- Klimaschutz und Klimaanpassung
- Öffentlich
- 22nd Apr., 2026
Ort: Köln
Sie sind im kommunalen Klimaschutz aktiv und suchen praxisnahen Austausch mit der Community? Dann sind Sie beim zweiten Barcamp Kommunaler Klimaschutz genau richtig! Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) lädt auch 2026 zu diesem klimaaktiven und interaktiven Veranstaltungsformat ein – einem Ort, an dem Sie Ihre Fragen, Herausforderungen und Projektideen einbringen und vom gebündelten Wissen aller Teilnehmenden vor Ort profitieren können.
Die Teilnehmenden gestalten selbst, welche Themen sie einbringen und diskutieren möchten. Ob sozial gerechter Klimaschutz, Energiewende vor Ort, nachhaltige Verkehrsplanung, oder innovative Beratungs- und Förderansätze – diese und weitere Themen können von Ihnen als Sessions eingebracht, diskutiert und weiterentwickelt werden.
Die offene und interaktive Form des Barcamps ermöglicht Workshops, Fachrunden, kollegiale Beratung, Best-Practice-Austausch oder spontane Fragerunden – je nachdem, was Sie und die anderen Teilnehmenden an Fragen und Erfahrungen mitbringen.
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- Beteiligungsprozesse
- Öffentlich
- 16th Mai, 2026
Ort: Berlin |
In diesem Seminar lernen Sie die entsprechenden Konzepte und praktische Formate der Beteiligung im öffentlichen Raum kennen. Dazu gehören besondere Formen der Ansprache beteiligungsferner und vulnerabler Gruppen, Konzepte integrativer und inklusiver Beteiligung sowie Formate der aufsuchenden Ansprache und Beteiligung, der Beteiligung im öffentlichen Raum sowie die Organisation zugeführter Beteiligtengruppen.
Was Sie mitnehmen werden
- Sie verstehen die Hinderungsgründe für eine (Nicht-) Beteiligung diverser Gruppen.
- Sie können einschätzen, wann es besonderer aufsuchender Formate bedarf.
- Sie lernen zentrale Formate der Beteiligung im öffentlichen Raum von unterschiedlicher Intensität und Tiefe kennen.
- Wohnen
- Öffentlich
- 25th März, 2026 - 26th März, 2026
Ort: Online |
Alterung, Zuwanderung und veränderte Wohnbedürfnisse stellen ländliche Gemeinden vor neue Aufgaben. Wie gelingt es, Wohnraum zu schaffen, der vielfältig, bezahlbar und attraktiv ist – und dabei unterschiedlichen Generationen und Lebensstilen gerecht wird? Bei der Regionaltagung mit dem Titel »Neue Wohnmodelle in ländlichen Räumen« kommen Kommunen, Wohnungswirtschaft, Kirchen, Vereine und Initiativen zusammen. Im Mittelpunkt stehen neue Wohntrends, gemeinschaftliche Wohnformen, barrierefreie Angebote und die Frage, wie Wohnen zu Orten der Teilhabe und Begegnung werden kann. Inspirierende Praxisbeispiele aus NRW und darüber hinaus zeigen, wie kreative Lösungen in Neubau, Umbau und Umnutzung aussehen. Workshops bieten zudem Raum, um Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten kennenzulernen und erfolgreiche Kooperationen zu diskutieren. Die Regionaltagungen sind seit vielen Jahren ein Forum für Austausch und Vernetzung.
Die Regionaltagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Ländliche Entwicklung (ZeLE), der TU Dortmund, der Evangelischen Akademie im Rheinland und des Instituts für Kirche und Gesellschaft.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier
- Beteiligungsprozesse
- Öffentlich
- 6th Mai, 2026
Ort: Online |
In der baden-württembergischen Gemeinde Werbach berät ein gelostes Bürgerforum den Gemeinderat bei der Gestaltung des kommunalen Haushalts. Damit lässt sich erstmals in Deutschland eine Kommunalvertretung von einer Losversammlung in Sachen Haushalt beraten.
