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Ort: Online |
MOBILOTSIN-online: Ankommen, schnell umsteigen und bequem weiterfahren. Mobilitätsstationen in der Praxis
In der September-Ausgabe von MOBILOTSIN-online präsentieren wir Ihnen zwei inspirierende praktische Vorhaben aus niedersächsischen Kommunen, die Mobilitätsstationen umgesetzt haben.
Die Vortragenden erläutern, wie Mobilitätsstationen den Alltag in Gemeinden bereichern können und wie eine erfolgreiche Umsetzung ausgestaltet sein kann.
Bernd Adolf, Förderung und Finanzmanagement der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) gibt Ihnen Einblicke in die Förderkulisse und stellt u.a. Fördermöglichkeiten, die bei der Realisierung von Mobilitätsstationen behilflich sein können, vor.
Marcel Paul vom Landkreis Osnabrück gibt praktische Einblicke und berichtet über die Umsetzung und die Erfahrungen mit Mobilitätsstationen im Landkreis.
Stefanie Schleef von der Stadt Achim stellt die neu eröffnete Mobilitättsstation in Achim vor.
Ort: Berlin |
Mobilitätsdaten, Verkehrsmodelle und digitale Netze bilden zunehmend die Grundlage für neue Mobilitätsangebote. Sie helfen dabei, Verkehrsströme besser zu verstehen, Angebote bedarfsgerechter zu planen und verschiedene Verkehrsmittel intelligenter miteinander zu verknüpfen. Doch wie werden aus Daten und Modellen konkrete Anwendungen, die im Alltag wirklich nutzbar sind?
Ob On-Demand-Angebote, multimodale Plattformen, bessere Fahrgastinformationen oder adaptive Verkehrssteuerung: Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, Mobilitätsangebote besser auf tatsächliche Bedarfe auszurichten und Verkehrssysteme effizienter zu steuern. Voraussetzung dafür sind verlässliche Daten, geeignete Modelle und Schnittstellen, über die Planung, Angebote und Betrieb miteinander verbunden werden.
Im Mittelpunkt des mFUND-Netzwerktreffens steht daher die Frage, wie aus Mobilitätsdaten, Verkehrsmodellen und digitalen Netzen konkrete Lösungen entstehen können. Wie lassen sich neue Datenquellen für die Mobilitätsplanung nutzen? Welche Rolle spielen Verkehrsmodelle und multimodale Netze? Und wie können daraus nutzbare Angebote, Buchungsplattformen und intelligente Steuerungssysteme entwickelt werden?
Diesen Fragen gehen wir gemeinsam am 30. September 2026 im Deutschen Technikmuseum in Berlin nach. In zwei Sessions stellen mFUND-Projekte ihre Ansätze vor: Zunächst geht es darum, Mobilität datenbasiert zu verstehen und planbar zu machen. Anschließend steht im Fokus, wie daraus konkrete multimodale Angebote und Anwendungen für die Verkehrssteuerung entstehen können. Die Veranstaltung bietet Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und Diskussion mit Akteurinnen und Akteuren aus mFUND, BMV, Wissenschaft.
Ort: Online |
Unter dem Titel „Wetter und Klima als Faktoren intelligenter Mobilität“ beschäftigen wir uns im mPACT-PulseTalk im August mit aktuellen FuE-Projekten und Technologien, die Wetter- und Klimainformationen für eine intelligente und zukunftsfähige Mobilitätsplanung nutzen. Im Fokus steht, wie solche Informationen zur langfristig resilienten Gestaltung von Infrastruktur, Mobilitätsangeboten und Verkehrssteuerung beitragen können.
Den inhaltlichen Impuls für den PulseTalk geben Dr. Nils Lichtenberg von der RWTH Aachen zum mFUND-Projekt SchwarmMessRad und Vincent Konnow von der RWTH Aachen zum mFUND-Projekt RaMilan.
Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, mit den teilnehmenden Expertinnen und Experten aus dem Mobilitätssektor in den Austausch zu kommen. Die wichtigsten Impulse werden im Rahmen einer Echtzeit-Umfrage aufgegriffen und als Ergebnisse in das PulseTalk-Forum live zurückgespielt.
