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- 7th Sep., 2023
Ort: Online |
Angesichts veränderter Risiken muss sich der Bevölkerungsschutz inhaltlich und strukturell anpassen. Daraus resultieren (neue) Aufgaben für Kommunen. Gesellschaftliche Resilienz muss dezentral funktionieren und kann sich nicht nur an Kritischen Infrastrukturen orientieren. Im Rahmen des Webinars werden Ergebnisse und Erfahrungen eines Forschungsprojektes zur Weiterentwicklung der Krisenmanagementbefähigung in einer kreisangehörigen Stadt sowie daraus folgende Handlungsempfehlungen und Regelungsbedarfe vorgestellt.
Moderation: NN
- Verena Jeske, Bürgermeisterin der Stadt Bad Bramstedt
- Prof. Dr. André Röhl, Studiengangleiter Sicherheitsmanagement an der NBS Northern Business School und Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Instituts für Sicherheit und Krisenvorsorge (DISK)
Weitere Informationen und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier
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- 4th Juli, 2023 - 5th Juli, 2023
Termin und Ort: 4. Juli 2023 (Online) | 5. Juli 2023 (in Präsenz) Berlin
Raumentwicklung und Digitalisierung: Wechselwirkungen, Trends und Entwicklungspfade
Der Prozess der Digitalisierung führt zu tiefgreifenden Veränderungen in der Gesellschaft. Damit verbunden sind verschiedene und teilweise auch widersprüchliche Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen hinsichtlich der räumlichen Entwicklung: Wie verändern sich Standortperspektiven und die Mobilität von Haushalten oder Unternehmen? Was bedeutet Digitalisierung mit Blick auf Ressourcenschonung und ökologische Leistungen? Werden die urbanen Regionen die Gewinner und ländliche Räume die Verlierer sein? Wie inklusiv, transparent und kreativ sind Formen digitaler Beteiligung oder Gestaltung? Welche Konsequenzen ergeben sich für die räumliche Planung und Entwicklung? Und letztlich: Werden tiefgreifende Transformationen hin zu nachhaltigen räumlichen Strukturen und Prozessen begünstigt oder behindert?
Nach rund zwei Jahrzehnten wissenschaftlicher Debatten und politischer Strategien zur Digitalisierung auf allen Ebenen sowie insbesondere der erheblichen Beschleunigung durch die Pandemie erscheint ein Zwischenfazit zu den intensiven Wechselwirkungen von Digitalisierung und Raumentwicklung dringend erforderlich. Im Rahmen des Raumwissenschaftlichen Kolloquiums 2023 sollen daher der aktuelle Forschungsstand und Erfahrungen diskutiert sowie zukünftige Ziele und Herausforderungen identifiziert werden.
Vier maßgebliche Wirkungszusammenhänge stehen dabei im Mittelpunkt:
- Governance, Planung und Management
- Sozio-ökonomische Transformation, Flächennutzungen und Mobilität
- Sozial-ökologische Transformation, Landwirtschaft und Energie
- Wissenskoproduktion, Innovation und soziales Lernen
Die Veranstaltung verbindet zwei unterschiedliche Formate:
Raumwissenschaftliches Kolloquium online 4.7.2023: Der erste Tag fokussiert auf die internationale wissenschaftliche Debatte und findet in englischer Sprache sowie ausschließlich online statt.
Raumwissenschaftliches Kolloquium live 5.7.2023: Der zweite Tag verknüpft den wissenschaftlichen Austausch mit anwendungsbezogenen Perspektiven aus Politik und Praxis und findet in deutscher Sprache sowie ausschließlich in Präsenz statt (Berlin).
Das zehnte Raumwissenschaftliche Kolloquium wird vom Leibniz-Forschungsnetzwerk Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt (Leibniz R) ausgerichtet. Es behandelt strategische raumwissenschaftliche Fragestellungen von übergreifender Bedeutung für eine inter- und transdisziplinäre Fachöffentlichkeit. 2023 richtet sich das Kolloquium erstmalig auch als Online-Format an internationale Teilnehmer*innen.
