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Ort: Leipzig |
Bildung ist eine zentrale Grundlage für Zusammenhalt und Teilhabe und zugleich der Schlüssel für eine zukunftsorientierte Gesellschaftsgestaltung. Sie entsteht überall dort, wo Menschen lernen, sich einbringen und gemeinsam handeln. Besonders in den Kommunen wird das konkret: Hier haben Politik und Verwaltung, formale Bildungseinrichtungen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Unternehmen und viele weitere Akteure je unterschiedliche Verantwortlichkeiten und Möglichkeiten zur Bildung im weiten Sinne beizutragen. Eine gelingende Bildungslandschaft entsteht dort, wo diese Akteure Bildung als gemeinsame Verantwortung begreifen, Governance kooperativ denken und auf verlässliche Strukturen bauen können.
Entlang der wichtigsten Aspekte lokaler Bildungsentwicklung werden bei der Veranstaltung im Rahmen von Podiumsgesprächen und Workshops zukunftsorientierte Bildungsperspektiven in und mit kommunalen Räumen diskutiert, die Lebensbiographien stärken und gemeinsame Gesellschaftsgestaltung ermöglichen. Damit wird zugleich exemplarisch der Frage nachgegangen, wie eine kommunale Governance mit einer engagierten Bürgerschaft gestaltet werden kann. Die Tagung richtet sich dabei an alle aus Kommunalpolitik und -verwaltung, aus Bildungseinrichtungen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft sowie an weitere Interessierte, die Bildung vor Ort mitgestalten (wollen).
Anmeldungen nehmen wir bis zum 26. Oktober 2026 über das folgende Formular entgegen.
Die Fachtagung wurde konzeptionell gemeinschaftlich von Beteiligten der Arbeitsgruppen entwickelt und von einer Allianz von Partnern ermöglicht.
Ort: Berlin |
Schwammstadt gestalten. Städte klimaangepasst entwickeln.
Extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Dürre und Hitzewellen nehmen durch den Klimawandel deutlich zu. Die Folgen: Überflutungen, Wasserknappheit, Hitzestress und Schäden an Infrastruktur, Vegetation und Böden – besonders in dicht besiedelten Städten. Diesen Herausforderungen müssen wir begegnen. Die ACO Regenwelten bieten eine Plattform, um diese Themen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Diskutiert werden aktuelle Entwicklungen, Best Practises und konkrete Umsetzungsstrategien für eine nachhaltige, lebenswerte Stadt der Zukunft.
Hochkarätige Experten sprechen in ihren Vorträgen über Herausforderungen und Lösungsansätze für die klimaangepasste Stadtplanung. Abgerundet wird die Veranstaltung mit der Vorstellung von national und international umgesetzten ACO Schwammstadtprojekten.
Ort: Berlin |
Das Netzwerktreffen zur Europäischen Mobilitätswoche (EMW) findet am 12. und 13. November an zwei halben Tagen im Theodor-Heuss-Saal im Rathaus Schöneberg statt. In diesem Jahr feiert die Nationale Koordinierungsstelle der EMW beim Umweltbundesamt ihr 10-jähnjähriges Bestehen. Gemeinsam mit hochrangigen Gästen auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene, aktiven EMW-Kommunen und Landkreisen sowie weiteren engagierten Akteuren wollen wir auf die vergangenen 10 Jahre zurückschauen und für die nächsten zehn Jahre weiterdenken.
Neben dem Jubiläum wird in diesem Jahr insbesondere das Thema der experimentellen Planung und Straßenexperimente als Motor der Verkehrswende sowie die Erkenntnisse aus dem UBA-Forschungsvorhaben AdNEB im Fokus stehen. So bietet die Veranstaltung Inspiration und Hilfestellung bei der innovativen EMW-Programmentwicklung und -umsetzung und ermöglicht es auch, praktische Hilfestellungen kennenzulernen und direkt auszuprobieren.
Eine thematisch passende künstlerische Aktion im Straßenraum, eine Mobilitätsexkursion in Berlin im Bezirk Tempelhof-Schöneberg sowie die Siegerehrung des EMW-Fotowettbewerbs 2026 runden das bunte Veranstaltungsprogramm ab.
