projekte der Maßnahme „Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung“ ihre praxisnahen Lösungen zu den Themen Ressourceneffizienz in Wasser-, Abwasser- und Kreislaufwirtschaft, Umweltmonitoring sowie nachhaltiges Land- und Infrastrukturmanagement. Gefördert werden die Vorhaben vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
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Ort: Berlin |
Mit Blick auf den Weg aus der Klimakrise und im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung muss auch im Bereich Verkehr ein Wandel stattfinden – so viel ist allgemein bekannt und erfährt in der Theorie auch breite Zustimmung. Geht es dann jedoch um konkrete Maßnahmen vor Ort, sieht es mit der Zustimmung häufig schon ganz anders aus. Insbesondere wenn Kfz-Parkplätze verschwinden, Fahrspuren wegfallen oder Zufahrtsbeschränkungen für bestimmte Quartiere eingeführt werden, regt sich in vielen Kommunen lauter Widerstand. Auch eine umfangreiche Beteiligung der Bürger*innen bewahrt davor nicht immer. Aus Unmut werden Unterschriften gesammelt, Infrastruktur beschädigt und Klagen angestrebt. Mittlerweile haben umstrittene Verkehrsprojekte sogar Kommunalwahlen entschieden.
Ort: Berlin |
Der Neubau spielt für die Städte prozentual gesehen nur eine untergeordnete Rolle. Die großen Herausforderungen der Stadtentwicklung betreffen vor allem den Gebäudebestand. Gerade dort ist es schwierig, zentrale Ziele wie die Wärmewende, Klimaanpassung oder Mobilitätswende baulich umsetzten – allesamt Schlüsselfaktoren für die Transformation hin zu einer gerechten, grünen und produktiven Stadt (vgl. Neue Leipzig-Charta).
Dabei rückt das besondere Städtebaurecht in den Fokus, denn es stellt das zentrale baurechtliche Instrumentarium für die Entwicklung und Umgestaltung des Gebäudebestands dar. Doch reichen bewährte Maßnahmen wie Sanierungsgebiete, Stadtumbau oder Programme der Sozialen Stadt noch aus? Oder sind neue Instrumente – etwa sogenannte Transformationsgebiete – erforderlich, um den vielschichtigen Herausforderungen im Bestand angemessen zu begegnen?
Das Seminar geht diesen Fragen nach und zeigt auf, wie der Übergang zu nachhaltigen und resilienten Stadtstrukturen durch das besondere Städtebaurecht und den gezielten Einsatz von Städtebaufördermitteln unterstützt werden kann. Dabei werden sowohl theoretische Grundlagen als auch praxisnahe Beispiele aus der kommunalen Planungspraxis vorgestellt.
Ort: Berlin |
40 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten pendelten 2023 interkommunal zur Arbeit – und dabei handelt es sich nur um einen Teil der interkommunalen Mobilitätsbedarfe. Der interkommunale ÖPNV kann hierfür emissions- und raumeffiziente wie auch sozial inklusive Mobilitätsangebote bieten. Dabei stoßen Entscheidungsträger oft an Grenzen: Die Organisations- und Finanzierungsstrukturen des ÖPNV enden oft an den Landkreisgrenzen. Erschwerend kommt hinzu, dass der ÖPNV in den meisten Bundesländern eine freiwillige Aufgabe ist – dies gilt umso mehr für interkommunale ÖPNV-Kooperation.
Ziel des Seminars ist es, regionale und kommunale Akteure für die interkommunale ÖPNV-Zusammenarbeit zu stärken. Dafür werden zunächst die Vorteile und Grenzen einer solchen Kooperation aufgezeigt. Anschließend werden verschiedene Ansatzpunkte der interkommunalen Kooperation betrachtet: Wie können ÖPNV-Kooperationsansätze entwickelt und vertieft werden? Welche Organisationsformen für ÖPNV-Kooperation gibt es? Gute interkommunale Beispiele, etwa für ÖPNV-Planung, Betrieb und -Finanzierung, dienen als Basis, um kooperationsfördernde Bedingungen zu verstehen. So werden die Teilnehmenden befähigt, ihre interkommunalen Handlungsspielräume bestmöglich zu nutzen. Herausfordernde Bespiele werden fokussiert, um Hemmnisse zu verdeutlichen und gemeinsam erste Lösungsansätze zu identifizieren.