Kontakt zum Organisationsteam: RWK@ioer.de
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier
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- 15th Aug., 2023
Ort: Online |
Um die digitale Infrastruktur voranzutreiben, hat die Bundesregierung im Sommer 2022 die Gigabitstrategie verabschiedet. Gemäß dieser Strategie ist das Ziel, bis zum Jahr 2025 50 Prozent der Haushalte und Unternehmen in Deutschland mit einem Glasfaseranschluss für schnelles Internet auszustatten. Dabei strebt man eine flächendeckende Versorgung mit Glasfaseranschlüssen bis ins Haus und die Implementierung des neuesten Mobilfunkstandards bis 2030 an. Darüber hinaus plant die Bundesregierung, im Rahmen der Gigabitstrategie umfangreiche Investitionen in den Ausbau der Breitbandinfrastruktur vorzunehmen, um sicherzustellen, dass die Ziele effektiv erreicht werden können.
In unserem Thementag möchten wir mit Ihnen interaktiv folgende Fragen erörtern:
- Wie sind die aktuellen Entwicklungen rund um den Ausbau?
- Wie wird die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Telekommunikationsunternehmen und anderen Akteuren gewährleistet, um die Ziele der Gigabitstrategie zu erreichen?
- Welche Risiken und Herausforderungen stehen dem Zeitplan entgegen?
- Welche Bedeutung hat die Gigabitstrategie im Zuge der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung?
- Wie wird sichergestellt, dass auch ländliche Gebiete von der Gigabitstrategie profitieren?
Moderation: Guido Gehrt, Stellvertretender Chefredakteur, Behörden Spiegel
- 10:30 Uhr: Prof. Dr. Kristina Sinemus*, Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung des Landes Hessen
- 10:50 Uhr: Klaus Müller*, Präsident, Bundesnetzagentur
- 11:10 Uhr: Gertrud Husch*, Abteilungsleiterin Digitale Konnektivität, Bundesministerium für Digitales und Verkehr
- 11:30 Uhr: Sven Butler*, Leitung, Gigabitbüro des Bundes
- 11:50 Uhr: Norbert Westfal*, Präsident, BREKO Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.
- 12:10 Uhr: Pause
- 12:30 Uhr: Abschlussdiskussionsrunde
- Susanne Ding*, Unterabteilungsleiterin Digitale Infrastruktur, Bundesministerium für Digitales und Verkehr
- Dr. Walter Fischedick*, Abteilungsleiter Digitalisierung, Wirtschaft, Innovation, Hessische Staatskanzlei
- Monique Nowotnick*, Stellvertretende Leitung, Gigabitbüro des Bundes
- Andreas Kluge*, Verbandsgeschäftsführer, Zweckverband Breitband Altmark
- Dr. Klaus Ritgen*, Referent, Deutscher Landkreistag
- Jürgen Grützner*, Geschäftsführer, Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM)
- 13:30 Uhr: Ende der Veranstaltung
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- 12th Juli, 2023
Ort: Online |
Der Klimawandel bedeutet für Deutschland eine Zunahme der Hitzewellen. So war der Sommer 2022 der viertwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und sorgte für rund 4.500 Hitzetote in Deutschland. Weitere Extreme sind zu erwarten. Dabei können die Städte und Dörfer viel dazu beitragen, ob und wie stark sie sich erhitzen. Die Wärmeinseln bilden sich bei zu viel Stein und Beton, dies ist erwiesen. Doch wie lässt sich die Begrünung für das Klima der Städte und Dörfer einsetzen, oder versprechen Wasserflächen vielleicht mehr Erfolg? Darüber spricht der Behörden Spiegel bei dieser NSO-Runde mit Forschern und Experten aus Verwaltung und Naturschutz.
Dabei rücken unter anderem folgende Fragen in den Fokus:
- Welche Mittel zur Kühlung eignen sich für Städte und Dörfer?
- Gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse zum Erfolg der verschiedenen Maßnahmen?
