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Ort: Online / Thallwitz |
Der Ausbau erneuerbarer Energien wird in den kommenden Jahren weiter an Dynamik gewinnen – und mit ihm ein wachsender Markt, in dem sich Wertschöpfung neu verteilt. Für Kommunen besteht aktuell die Chance, daran aktiv teilzuhaben. Zahlreiche Städte und Gemeinden haben diese Gelegenheit bereits genutzt: Durch kluge Verhandlungen und passende Organisationsformen sichern sie sich heute verlässliche Einnahmen und gewinnen damit neue Handlungsspielräume – etwa für soziale Angebote, die Unterstützung des Vereinslebens oder dringend notwendige Investitionen aus eigener Kraft.
Gleichzeitig setzt das Gemeindewirtschaftsrecht klare Grenzen und Voraussetzungen dafür, wann und in welchem Umfang sich Kommunen wirtschaftlich betätigen oder beteiligen dürfen. Gerade für kleine Kommunen im ländlichen Raum mit begrenzter personeller Ausstattung ist es aber häufig eine besondere Herausforderung, solche Projekte überhaupt anzustoßen: Zwischen rechtlicher Zulässigkeit, wirtschaftlicher Tragfähigkeit und organisatorischer Umsetzbarkeit entsteht ein komplexes Spannungsfeld, das sorgfältige Vorbereitung erfordert.
Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung stehen deshalb die Vorgaben des Kommunalwirtschaftsrechts und die damit verbundenen Anzeige- und Genehmigungsprozesse gegenüber Rat und Kommunalaufsicht. Es wird praxisnah aufgezeigt, wie Projekte rechtssicher vorbereitet, begründet und umgesetzt werden können – und welche Organisationsformen dabei in Betracht kommen, etwa Eigenbetrieb, kommunale Gesellschaft oder interkommunale Kooperation.
Die Veranstaltung richtet sich wie gewohnt an alle, die kommunale Entwicklung aktiv mitgestalten – insbesondere an Mitarbeitende aus Kommunalverwaltungen und kommunalen Unternehmen, die für Energiewende, Klimaschutz, Bau, Wirtschaft oder strategische Planung verantwortlich sind.
Was erwartet Sie?
- Ein strukturierter Überblick über die kommunalwirtschaftsrechtlichen Vorgaben und die damit zusammenhängenden Genehmigungsprozesse
- Bearbeitung eines fiktiven Sachverhalts zum praktischen Kennenlernen der Genehmigungsprozesse gegenüber der Kommunalaufsicht
- Vertiefende Einblicke in Erfolgsfaktoren und typische Hürden bei der Initiierung und Umsetzung wirtschaftlicher Unternehmungen von Kommunen anhand von konkreten Praxisbeispielen
- Raum für Austausch, Rückfragen und Diskussion mit Kolleginnen und Kollegen sowie Fachexpertinnen und Fachexperten
Lernziele
Nach der Veranstaltung
- kennen Sie die Prozesse, die im Vorfeld einer kommunalen Wirtschaftsbetätigung durchlaufen werden müssen
- haben Sie einen Einblick in die vorzubringenden Unterlagen erhalten
- können rechtliche Spielräume und Grenzen besser einschätzen, um Hürden frühzeitig zu antizipieren und Projekte besser zu navigieren
- haben Sie vertiefende Einblicke in Erfolgsfaktoren und typische Hürden erhalten
Ort: Online |
Wie lassen sich Stadt- und Ortskerne nach dem Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) weiterdenken und gestalten?
Das Webinar „Unsere Mitte nach ZIZ – Stadt- und Ortskerne zukunftsfähig weiterentwickeln“ beleuchtet zentrale Erfahrungen aus dem Bundesprogramm, gibt Einblicke in erfolgreiche Projekte aus Sachsen und zeigt auf, welche Impulse und Strategien Kommunen jetzt für ihre eigene Praxis nutzen können.
Teilnehmende erfahren, welche Instrumente sich bewährt haben, wo Herausforderungen lagen und wie auch Städte und Gemeinden außerhalb des Programms von den Ergebnissen profitieren können. Neben einem Überblick zu ZIZ in Sachsen werden konkrete Praxisbeispiele vorgestellt, die zum Weiterentwickeln und Nachmachen anregen.