Ort: Online |
Das städtebauliche Konzept "Shared Space" (übersetzt als gemeinsamer Raum) zielt auf ein gleichberechtigtes und harmonisches Miteinander aller Verkehrsteilnehmer auf eine gemeinsame Fläche ab. Durch den Verzicht auf Verkehrsschilder, Lichtsignalanlagen und Fahrbahnmarkierungen soll der öffentliche Straßenraum dabei sicherer und lebenwerter gestaltet werden.
Eine baulich und verkehrsrechtlich konkrete Umsetzung dieses Ansatzes ist die vor allem in der Schweiz und Österreich verbreitete „Begegnungszone“. Hier nutzen alle Verkehrsteilnehmenden die Straße gleichberechtigt. Das heißt, dass Zu Fußgehende in der Regel Vorrang haben, sie dürfen jedoch den Rad- und motorisierten Individualverkehr nicht behindern.
Die Landeshauptstadt Düsseldorf hat dieses Konzept mit dem Pilotprojekt "Nachbarschaftszonen" aufgegriffen.
Laura Groß, die Fußverkehrsbeauftragte der Landeshauptstadt Düsseldorf stellt das Pilotprojekt, die Nachbarschaftszone am Paulusplatz vor und gibt Einblicke in die Umsetzung und die ersten Ergebnisse des Projekts. Um die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger zu berücksichtigen, wurden sie im Rahmen von interaktiven Workshops aktiv in die Gestaltung der Begegungszone miteinbezogen. Das passende Motto des Pilotprojekts lautet daher „Wege für alle“.
Ort: Online & Wiesbaden |
Das Einstiegsseminar Radverkehrsplanung (PLANRAD kompakt) des Mobilitätsforums Bund ist eine kompakte Zusammenfassung des umfassenden berufsbegleitenden Lehrgangs „PLANRAD: Einladende Radverkehrsnetze planen und umsetzen“. Es ist sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet als auch für erfahrene Fachkräfte, die ihr Grundlagenwissen auffrischen möchten. Der PLANRAD-Lehrgang und PLANRAD kompakt basieren auf der Veröffentlichung „Einladende Radverkehrsnetze“ des Bundesministeriums für Verkehr (BMV), einer Begleitbroschüre zum Sonderprogramm „Stadt und Land“. Die Publikation stellt dar, wie sichere, einladende und durchgehende Radverkehrsnetze geplant werden können.
Das Einstiegsseminar richtet sich an alle Mitarbeitenden aus Städten, Gemeinden, Landkreisen und Behörden, die schnell und kompakt die wichtigsten Grundlagen zur kommunalen Radverkehrsplanung erhalten möchten. Die Teilnehmenden werden dadurch in die Lage versetzt, in ihrer Kommune Radverkehrsprojekte zielgerichtet voranzubringen und die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Sie kennen nach dem Seminar die zentralen verkehrsrechtlichen und verkehrsplanerischen Möglichkeiten von Straßenverkehrsbehörden und Kommunen.
Das Fachwissen wird durch ausgewiesene Expertinnen und Experten und anhand konkreter Praxisbeispiele ansprechend vermittelt. Das Einstiegsseminar umfasst zwei halbtägige Webinare und endet mit einer zweitägigen Präsenzveranstaltung, bei der die Teilnehmenden anhand abwechslungsreicher Praxisfälle erkennen, wie sich das erlernte Fachwissen in die reale Planungspraxis umsetzen lässt.
Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier
Ort: Online |
Ein zentraler Baustein der Mobilitätswende ist die Verknüpfung von umweltfreundlichen Verkehrsmitteln. Doch wie sieht das Zusammenspiel z.B. von Fahrrad und Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV) in der Praxis überhaupt aus?
An den ÖPNV-Haltestellen entscheidet sich, wie attraktiv ein Umstieg letztlich ist: Gibt es dort sichere Abstellmöglichkeiten für das eigene Fahrrad? Sind die Wege intuitiv und auch barrierefrei gestaltet? Und wie lassen sich auftretende Nutzungskonflikte zwischen Zufußgehenden, Radfahrenden und Fahrgästen des ÖPNV lösen?
In der ersten August-Ausgäbe von MOBILOTSIN-online wird über Musterlösungen, Qualitätsstandards und Best Practices für den Radverkehr an ÖPNV-Haltestellen sowie praktische Beispiele zur Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur diskutiert.
Felix Weidner, Leiter der Steuerungsgruppe Radverkehr bei Hessen Mobil - Straßen- und Verkehrsmanagement, stellt Qualitätsstandards und Musterlösungen für den Radverkehr an ÖPNV-Haltestellen vor und zeigt, wie dabei u.a. auch wie Straßenverkehrsbehörden einbezogen werden können.