- Welche Pflanzen eignen sich zur Stadtbegrünung?
- Welche Kriterien sind zu beachten, damit sich durch die Wahl der Stadtbegrünung gleichzeitig ein Mehrwert für die Artenvielfalt erreichen lässt?
Moderation: Dorothee Frank, Redakteurin, Behörden Spiegel
- Gabriele Manoli*, ETH Zürich
- Ing. Guido Spohr*, Umwelt- und Naturschutzamt Erfurt
- Konrad Peschen*, Umwelt- und Verbraucherschutzamt Köln
- Rainer Altenkamp*, NABU Berlin
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- 28th Nov., 2023
Ort: Online |
Der Klimawandel und daraus resultierende Anpassungsstrategien beeinflussen alle Lebens- und Verwaltungsbereiche in Städten. Auch Fragen der urbanen Sicherheit bleiben davon nicht unberührt.
Städte müssen sich und ihre Bürger*innen auf immer häufiger werdende Starkwetterereignisse vorbereiten. Die Anforderungen an die Gestaltung und Nutzung öffentlicher Räume werden sich mit dem Klimawandel mittel- und langfristig verändern. Wetterextreme wie Hitzewellen treffen sozio-ökonomisch schwache Bevölkerungsschichten besonders hart und lösen Stress aus.
Das Seminar geht der Frage nach, welche Auswirkungen der Klimawandel auf das friedliche Zusammenleben in Städten und die urbane Sicherheit hat, welche Klimaanpassungsmaßnahmen für öffentliche Räume notwendig sind und wie diese zum Erhalt und Verbesserung der urbanen Sicherheit genutzt werden können.
Dazu werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisbeispiele vorgestellt sowie Ansätze für Klimaanpassungsmaßnahmen, die der urbanen Sicherheit dienen, im Erfahrungsaustausch zusammen mit den Teilnehmenden entwickelt.
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- 6th Sep., 2023
Ort: Online |
Einmal wöchentlich bieten die Spotlights Raum und Gelegenheit Ihre Fragen zu einem Schwerpunktthema der Klimaanpassung online zu diskutieren, nach Möglichkeit gemeinsam erste Antworten zu finden, und weitergehende Ansatzpunkte auszumachen. Die konkreten Fragen der Teilnehmenden, also Ihre Fragen, stehen hier im Mittelpunkt.
- Was sind mögliche Synergie- und Konfliktpotenziale von multifunktionalen Lösungen?
- Welche Vorteile ergeben sich aus der Nutzung urbaner Freiflächen als temporäre Retentionsräume?
- Welche Erfahrungen existieren bei der Umsetzung vor Ort (Tipps & Fallstricke)?
ZKA Moderation: Mascha Overath (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen:
Träger*innen sozialer Einrichtungen, Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen
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- 23rd Aug., 2023
Ort: Online |
Einmal wöchentlich bieten die Spotlights Raum und Gelegenheit Ihre Fragen zu einem Schwerpunktthema der Klimaanpassung online zu diskutieren, nach Möglichkeit gemeinsam erste Antworten zu finden, und weitergehende Ansatzpunkte auszumachen. Die konkreten Fragen der Teilnehmenden, also Ihre Fragen, stehen hier im Mittelpunkt.
- Welche Klimaservices, Maßnahmen und Handlungsmöglichkeiten wurden im Rahmen des Verbundvorhabens entwickelt?
- Vorstellung Fördermaßnahmen & Einblick in die Modellprojekte
ZKA Moderation: Bianca Reichel (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen:
Träger*innen sozialer Einrichtungen, Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen
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- 22nd Juni, 2023
Ort: Online |
In Deutschland ist der Bausektor für 40 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. 90 Prozent aller in Deutschland verwendeten nicht-nachwachsenden Rohstoffe werden für die Herstellung von Baustoffen genutzt. Darüber hinaus verursachen das Bauen und Modernisieren über die Hälfte des Abfalls im Land. Dennoch brauchen wir in den Städten und Gemeinden weiter Bautätigkeit, besonders für den Umbau der Städte.