Ort: Online |
Fachkräftemangel, strukturelle Finanzierungsprobleme und der demografische Wandel sind zentrale Herausforderungen für Medizin und Pflege – und sie werden sich angesichts globaler Megatrends weiter verschärfen.
Umso wichtiger ist es, diese Entwicklungen aktiv zu gestalten. In diesem Vortrag erfahren wir, wie technische und soziale Innovationen dazu beitragen können, die Transformationsprozesse positiv zu nutzen. So wird aus technischem Fortschritt auch sozialer Fortschritt – im Sinne einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier
Ort: Online |
Alterung, Zuwanderung und veränderte Wohnbedürfnisse stellen ländliche Gemeinden vor neue Aufgaben. Wie gelingt es, Wohnraum zu schaffen, der vielfältig, bezahlbar und attraktiv ist – und dabei unterschiedlichen Generationen und Lebensstilen gerecht wird? Bei der Regionaltagung mit dem Titel »Neue Wohnmodelle in ländlichen Räumen« kommen Kommunen, Wohnungswirtschaft, Kirchen, Vereine und Initiativen zusammen. Im Mittelpunkt stehen neue Wohntrends, gemeinschaftliche Wohnformen, barrierefreie Angebote und die Frage, wie Wohnen zu Orten der Teilhabe und Begegnung werden kann. Inspirierende Praxisbeispiele aus NRW und darüber hinaus zeigen, wie kreative Lösungen in Neubau, Umbau und Umnutzung aussehen. Workshops bieten zudem Raum, um Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten kennenzulernen und erfolgreiche Kooperationen zu diskutieren. Die Regionaltagungen sind seit vielen Jahren ein Forum für Austausch und Vernetzung.
Die Regionaltagung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Ländliche Entwicklung (ZeLE), der TU Dortmund, der Evangelischen Akademie im Rheinland und des Instituts für Kirche und Gesellschaft.
Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier
Ort: Online (Webex) |
Das Jahr 2026 bietet deutschen Städten auf europäischer Ebene vielfältige Möglichkeiten zur Förderung und zur Vernetzung im Bereich der nachhaltigen, integrierten Stadtentwicklung. Als gemeinsame Kontaktstelle für das europäische URBACT-Programm und die Europäische Stadtinitiative („European Urban Initiative“, kurz EUI) möchten wir Ihnen bei unserer Online-Veranstaltung die anstehenden Calls und Möglichkeiten zur Vernetzung aus den beiden Programmen bzw. Initiativen präsentieren.
Offene Calls der Europäischen Stadtinitiative (EUI) und URBACT 2026
Von Februar bis Juni 2026 ist der vierte Innovative‑Actions‑Call der European Urban Initiative (EUI) geöffnet. Der Call richtet sich insbesondere an kleine und mittelgroße Städte bzw. städtische Konsortien ab 25.000 Einwohner:innen und unterstützt sie dabei, innovative Lösungsansätze auf lokaler Ebene zu entwickeln und in realen Umgebungen zu erproben. Die Projektvorschläge sollen sich an den thematischen Schwerpunkten der EU-Agenda für Städte orientieren: Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung und Innovation; soziale Inklusion und Gleichstellung; Sicherheit, Schutz und Vorsorge; Bezahlbarer, nachhaltiger, inklusiver Wohnraum und Gebäude; Klimaschutz und saubere Energie sowie Mobilität. Vom 17. März bis 17. Juni 2026 können sich Kommunen außerdem für die Teilnahme an den transnationalen Aktionsnetzwerken von URBACT bewerben, um gemeinsam mit europäischen Partnerstädten und lokalen Akteur:innen an ihren individuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung zu arbeiten.
Zusätzlich ist im Frühjahr 2026 der Call für Peer-Reviews geöffnet. Peer-Reviews bieten Kommunen, insbesondere Artikel-11-Städten, die Möglichkeit, ihre nachhaltige Stadtentwicklungsstrategie im Austausch mit Expert:innen und anderen europäischen Städten weiterzuentwickeln. Darüber hinaus besteht ganzjährig die Möglichkeit, sich für einen City to City Austausch zu bewerben. In kurzen, praxisorientierte Lernbesuche zwischen zwei europäischen Städten werden hier vor Ort konkrete Lösungen kennengelernt und Erfahrungen ausgetauscht.