Woanders nehmen geloste Einwohnerinnen und Einwohner schon länger Einfluss auf die Verteilung kommunaler Finanzmittel, wenn auch nur in begrenztem Umfang.
Die Stadt Konstanz bietet der Bürgerschaft mit ihrem Bürgerbudget die Möglichkeit, gute Ideen und Projekte umzusetzen. Dabei werden Konzepte finanziell unterstützt, die den Gemeinsinn fördern und die der Konstanzer Bevölkerung zugutekommen. Ein Bürgerrat schlägt dem Stadtrat Projekte vor, die aus seiner Sicht förderungswürdig sind.
In Werder an der Havel führt führt die Stadt mit ihrem Zukunftshaushalt alle zwei Jahre ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren durch. Wie bei einem klassischen Bürgerhaushalt können Einwohnerinnen und Einwohner Projektideen für ihre Stadt einreichen. Das Besondere am Zukunftshaushalt ist der starke Fokus auf die Kinder- und Jugendbeteiligung. Denn junge Menschen dürfen nicht nur selbst Ideen einbringen, sondern entscheiden am Ende auch, welche Projekte umgesetzt werden.
Beim Online-Treffen des Netzwerks Bürgerräte am 6. Mai 2026 werden die Projekte vorgestellt.
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- Einzelhandel und Wirtschaft
- Öffentlich
- 19th März, 2026
Ort: Online |
Unter dem Titel „Wertschätzung und Wertschöpfung – innovative Instrumente als Win-win“ veranstaltet der Innovators Club des DStGB am 19. März 2026 von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr eine digitale Innovators Lounge. Das Webinar beschäftigt sich mit der Stärkung der lokalen Wirtschaft, der Mitarbeitergewinnung und dem Abbau des Fachkräftemangels.
Die Stärkung der lokalen Wirtschaft und die Attraktivität einer Region als Wirtschaftsstandort für Arbeitgeber sind zentrale Herausforderungen für Kommunen und Ihre Wirtschaftsförderung.
Angesichts des Fachkräftemangels im öffentlichen Sektor und des wirtschaftlichen Drucks werden in diesem Webinar innovative Instrumente vorgestellt, die sowohl die Attraktivität als Arbeitgeber steigern als auch die lokale Geschäftswelt stärken. Im Fokus steht die Frage, wie Wertschöpfung in Kommunen mit der Motivation und Bindung der Fachkräfte verbunden werden kann.
Das Webinar präsentiert zudem Strategien, wie Kommunen als Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen und öffentlichen Interessen fungieren können. Wie gelingt es wieder mehr Wertschätzung für regionale Händler und Wertschöpfung in den Kommunen vor Ort zu erzeugen?
Einen Lösungsansatz als Stadtmarketinginstrument bildet hierfür eine klassische Sachbezugskarte, die als digitale, ortseigene „Währung“, die Ziele der kommunalen Wirtschaftsförderung verknüpft und damit gezielt gegen das Innenstadtsterben zum Einsatz kommt. Im Rahmen der Innovators Lounge wird am Beispiel der DinklageCard in Kooperation mit givve vorgestellt, wie Wertschätzung und Wertschöpfung mittels einer konfigurierten, digitalen Mastercard-Sachbezugskarte (Mastercard Prepaid-Debitkarte) speziell für Dinklager Unternehmen generiert werden können, so dass sie bei Händlern in der spezifischen Region und Stadt funktioniert.
- Vernetzung und Projektentwicklung
- Öffentlich
- 10th Juni, 2026 - 11th Juni, 2026
Ort: Lüneburg |
Lüneburg ist Schauplatz des bundesweiten LEADER-Treffens 2026. Vom 10. bis 11. Juni 2026 bietet die DVS LEADER-Akteuren erneut die Möglichkeit, sich über aktuelle Themen auszutauschen.
