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  • Vanessa Kastner hat eine neue Veranstaltung erstellt.

    Perspektiven der ländlichen Entwicklung im EU-Rahmen ab 2028

    Ort: Berlin |

    Der Mehrjährige Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR) legt die finanziellen Grundlagen der EU-Politik für jeweils sieben Jahre fest. Er schafft damit den Rahmen für zentrale Politikbereiche wie z.B. Agrar- und Kohäsionspolitik, Forschung und soziale Entwicklung und beeinflusst ...

    Ort: Berlin |

    Der Mehrjährige Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR) legt die finanziellen Grundlagen der EU-Politik für jeweils sieben Jahre fest. Er schafft damit den Rahmen für zentrale Politikbereiche wie z.B. Agrar- und Kohäsionspolitik, Forschung und soziale Entwicklung und beeinflusst maßgeblich die langfristigen Gestaltungsmöglichkeiten der Mitgliedstaaten. Er ist damit von massiver Bedeutung auch für die ländliche Entwicklung ab 2028.

    Der Verhandlungsstand ist inzwischen klarer, aber noch nicht abschließend festgelegt: Für die ländliche Entwicklung wäre es wichtig, auch ab 2028 weiterhin in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verankert zu bleiben. Die Mitgliedstaaten werden jeweils einen Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan (NRPP) erstellen. Der deutsche NRPP wird sektorale und regionale Kapitel enthalten. Offen sind insbesondere die konkrete Verortung der Maßnahmen (Sektorkapitel GAP oder Länder-Kapitel), die Ausgestaltung des Rural Target, die künftige Rolle der ländlichen Entwicklung inkl. LEADER und die Fragen der Kofinanzierung und praktischen Umsetzung.

    Die ArgeLandentwicklung lädt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Kommunen, Regionen und Praxis ein, die Perspektiven der ländlichen Entwicklung im künftigen EU-Förderrahmen gemeinsam zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen sechs Leitfragen:

    Sechs Leitfragen für den Austausch

    • Welche Erfahrungen aus den bisherigen Förderperioden sollten in die Förderung ab 2028 übernommen werden – und wo besteht Vereinfachungsbedarf?
    • Welche Bedarfe und Prioritäten haben ländliche Räume angesichts des demografischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels?
    • Wie sollen die ländliche Entwicklung inkl. LEADER und weitere Instrumente im NRPP und innerhalb der GAP verankert werden?
    • Wie sollte das Rural Target ausgestaltet werden, damit es EU-weit wirksam zur Stärkung ländlicher Räume beiträgt?
    • Wie können sektorale, regionale und gegebenenfalls fondsübergreifende Ansätze besser miteinander verbunden werden?
    • Wie lassen sich Kofinanzierung, Zuständigkeiten, Förderverfahren und Beteiligungsprozesse so gestalten, dass die Umsetzung vor Ort praxistauglich bleibt?

    In Vorträgen und Workshops sollen Erfahrungen ausgewertet, unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht und gemeinsame Vorschläge für die weitere Ausgestaltung entwickelt werden. Ziel ist ein Förderrahmen, der regionale Unterschiede berücksichtigt, integrierte Ansätze ermöglicht, Beteiligung stärkt und vitale sowie lebenswerte ländliche Räume langfristig unterstützt.

    Wir laden Sie herzlich ein, sich – in Präsenz oder online – an diesem fachlichen und länderübergreifenden Austausch zu beteiligen.

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    12th Nov., 2026
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