Wir diskutieren bei dieser Veranstaltung:
Welche Ansätze zur Bauwende gibt es bereits in Kommunen? Wie können Kommunen die eigene Vergabepraxis und die Bauleitplanung gestalten, um die Bauwende voranzubringen? Wie kommen wir weg von Beton und Zement? Welche Perspektiven bieten Holzbau sowie andere klimapositive Baustoffe? Wie lassen sich Recycling von Baumateralien und eine Kreislaufwirtschaft in Gang setzen? Und: Wie gelingt der Aufbau von Kapazitäten dafür im Handwerk?
Input: Prof. Philipp Misselwitz, Co-Geschäftsführer, Bauhaus der Erde gGmbH*
anschließendes Gespräch mit Praktiker*innen, Expert*innen und dem Publikum
Moderation: Hanna Gersmann, die Korrespondenten
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- 5th Juli, 2023
Ort: Online |
Einmal wöchentlich bieten die Spotlights Raum und Gelegenheit Ihre Fragen zu einem Schwerpunktthema der Klimaanpassung online zu diskutieren, nach Möglichkeit gemeinsam erste Antworten zu finden, und weitergehende Ansatzpunkte auszumachen. Die konkreten Fragen der Teilnehmenden, also Ihre Fragen, stehen hier im Mittelpunkt.
Umgang mit Starkregen in kleinen und mittleren Kommunen
- Wie gelingt die Identifizierung von Risikoräumen in kleinen Kommunen?
- Welche Ansätze bieten sich zur Aktivierung von Eigentümer*innen an?
- Wie kann die Starkregenvorsorge in der Verwaltung verankert werden?
- Welche externen Akteure (z.B. Stadtentwässerung) sind einzubeziehen?
Referent:
Alex Krugenberg (Gemeinde Oststeinbek, Projekt Aktiv bei Starkregen)
ZKA Moderation:
Lukas Dorsch (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen:
Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen
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- 31st Mai, 2023
Ort: Online |
Wie kann öffentliche Mobilität im ländlichen Raum neu gedacht und gestaltet werden? Dieser Frage gehen wir in der zweiten Ausgabe unserer neuen Vortragsreihe NaKoMo meets Wissenschaft nach. Unser Referent, Dr. Moritz Maier vom Fraunhofer IAO-Institut, wird das gleichnamige Forschungsprojekt „Mobilität neu denken“, vorstellen.
In den Landkreisen Freyung-Grafenau, Passau und Regen im bayrischen Wald wurden dabei exemplarisch Hebel zur Stärkung einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Mobilität im ländlichen Raum untersucht. Dabei wurden die Bürgerinnen und Bürger vor Ort umfänglich eingebunden. Ergebnis des Projektes ist ein übertragbares Modell für die Gestaltung öffentlicher Mobilität sowie konkrete Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen für den ländlichen Raum, die ebenfalls im Rahmen des Vortrages präsentiert werden
Wie bei jedem NaKoMo-Vortrag wird es auch diesmal wieder genügend Zeit für Ihre Fragen geben.
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- 14th Juni, 2023
Ort: Online |
Viele Kommunen stehen vor denselben Herausforderungen: Klimaschutz vor Ort umsetzen und mit konkreten Maßnahmen hinterlegen. Eine integrierte Planung kann dabei helfen, Maßnahmen noch besser aufeinander abzustimmen. Wie bereits in unserem Auftaktworkshop der NaKoMo-Reihe deutlich wurde, ist ein Gesamtkonzept für den Klimaschutz im Verkehr daher von zentraler Bedeutung. In der zweiten Ausgabe der Reihe wollen wir uns nun der Frage nach sinnvollen Planungsinstrumenten für die Gestaltung einer nachhaltigen, klimagerechten Mobilität widmen.
Nach einem Impulsvortrag zu den Sustainable Urban Mobility Plans (SUMP) in deutschen Kommunen gibt es Einblicke in die Klimamobilitätspläne in Baden-Württemberg sowie die Umsetzung in einem Ballungsraum. Danach möchten wir mit Ihnen in Workshopräumen die Gelegenheit bieten, mit Akteuren aus dem gesamten Bundesgebiet in den Erfahrungsaustausch zu treten.