Ort: Berlin |
„Sozialraumorientierung“ ist in verschiedenen kommunalen Aufgabenfeldern ein wichtiger Handlungsrahmen. In der Sozialverwaltung – insbesondere in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe – sowie in Stadtplanung und Stadtentwicklung spielt er im Rahmen einer integrierten Quartiersentwicklung eine immer größere Rolle, ebenso bei Wohnungsunternehmen, Kirchen oder Vereinen. In dem Seminar soll es daher um die Frage gehen, warum es sinnvoll sein kann, diese verschiedenen Ansätze stärker zu einem „erweiterten“ Sozialraumansatz zu bündeln. Spätestens wenn es um Inklusion geht, brauchen Akteure aus dem sozialen Bereich den konkreten Raum als den Ort, an dem alles (all)tägliche Leben statt- findet. Und umgekehrt gilt: Städtebauliche und raumgestalterische Maßnahmen können ins Leere laufen, wenn die Bedarfe insbesondere von Menschen mit Behinderung oder von Senior:innen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Auch für die Fachkräfte selbst können durch eine bessere bereichsübergreifende Zusammenarbeit Entlastung und ein Mehrwert entstehen.
Wir wollen mit Ihnen folgende Fragestellungen diskutieren:
- Was alles kann „Sozialraum“ in unterschiedlichen Disziplinen, in verschiedenen Verwaltungsbereichen sein?
- Wo gibt es inhaltliche und räumliche Überschneidungen zwischen dem jeweiligen Sozialraumverständnis?
- Wie kann ein besseres Zusammenwirken von Sozialverwaltung und räumlich planenden Verwaltungsbereichen auf der Steuerungs- und der Umsetzungsebene erreicht werden? Welche Themen bieten sich an? Wer sollte wie zusammenarbeiten?
- Welche Vorteile ergeben sich aus einer Zusammenarbeit? Welche Schwierigkeiten können auftreten? Und wie kann man damit umgehen?
Ort: Berlin |
Städtebauliche Großstrukturen sind für die Stadtentwicklung eine enorme Herausforderung. Die Gestaltung des städtebaulichen Umfelds erweist sich oft als problematisch, ebenso wie die Umnutzung im Falle von Leerstand. Die wiederholten Insolvenzen im Kaufhausbereich haben entsprechende Objekte in den letzten Jahren verstärkt ins öffentliche Bewusstsein gerückt und zum Problemfall für die Innenstädte gemacht. Der Abriss entsprechender Gebäudestrukturen ist meist keine Option, da sie große Mengen an grauer Energie speichern. Dennoch werden Umnutzungs- und Nachverdichtungspotenziale leerstehender Bürokomplexe, Kaufhäuser, Industrie- und Gewerbebauten häufig nicht genutzt, da der Bestandsumbau als aufwändig und schwierig im Vergleich zum Neubau gilt. Beispiele für den Umgang mit leergefallenen Großstrukturen sollen inspirieren und Möglichkeiten aufzeigen, wie durch Umbauten auch größere Objekte wieder einer Nutzung zugeführt werden können, ohne dass neue Flächen in der Stadt versiegelt werden. Eine Exkursion zu unterschiedlichen realisierten Beispielen ist vorgesehen.
Das Seminar bietet eine Plattform für die praxisorientierte Diskussion und einen Erfahrungsaustausch zur Baukultur. Es setzt die im Jahr 2017 begonnene lose Reihe mit Veranstaltungen an der Schnittstelle zwischen Stadtentwicklung, Architektur, Prozessgestaltung und Fragen der Baukultur fort.
Ort: Berlin |
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) lädt zur diesjährigen 7. NaKoMo-Jahreskonferenz mit dem Thema „digital. kommunal. vernetzt – Intelligente Mobilität für Stadt und Land“ ein.