- Beteiligungsprozesse
- Öffentlich
- 20th Mai, 2026 - 21st Mai, 2026
Ort: Online |
Beteiligung, Mitbestimmung und Mitwirkung sind zentrale Elemente für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Beteiligung an zentralen politischen Themen und suchen nach Möglichkeiten, das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. In den unterschiedlichsten Settings wird dies erlebbar – sei es im zivilgesellschaftlichen Engagement im Verein, im Betrieb oder in der Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen. Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass Beteiligung kein Selbstläufer ist, einer bewussten Entscheidung, guter Vorbereitung und Begleitung in der Umsetzung bedarf. Das Grundlagenseminar will eine erste Orientierung im Feld der Beteiligung und Mitwirkung geben und zur eigenen Anwendung des Erlernten ermutigen.
Das Seminar bietet einen Überblick über die verschiedensten Facetten und Formen von Beteiligung und zeigt anhand von Beispielen, wie diese in der Praxis angewendet werden. Im Seminar lernen die Teilnehmenden Standards für gute Beteiligung anhand von Qualitätskriterien kennen. Die Möglichkeiten, die in Beteiligungsprozessen liegen, werden ebenso thematisiert wie deren Herausforderungen und Grenzen. Abschließend erstellen die Teilnehmenden am Beispiel eigener Engagement- und Tätigkeitsbereiche ein Beteiligungskonzept. Das Seminar nimmt vor allem lokale und regionale Kontexte in den Blick, da Beteiligungsprozesse hier ihre Wirkung besonders lebendig entfalten.
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen, Verwaltung, Politik, sowie Unternehmen, die Interesse an Beteiligung haben und erste Grundlagen kennenlernen und einüben möchten.
- Vernetzung und Projektentwicklung
- Öffentlich
- 24th März, 2026
Ort: Online |
Trotz Bevölkerungsrückgang verzeichnet die Werra-Wartburgregion eine Nachfrage nach Bauland und Immobilien. Der daraus resultierende Neubedarf an Wohnraum steht jedoch häufig nicht im Einklang mit der bestehenden ländlich geprägten Siedlungsstruktur. Gleichzeitig können langfristige Leerstände, Baulücken und Brachen in den Ortskernen trotz Nachfrage oft nicht aktiviert werden. Ein zunehmender Personalmangel in den kommunalen Verwaltungen erschwert zusätzlich die Umsetzung von Aufgaben der Siedlungsentwicklung. Insbesondere informelle Planungsprozesse, regionale Abstimmungen und eine aktive Innenentwicklung können vielerorts nicht ausreichend wahrgenommen werden.
Als regionale Lösung wird derzeit die Gründung einer interkommunalen Genossenschaft für Innenentwicklung umgesetzt, die im Laufe dieses Jahres ihre Arbeit aufnehmen soll. Die inhaltliche Konzeptionierung wurde im Rahmen eines Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) seit 2023 vorbereitet.
Durch die Genossenschaft sollen Aufgaben gebündelt werden, die die kommunalen Bauverwaltungen regelmäßig nicht oder nur eingeschränkt leisten können. Dazu zählen unter anderem die Pflege einer regionalen Flächendatenbank, die Eigentümeransprache, Beratungsangebote zu Erbengemeinschaften, Denkmalschutz, Fördermöglichkeiten und Sanierung sowie die Vermarktung von Immobilien über eine regionale Plattform. Ergänzend wird der Ankauf, die Entwicklung und der Verkauf von leerstehenden Immobilien über einen regionalen Siedlungsfonds vorbereitet.