Ronald Matern vom Regionalverband Großraum Braunschweig präsentiert das Thema Fahrradabstellung an Haltestellen. Er stellt u.a. zwei praktische Beispiele vor, die die Radverkehrsinfrastruktur in der Region Braunschweig verbessert haben.
Weitere Inforamtionen und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier
Ort: Online |
Es gibt immer mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge, der Bedarf an Ladeinfrastruktur wächst beständig. Gleichzeitig werden Ladepunkte auf den Parkplätzen von Aldi, Lidl & Co oft nicht ausgelastet: Ihre Nutzung ist an einen Einkauf beim jeweiligen Einzelhandel gekoppelt, außerhalb der Geschäftszeiten sind die Supermarkt-Parkplätze meist generell geschlossen.
Wie können Kommunen diese Ressourcen auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität effizienter nutzen? Welche Potenziale bieten Mehrfachnutzungskonzepte und wie lassen sich Kooperationen an der Ladesäule digital unterstützen?
Viele Projekte und Vorhaben wurden im Rahmen der Ende 2026 auslaufenden Förderrichtlinie Elektromobilität unterstützt. Einen Überblick über für Kommunen relevante Produkte aus den Bereichen Elektromobilitätskonzepte, Forschung und Entwicklung sowie Investitionsvorhaben gibt uns Judith Fiukowski von der NOW GmbH.
Mit Gombodshaw-Johann Boß vom Reiner Lemoine Institut werfen wir einen detaillierten Blick auf eines der geförderten Vorhaben: Das Projekt Retail4Multi-Use erarbeitete Strategien zur besseren Auslastung von Ladesäulen im Einzelhandel, um auch Nutzergruppen wie Taxis, Lieferdiensten oder Carsharing-Unternehmen dort das Aufladen zu ermöglichen.
Einer exemplarischen Standort-Analyse in Berlin, gekoppelt an Befragungen, folgte die Entwicklung von Nutzungsszenarien. Ziel war, dass die auf den Parkplätzen vorhandenen Ladesäulen ins Gesamtkontingent einfließen können, was den Bedarf an neuen Ladepunkten und somit auch die Anforderungen an den kommunalen Netzausbau verringert. Eine neu entwickelte Matching-Plattform bringt Angebot und Nachfrage digital zusammen; sie wird voraussichtlich auch über das Projektende hinaus weiter betrieben.
Wie immer bleibt ausreichend Raum für Ihre Fragen und Anregungen.
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Ort: Online |
Die meisten PKW-Fahrten sind dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Person im Auto unterwegs ist – einfach jemanden mitzunehmen, könnte daher manches Verkehrsproblem lösen. Bisher „funktionierte“ Mitfahren und Mitnehmen vor allem dort, wo man sich kennt und einfach verabreden kann – jenseits davon war es oft schwierig, größeres Interesse zu wecken.
Wie in den vergangenen Jahren widmen wir uns einen Vormittag dem Thema Mitfahren. Das Portal „Mitfahren-BW.de“ ist nun schon einige Zeit aktiv – wir schauen auf die bisherigen Erfahrungen und diskutieren, welche weiteren Maßnahmen zur Förderung des Mitfahrens sinnvoll sind. Im Mittelpunkt steht dabei die Sicht der Kommunen.
Außerdem betrachten wir das Thema Sicherheit beim Mitfahren – ein Aspekt, der oft kritisch gesehen wird. Sind diese Bedenken begründet? Wie können Sicherheit und Vertrauen durch konkrete Schritte gefördert werden?
Ort: Berlin / Online |
Die Elektromobilität gewinnt weiter an Dynamik: Zulassungszahlen steigen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet voran. Zwischen Aufbruch und Alltag entscheidet sich jetzt, ob aus Dynamik auch Verlässlichkeit wird. Was braucht es, damit Laden zuverlässig, nutzerfreundlich und flächendeckend funktioniert?
Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Ladeinfrastruktur-Konferenz 2026 des Bundesministeriums für Verkehr. Dazu laden wir Sie herzlich für den 1. Oktober 2026 ein.
Schwerpunkte der Konferenz:
- Elektromobilität in die Breite tragen: Wie Nutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit den Markthochlauf weiter beschleunigen und welche wichtigen Impulse der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 setzt.