Ort: Düsseldorf |
Radverkehr – modern, vernetzt, digital
Gemeinsam laden das Mobilitätsforum Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf herzlich zur 20. Fahrradkommunalkonferenz am 3. und 4.11.2026 ein. Zwei Tage voller Austausch und Impulse: Im Mittelpunkt stehen der Wissenstransfer zu erfolgreichen Umsetzungsstrategien, der Dialog über Herausforderungen und Rahmenbedingungen sowie inspirierende Beispiele aus der kommunalen Praxis. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen Erfolge feiern und das Netzwerk für eine zukunftsfähige Fahrradmobilität stärken.
Radverkehr wirkt: Dies könnte auch eine Überschrift der diesjährigen Fahrradkommunalkonferenz sein. Die Konferenz beleuchtet den Einfluss des Radverkehrs auf Verkehrssicherheit, Gesellschaft, Wirtschaft, Orts- und Stadtentwicklung und auch auf Gesundheit und Soziales. Dieser Blick über den Tellerrand orientiert sich an dem Wirkungsbericht zur Radverkehrsförderung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) von Juni 2026. Doch die Fahrradkommunalkonferenz legt auch einen Fokus auf schnelle und pragmatische Lösungen, die direkt vor Ort Wirkung zeigen.
Ort: Berlin |
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) lädt gemeinsam mit der EAF Berlin, dem Deutschen LandFrauenverband sowie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum 4. Frauenkongress kommunal nach Berlin ein. Die ganztägige Veranstaltung in der Landesvertretung Baden-Württemberg am 2. November 2026 richtet sich vor allem an Bürgermeisterinnen und stellvertretende Bürgermeisterinnen sowie engagierte Kommunalpolitikerinnen und bietet eine zentrale Plattform für Austausch, Vernetzung, politische Impulse und Diskussion.
Internationaler Austausch: Abendevent in der Bundesstiftung Gleichstellung | 18:30 Uhr
Am Abend findet ein Empfang in der Bundesstiftung Gleichstellung statt. Gemeinsam mit „First Lady“ Elke Büdenbender und einer Delegation französischer Bürgermeisterinnen sowie Expertinnen für Paritätsgesetzgebung in Deutschland und Frankreich werden wir im Rahmen eines Get-together zu Austausch und Catering zusammenkommen und über die Rahmenbedingungen für die Ausübung kommunalpolitischer Mandate sowie die Auswirkungen des Paritätsgesetzes auf den Frauenanteil in kommunalen Räten und an der Spitze von Rathäusern diskutieren.
Ort: Erfurt |
Die Messe KOMMUNAL ist eine Fachmesse für Entscheiderinnen und Entscheider aus Städten, Gemeinden und kommunalen Unternehmen. Sie bringt Kommunalpolitik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen und bietet eine Plattform, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren, innovative Angebote kennenzulernen und persönliche Kontakte aufzubauen. Im Mittelpunkt stehen praxisnahe Lösungen, die Kommunen bei der Gestaltung ihrer Zukunft unterstützen.
Mehr als 160 Aussteller präsentieren Produkte und Dienstleistungen aus unterschiedlichen Bereichen der kommunalen Arbeit. Die Themen reichen von Digitalisierung und Mobilität über Energie und Klimaschutz bis zu Sicherheit, Bürgerbeteiligung, Abfallwirtschaft und Wasserversorgung. Internationale Unternehmen und Start-ups zeigen Ansätze für die Aufgaben von Städten und Gemeinden. Besucher können Angebote vergleichen, konkrete Fragen stellen und sich individuell beraten lassen.
Ergänzt wird die Ausstellung durch 40 Fachvorträge auf zwei Impulsbühnen. Kurze Präsentationen und Diskussionsrunden vermitteln Fachwissen, stellen erfolgreiche Praxisbeispiele vor und geben Anregungen für den kommunalen Alltag. Der Austausch mit Fachleuten sowie Kolleginnen und Kollegen eröffnet neue Perspektiven und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit.
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Ort: Dortmund |
Vom Flächenpotential bis zur Realisierung: Wie überwinden wir Entwicklungshemmnisse? Welche Fläche eignet sich für welche Nutzung? Welche Unterstützung passt? Wie kommen wir am schnell in die Umsetzung?
