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Per App einen Shuttle anzufordern und dann in einen vollautomatisierten Elektro-Bus einzusteigen, der seine Passagiere fahrerlos zum Ziel bringt – noch hat diese Vorstellung für die meisten von uns einen gewissen Science-Fiction-Touch. Dabei bietet das autonome Fahren gerade auch für den öffentlichen Verkehr große Vorteile: Von assistierten Systemen bis hin zu vollautonomen Fahrzeugen entwickelt sich die Technologie rasant, sie hat laut Fachleuten das Potenzial, den Straßenverkehr sicherer, effizienter und komfortabler zu gestalten.
Was bedeutet das für eine zukunftsweisende kommunale Mobilitätsplanung? Wo liegen die Chancen für Städte und Gemeinden, die ihr ÖPNV-Angebot verbessern möchten – und wie können Herausforderungen überwunden werden?

Das Bundesverkehrsministerium sieht die Digitalisierung des Verkehrssektors, insbesondere Technologien rund um das autonome und vernetzte Fahren, als große Chance. Einen kurzen Einblick in relevante Themen und aktuelle Initiativen gibt uns Dr. Birgit Ulrike Rudolph aus dem BMV in ihrem Grußwort.

Gerade im ländlichen Raum gilt autonomes Fahren als Hoffnungsträger für verbesserte ÖPNV-Angebote. Kommunen stehen jedoch vor großen Herausforderungen: Technologische Einschränkungen, eine geringe Flottengröße und auch fehlende Geschäftsmodelle machen eine flächendeckende Umsetzung kompliziert. An der TU München wurden 59 deutsche Pilotprojekte zur Erprobung autonomer Fahrzeuge analysiert. Forschungsgruppenleiterin Dr.-Ing. Julia Kinigadner präsentiert uns in ihrem Impuls-Vortrag die Ergebnisse und zeigt Perspektiven für einen erweiterten Einsatz autonomer Fahrzeuge im ländlichen ÖPNV auf.

Unser Praxisbeispiel schlägt den Bogen in den urbanen Raum: Seit dem Herbst 2025 kurven erste Elektro-Shuttles des Projekts ALIKE fahrerlos durch Hamburg, demnächst werden Testkundinnen und -kunden Gelegenheit haben, den neuen Service auszuprobieren. Ziel ist, dass die autonomen Fahrzeuge als On-Demand-Service den klassischen ÖPNV im gesamten Stadtzentrum ergänzen. Wie ein Gesamtsystem aus diesen beiden Komponenten aussehen könnte, wie man dieses System für weitere Kommunen anpassen könnte und welche Schritte aktuell in Hamburg auf der Agenda stehen, stellt ALIKE-Projektleiter Felix Geibel vor.

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    Autonomes Fahren im realen Betrieb – Perspektiven für den ÖPNV

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    Per App einen Shuttle anzufordern und dann in einen vollautomatisierten Elektro-Bus einzusteigen, der seine Passagiere fahrerlos zum Ziel bringt – noch hat diese Vorstellung für die meisten von uns einen gewissen Science-Fiction-Touch. Dabei bietet das autonome Fahren gerade auch für den öffentlichen Verkehr große Vorteile: Von assistierten Systemen bis hin zu vollautonomen Fahrzeugen entwickelt sich die Technologie rasant, sie hat laut Fachleuten das Potenzial, den Straßenverkehr sicherer, effizienter und komfortabler zu gestalten.
    Was bedeutet das für eine zukunftsweisende kommunale Mobilitätsplanung? Wo liegen die Chancen für Städte und Gemeinden, die ihr ÖPNV-Angebot verbessern möchten – und wie können Herausforderungen überwunden werden?

    Das Bundesverkehrsministerium sieht die Digitalisierung des Verkehrssektors, insbesondere Technologien rund um das autonome und vernetzte Fahren, als große Chance. Einen kurzen Einblick in relevante Themen und aktuelle Initiativen gibt uns Dr. Birgit Ulrike Rudolph aus dem BMV in ihrem Grußwort.

    Gerade im ländlichen Raum gilt autonomes Fahren als Hoffnungsträger für verbesserte ÖPNV-Angebote. Kommunen stehen jedoch vor großen Herausforderungen: Technologische Einschränkungen, eine geringe Flottengröße und auch fehlende Geschäftsmodelle machen eine flächendeckende Umsetzung kompliziert. An der TU München wurden 59 deutsche Pilotprojekte zur Erprobung autonomer Fahrzeuge analysiert. Forschungsgruppenleiterin Dr.-Ing. Julia Kinigadner präsentiert uns in ihrem Impuls-Vortrag die Ergebnisse und zeigt Perspektiven für einen erweiterten Einsatz autonomer Fahrzeuge im ländlichen ÖPNV auf.

    Unser Praxisbeispiel schlägt den Bogen in den urbanen Raum: Seit dem Herbst 2025 kurven erste Elektro-Shuttles des Projekts ALIKE fahrerlos durch Hamburg, demnächst werden Testkundinnen und -kunden Gelegenheit haben, den neuen Service auszuprobieren. Ziel ist, dass die autonomen Fahrzeuge als On-Demand-Service den klassischen ÖPNV im gesamten Stadtzentrum ergänzen. Wie ein Gesamtsystem aus diesen beiden Komponenten aussehen könnte, wie man dieses System für weitere Kommunen anpassen könnte und welche Schritte aktuell in Hamburg auf der Agenda stehen, stellt ALIKE-Projektleiter Felix Geibel vor.

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    22nd Apr., 2026
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