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- 5th Juni, 2023
Ort: Online (Zoom) |
Noch vor wenigen Jahren galt das Landleben als Auslaufmodell. Inzwischen ist eine neue Ländlichkeit auf dem Vormarsch: ein Leben in agrarischer Landschaft mit Lebensformen und Erwerbsmodellen jenseits der Landwirtschaft. Gerade die Pandemie hat mit neuen digitalen Formaten das Interesse am ländlichen Wohnen befördert. Gutes Leben auf dem Land suchen immer mehr Menschen aus der Großstadt. Diese neue Ländlichkeit bietet ebenso Chancen wie Herausforderungen.
Lokalisierung von Heimat zwischen Verklärung und Abwertung
Der Begriff Heimat transportiert eine Fülle von Vorstellungen und hat sich im Laufe der Zeit stark gewandelt. Der Vortrag erinnert an die ursprüngliche Bedeutung von Heimat als Hof und Heimstatt und zeigt, wie in ländlichen Räumen Ostdeutschlands an konkreten Orten Heimatbilder geschaffen werden.
Zur Referentin
Dr. Juliane Stückrad 1975 in Eisenach geboren, studierte in Leipzig Ethnologie und Kunstgeschichte. Nach dem Studium Bauforschung und Archäologie in Brandenburg. 2010 Promotion in Jena mit Dissertation „Ich schimpfe nicht, ich sage nur die Wahrheit. Eine Ethnographie des Unmuts am Beispiel der Bewohner des Elbe-Elster-Kreises/Brandenburg.“Arbeit als wiss. Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Volkskunde/Empirische Kulturwissenschaft der FSU Jena sowie freiberuflich Ausstellungen, kulturtouristische Projekte und dramaturgische/theaterpädagogische Aufgaben für das Landestheater Eisenach. 2015 bis 2020 Lehrbeauftragte für das Seminar für Volkskunde der FSU Jena in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Transcultural Music Studies der Hochschule für Musik „Franz Liszt“.Für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Sachsens Untersuchungen zur Bedeutung von Kirche in ländlichen Räumen. Für die Friedrich-Ebert-Stiftung ethnografische Studie zu politischen Stimmungslagen in der ostthüringischen Kleinstadt Gößnitz. Für den Arbeitskreis „Arbeit und Leben“ Studie zur zivilgesellschaftlichen Bedeutung von Heimatstuben in Mecklenburg-Vorpommern. Seit 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen im Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden.
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- 28th Juni, 2023
Ort: Online |
Die Spotlights Raum und Gelegenheit Ihre Fragen zu einem Schwerpunktthema der Klimaanpassung online zu diskutieren, nach Möglichkeit gemeinsam erste Antworten zu finden, und weitergehende Ansatzpunkte auszumachen. Die konkreten Fragen der Teilnehmenden, also Ihre Fragen, stehen hier im Mittelpunkt. Mitunter werden knifflige Fragen dabei sein, die sich nicht ad-hoc beantworten lassen. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit, nachträglich ergänzende Beratungen in Anspruch zu nehmen.
Die Spotlights ermöglichen außerdem die Kontaktaufnahme mit anderen Praktiker*innen der Klimaanpassung. Der Erfahrungs- und Ideenaustausch im Rahmen der Sprechstunden und womöglich auch darüber hinaus kann auch zur Bewältigung der mit Klimaanpassung vor Ort einhergehenden Herausforderungen beitragen.
ZKA Spotlight: Umweltgerechtigkeit im Kontext kommunaler Klimaanpassung
- Was bedeutet das Konzept der Umweltgerechtigkeit im Kontext kommunaler Klimaanpassung?
- Welche Daten können zu Umweltgerechtigkeit und Klimaanpassung erhoben werden?
- Welche Tools und Leitfäden gibt es, um Umweltgerechtigkeit in der Klimaanpassungspraxis zu verankern?