Flächen sind die zentrale Ressource kommunaler Entwicklung: für Wohnen, Gewerbe, Klimaanpassung, Infrastruktur und lebenswerte Quartiere. Viele Städte und Gemeinden stehen dabei vor den gleichen Herausforderungen: Es gibt einen immensen Druck auf die Fläche, doch nicht jede Fläche ist verfügbar. Mögliche Potentiale erfordern eine klare Analyse der Hemmnisse, beispielsweise im Bereich der Eigentumsverhältnisse, der Altlasten, der Finanzierung oder Wirtschaftlichkeit - um sie systematisch zu überwinden und Bauland tatsächlich zu aktivieren.
Freuen Sie sich auf einen Tag an einem besonderen Ort voller praxisnaher Impulse, kommunaler Beispiele, fachlichen Austauschs und konkreter Beratungsangebote. Der Bauland Dialog Nordrhein-Westfalen 2026 rückt die kommunale Praxis der Flächenentwicklung in den Mittelpunkt und will dazu beitragen, aus schwierigen Standorten Zukunftsflächen zu machen. Er zeigt auf, welche Instrumente des Landes dazu genutzt werden können und wie Partner aus Verwaltung, Förderung, Finanzierung, Flächenrecycling, Altlastensanierung und Stadtentwicklung zusammenwirken.
Im Bau.Land-Café können Sie mit den Veranstaltungspartnern ins Gespräch kommen, auf kurzem Wege Fragen aus Ihrer Kommune einbringen und konkrete Ansatzpunkte für Ihre nächsten Schritte klären.
Ort: Online |
Leerstehende Ladenlokale prägen zunehmend das Bild vieler Innenstädte und stellen Kommunen vor die Frage, wie sich Frequenz, Attraktivität und wirtschaftliche Tragfähigkeit der Zentren wiederherstellen lassen. In unserem kostenlosen Webinar zeigen wir, mit welchen kreativen Ansätzen und neuen Nutzungskonzepten es gelingen kann, leerstehende Gewerbeflächen wieder mit Leben zu füllen und aktiv neue Ansiedlungen in die Innenstadt zu holen. Lassen Sie sich inspirieren und nehmen Sie konkrete Impulse für Ihr eigenes Leerstands- und Ansiedlungsmanagement mit.
Unsere Referentinnen und Referenten verfügen über ausgewiesene Expertise in ihren jeweiligen Fachgebieten und bringen langjährige Erfahrung aus allen Bereichen der Stadtentwicklung mit. Sie vermitteln fundiertes Fachwissen, stellen bewährte Methoden und Vorgehensweisen vor und sorgen so für einen qualifizierten und kurzweiligen Wissenstransfer, der Orientierung bietet und Ihnen neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet.
Ort: Online |
In diesem Werkzeuge-Webinar der Agentur für kommunalen Klimaschutz erfahren Sie, welche Rolle Mieterstrommodelle für die Energiewende im Gebäudebestand spielen und wie Kommunen deren Umsetzung unterstützen können. Ein Einblick in die kommunale Praxis sowie Fragerunden bieten Raum für den Erfahrungsaustausch.
Das erwartet Sie:
- Warum sind Mieterstrommodelle ein relevantes Handlungsfeld für Kommunen?
- Welche rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten?
- Welche Umsetzungsmodelle und Akteurskonstellationen gibt es?
- Wie können Kommunen Mieterstromprojekte anstoßen, begleiten und sichtbar machen?
Ort: Marburg |
Hessens Innenstädte und Ortszentren sind soziale Treffpunkte und multifunktionale Wohn-, Lebens- und Arbeitsorte – doch was haben sie mit Glück zu tun?
Genau dieser Frage möchte das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum gemeinsam mit Ihnen auf den Grund gehen und lädt Sie deshalb am 28. Oktober zu einer Reise zum Glücksort Innenstadt in den Lokschuppen in Marburg ein.
Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Tag voller Glücksideen, Begegnungen und neuer Perspektiven für die Innenstadt von morgen!
Begleiten Sie Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori auf einem interaktiven Streifzug durch die Innenstadt und erfahren Sie, wie bereits kleine Projekte engagierter Stadtmacherinnen und Stadtmacher einen großen Unterschied bewirken können. Lernen Sie von Gina Schöler – freiberufliche „Ministerin für Glück und Wohlbefinden“ – neue Sichtweisen auf lebenswerte Innenstädte kennen, und erfahren Sie, warum Glück eine so bedeutende Ressource für die Innenstadtentwicklung der Zukunft ist.
