logo
  • Sven Bosch hat eine neue Veranstaltung erstellt.

    Effizienter Warenverkehr – Kommunale Lösungen für Ladebereiche & Lieferlogistik

    Ort: Online |

    Ob gefüllte Regale beim Einkaufen, das Paket mit der bestellten Sendung oder Materialien, mit denen Handwerksbetriebe ihre Arbeit verrichten: Wir alle verlassen uns auf zuverlässig funktionierende Lieferketten, vom internationalen Handel bis zur eigenen Haustür. Prognosen deuten au...

    Ort: Online |

    Ob gefüllte Regale beim Einkaufen, das Paket mit der bestellten Sendung oder Materialien, mit denen Handwerksbetriebe ihre Arbeit verrichten: Wir alle verlassen uns auf zuverlässig funktionierende Lieferketten, vom internationalen Handel bis zur eigenen Haustür. Prognosen deuten auf ein weiteres rasantes Wachstum des Wirtschaftsverkehrs um 30 Prozent in den nächsten 15 Jahren hin. Eine echte Herausforderung: Denn der Warenverkehr in Städten und Gemeinden beansprucht immer mehr Raum für Stell- und Ladeflächen, der Verkehrsfluss leidet und Lärm und Emissionen steigen. Gleichzeitig sinkt die Aufenthaltsqualität, auch Fuß- und Radverkehr haben mit den Auswirkungen zu kämpfen. Mit welchen Ansätzen können Kommunen dieses Dilemma im Sinne einer nachhaltige Mobilitätsplanung angehen?

    Einen Überblick über die steigenden Anforderungen gibt Josephine Nehring vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). Um Lösungsmöglichkeiten geht es im Difu-Projekt WiNa, das mit Partner-Kommunen Handlungsspielräume für eine nachhaltige Ausrichtung urbaner Logistik auslotet. Ein Beispiel für solche Maßnahmen ist das 2024 eingeführte Verkehrszeichen „Ladebereich“, das Flächen zum Be- und Entladen für Lieferfahrzeuge ausweist, ohne dass diese den fließenden Verkehr aufhalten. Auch anbieteroffene Paketstationen sind eine Option: Sie entlasten durch eine Verringerung von Einzelzustellungen den Straßenraum.

    Wie diese und weitere Optimierungen in der Praxis aussehen können, zeigt uns Carina Heinz vom Difu zusammen mit Karsten Hülsemann von der Strategischen Verkehrsplanung in Bremen. Im Rahmen einer Studie ging es in Bremen um die Verringerung der Wirtschaftsverkehr-Belastungen in verschiedenen Stadtlagen, in der Innenstadt, in innenstadtnahen Wohn- und Mischgebieten sowie in Neubaugebieten. Ein modularer Maßnahmenplan und ein praxisorientierter Instrumentenkasten zeigen nun Handlungsoptionen vor Ort. Zugleich geht es um eine generelle Übertragbarkeit auf andere Kommunen sowie mögliche Auswirkungen auf Landes- und Bundesebene.

    Mehr Informationen

    Mehr
    26th Mai, 2026
    0
    0
    0
    0
    0
    0
    Beitrag wartet auf Freischaltung
    Beitrag wurde veröffentlicht, er ist jetzt im Stream sichtbar.
Fehler beim Laden das Tooltip
Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.