- Die Zukunft des Ladens: Smarte, komfortable und wirtschaftliche Lösungen machen aus dem reinen Ladevorgang einen vernetzten Baustein im Energiesystem – insbesondere in urbanen Räumen und im Mehrparteienhäusern.
- E-Lkw im Logistikalltag: Welche Lösungen und Geschäftsmodelle sich bereits heute in der Praxis bewähren und wie der Ausbau von Depot- und öffentlicher Ladeinfrastruktur Fahrt aufnimmt.
Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse und Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen, praxisnahen Lösungen und den nächsten Schritten beim Ausbau der Ladeinfrastruktur – vor Ort in Berlin und ergänzend online.
Ort: Hannover |
Workshops zur Anwendung der novellierten Straßenverkehrs-Ordnung für die Umverteilung des Straßenraums
Mehr Platz für zu Fuß Gehende und Radfahrende, für den öffentlichen Nahverkehr, für urbanes Grün und Aufenthalt: Eine nachhaltige Stadt- und Mobilitätsentwicklung erfordert, den Straßenraum neu zu denken und unterschiedliche Nutzungsansprüche miteinander in Einklang zu bringen. Mit der Novelle der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) im Jahr 2024 wurden hierfür neue Handlungsmöglichkeiten geschaffen: Erstmals können Ziele des Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschutzes sowie der städtebaulichen Entwicklung gleichwertig in verkehrsrechtliche Entscheidungen einbezogen werden.
Doch welche konkreten Spielräume ergeben sich daraus und wie lassen sich diese in der kommunalen Praxis anwenden? Diesen Fragestellungen gehen wir gemeinsam mit Ihnen im Workshop nach. Ziel ist, dass Sie konkrete Lösungsansätze und Argumentationslinien aus dem Workshop ziehen können.
Im Workshop erwarten Sie:
- Fundierte Einblicke in die rechtlichen Grundlagen zur Umverteilung des Straßenraums
Von Radverkehrsinfrastruktur über Multifunktionsstreifen bis hin zu flächenhafter Verkehrsberuhigung und Parkraummanagement: Fachliche Impulse zum Straßenverkehrsrecht unter Einbeziehung des Straßenrechts zeigen auf, was mit Blick auf unterschiedliche Maßnahmen rechtlich möglich ist. - Praxisnahe Diskussionen zu Handlungsspielräumen und offenen Fragen
Welche Nachweise sind erforderlich, um Maßnahmen mit Verweis auf Umwelt- und Klimaschutz anzuordnen, wann gilt eine Fußverkehrsfläche als „angemessen“ und welche Anforderungen bestehen an ein „verkehrsplanerisches Gesamtkonzept“? Im gemeinsamen Austausch zwischen Referierenden und Teilnehmenden beleuchten wir zentrale Begriffe, diskutieren Auslegungsspielräume und greifen Ihre Fragen zu bestehenden Unsicherheiten in der rechtlichen Umsetzung auf. - Austausch und Impulse aus der kommunalen Praxis
Ob in Ihrer Kommune erste Maßnahmen zur Straßenraumumverteilung umgesetzt wurden, bereits ein strategischer Ansatz hierfür erarbeitet worden ist oder Sie noch am Anfang stehen: In interaktiven Formaten kommen Sie mit kommunalen Akteur*innen aus Ihrer Region ins Gespräch und profitieren vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch.
Der Workshop richtet sich gleichermaßen an Führungskräfte und Mitarbeitende planender und anordnender Behörden. Da wir im Workshop auch die landesrechtliche Perspektive aufgreifen, beachten Sie bitte, dass Teilnehmende aus dem jeweiligen Bundesland des Veranstaltungsortes bei der Anmeldung priorisiert werden.
Ort: Würzburg |
Im Rahmen der Workshoptage an der Universität Würzburg soll ein „Atlas ländlicher Mobilitäten“ entstehen. Niklas Kraus vom BWIM-Team am KIT Karlsruhe wird hierfür Impulse unter dem Titel „Geographische Analyse kleinräumiger Strukturen als Schlüssel nachhaltiger Alltagsmobilität in Baden-Württemberg“ mitbringen.
Ort: Online |
Der Bau neuer Radwege sorgt nicht nur für verbesserte Sicherheit, eine höhere Netzqualität und ein insgesamt attraktiveres Radfahren, sondern ist stets auch mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden. Damit die Ziele der Radverkehrsförderung und Landschaftsplanung daher nicht gegeneinander ausgespielt werden, muss Natur- und Umweltschutz konsequent bei Planung, Bau und Betrieb von Radverkehrsanlagen mitgedacht werden.