Im Web-Talk werden unter anderem folgende Aspekte beleuchtet:
- Ausgangslage und Herausforderungen der Innenentwicklung in der Werra-Wartburgregion
- Aufbau, Aufgaben und Organisation der interkommunalen Genossenschaft
- Instrumente der Innenentwicklung
- Revolvierender Siedlungsfonds und Zwischenerwerb von Immobilien
- Beteiligungsprozesse
- Öffentlich
- 12th Mai, 2026
Ort: Online |
»Es kommen doch immer nur die gleichen.« Wer mit Menschen über Beteiligungsprozesse spricht, hört diesen Satz des Öfteren. Es hat den Anschein, dass Angebote zur Beteiligung und Mitwirkung häufig nur bestimmten Bevölkerungsgruppen zugänglich und vorbehalten sind: Den Gebildeten, den Lauten, denjenigen, die über die notwendige Zeit verfügen. Diese vielfach engagierten Akteure sind ohne Frage wichtig für die Demokratie und gesellschaftliche Entwicklung; allein, ihr Beitrag ist nicht ausreichend.
Beteiligungs- und Mitwirkungsprozesse sind auf die Teilhabe aller relevanten Akteure angewiesen, um ihrem Anspruch nach demokratischer Legitimität gerecht zu werden. Doch wie kann das gelingen? Wie schaffen wir es, Menschen in Beteiligungsprozesse einzubeziehen, die wir über die gängigen Kommunikationskanäle und mit den »üblichen« Angeboten nicht gewinnen können? Wie erreichen wir Menschen, denen Beteiligung vielleicht nicht »nahe liegt« und die unter Bedingungen leben, die politische Teilhabe erschweren? Welche Methoden können sinnvoll eingesetzt werden? Und wie sollten Prozesse entsprechend gestaltet werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Die Teilnehmer/innen diskutieren und erarbeiten gemeinsam Strategien, wie Menschen erreicht werden können, die üblicherweise für Beteiligungs- und Mitwirkungsangebote »schwer erreichbar« sind.
Das Online-Seminar richtet sich an Gestalter/innen von Beteiligungs-, Mitwirkungs- und Kooperationsprozessen.
- Klimaschutz und Klimaanpassung
- Öffentlich
- 6th Mai, 2026 - 7th Mai, 2026
Ort: Berlin
Am 6. Mai und 7. Mai 2026 findet in Berlin der Bundeskongress „Grün in der Stadt“ 2026 statt. Veranstalter sind das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
Im Zentrum stehen die Vorstellung und Diskussion der Agenda Stadt grün-blau – des neuen, praxisorientierten Handlungsprogramms zur strategischen Stärkung der kommunalen Grün- und Freiraumplanung.
Die Agenda zielt darauf, den Mehrwert durchgrünter und wassersensibler Städte sichtbar zu machen, ressort- und fachübergreifende Umsetzung zu stärken sowie gemeinsam Kompetenzen für klimaresiliente, gesunde und lebenswerte Städte aufzubauen.
Der Kongress richtet sich an Fachpersonen aus Kommunen, Forschung, Planung, Zivilgesellschaft und Bundespolitik.
Was erwartet Sie?
- Keynote und Impulse aus Kommunen, Forschung & Praxis
- Vorstellung der Fokusthemen der Agenda
- Fachöffentliche Werkstätten zu Umsetzungspfaden und Beispielen
- Gesprächsrunde mit Perspektiven der Bundesressorts
- thematische Ausstellungen und Projektbeispiele
Ein Vorabendempfang (06.05.2026) bietet Gelegenheit zum informellen Austausch und zur Einführung in die Agenda. Der Hauptkongress (07.05.2026) widmet sich im Wechselspiel von Impulsen, Werkstattformaten und Dialogrunden der Frage, wie wir gemeinsam eine nachhaltige, gerechte und leistungsfähige grün-blaue Stadtentwicklung umsetzen können.
Wir freuen uns, wenn Sie den Termin vormerken und Teil einer bundesweiten Allianz für die Umsetzung von Stadt grün-blau werden.
- Nahversorgung
- Öffentlich
- 23rd Apr., 2026
Ort: Online |
Innenstädte verändern sich – und Gastronomie wird zunehmend zur tragenden Säule urbaner Aufenthaltsqualität. Doch wie können Kommunen Leerstand vermeiden, Angebotsvielfalt fördern und gastrotaugliche Flächen gezielt entwickeln?