- Wie können Klimaanpassungsmaßnahmen einen Beitrag zu mehr Umweltgerechtigkeit leisten?
- Wo gibt es Grenzen und Herausforderungen?
Externer Referent: Thomas Preuß (Deutsches Institut für Urbanistik)
Moderation: Vivianne Rau (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen:
Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen, Soziale Einrichtungen
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- 7th Juni, 2023
Ort: Online |
Die problematische Lage bei der Migration in Deutschland spitzt sich zu: Trotz Flüchtlingsgipfel bleiben viele Fragen weiterhin ungeklärt. Steuerung und Begrenzung der Flüchtlingszahlen, Rückführungen, Integration in den Arbeitsmarkt, eine menschenwürdige Unterbringung und Bereitstellung von Schulplätzen – noch immer liegt hier kein Gesamtkonzept vor. Außerdem braucht es Ansätze, um Hürden zwischen Einheimischen und Geflohenen zu überwinden.
In der Diskussion sollen folgende Fragestellungen besprochen werden:
- Wie kann der Strom an geflüchteten Menschen besser gesteuert und begrenzt werden?
- Wie können bereitgestellte Mittel für Unterbringung und Versorgung langfristig finanziert werden?
- Welche Maßnahmen können helfen, die Geflüchteten als vollwertige Mitglieder in die Gesellschaft zu integrieren?
Moderation: Marlies Vossebrecker, Redakteurin, Behörden Spiegel
- Regine Schefels*, Sozialdezernentin für die Stadt Berlin, Abteilung Familienpolitik und Familienförderung
- Dr. Ehsan Vallizadeh*, Migrationsforschung, Universität Bamberg
- Michael Koch*, Sozialdezernent Spree-Neiße-Landkreis
- Michael Fahmüller*, Landrat, Landkreis Rottal-Inn
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- 26th Juni, 2023 - 30th Juni, 2023
Ort: Helmstedt |
Wohnen gehört zu den elementaren Bedürfnissen des Menschen und wird mit Bedürfnissen wie Sicherheit, Schutz, Geborgenheit, Kontakt, Kommunikation und Selbstdarstellung in Verbindung gebracht. Gleichzeitig ändert sich „das Wohnen“ ständig und hat unterschiedliche Dimensionen: regional, sozial, individuell.
Eine Wohnung ist in der Regel der Lebensmittelpunkt vieler Menschen. Sie bestimmt, wie Intimität und Privatsphäre geschützt werden. Eine Wohnung ist mehr als eine Unterkunft.
Im Wohnen manifestiert sich der soziale Status. Lage und Standort (Viertel, Straße), Wohnform (Villa, Mietshaus). Der Verlust der Wohnung – die Wohnungslosigkeit – bedeutet einen starken sozialen Abstieg und tendenziell eine Ausgrenzung aus der Gesellschaft.
Der moderne Mensch trennt zwischen Arbeiten und Wohnen: Die Wohnung ist in der Regel ein Ort der „Nichtarbeit“.
Intimität, Erholung, Entspannung und Reproduktion haben ihren Platz in der Wohnung.
Gleichzeitig ist die Wohnungsfrage auf die Tagesordnung politischer Programme und öffentlicher Debatten zurückgekehrt. Städte und Kommunen haben sich vermehrt aus dem sozialen Wohnungsbau zurückgezogen, öffentliche Wohnungsbauunternehmen wurden privatisiert. Die Nutzung von Wohn- und Immobilienmärkten als Kapitalanlage hat die Boden- und Mietpreise gesteigert und die Nachfrage verändert. Die Folgen dieser Veränderung werden schon länger unter dem Stichwort Gentrification diskutiert und beschreiben damit Prozesse sozialer Verdrängung von einkommensschwachen Gruppen und zunehmend auch von Teilen der Mittelschicht.
In diesem Seminar wollen wir uns dem Phänomen des Wohnens von verschiedenen Perspektiven nähern und die damit verbundenen Erwartungen und gesellschaftlichen Vorgänge thematisieren.