Weitere Inforamtionen und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier
Ort: Online |
In der baden-württembergischen Gemeinde Werbach berät ein gelostes Bürgerforum den Gemeinderat bei der Gestaltung des kommunalen Haushalts. Damit lässt sich erstmals in Deutschland eine Kommunalvertretung von einer Losversammlung in Sachen Haushalt beraten.
Woanders nehmen geloste Einwohnerinnen und Einwohner schon länger Einfluss auf die Verteilung kommunaler Finanzmittel, wenn auch nur in begrenztem Umfang.
Die Stadt Konstanz bietet der Bürgerschaft mit ihrem Bürgerbudget die Möglichkeit, gute Ideen und Projekte umzusetzen. Dabei werden Konzepte finanziell unterstützt, die den Gemeinsinn fördern und die der Konstanzer Bevölkerung zugutekommen. Ein Bürgerrat schlägt dem Stadtrat Projekte vor, die aus seiner Sicht förderungswürdig sind.
In Werder an der Havel führt führt die Stadt mit ihrem Zukunftshaushalt alle zwei Jahre ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren durch. Wie bei einem klassischen Bürgerhaushalt können Einwohnerinnen und Einwohner Projektideen für ihre Stadt einreichen. Das Besondere am Zukunftshaushalt ist der starke Fokus auf die Kinder- und Jugendbeteiligung. Denn junge Menschen dürfen nicht nur selbst Ideen einbringen, sondern entscheiden am Ende auch, welche Projekte umgesetzt werden.
Beim Online-Treffen des Netzwerks Bürgerräte am 6. Mai 2026 werden die Projekte vorgestellt.
Weitere Informationen finden Sie hier
Ort: Online |
Aus dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird das Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG). Was bedeutet das für mein Haus in den nächsten Jahren? In diesem Online-Vortrag erhalten Sie einen Überblick über die geänderten Vorschriften und erfahren, wie Sie die neuen Anforderungen des GMG effizient und kostengünstig erfüllen können. Wir präsentieren Ihnen verschiedene Sanierungsmaßnahmen, gehen auf die Fördermöglichkeiten ein und geben Ihnen praktische Tipps für die Umsetzung. Im Anschluss des Vortrags können ihre Fragen in einer offenen Diskussionsrunde beantwortet werden.
Ort: Online |
Immer mehr Verwaltungsverfahren werden auf digitale Formate umgestellt. Dies wirft grundlegende Fragen auf: Entstehen durch den Wegfall analoger Angebote neue Hürden für bestimmte Bevölkerungsgruppen? Oder eröffnet die Digitalisierung gerade Chancen für Menschen, die bisher schwer zu erreichen waren – etwa jüngere Generationen, Berufstätige oder Personen mit Mobilitätseinschränkungen?
In dieser Sitzung wollen wir kritisch diskutieren, wie sich Gemeinwohlorientierung, Nachhaltigkeit und Generationengerechtigkeit in zunehmend digitalen Beteiligungsprozessen sicherstellen lassen. Macht Digitalisierung Verfahren transparenter und zugänglicher, oder führt die Informationsflut zu neuer Komplexität, die echte Teilhabe sogar erschwert? Und vor allem: Wie können wir verschiedene Generationen aktiv in die Gestaltung digitaler Beteiligungsformate einbinden, damit niemand zurückbleibt?
Ort: Online |
Thema des aktuellen Stammtisches ist "Bau-Turbo / kommunale Bauwende". Darüber hinaus gibt es aktuelle Informationen zu Themen und Terminen des Netzwerks und Platz für den Austausch untereinander.
Ort: Online |
Unter dem Titel „Wertschätzung und Wertschöpfung – innovative Instrumente als Win-win“ veranstaltet der Innovators Club des DStGB am 19. März 2026 von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr eine digitale Innovators Lounge. Das Webinar beschäftigt sich mit der Stärkung der lokalen Wirtschaft, der Mitarbeitergewinnung und dem Abbau des Fachkräftemangels.