Im Webinar zeigen Expert*innen aus Stadtplanung, Wirtschaftsförderung und Gastronomie konkrete Strategien und Gastronomiekonzepte als Antwort auf aktuelle Herausforderungen. Sie erfahren praxisnah, wie eine strategisch gedachte Gastronomieentwicklung zur Schlüsselressource für Frequenz, Identität und Lebensqualität in unseren Zentren wird.
Erfahren Sie in unserem cima.praxisforum online am Donnerstag, 23. April 2026, um 10:00 Uhr mehr darüber, wie gute Konzepte für Umsetzung sorgen – nicht nur für Planung, sondern für sichtbare Veränderung vor Ort.
- Nahversorgung
- Öffentlich
- 15th Apr., 2026
Ort: Online |
Aufgrund des Wettbewerbsdrucks im Handel und des anhaltenden Strukturwandels bleibt die Sicherung der Nahversorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs eine Herausforderung für die Kommunen, das Land, den Handel und die Bürgerschaft selbst. Schon heute ist die Nahversorgung in vielen Kommunen nicht mehr befriedigend. Für die Lebensqualität vor Ort gilt es auch in Zukunft eine funktionierende Nahversorgung zu gewährleisten.
Wie können vor diesem Hintergrund tragfähige Lösungen gefunden werden, die den spezifischen örtlichen Bedingungen gerecht werden? Welche Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten haben die Kommunen? Wie können auch kleinflächige Nahversorgungsgeschäfte unter Berücksichtigung der aktuellen Konsumententrends ihre Chance nutzen? Welche Möglichkeiten gibt es für bürgerschaftliches Engagement? Viele Beispiele zeigen, dass es durchaus erfolgreiche Alternativen gibt: auf kleiner Fläche, unter Einbeziehung des Ehrenamts oder mit sozialem Ansatz.
In unserer Veranstaltungsreihe wollen wir aktuelle Trends im Konsumverhalten und praxisorientierte Beispiele zur Nahversorgung vorstellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktikern zu diskutieren. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.
- Allgemein
- Öffentlich
- 26th März, 2026
Ort: Berlin |
Wie können Städte und Gemeinden die Transformation zur Klimaneutralität finanzieren? Am 26. März 2026 findet in Berlin die Konferenz „Kommunales Infrastruktur-Management“ (KIM) statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die finanziellen, rechtlichen und institutionellen Rahmenbedingungen für die Transformation kommunaler Infrastrukturen hin zur Klimaneutralität. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund wird sich insbesondere in die Diskussion zu Kapitalbedarfen und Kapitalbereitstellung für kommunale Unternehmen einbringen.
Vor dem Hintergrund eines erheblichen Sanierungsstaus in zentralen Infrastrukturbereichen sowie wachsender Anforderungen an die Resilienz der kommunalen Daseinsvorsorge werden insbesondere Fragen des Finanzierungs- und Kapitalbedarfs kommunaler Unternehmen und auf kommunaler Ebene tätiger privater Unternehmen diskutiert. Thematisiert werden unter anderem die mögliche Rolle des Deutschlandfonds, die durch die Kommunalordnungen der Länder gesetzten Möglichkeiten und Restriktionen der Kapitalaufnahme, die Bedeutung des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) sowie weitergehende Reformoptionen, etwa im Bereich der Haushalts- und Schuldenregeln.
Veranstaltet wird die Konferenz von der Bauhaus-Universität Weimar, der Ruhr-Universität Bochum und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin). An der Diskussion beteiligt sich auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund, vertreten durch den Beigeordneten Timm Fuchs. Kooperationspartner und Sponsor der Veranstaltung ist der Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen (bvöd).