In fünf abwechslungsreichen Themenexkursionen erhalten Sie darüber hinaus Einblicke in Praxisbeispiele gelungener Stadtentwicklung und lernen die Stadt Marburg von einer neuen Seite kennen.
Melden Sie sich jetzt an und entdecken Sie, was Babbelbänke, Sportangebote und Glückskekse mit der Innenstadt der Zukunft zu tun haben.
Ort: Online |
Die Kommunale Wärmeplanung (KWP) verpflichtet alle Kommunen dazu, bis Mitte 2028 einen Wärmeplan vorzulegen. Mit 85 Prozent machen Kommunen mit weniger als 10.000 Einwohnenden das Gros der Gemeinden in Deutschland aus. Allerdings gibt es auch unter diesen 9.149 kleinen Kommunen erhebliche Unterschiede – sie alle starten mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Manche verfügen über erste Vorarbeiten oder lokale Initiativen, andere beginnen ganz am Anfang.
Der KWW-Starterblock: Kleine Kommunen bietet in wiederkehrender Form eine kompakte, praxisnahe Einführung in die KWP . Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kommunen mit ihren jeweils eigenen Strukturen, Kapazitäten und Rahmenbedingungen arbeiten können. Dabei greifen wir insbesondere typische Herausforderungen kleiner Kommunen auf und zeigen, welche Chancen und Entscheidungsspielräume sich eröffnen.
Folgende Themen stehen im Mittelpunkt:
- Vielfalt kleiner Kommunen: unterschiedliche Ausgangslagen und Chancen
- Regelverfahren, Vereinfachungswege und Anforderungen
- Beteiligung von Fachakteurinnen, Fachakteuren und Öffentlichkeit
- Betreibermodelle
- interkommunale Wärmeplanung (Konvois)
- Ausschreibung und Vergabe
Der demografische und gesellschaftliche Wandel stellt die Daseinsvorsorge in den Kommunen vor neue Herausforderungen und erfordert innovative Konzepte für eine bedarfsgerechte Nahversorgung und soziale Infrastruktur. Multifunktionale Angebote bündeln unterschiedliche Nutzungen wie Nahversorgung, soziale Dienstleistungen oder Treffpunkte an einem Ort und tragen so zur Sicherung der Daseinsvorsorge bei. Durch eine flexible Planung können Räume und Gebäude an sich wandelnde Anforderungen angepasst werden und so zur Entwicklung zukunftsfähiger Quartiere beitragen.
Wo gibt es bereits erfolgreiche multifunktionale Konzepte? Welche Rolle können Kommunen als Planende, Vernetzende und Investierende übernehmen? Wie können Gebäude für soziale Infrastruktur umgenutzt oder von Anfang an flexibel geplant werden?
Diese und weitere Fragen stehen am 11. November 2026 im Zentrum des halbtägigen NRW.BANK.Kolloquiums, das von 10:00 bis 13:30 Uhr vor Ort in Münster stattfindet. Nutzen Sie die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zu einem Thema, das die Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen entscheidend prägt.
Das Programm steht ab Anfang Oktober zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ort: Mainz |
Reflektieren Sie mit uns die Ergebnisse aus sechs Jahren gemeinsamen Engagements. Im Projekt „Bedarfsworkshops in kleinen Kommunen“ (BedikK) wurden 14 Verbands- und Ortsgemeinden sowie Stadtteile dabei begleitet, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern neue Wege für eine gesundheitsfördernde Kommune zu entwickeln.
Holen Sie sich Inputs durch:
- spannende Einblicke in die Erfahrungen der BedikK-Kommunen
- Berichte zu Herausforderungen, Erfolgen und Entwicklungen
- einen Impulsvortrag zum Thema Bürgerbeteiligung
- Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ort: Erfurt |
Soziale Infrastruktur ist ein gemeinsames Handlungsfeld für Stadtentwicklung und Wohlfahrtsarbeit. Oft sind die Förderkulissen der Stadterneuerung Arena für Innovationen in der sozialen Arbeit im weitesten Sinne: von Bildungslandschaften über aufsuchende Sozialarbeit bis hin zu Modellprojekten der Politikfelder Arbeit und Integration. Wie sehr haben wir als Akteure der Stadterneuerung die organisierte Wohlfahrt auf dem Schirm - und die uns? Und - wie viel ist davon nach den "Stadtbild"-Debatten des vergangenen Jahres wieder stärker in den Vordergrund zu rücken.