Die Stärkung der lokalen Wirtschaft und die Attraktivität einer Region als Wirtschaftsstandort für Arbeitgeber sind zentrale Herausforderungen für Kommunen und Ihre Wirtschaftsförderung.
Angesichts des Fachkräftemangels im öffentlichen Sektor und des wirtschaftlichen Drucks werden in diesem Webinar innovative Instrumente vorgestellt, die sowohl die Attraktivität als Arbeitgeber steigern als auch die lokale Geschäftswelt stärken. Im Fokus steht die Frage, wie Wertschöpfung in Kommunen mit der Motivation und Bindung der Fachkräfte verbunden werden kann.
Das Webinar präsentiert zudem Strategien, wie Kommunen als Schnittstelle zwischen wirtschaftlichen und öffentlichen Interessen fungieren können. Wie gelingt es wieder mehr Wertschätzung für regionale Händler und Wertschöpfung in den Kommunen vor Ort zu erzeugen?
Einen Lösungsansatz als Stadtmarketinginstrument bildet hierfür eine klassische Sachbezugskarte, die als digitale, ortseigene „Währung“, die Ziele der kommunalen Wirtschaftsförderung verknüpft und damit gezielt gegen das Innenstadtsterben zum Einsatz kommt. Im Rahmen der Innovators Lounge wird am Beispiel der DinklageCard in Kooperation mit givve vorgestellt, wie Wertschätzung und Wertschöpfung mittels einer konfigurierten, digitalen Mastercard-Sachbezugskarte (Mastercard Prepaid-Debitkarte) speziell für Dinklager Unternehmen generiert werden können, so dass sie bei Händlern in der spezifischen Region und Stadt funktioniert.
Ort: Online |
Beteiligung, Mitbestimmung und Mitwirkung sind zentrale Elemente für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Demokratie. Immer mehr Menschen wünschen sich eine Beteiligung an zentralen politischen Themen und suchen nach Möglichkeiten, das eigene Lebensumfeld mitzugestalten. In den unterschiedlichsten Settings wird dies erlebbar – sei es im zivilgesellschaftlichen Engagement im Verein, im Betrieb oder in der Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen. Allen gemeinsam ist die Tatsache, dass Beteiligung kein Selbstläufer ist, einer bewussten Entscheidung, guter Vorbereitung und Begleitung in der Umsetzung bedarf. Das Grundlagenseminar will eine erste Orientierung im Feld der Beteiligung und Mitwirkung geben und zur eigenen Anwendung des Erlernten ermutigen.
Das Seminar bietet einen Überblick über die verschiedensten Facetten und Formen von Beteiligung und zeigt anhand von Beispielen, wie diese in der Praxis angewendet werden. Im Seminar lernen die Teilnehmenden Standards für gute Beteiligung anhand von Qualitätskriterien kennen. Die Möglichkeiten, die in Beteiligungsprozessen liegen, werden ebenso thematisiert wie deren Herausforderungen und Grenzen. Abschließend erstellen die Teilnehmenden am Beispiel eigener Engagement- und Tätigkeitsbereiche ein Beteiligungskonzept. Das Seminar nimmt vor allem lokale und regionale Kontexte in den Blick, da Beteiligungsprozesse hier ihre Wirkung besonders lebendig entfalten.
Das Seminar richtet sich an Mitarbeitende von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen, Verwaltung, Politik, sowie Unternehmen, die Interesse an Beteiligung haben und erste Grundlagen kennenlernen und einüben möchten.
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Trotz Bevölkerungsrückgang verzeichnet die Werra-Wartburgregion eine Nachfrage nach Bauland und Immobilien. Der daraus resultierende Neubedarf an Wohnraum steht jedoch häufig nicht im Einklang mit der bestehenden ländlich geprägten Siedlungsstruktur. Gleichzeitig können langfristige Leerstände, Baulücken und Brachen in den Ortskernen trotz Nachfrage oft nicht aktiviert werden. Ein zunehmender Personalmangel in den kommunalen Verwaltungen erschwert zusätzlich die Umsetzung von Aufgaben der Siedlungsentwicklung. Insbesondere informelle Planungsprozesse, regionale Abstimmungen und eine aktive Innenentwicklung können vielerorts nicht ausreichend wahrgenommen werden.