Die Konferenz richtet sich an kommunale Praktikerinnen und Praktiker aus Verwaltung, Politik und kommunalen Unternehmen sowie an Wissenschaft und Verbände. Die Teilnahme ist kostenfrei; eine Anmeldung ist bis spätestens 13. März 2026 erforderlich (begrenzte Plätze).
- Einzelhandel und Wirtschaft
- Öffentlich
- 18th März, 2026
Ort: Online |
Kommunale Wirtschaftsförderungen stehen vor der Aufgabe, trotz knapper Kassen Wachstum und Arbeitsplätze zu sichern. Ein Online-Seminar am 18.03.2026 zeigt anhand verschiedener Praxisbeispiele, wie Städte, Kreise und Gemeinden und deren Wirtschaftsförderungen mit neuen Organisationsformen, Förderinstrumenten und digitalen Werkzeugen auch unter Haushaltsdruck erfolgreich agieren können. Das 11. Seminar des abbr title="Deutscher Städte- und Gemeindebund""DStGB und ExperConsult wird 2026 zum Thema "Handlungsfähig trotz Budgetdruck: Die neue Effizienz der Wirtschaftsförderung" online über Zoom durchgeführt.
Hohe Erwartungen aus Politik und Wirtschaft treffen vielerorts auf begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen. Gleichzeitig geraten Wirtschaftsförderungen in Haushaltskonsolidierungsphasen unter Spardruck. Vorgestellt in dem Online-Seminar werden Ansätze wie interkommunale Zusammenarbeit, der gezielte Einsatz von Fördermitteln (u. a. GRW) sowie digitale Lösungen, mit denen knappe Ressourcen wirksamer eingesetzt werden können.
Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Wirtschaftsförderungen und Politik berichten über erfolgreiche Modelle auch für kleinere und mittlere Kommunen.
Das ganztägige Online-Seminar richtet sich an kommunale Wirtschaftsförderungen, Verwaltungsleitungen und Entscheidungsträger. Neben Fachvorträgen bietet es Raum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Veranstaltet wird das Seminar vom Deutschen Städte- und Gemeindebund in Kooperation mit ExperConsult.
- Baukultur und Denkmalschutz
- Öffentlich
- 23rd Apr., 2026 - 24th Apr., 2026
Ort: Berlin |
Neubauprojekte sind oft von als recht eintönig empfundener, immer ähnlich aussehender Architektur dominiert, die bestimmten marktgerechten Gestaltungselementen folgt. „Marktgerecht“ meint in diesem Zusammenhang „gut und zügig verkäuflich“ – oft finden Verkäufe bereits vor Realisierung rein nach den Renderings statt und sind als Investitionsobjekte gedacht. Umgangssprachlich werden solche Gebäude (auch Wohngebäude) oft als „Investorenarchitektur“ bezeichnet. Möglichst hohe Renditen bei möglichst geringen Baukosten und gut vermarktbarer Qualität sind das Ziel. Baukultur hingegen kostet, so die Argumentation. Warum passiert das, und welchen Logiken folgt die Gestaltung? Welchen Einfluss haben Kommunen auf die Gestaltung der Gebäude? Welche Chancen gibt es für eine „bessere“ Architektur – oder müssen Kommunen das Investoreninteresse immer akzeptieren?
Eine Exkursion zu realisierten Beispielen ist vorgesehen.
Das Seminar bietet eine Plattform für die praxisorientierte Diskussion und einen Erfahrungsaustausch zur Baukultur. Es setzt die im Jahr 2017 begonnene lose Reihe mit Veranstaltungen an der Schnittstelle zwischen Stadtentwicklung, Architektur, Prozessgestaltung und Fragen der Baukultur fort.
- Allgemein
- Öffentlich
- 23rd Apr., 2026 - 25th Apr., 2026
Ort: Flegessen |
Menschen im ländlichen Raum spüren immer häufiger, dass die langfristige Lebendigkeit ihrer Dörfer gefährdet ist. Vor Ort schließen Läden und Kneipen, schwindet die Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs. Und während immer mehr soziale Begegnungsorte und kulturelle Angebote verloren gehen, wird der Leerstand in den Ortskernen immer größer.