Ob digitale Fahrgastinformationen in Echtzeit, Software-Lösungen für anbieterübergreifende Mobilitätsplattformen, On-Demand-Dienste, Sensoren für Umwelt-, Wetter- und Mobilitätsdaten, oder intelligente Verkehrssteuerung – das BMV unterstützt dies in städtischen und ländlichen Regionen mit dem Programm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ (DkV). Und dies in mehr als 100 Städten und Gemeinden deutschlandweit.
Vorgestellt werden erfolgreich realisierte Projekte aus den Bereichen Automation, Verkehrsmanagement, Multimodalität, Radverkehr, Datenmanagement und vielen mehr. Kommen Sie mit anderen Akteurinnen, Akteuren und Interessierten aus Kommunen, kommunalen Unternehmen sowie Bundes- und Landesinstitutionen ins Gespräch.
Was Sie an den zwei Konferenztagen erwartet:
- Eröffnung durch Bundesminister Patrick Schnieder.
- Präsentation von Leuchtturmprojekten aus dem DkV-Förderprogramm.
- In mehreren Austauschformaten wird die Zukunft digitaler, nachhaltiger Mobilität diskutiert.
- Begleitende Informationsangebote, z. B. zu den Aktivitäten des NaKoMo, runden den Austausch ab.
- Ein abendliches Get-together (Alte Münze in Berlin) lädt zur Vertiefung des fachlichen Austausches und zur Vernetzung aller Teilnehmenden ein.
Ort: Berlin |
Berlin erlebt aktuell eine Abrisswelle. Viele Gebäude, wie der Düttmann-Bau An der Urania, das Constanze-Pressehaus und zahlreiche Wohnhäuser wurden bereits beseitigt. Weitere Bauten, wie das SEZ, die Stadtbibliothek Tempelhof oder die Pyramide am Hafenplatz sind vom Abriss bedroht. Gleichzeitig engagieren sich zahlreiche Initiativen gegen den Abriss von Gebäuden. Die Gründung der «Anti-Abriss-Allianz“» hat dieser Bewegung eine zusätzliche Dynamik beschert. Dennoch ist der Kampf für den Erhalt von Gebäuden nach wie vor schwierig, und viele Auseinandersetzungen enden doch mit dem Abriss.
Im Rahmen der Veranstaltung sollen Erfahrungen mit dem Anti-Abriss-Engagement ausgetauscht werden. Im Mittelpunkt soll die Frage stehen, wie Abrisse erfolgreicher verhindert werden können. Welche Strategien haben sich als erfolgreich erwiesen, welche Ansätze sind gescheitert? Zu diesen Fragen haben wir unterschiedliche initiativen eingeladen, die von ihren Erfahrungen berichten werden. Anschließend wollen wir uns über diese Erfahrungen auf einer Podiumsdiskussion austauschen.
Ort: Berlin |
Herausforderungen, Governance und Erfolgsfaktoren
Wie lässt sich die digitale Transformation kommunaler Verwaltungen erfolgreich gestalten? Welche Herausforderungen stellen sich der politischen Steuerung zwischen Bund, Ländern und Kommunen? Antworten auf diese und weitere Fragen bietet Ihnen die Tagung "Digitalisierung der Kommunalverwaltung: Herausforderungen, Governance und Erfolgsfaktoren".
Die Veranstaltung richtet sich explizit an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie leitende Fach- und Führungskräfte auf kommunaler, sektoraler und föderaler Ebene. Sie erwarten: fundierte Fachvorträge, praxisorientierte Szenario-Workshops zur Verwaltungsdigitalisierung und ein interaktives Policy-Lab zur Krisenvorsorge und -bewältigung digitaler Infrastrukturen - zudem beste Gelegenheiten, sich mit Expertinnen und Experten auszutauschen, neue Impulse zu gewinnen und konkrete Strategien für Ihre Verwaltung zu entwickeln.
Ort: Online / Berlin |
Die Städtebauförderung ist das zentrale Instrument des Bundes und der Länder zur Unterstützung der Kommunen bei der Bewältigung von städtebaulichen Problemen.
Durch den wirtschaftsstrukturellen, klimatischen und demografischen Wandel haben sich die städtebaulichen Herausforderungen weiter geändert und für ein deutlich verstärktes Interesse an Instrumenten der Städtebauförderung gesorgt - nicht zuletzt durch das Nebeneinander von weiterhin schrumpfenden Städten und Gemeinden, wachsenden Regionen mit einer teils deutlich angespannten Wohnraumnachfrage und eine verstärkte Zuwanderung.
