Mit dem Jugend- und Skatepark schafft die Stadt Gehrden einen neuen, zentralen Treffpunkt für junge Menschen im ländlichen Raum. Gerade außerhalb urbaner Zentren fehlen Jugendlichen häufig geeignete Orte, um sich zu begegnen, gemeinsam Zeit zu verbringen und sich aktiv zu...
Mit dem Jugend- und Skatepark schafft die Stadt Gehrden einen neuen, zentralen Treffpunkt für junge Menschen im ländlichen Raum. Gerade außerhalb urbaner Zentren fehlen Jugendlichen häufig geeignete Orte, um sich zu begegnen, gemeinsam Zeit zu verbringen und sich aktiv zu betätigen. Das vom Jugendparlament initiierte Vorhaben setzt deshalb ein wichtiges Zeichen für Beteiligung, Mitgestaltung und gesellschaftliches Engagement. Gleichzeitig stärkt das Projekt den sozialen Zusammenhalt, fördert ehrenamtliches Engagement und unterstützt die Gesundheitsförderung durch attraktive Bewegungsangebote im öffentlichen Raum.
Besonders innovativ ist der umfangreiche Partizipationsprozess, den die Stadt Gehrden bei der Standortwahl und Gestaltung des Geländes umgesetzt hat. Seit 2018 vertritt ein Jugendparlament die Interessen junger Menschen in der Stadt und wurde eng in die Entwicklung des Projekts eingebunden. Über Befragungen und Beteiligungsformate konnten die Jugendlichen ihre Wünsche und Vorstellungen aktiv einbringen. Dabei wurde deutlich, dass insbesondere ein zentral gelegener Freizeit- und Aufenthaltsort für Jugendliche gewünscht wird. Auch während der verschiedenen Planungsphasen wurden die Jugendlichen kontinuierlich beteiligt, um sicherzustellen, dass die Anlage ihren tatsächlichen Bedürfnissen entspricht. Für die Stadt Gehrden ist ein solcher Jugendtreff einmalig und damit ein innovatives Projekt mit Vorbildcharakter.
Der Jugend- und Mehrgenerationentreff an der Levester Straße wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Im ersten Bauabschnitt entsteht der eigentliche Jugendtreff mit einer modernen BMX- und Skateanlage, einem Multifunktionskäfig für Fußball und Basketball sowie verschiedenen Aufenthaltsbereichen für Jugendliche. Ergänzend entstehen öffentliche Grün- und Aufenthaltsflächen für alle Generationen sowie notwendige Ausgleichsmaßnahmen und Lärmschutzpflanzungen. Insgesamt entwickelt sich damit ein generationenübergreifender Begegnungsort, der die Aufenthaltsqualität im Stadtgebiet nachhaltig verbessert und neue Perspektiven für Freizeit, Bewegung und Gemeinschaft eröffnet.