|
Projektinformation
|
|
|---|---|
| Projektname: | |
| Kurzname (Akronym): |
WBL Neustadt
|
| Projektbeschreibung: |
Neustadt besitzt zwar eine der schönsten Weihnachtsbeleuchtungen der Region, die Besucher anzieht und die Innenstadt belebt, die Anlage basiert jedoch auf veralteter Technik, ist aufwendig beim Auf- und Abhängen und erzeugt einen hohen Energieverbrauch (Kosten p.a ca. 30.000 €). Angesichts knapper Haushaltsmittel wird die Finanzierung ohne Modernisierung bald nicht mehr möglich sein — das zentrale Alleinstellungsmerkmal und soziale Herzstück in der Weihnachtszeit wäre gefährdet» Dieses Problem haben viele Kommunen. Ziel ist die langfristige Sicherung der Weihnachtsbeleuchtung als identitätsstiftendes Element und Impulsgeber für die Attraktivität der Innenstadt. Durch ein neues 36-Volt-LED-System sollen Energieverbrauch und Betriebskosten deutlich reduziert (ca. 5.000 €/Jahr) und die städtische Beteiligung dauerhaft entlastet werden. Hierzu wird ein Konzept entwickelt und umgesetzt, wie eine moderne, energieeffiziente und bedarfsgerechte LED-Beleuchtung betrieben werden kann. Das geplante System mit Einspeisebaugruppen und Funksteuerung (z. B. LoRaWAN) ist am Markt bislang nicht verfügbar und hat Modellcharakter für andere Städte. Das Projekt unterstützt Klimaschutz und Nachhaltigkeit, stärkt das Stadtprofil im Bereich Lichtgestaltung (z. B. Fassadenbeleuchtung und Lichterfestival) und schafft Potenzial für künftige Erweiterungen mit kulturellen Formaten. Kooperationen mit Gewerbe und Bürgerschaft sichern Akzeptanz, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media sorgen für überregionale Sichtbarkeit. |
| Ausgangslage: |
siehe oben
|
| Ziele: |
Die Maßnahme bewahrt die Innenstadt vor dem Verlust eines zentralen Identitätsfaktors. Handel, Gastronomie und Kultur profitieren von höherer Frequenz und längerer Verweildauer. Die Einbindung lokaler Akteure steigert Engagement und Identifikation und stärkt den sozialen Zusammenhalt und lokales Netzwerkdenken.
Es erfolgt eine dauerhafte nachhaltige Absenkung der Betriebskosten und des Energieverbrauchs. Die Maßnahmen fördern somit ein ökologisches Bewusstsein durch energieeffiziente und nachhaltige Lösungen und kann damit zum Vorbild für weitere Orte und Projekte werden. Durch digitale Steuerung, Monitoring und flexible Nutzung entsteht ein Modellprojekt kreativer, nachhaltiger Innenstadtgestaltung im ländlichen Raum mit Innovationscharakter für andere Kommunen. Darüber hinaus schafft es die Basis für weitere Smart-City-Anwendungen (Steuerungselement mit Funktechnik), kulturelle Angebote und sozialen Zusammenhalt. |
| Aktivitäten: |
Zu Beginn des Projekts werden alle relevanten Partner — Kommune, Gewerbetreibende, Wirtschaftsvereinigungen, Eigentümer und Techniker — zusammengeführt, um System und Vorgehen abzustimmen. Grundlage ist die Umstellung der Weihnachtsbeleuchtung auf ein energieeffizientes 36-Volt-LED-System und eine technische Optimierung. Für das Projekt soll eine Projektsteuerung installiert werden. Kernstück für die Optimierung der jährlichen Montage ist die Entwicklung und Erstellung einer Einspeisebaugruppe mit Funktechnik, die in einem Gehäuse zusammengefasst wird und auch zusätzliche Nutzungen ermöglicht. An den Gebäuden wird eine solche „Box" angebracht. Dadurch entfällt die aufwendige bisherige Verkabelung, bei der ca. 50 Ketten über 5 Verteilpunkte in der Innenstadt verbunden werden müssen. Die neue Funksteuerung soll auch Schalt- und Dämmerungsprogramme ermöglichen. Eine Grundkalkulationen und eine erste Preiseinstufung für Ketten und Lichtelemente sind Teil der Antragsvorbereitung. Während des Projekts werden Angebote eingeholt und die Planung konkretisiert. Für die gestalterische Ausarbeitung sollen lokale Akteure über digitale Beteiligungsformate, Umfragen und Workshops einbezogen werden. Mengenrabatte sind durch gebündelte Bestellungen denkbar. Mit Gebäudeeigentümern werden Vereinbarungen zu Stromanschlüssen und einer einmaligen Kostenbeteiligung geschlossen — Erfahrungen aus bisherigen Beleuchtungsprojekten zeigen, dass dies praktikabel ist. Parallel erfolgt die Ausschreibung für die Stromanschlüsse. Erst nach Klärung dieser Grundlagen startet das Vergabeverfahren für die Umsetzung des Konzeptes. Zur Abrundung des Gesamtbildes werden ergänzende Lichtinstallationen am neu gestalteten La-Ferté-Macé-Platz angeschafft. ln der Umsetzungsphase werden die Eigentümervereinbarungen finalisiert, Stromanschlüsse installiert und die Technikboxen gefertigt. Die bestellten Lichterketten werden auf Stahlseile gewickelt. Eine Probeinstallation dient der Abstimmung von Komponenten und Steuerung. Ab Weihnachten 2026 soll das neue System erstmals vollständig eingesetzt werden. Das erste Aufhängen wird von Öffentlichkeits- und Pressearbeit und einer Social-Media-Kampagne begleitet. Darüber hinaus wird ein Erfahrungsaustausch mit anderen Kommunen angestrebt, um die Projektergebnisse kontinuierlich weiterzuentwickeln.
|
| Hauptkategorie: | |
| Themengebiete: | |
| Zuständiges ArL: | |
| Projektstart: | |
| Projektende: | |
| Anrede: |
Frau
|
| Vorname: |
Ulrike
|
| Nachname: |
Ahrbecker
|
| Funktion: |
Projektbegleitung
|
| Telefon: |
05032/84-61223
|
| E-Mail: |
uahrbecker@neustadt-a-rbge.de
|
| Organisationsname: |
Stadt Neustadt a. Rbge.
|
| Projektregion: | |
| Adresse: | |
| Webseite des Projektträgers: | |
| Weitere Kontakte: |
Uwe Hemens
Geschäftsführung Wirtschaftsförderung Neustadt a. Rbge. GmbH Tel.: 05032/9634284 hemens@wifoe-neustadt.de |
| Facebook: | |
| Instagram: | |