Als regionale Lösung wird derzeit die Gründung einer interkommunalen Genossenschaft für Innenentwicklung umgesetzt, die im Laufe dieses Jahres ihre Arbeit aufnehmen soll. Die inhaltliche Konzeptionierung wurde im Rahmen eines Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) seit 2023 vorbereitet.
Durch die Genossenschaft sollen Aufgaben gebündelt werden, die die kommunalen Bauverwaltungen regelmäßig nicht oder nur eingeschränkt leisten können. Dazu zählen unter anderem die Pflege einer regionalen Flächendatenbank, die Eigentümeransprache, Beratungsangebote zu Erbengemeinschaften, Denkmalschutz, Fördermöglichkeiten und Sanierung sowie die Vermarktung von Immobilien über eine regionale Plattform. Ergänzend wird der Ankauf, die Entwicklung und der Verkauf von leerstehenden Immobilien über einen regionalen Siedlungsfonds vorbereitet.
Im Web-Talk werden unter anderem folgende Aspekte beleuchtet:
- Ausgangslage und Herausforderungen der Innenentwicklung in der Werra-Wartburgregion
- Aufbau, Aufgaben und Organisation der interkommunalen Genossenschaft
- Instrumente der Innenentwicklung
- Revolvierender Siedlungsfonds und Zwischenerwerb von Immobilien
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»Es kommen doch immer nur die gleichen.« Wer mit Menschen über Beteiligungsprozesse spricht, hört diesen Satz des Öfteren. Es hat den Anschein, dass Angebote zur Beteiligung und Mitwirkung häufig nur bestimmten Bevölkerungsgruppen zugänglich und vorbehalten sind: Den Gebildeten, den Lauten, denjenigen, die über die notwendige Zeit verfügen. Diese vielfach engagierten Akteure sind ohne Frage wichtig für die Demokratie und gesellschaftliche Entwicklung; allein, ihr Beitrag ist nicht ausreichend.
Beteiligungs- und Mitwirkungsprozesse sind auf die Teilhabe aller relevanten Akteure angewiesen, um ihrem Anspruch nach demokratischer Legitimität gerecht zu werden. Doch wie kann das gelingen? Wie schaffen wir es, Menschen in Beteiligungsprozesse einzubeziehen, die wir über die gängigen Kommunikationskanäle und mit den »üblichen« Angeboten nicht gewinnen können? Wie erreichen wir Menschen, denen Beteiligung vielleicht nicht »nahe liegt« und die unter Bedingungen leben, die politische Teilhabe erschweren? Welche Methoden können sinnvoll eingesetzt werden? Und wie sollten Prozesse entsprechend gestaltet werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Seminars. Die Teilnehmer/innen diskutieren und erarbeiten gemeinsam Strategien, wie Menschen erreicht werden können, die üblicherweise für Beteiligungs- und Mitwirkungsangebote »schwer erreichbar« sind.
Das Online-Seminar richtet sich an Gestalter/innen von Beteiligungs-, Mitwirkungs- und Kooperationsprozessen.
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Das Berlin Institut für Partizipation evaluiert seit seiner Gründung Strukturen, Formate und Prozesse der Bürgerbeteiligung. Es hat dazu ein standardisiertes Verfahren entwickelt, das für Kommunen jeder Größe skalierbar ist und auf 84 wissenschaftlich fundierten Indikatoren basiert. Die Evaluation ist mit einem geringen Aufwand umsetzbar und bietet die ideale Grundlage für ein dauerhaftes Qualitätsmanagementsystem. So werden Verbesserungspotentiale erkannt. Konkrete Maßnahmen können ressourceneffizient umgesetzt werden. Das Institut stellt dieses Evaluationsverfahren vor und bieten einen Einblick in Indikatoren und Prozesse.
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Wie kann ich den Kompass Nachhaltigkeit nutzen, um Ausschreibungen mit sozialen und ökologischen Kriterien erfolgreich durchzuführen?
Unser Online-Seminar zeigt, welche Möglichkeiten die Webplattform bietet. Anhand von Übungsaufgaben können Fragestellungen direkt ausprobiert werden.