Gleichzeitig wird greifbarer, dass sich auch im Großen etwas zusammenbraut: Klimakrise, Artensterben und die Übernutzung natürlicher Ressourcen bedrohen langfristig die Zukunftsfähigkeit unserer Dörfer. Diese Entwicklungen greifen ineinander und verstärken sich gegenseitig. Frust und Resignation können die Folge sein und selbst engagierte Menschen entmutigen.
Wie kann es gelingen, aus dieser Ausgangslage Kraft für eine positive Veränderung zu erzeugen, die zum einen die Bedürfnisse der Menschen vor Ort und zum anderen den sozial-ökologischen Wandel auf globaler Ebene adressiert?
Die Akademie des Wandels
In den niedersächsischen Orten Flegessen, Hasperde und Klein Süntel ist genau das gelungen: Als die Schließung der Grundschule drohte, haben die Menschen damit begonnen, die Gestaltung ihrer “Dörfergemeinschaft” in die eigene Hand zu nehmen. In den vergangenen 13 Jahren haben sie mehrere überregional ausgezeichnete Projekte initiiert, die das soziale Miteinander stärken, die Daseinsvorsorge in den Orten sichern und gleichzeitig einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten.
Und weil sich auch Flegessen, Hasperde und Klein Süntel noch lange nicht am Ende ihres Entwicklungsprozesses sehen, sind die Bürgerinnen und Bürger in dem Forschungsprojekt "Zukunftsfähiges Dorf 2035" mit der Hochschule Hannover zuletzt der Frage nachgegangen, wie ein wirklich zu 100 Prozent zukunftsfähiges Dorf aussieht – und haben einen entsprechenden Orientierungsrahmen für zukunftsfähige Dorfgestaltung daraus entwickelt.
Ihre Lernerfahrungen aus diesen Prozessen und Entwicklungen gibt die “Dörfergemeinschaft” seit 2020 über die eigens dafür gegründete Bildungs- und Beratungsstätte Akademie des Wandels weiter.
Das erwartet Sie
Mit dem zweitägigen Seminar wollen wir den beispielhaften Weg der “Dörfergemeinschaft”, die Erfolgsfaktoren sowie die dort erprobten Instrumente dieses Wandels kennenlernen. Dabei beschäftigen wir uns mit
- Methoden zum Erträumen, Planen, Umsetzen und Feiern von Projekten, die lokale Bedürfnisse und globale Herausforderungen gemeinsam angehen.
- Grundlagen des Prozessmanagements für langfristige, erfolgreiche Engagement-Strukturen.
- bewusste Gestaltung einer Kultur des “Gemeinsam Zukunft Anpackens“, die Begegnungsräume für ein herzlich-konstruktives Miteinander schafft und auch Menschen zur Mitgestaltung motiviert, die sich sonst selten engagieren.
Außerdem wollen wir insbesondere die Möglichkeiten von LEADER diskutieren, Dörfer sowie “Dörfergemeinschaften” in ihren Wandelprozessen zu unterstützen. Daher möchten wir gerne mit Tandems arbeiten und laden LEADER-Regionalmanagements sowie Aktive aus der Dorfentwicklung dazu ein, sich gemeinsam anzumelden.
- Wohnen
- Öffentlich
- 25th März, 2026
Der akute Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Deutschland erfordert schnelle Lösungen. Der sogenannte Bauturbo will genau diesen bieten.
Unter Leitung von Univ.-Prof. a.D. Dr.-Ing. habil. Stephan Mitschang und Prof. Dr. Olaf Reidt werden in bewährter, praxisorientierter Manier die zentralen Inhalte herausgearbeitet.