Das Werkstattgespräch findet dieses Jahr in Kooperation mit einem der großen Liga-Verbände statt: der Arbeiterwohlfahrt. Es ist das einzige analoge Format des Arbeitskreises - verbindet Exkursionsrundgänge mit thematischen Diskussionsrunden über den besuchten Ort hinaus. Es ist das analoge Veranstaltungsformat des AK Stadterneuerung und Präventive Stadtentwicklung (formal dessen 53. Sitzung).
- ca. 50% als Diskussionsformat in den Räumen der AWO Thüringen (AWO Innovationslabor, Johannesstraße 13, (Haltestelle Stadtmuseum/Kaisersaal)
- ca. 50% als Exkursion im Erfurter Süden (Quartier Wiesenhügel)
Themen:
- enge Zusammenhang zwischen gebauter Umwelt und Sozialstruktur, dies zentral für eine integrierte Stadtentwicklung;
- sozialräumliche Indikatoren wie Armutsgefährdungsquote, Staatsangehörigkeit bzw. Geburtsland, der Anteil von Alleinerziehenden sowie der Anteil von Alleinlebenden relevant für soziale Arbeit und Stadterneuerung;
- möglicher Schwerpunkt im Geschosswohnungsbau von Kleinstädten, insbesondere aus den 1950er- bis 1990er-Jahren >>> hierzu Anfrage an kleinstädtische AWO-Projekte aus einem Landkreis Thüringens;
- Schwerpunkt in Stadtrandlagen >>> hierzu Exkursionsteil nach Wiesenhügel, zum dortigen Quartiersmanagement;
- Impulse zu den Themenfeldern Infrastrukturplanung und zum Programm Sozialer Zusammenhang geplant
Ort: Online |
Im Fokus des Webinars steht das Impulspapier „Kommunale Kooperationen für die Energiewende – Herausforderungen und Chancen“, des Arbeitskreises Kommunaler Klimaschutz (AKK), das am 8. September 2026 veröffentlicht wurde. Mitglieder des AKK stellen das Papier vor und berichten über Erfahrungen vor Ort. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen, mitzudiskutieren und eigene Erfahrungen zu teilen. Das Impulspapier zeigt anhand ausgewählter Praxisbeispiele, wie kommunale Kooperationen erneuerbare Energien voranbringen, Infrastruktur gemeinsam entwickeln und Bürger:innen an den Chancen der Energiewende beteiligen können. Neben diesen konkreten Beispielen für gelungene Kooperationen finden Praktiker:innen vor Ort auch Hinweise zu Herausforderungen und Chancen bei deren Umsetzung, und damit gute Argumente gegenüber Verwaltung, Politik und Bürgerschaft.
Zielgruppe
Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager, Regionalverbände, Klimaschutz-und Energieagenturen, kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, NGOs, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Interessierte, die im Bereich Klimaschutz tätig sind oder diesen fördern wollen.
Ort: Bielefeld |
Ist wohnortnahe Versorgung noch selbstverständlich? Wie kann Nahversorgung auch in Zukunft vor Ort gesichert werden? Welche Rahmenbedingungen brauchen Handel, Kommunen und Stadtentwicklung, damit eine wohnortnahe Versorgung tragfähig, erreichbar und krisenfest bleibt?
Darum geht es
Die Sicherung der Nahversorgung zählt zu den zentralen Zukunftsaufgaben für Städte und Gemeinden. Der Handelstag NRW beleuchtet Herausforderungen und Lösungsansätze aus unterschiedlichen Perspektiven. Im Fokus stehen unter anderem:
- kommunale Steuerungsmöglichkeiten und Planungsrecht,
- erfolgreiche Versorgungsmodelle aus der Praxis,
- die Zukunft von Wochen- und Feierabendmärkten,
- die Rolle von Interessengemeinschaften und lokalen Akteuren für lebendige Standorte.