Als Radverkehrsplaner:in gilt es dabei, in einem Spannungsfeld zwischen attraktiven und gut nutzbaren Radwegen und dem Schutz natürlicher Lebensräume zu navigieren: Während asphaltierte Radwege Radfahrenden den höchsten Fahrkomfort bieten, gehen diese zugleich mit zusätzlicher Flächenversiegelung einher. Eine Wegbeleuchtung verbessert zwar die subjektive wie objektive Verkehrssicherheit, beeinträchtigt aber erheblich den Lebensraum von Insekten und Fledermäusen. Wo Bäume für eine natürliche Verschattung sorgen, bedeuten Wurzeldurchbrüche einen höheren Instandhaltungsaufwand. Während Radverkehrsplanende möglichst komfortable Anlagen schaffen möchten, müssen Landespflegerinnen und Landespfleger gleichzeitig die Auswirkungen auf Bäume, Böden, Gewässer und Lebensräume im Blick behalten.
Im Webseminar möchten wir daher gemeinsam mit Ihnen tragfähige Lösungen diskutieren und aufzeigen, wie Radverkehrsplanung umweltverträglich(er) gestaltet werden kann. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen widmen wir uns den Themen Schutz von Bäumen und ihren Wurzeln, Vermeidung von Wurzeldurchbrüchen auf Radwegen sowie die Möglichkeiten einer umweltverträglichen Beleuchtung von Radverkehrsanlagen.
Ort: Online |
Chancen und Möglichkeiten von Kommunen bei der Regulierung des ruhenden Verkehrs
In vielen Kommunen sind die öffentlichen Flächen knapp und die Nachfrage ist groß. Der fließende Verkehr im PKW, auf dem Fahrrad und zu Fuß beansprucht genauso Raum wie Aufenthaltsorte im öffentlichen Raum. Zusätzlich wird oft ein beträchtlicher Teil des öffentlichen Raums durch parkende Fahrzeuge beansprucht. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden Einblick in die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten von Kommunen, um Parkplätze im öffentlichen Raum zu bepreisen, die Parkdauer zu begrenzen und dadurch auch den Verkehrsfluss im Ganzen zu steuern. Neben der Darstellung der neuen Möglichkeiten zum Einsatz von Scancars gibt es auch Hinweise für die Umsetzung in der eigenen Kommune.
Dieses Seminar knüpft an zwei aktuelle Positionspapiere (153 und 163) der ARL - Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft an. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Kommunen ihre erweiterten Befugnisse verantwortungsvoll, rechtssicher und wirksam nutzen können. Das jüngste Positionspapier aus der ARL 163 erschien unter Mitwirkung des Referenten Marc Widemann.
- Bedeutung der Regulierung des ruhenden Verkehrs
- Verteilung der knappen Ressource Fläche
- Baustein bei der Lenkung des Verkehrs
- Angemessene Bepreisung
- Die Bepreisung des öffentlichen Parkraums
- Möglichkeiten der Bepreisung des öffentlichen Parkraums abseits des „Bewohnerparkens“
- Mögliche (rechtliche) Herausforderungen und Umgang mit diesen, insb. rechtlicher Rahmen und Ausgleich sozialer Härten
Ort: Berlin |
Obwohl laut Personenbeförderungsgesetz der ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 vollständig barrierefrei sein sollte, zeigt sich in der Praxis: Die Umsetzung ist herausfordernd. Kommunale Aufgabenträger sehen sich mit finanziellen, baulichen und organisatorischen Hürden konfrontiert – und suchen nach pragmatischen Wegen, ihren ÖPNV dennoch zügig und wirksam barrierefrei zu gestalten.
Ziel des Seminars ist es, kommunale Akteurinnen und Akteure dabei zu unterstützen, konkrete Handlungsmöglichkeiten zu erkennen und ihren ÖPNV Schritt für Schritt barrierefrei zu gestalten. Dafür werden zunächst gesetzliche Anforderungen und verschiedene Umsetzungsoptionen eines barrierefreien ÖPNV skizziert. Auch wird ÖPNV-Barrierefreiheit aus Betroffenenperspektiven sicht- und erlebbar gemacht – Barrierefreiheit zu erlangen, ist keine Zusatzleistung, sondern Grundvoraussetzung für einen ÖPNV für alle.