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- 1st Juni, 2023
Ort: Berlin und Online |
Die sich aktuell abzeichnenden gesellschaftlichen (z. B. die demographische Entwicklung) und technologischen Umbrüche (z. B. die Digitalisierung) sowie die Herausforderungen durch die Klimakrise gehen oftmals mit großen Unsicherheiten, aber auch mit vielen Chancen für die zukünftige Wirtschaftsentwicklung auch in ländlichen Räumen einher.
- Die ländlichen Räume nehmen in diesem Zusammenhang eine Schlüsselposition ein, wenn es um die Beantwortung folgender Fragen geht:
- Sind die Digitalisierung und der Ausbau der regenerativen Energien Treiber der wirtschaftlichen Entwicklung in den ländlichen Räumen?
- Geht angesichts von Krisen und Versorgungsengpässen in den globalen Lieferketten der Trend hin zu regionalen Wertschöpfungsketten?
- Verändert sich die Arbeitswelt in einigen Sektoren so, dass die Menschen wieder mehr dort arbeiten, wo sie leben? Wie können Coworking-Spaces, Nahversorgungs- und Dienstleistungsangebote in den Dörfern und Kleinstädten der ländlichen Räume dies befördern?
- Wie beeinflussen regionale Bildungs- und Wissenscluster und Fachkräfteverfügbarkeit diese Entwicklungen?
Auf der Fachtagung (hybrid) soll die wirtschaftliche Entwicklung ländlicher Räume auf dem Transformationsweg analysiert und diskutiert werden und es sollen die Konzepte und Instrumente der Integrierten Ländlichen Entwicklung zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung in ländlichen Räumen aufgezeigt werden.
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- 14th Juni, 2023
Ort: Online |
Schwerpunktthema: Trockenheit
- Welche innovativen Ansätze zur Bewässerung von urbanem Grün existieren bereits?
- Wie gelingt die Beteiligung von Bürger*innen bei der Bewässerung von Stadtgrün?
- Vorstellung konkreter Beispiele
ZKA Moderation: Bianca Reichelt (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen:
Kommunalverwaltung, Klimaschutzmanager*innen, Klimaanpassungsmanager*innen
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- 30th Mai, 2023
Ort: Online |
Mit dem Klimawandel wird eine Zunahme der Hitzebelastung in Deutschland erwartet. Insbesondere die langanhaltendenden Hitzeperioden im Sommer wirken sich nachteilig auf die menschliche Gesundheit aus. Bestimmte Bevölkerungsgruppen sind je nach individueller Sensitivität besonders betroffen. Um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen nicht zu gefährden, wird der umfassenden Hitzevorsorge durch Kitas, Schulen oder Vereine, in Kommunen und sozialen Einrichtungen eine immer größer werdende Bedeutung beigemessen. Maßnahmen beinhalten die Anpassung von Räumlichkeiten sowie Außenflächen an neue Gegebenheiten, die Abstimmung von Tagesabläufen und auch die Sensibilisierung für das Thema.
Um Sie bei der Kommunikation und Integration der Klimaanpassungsmaßnahmen in Ihrer Kommune und sozialen Einrichtung zu unterstützen, findet am Dienstag, den 30. Mai 2023, von 10:00 – 12:30 Uhr ein ZKA-Spezial zu diesem Thema statt. Das Zentrum KlimaAnpassung möchte Ihnen mit diesem Spezial grundlegende Informationen zum Thema Klimaanpassung, Gesundheit und Hitze vermitteln und Ihnen Möglichkeiten aufzeigen, verschiedene Maßnahmen bei der Zielgruppe Kinder und Jugendliche umzusetzen. Darüber hinaus werden Sie Bespiele aus der Praxis kennenlernen.
Moderation: Beatrice John (Zentrum KlimaAnpassung)
Referent*innen: Jelka Wickham (KLUG e.V.) und weitere externe Expert*innen
Programm
- Begrüßung und Einführung
- Inhaltliche Impulse zu Maßnahmen von Klimaanpassung für Kinder und Jugendliche
- Zeit für Fragen und Diskussion
- Austausch in Kleingruppen
- Abschluss
Wer kann teilnehmen?