Vor diesem Hintergrund soll das Seminar zu einer aktuellen Bestandsaufnahme der Städtebauförderung beitragen. Hierbei liegt ein Schwerpunkt auf der Umsetzung in der kommunalen Praxis.
Als Auftakt werden zu Beginn des Seminars aktuelle Entwicklungen zur Städtebauförderung aus der Sicht des Bundes aufgezeigt. An Hand von einzelnen Themenreferaten, Erfahrungsberichten und einer Fachexkursion wird die kommunale Förderpraxis dargestellt und werden Lösungswege anstehender Fragestellungen diskutiert.
Ort: Online / Berlin |
Bis Mitte 2026 müssen alle größeren Kommunen in Deutschland eine kommunale Wärmeplanung vorlegen. Ein zentrales Element dieser Planung: Nahwärmenetze. Sie sollen künftig eine tragende Rolle in der Wärme- und Kälteversorgung unserer Quartiere spielen – auch im Bestand. Doch wie gelingt deren Umsetzung in der Praxis?
Diskutieren Sie mit uns am 10. September 2025 im Roten Saal oder online, welche Erfolgsfaktoren es braucht, um Nahwärmenetze in die Praxis umzusetzen. Erfahren Sie anhand von Praxisbeispielen, wie Kommunen vorgegangen sind oder was Bürgerenergiegenossenschaften zum Erfolg verholfen hat, welche Herausforderungen sich dabei ergeben, wie sie diese überwunden haben – und nicht zuletzt wie innovative Projekte bereits heute Lösungen bieten.
Was erwartet Sie?
- Erfolgreiche Praxisbeispiele, wie z.B. Projekte einer Bürgerenergiegenossenschaft oder eines kommunal getragenen Nahwärmenetzes
- Direkter Austausch mit Fachleuten und Vordenker*innen
- Antworten auf zentrale Fragen:
- Wie können Bürger*innen erreicht und eingebunden werden?
- Wie sicher ist die Versorgung über kalte Nahwärmenetze?
- Welche Kosten entstehen im Vergleich zu anderen Lösungen?
- Welche erneuerbaren Quellen eignen sich für innerstädtische Netze?
Warum sollten Sie teilnehmen?
Profitieren Sie vom Austausch mit Expert*innen aus der Praxis, erhalten Sie konkrete Impulse für eigene Projekte und vernetzen Sie sich mit anderen Akteur*innen aus Kommune, Energieversorgung und Immobilienwirtschaft.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
Ort: Berlin |
Der Ansatz der Suffizienz im Bereich des Wohnens wird seit über zehn Jahren diskutiert, hat es aber bislang kaum auf die „große Bühne“ der Wohnungspolitik geschafft. Dabei ist der Gedanke – insbesondere vor dem Hintergrund der momentanen Baukrise – bestechend: Der Bestand an Wohnfläche (bundesweit über 47,4 qm pro Kopf) könnte, so er anderes verteilt wäre, die Wohnungsversorgung sicherstellen. Das bedeutet keine Flächenversiegelung, keine Reboundeffekte beim Gebäudeenergieverbrauch mehr, und auch die Wohnkosten wären langfristig beherrschbarer. Allein die Umsetzung von Suffizienz erscheint kaum möglich, wenn man an den Ein- griff in Eigentumsrechte, den Aufruf zum Verzicht oder die Notwendigkeit von Regulierung denkt. In dem Seminar wird Suffizienz als Weg zur Bedarfsgerechtigkeit des Wohnens interpretiert: Was und, vor allem, wieviel braucht der Mensch, um „gut“ und „richtig“ zu leben und, letztlich, um glücklich zu sein? Es werden Ansätze und Instrumente für unterschiedliche Wohnungsmarktsegmente vorgestellt und deren Reichweite diskutiert. Dazu zählen Angebote zum Wohnungstausch, Belegungsvorschriften, komplementäre Wohnformen in Einfamilienhausgebieten sowie Baustandards.