Im Laufe des Seminars werden anschließend verschiedene kommunale Ansätze, Herausforderungen und Lösungsansätze bei der Umsetzung von Barrierefreiheit aufgezeigt und gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert: Wie schreitet die ÖPNV-Barrierefreiheit in verschiedenen Kommunen voran? Was ist kurzfristig machbar? Welche Bereiche lassen sich sinnvoll priorisieren? Und wie gelingt ein ganzheitlicher Blick – vom barrierefreien Fahrzeug bis zum barrierefreien Zugang zur Haltestelle?
Ort: Hannover |
Die Nationale Radlogistik-Konferenz ist das Branchenevent der Radlogistik in Deutschland. Bereits zum zweiten Mal findet der Kongress auf der IAA TRANSPORTATION statt – in diesem Jahr am 18. September 2026. Die siebte Ausgabe steht unter dem Motto „Crossing Borders – Crossing Vehicles“.
Moderne Lieferketten basieren auf dem intelligenten Zusammenspiel unterschiedlicher Verkehrsmittel. Radlogistik hat sich dabei als fester Bestandteil multimodaler Lieferketten auf der letzten Meile etabliert – wirtschaftlich, resilient und nachhaltig.
Unter diesem Motto richtet die Konferenz den Blick auf internationale Entwicklungen, innovative Geschäftsmodelle und Praxisbeispiele aus Deutschland, Europa und der Welt – und diskutiert gemeinsam mit Unternehmen, Kommunen, Verbänden, Forschung und Politik die Zukunft urbaner Lieferketten.
Der Radlogistikverband Deutschland e. V. als Schirmherr präsentiert dem IAA-Publikum die Leistungsfähigkeit des Radlogistik-Ökosystems und zeigt, warum Cargobikes heute ein unverzichtbarer Bestandteil moderner Stadtlogistik sind.
Ort: Madgeburg |
Unser Seminar widmet sich an zwei Tagen intensiv und praxisnah zentralen Aspekten der kommunalen Strategien und Handlungsmöglichkeiten zum Fahrradparken.
Worum geht es?
Flächendeckende und gut gestaltete Radabstellanlagen sind eine zentrale Voraussetzung für den Alltagsradverkehr. Mit dem zunehmenden Anteil von E‑Bikes und Lastenrädern steigen die Anforderungen an Abstellplätze deutlich: Größere Platzbedarfe, Wetterschutz sowie wirksamer Vandalismus- und Diebstahlschutz gewinnen an Bedeutung und stellen viele Kommunen vor neue Herausforderungen.
Das Seminar vermittelt praxisnah, wie zugangsgeschützte Radabstellanlagen in Klein-, Mittel- und Großstädten geplant und umgesetzt werden können – auch in dicht bebauten oder historisch sensiblen Bereichen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie auf aktuelle Entwicklungen reagieren und geeignete Lösungen für ihre Kommune entwickeln können.
Das erwartet Sie
- Verständliche Einführung in Gestaltung, Qualitätsanforderungen und Betrieb moderner Fahrradparkanlagen – inklusive praxisnaher Beispiele aus Kommunen unterschiedlicher Größen.
- Digitale Exkursionen mit VR‑Einblicken in Fahrradparkhäuser sowie 360°‑Touren durch ausgewählte Projekte.
- Konkrete Hinweise zum erfolgreichen Management und Betrieb zugangsgeschützter Abstellanlagen und Fahrradparkhäuser.
- Lösungsansätze für stadtverträgliche Gestaltung in sensiblen Bereichen sowie Einblicke in Planung, Bau und Betrieb von Fahrradquartiersgaragen.
- Rechtliche Grundlagen, praxistaugliche Verwaltungsprozesse und wirkungsvolle Kommunikationsmaßnahmen rund um das Fahrradparken.
Ort: Online / in Präsenz
EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE – Was ist das?
Die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die perfekte Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen. Jedes Jahr, immer vom 16. bis 22. September, werden im Rahmen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE innovative Verkehrslösungen ausprobiert oder mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität in den Kommunen geworben: So werden beispielsweise Parkplätze und Straßenraum umgenutzt, neue Fuß- und Radwege eingeweiht, Elektro-Fahrzeuge getestet, Schulwettbewerbe ins Leben gerufen und Aktionen für mehr Klimaschutz im Verkehr durchgeführt. Dadurch zeigen Kommunen und ihre Bürgerinnen und Bürger, dass nachhaltige Mobilität möglich ist, Spaß macht und praktisch gelebt werden kann.