Mit diesen Fragen beschäftigt sich der 13. IHK-Handelstag NRW am 9. Oktober 2026 in Bielefeld. Unter dem Motto: „Ist wohnortnahe Versorgung noch selbstverständlich? Neue Impulse, damit die Versorgung vor Ort morgen gelingt“ bringt die Veranstaltung Vertreterinnen und Vertreter aus Handel, Politik, Kommunen, Wissenschaft und Praxis zusammen.
Ort: Online |
Wie können Kommunen Lebensräume gestalten, in denen Menschen auch im Alter selbstbestimmt, mobil und sozial eingebunden leben können? Gemeinsam möchten wir uns mit dieser Frage beschäftigen. Ausgehend vom Leitbild der sorgenden Gemeinschaft richten wir den Blick auf die zentralen Themen Wohnen, Mobilität und nachbarschaftliches Miteinander im Quartier. Erkenntnisse aus der ökologischen und sozialen Gerontologie zeigen, wie eng die Lebensqualität im Alter mit dem Wohnumfeld und den Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe verbunden ist. Gleichzeitig geben Praxisbeispiele aus städtischen und ländlichen Räumen Einblicke in innovative Ansätze der Quartiersentwicklung und zeigen, wie lebenswerte und generationengerechte Lebensräume vor Ort gestaltet werden können.
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Ort: Online |
Die digitale Transferwerkstatt zum Thema "Grüner. Mobiler. Dichter.: Dreifache Innenentwicklung in Stadt- und Ortsteilzentren" geht der Frage nach, wie Stadt- und Ortsteilzentren grüner, mobiler und dichter werden – und dabei attraktive Lebens-, Arbeits- und Produktionsorte bleiben. Strategien, Handlungsansätze und Praxisbeispiele zeigen, wie die dreifache Innenentwicklung erfolgreich umgesetzt werden kann und das Wohnen, Arbeiten und Leben in den Stadt- und Ortsteilzentren stärkt. Impulse aus Wissenschaft und Forschung, spannende Praxisberichte aus Kommunen sowie Gelegenheit zum Austausch mit Referierenden und Teilnehmenden runden das Programm ab.
Ort: Stuttgart |
Die Bedeutung und Verantwortung des Gebauten und des gestalteten Raums für das Zusammenleben steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Von klimaangepassten Freiräumen und bezahlbarem Wohnen, über knappe kommunale Ressourcen bis zu Aspekten des gesellschaftlichen Wandels – gelungene Prozesse und starke Allianzen sind entscheidend, um räumliche Qualitäten mit gesellschaftlicher Wirkung, also gute Baukultur, zu schaffen.
Ort: München |
Wie lässt sich die räumliche Entwicklung in einer dynamisch wachsenden Metropolregion wirksam steuern – zwischen kommunaler Eigenständigkeit, regionaler Verantwortung und dem Ziel, Fläche zu sparen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die öffentliche Fachtagung des ARL-Forums Bayern am 23. Oktober 2026 in München.
Unter dem Titel „Regionale Siedlungs- und Mobilitätsentwicklung – zwischen Regional Governance, Wachstumsdynamik und Flächensparen“ bringt die Tagung Perspektiven aus Planung, Verwaltung und Raumentwicklung zusammen.
Am Vormittag steht unter dem Schwerpunkt „Zusammen wachsen?“ die regionale Kooperation in der Metropolregion München im Mittelpunkt. Anhand verschiedener Praxisbeispiele wird diskutiert, was gute regionale Zusammenarbeit leisten kann. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der IBA-M in der Metropolregion München als Leuchtturmprojekt interkommunaler Kooperation und Umsetzung.
Am Nachmittag richtet sich der Blick unter der Überschrift „Wieviel Fläche noch?“ auf den Umgang mit der begrenzten Ressource Fläche. Beiträge zum Monitoring der Flächeninanspruchnahme und Versiegelung in Österreich, zu aktuellen Entwicklungen der Flächenneuinanspruchnahme in Bayern sowie zu regionalplanerischen Steuerungsansätzen in Unterfranken und Oberbayern bilden die Grundlage für die gemeinsame Diskussion.
Im Zentrum steht dabei die Frage, wie regionale Steuerungsfähigkeit und Flächensparen angesichts anhaltender Wachstumsdynamiken gestärkt werden können.