Dazu zählen insbesondere der Wohnungsbau-Turbo (§ 246e BauGB), eine bis Ende 2030 befristete Sonderregelung, die weitreichende Abweichungen vom Bauplanungsrecht für Wohnbauvorhaben ermöglicht, die erweiterte Flexibilität (§§ 31 Abs. 3, 34 Abs. 3b BauGB) mittels Befreiungen von Bebauungsplänen zugunsten des Wohnungsbaus, das neue gemeindliche Zustimmungsverfahren (§ 36a BauGB) und die neuen Lärmschutzfestsetzungsmöglichkeiten mit der TA Lärm als Orientierungshilfe sowie die Verlängerung bewährter Instrumente (§§ 201a, 250 BauGB).
- Digitalisierung
- Öffentlich
- 23rd Feb., 2026 - 24th Feb., 2026
Ort: Hamburg |
Unter dem bewährten Motto „Dare to share“ laden wir Sie herzlich zur nächsten Tagung der Urban Data Platform am 23. und 24. Februar 2026 in Hamburg ein. Freuen Sie sich auf spannende Impulse, Austausch und Vernetzung rund um urbane Daten.
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- Neuenfelder Str...
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- Die Veranstaltung ist bereits vergangen, daher können Sie den Teilnahmestatus nicht mehr ändern.
- Digitalisierung
- Öffentlich
- 19th Feb., 2026
Ort: Online |
Die Digitalisierung ist längst keine reine Zukunftsvision mehr, sondern prägt unseren Alltag und fordert eine umfassende Transformation unserer Städte und ländlichen Räume. Angesichts beschleunigter Wandelprozesse, des demografischen Wandels und drängender Fragen der Daseinsvorsorge stehen Planende und Verwaltungen vor großen Herausforderungen. Doch die Digitalisierung bietet enorme Potenziale, diese Herausforderungen nicht nur zu bewältigen, sondern aktiv lebenswerte und resiliente Gemeinschaften zu gestalten.
Unsere Fortbildungsveranstaltung "Smart Countryside: Digitalisierung für zukunftsfähige ländliche Räume" beleuchtet das integrative Konzept von Smart Countryside, digitale Lösungen für Mobilität und Daseinsvorsorge sowie das Potenzial neuer Arbeitswelten für den ländlichen Raum. Es wird gezeigt, wie durch Partizipation, effektive Governance und Wissensmanagement Projekte erfolgreich umgesetzt werden können.
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Mitarbeitende der kommunalen Planungsämter sowie an Fachleute privater Planungsbüros und alle die sonst in diesem Themenfeld tätig sind.
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- Die Veranstaltung ist bereits vergangen, daher können Sie den Teilnahmestatus nicht mehr ändern.
- Allgemein
- Öffentlich
- 25th Feb., 2026
Ort: Online |
Verfahren in der Verwaltung sollen schlanker werden, Berichtspflichten für Unternehmen entfallen, Behördengänge für Bürger vereinfacht werden: Mit der Föderalen Modernisierungsagenda hat der Bund ein 200-Maßnahmen-Paket vorgelegt, um den Abbau von überbordender Bürokratie voranzutreiben. Der Erfolg dieses Arbeitsprogramms hängt maßgeblich auch von den Kommunen ab – denn sie sind es, die die politischen Vorgaben umsetzen müssen. Doch sorgt die Modernisierungsagenda für einen handlungsfähigeren Staat?
Darüber wollen wir uns in der heutigen Diskussionsrunde unterhalten und dabei unter anderem folgende Fragen beantworten:
- Welche Maßnahmen sind nötig, um Bürokratie in Kommunen effektiv zu reduzieren?
- Reicht die Modernisierungsagenda des Bundes aus, um die kommunalen Prozesse zu verschlanken?
- Was können Städte und Gemeinden für mehr Effizienz und Handlungsfähigkeit tun?
- Welches Verbesserungspotenzial gibt es in puncto Fördermittelmanagement?
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- Die Veranstaltung ist bereits vergangen, daher können Sie den Teilnahmestatus nicht mehr ändern.