Wie kann ich mitmachen?
Jede Kommune in Deutschland kann mitmachen – ganz gleich welcher Größe. Entscheidend bei der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE ist nur, sich für nachhaltige Mobilität einsetzen zu wollen. Weitere Informationen finden Sie unter dem Menüpunkt Registrierung. In diesem Jahr können sich auch Unternehmen und Organisationen aus Deutschland für die EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE registrieren und so zeigen, wie sie sich für nachhaltige Mobilität engagieren.
Ort: Lüneburg |
Freuen Sie sich auf spannende Vorträge zu inspirierenden Praxisbeispiele aus verschiedenen Kommunen, unter anderem zu den Themen attraktiven Straßenraum- und Parkgestaltung für Kinder und ältere Menschen, die Installation und Betreibung von Trinkwasserbrunnen, sowie die Durchführung von Workshops zum Thema Barrierefreiheit. Darüber hinaus beleuchten wir die Frage, wie Landkreise ihre Städte und Gemeinden bei der Förderung des Fußverkehrs wirkungsvoll unterstützen können. Außerdem wird der Frage nachgegangen, warum man auch beim Fußverkehr in Netzen denken sollte und was dies für die kommunale Planung bedeutet und Sie erfahren mehr zu den neuen Richtlinien für Fußgängerüberwegen. Zudem gibt die Stadt Lüneburg Einblicke in ihre Erfahrungen und Strategien unter dem Aspekt "Historische Stadträume im Klimawandel – Aufenthaltsqualität und Zugänglichkeit in Lüneburg".
Neben den Fachvorträgen erwarten Sie abwechslungsreiche Exkursionen, die die unterschiedlichen Facetten der Fußverkehrsförderung in Lüneburg erlebbar machen. Die Exkursionen greifen Themen wie die Rolle des Fußverkehrs bei der resilienten und attraktiven Innenstadtentwicklung sowie die Gestaltung barrierefreier Wegeketten für alle Menschen und die Zugänglichkeit einer historischen Innenstadt auf. Dabei sind auf die Aspekte Fußverkehr im Spannungsfeld mit konkurrierenden Nutzungsansprüchen im öffentlichen Raum sowie Tourismus und Aufenthaltsqualität von großer Bedeutung. Außerdem können Sie eine Schulstraße in Lüneburg besichtigen und mehr über das dortige Pilotprojekt erfahren.
Ort: Online |
Die FUSSverkehrs-Akademie ist ein Fortbildungsangebot zu verschiedenen Themen im Bereich Fußverkehr, in erster Linie gerichtet an FUSS e.V.-Mitglieder. Jeden ersten Donnerstag im Monat findet ein Online-Seminar statt, in dem eine Expertin oder ein Experte über ein fußverkehrsrelevantes Thema referiert. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion.
Das Thema dieses Online-Seminars lautet: Fahrrad und E-Scooter auf Gehwegen – fahrend und stehend.
Ort: Berlin |
Quartiersgaragen bieten Kommunen die Chance, den ruhenden Verkehr aus Wohnquartieren zu verlagern und damit mehr Raum zu schaffen für andere Nutzungen, wie Aufenthalt, Grünflächen und alternative Mobilitätsangebote. Doch der Weg zur erfolgreichen Umsetzung ist komplex: Wie lassen sich Stellplatzschlüssel anpassen? Welche Auswirkungen hat dies auf Bauvorhaben und Immobilienentwicklung? Welche Betreiberkonzepte haben sich bewährt, und welche ökologischen Vorteile können realisiert werden? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Das Seminar vermittelt praxisnah wichtige Grundlagen, stellt erfolgreiche Beispiele auch im Rahmen einer Exkursion vor Ort vor und bietet Raum für den Austausch mit anderen kommunalen Akteur:innen. Ziel ist es, kommunale Verwaltungsmitarbeitende in die Lage zu versetzen, Quartiersgaragen als Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung kompetent zu begleiten und voranzubringen. Zudem lernen die Teilnehmenden einzuschätzen, unter welchen Rahmenbedingungen die Entwicklung solcher Projekte sinnvoll und erfolgversprechend ist.