Das ZKA-Spezial richtet sich an soziale Träger, Wohlfahrtsverbände und Kommunen. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Termin: Dienstag, den 30. Mai 2023, 10:00 – 12:30 Uhr - Online
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- 20th Juni, 2023
Ort: Online |
Selbstbestimmtes, gemeinschaftliches Wohnen älterer Menschen hat sich in den letzten Jahren immer stärker etabliert. Die Gründe hierfür sind vielfältig – während die einen nicht alleine und möglichst in bekannten, gewachsenen Strukturen alt werden möchten, ist anderen das soziale Miteinander, die Überschaubarkeit der Einrichtung, eine gegenseitige Unterstützung oder eine frei wählbare, abgestufte ambulante Betreuung vor Ort wichtig.
Initiator*innen oder Gründer*innen von Wohn- oder Wohn-Pflege-Angeboten geht es darum, eine Um- oder Nachnutzung für das eigene oder die vielerorts vorhandenen, leerstehenden Gebäude zu erreichen. Für ländliche Kommunen stellt das Angebot barrierefreier Wohnungen und von Pflegebausteinen im Ort eine wichtige Notwendigkeit zur Sicherung der Daseinsvorsorge dar.
Mit unserer gemeinsamen Veranstaltungsreihe "Neues Wohnen und gutes Miteinander älterer Menschen auf dem Lande" wollen wir möglichst viele Aspekte hiervon beleuchten, wollen Fachbeiträge und Berichte aus der Praxis hören und gemeinsam ins Gespräch kommen, denn angesichts der Fülle an organisatorischen, finanziellen und baulichen Fragestellungen gibt es großen Informations-und Austauschbedarf. Gleichzeitig möchten wir gelungene Praxisbeispiele präsentieren, die jeweils Mut machen und von denen sich lernen lässt.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an potenzielle Initiator*innen gemeinschaftlicher Wohnprojekte, an Besitzer*innen von (ungenutzter) länd-licher Bausubstanz, an Interessierte aus ländlichen Kommunen, aus Vereinen und der Regionalentwicklung sowie an weitere engagierte Menschen in ländli-chen Räumen.
Programm
- Begrüßung und Einführung
Dr. Oliver Klein, Agrarsoziale Gesellschaft e.V. - AllerWohnen – Selbstbestimmt, ökologisch, sozial. Ein genossenschaftliches Modell in Verden (Angefragt)
NN - Hof Stürenberg –Barrierefreies Wohnen im Ortskern von Alfhausen
Marco Stürenberg, Eigentümer - Moderation
Dr. Oliver Klein, Michael Busch, Agrarsoziale Gesellschaft
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- Öffentlich
- 5th Mai, 2023
Ort: Online (Zoom) |
Veränderte Lebensformen bringen veränderten Wohnbedarf auch auf dem Land mit sich – wie können wir diesem Bedarf nach anderem Wohnen für alle Generationen gerecht werden und dabei auch klima-, ressourcen- und flächensparend handeln? Welche Ideen für Umbauten und Anpassungen im Bestand gibt es? Wie können wir Menschen für die Notwendigkeiten und Möglichkeiten für neue Wohnformen auf dem Land, z.B. auch jenseits von Neubaugebieten mit Einfamilienhäusern sensibilisieren? Welche Handlungsspielräume haben Planer*innen, Verantwortliche in Kommunalverwaltungen und Entscheidungsträger*innen aus der Kommunalpolitik?
Mit Inputs, Blitzlichtern aus Praxisbeispielen und Gelegenheiten zur Diskussion versteht sich die Veranstaltung als Auftakt in das Thema, das in weiteren Formaten weiterbearbeitet wird. Die Veranstaltung wird vom Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung in Kooperation mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, der Katholischen Landjugend Bayern (KLJB) und der Bayerischen Architektenkammer gestaltet.
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