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Die Webinar-Reihe „Erneuerbare Energien und ihre Flächenansprüche“ vermittelt technisches Grundlagenwissen zu erneuerbaren Energien und deren Rolle in der Wärmeplanung. Themen sind u. a. Großwärmepumpen, Solarthermie, Geothermie, Strom- und Wärmespeicher sowie politische Rahmenbedingungen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Flächenbedarfen der Technologien und deren praktischer Einbindung in kommunale Planungsprozesse.
Der siebte und damit abschließende Termin dient dazu, offene Fragen zu klären, Unklarheiten aus den vorangegangenen Veranstaltungen zu beseitigen und Raum für Anregungen sowie konstruktives Feedback zu geben. So können die behandelten Themen nochmals reflektiert und diskutiert werden.
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Nachhaltige Mobilität ist ein zentraler Faktor für die Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume. Zur breiten Nutzung der Elektromobilität fehlt es auf dem Land oft an maßgeschneiderten Lösungen. Deshalb hat der Kabinettsausschuss Ländlicher Raum die Hochschule Albstadt-Sigmaringen beauftragt, praxisorientierte Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Ziel ist es, die spezifischen Anforderungen und Nutzerprofile ländlicher Regionen zu erfassen und daraus innovative Mobilitätskonzepte vor allem auch für die Individualmobilität abzuleiten.
In der Veranstaltung werden die Projektergebnisse vorgestellt, und Sie haben Gelegenheit, Ihre Erfahrungen und Fragen aus der Praxis einzubringen. Als unabhängige und kompetente Dienstleisterin ist auch die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) beteiligt. Sie bietet Ihnen praxisnahe Antworten und Tipps zur Elektromobilität und zum bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur vor Ort.
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Innenstädte verändern sich – und Gastronomie wird zunehmend zur tragenden Säule urbaner Aufenthaltsqualität. Doch wie können Kommunen Leerstand vermeiden, Angebotsvielfalt fördern und gastrotaugliche Flächen gezielt entwickeln?
Im Webinar zeigen Expert*innen aus Stadtplanung, Wirtschaftsförderung und Gastronomie konkrete Strategien und Gastronomiekonzepte als Antwort auf aktuelle Herausforderungen. Sie erfahren praxisnah, wie eine strategisch gedachte Gastronomieentwicklung zur Schlüsselressource für Frequenz, Identität und Lebensqualität in unseren Zentren wird.
Erfahren Sie in unserem cima.praxisforum online am Donnerstag, 23. April 2026, um 10:00 Uhr mehr darüber, wie gute Konzepte für Umsetzung sorgen – nicht nur für Planung, sondern für sichtbare Veränderung vor Ort.
Ort: Online |
Aufgrund des Wettbewerbsdrucks im Handel und des anhaltenden Strukturwandels bleibt die Sicherung der Nahversorgung mit Lebensmitteln und anderen Gütern des täglichen Bedarfs eine Herausforderung für die Kommunen, das Land, den Handel und die Bürgerschaft selbst. Schon heute ist die Nahversorgung in vielen Kommunen nicht mehr befriedigend. Für die Lebensqualität vor Ort gilt es auch in Zukunft eine funktionierende Nahversorgung zu gewährleisten.
Wie können vor diesem Hintergrund tragfähige Lösungen gefunden werden, die den spezifischen örtlichen Bedingungen gerecht werden? Welche Steuerungs- und Gestaltungsmöglichkeiten haben die Kommunen? Wie können auch kleinflächige Nahversorgungsgeschäfte unter Berücksichtigung der aktuellen Konsumententrends ihre Chance nutzen? Welche Möglichkeiten gibt es für bürgerschaftliches Engagement? Viele Beispiele zeigen, dass es durchaus erfolgreiche Alternativen gibt: auf kleiner Fläche, unter Einbeziehung des Ehrenamts oder mit sozialem Ansatz.
In unserer Veranstaltungsreihe wollen wir aktuelle Trends im Konsumverhalten und praxisorientierte Beispiele zur Nahversorgung vorstellen. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Expertinnen und Experten sowie Praktikerinnen und Praktikern zu diskutieren. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.