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Ort: Online |
Erfolgreiche Krisenbewältigung erfordert eine Harmonisierung von technischer, organisatorischer und sozialer Resilienz. Diese Aufgabe setzt eine wirksame Prozesssteuerung im Ablauf einer Krise voraus. Dabei geht es um den zeitgerechten Einsatz von Schutzmaßnahmen (technische Resilienz), die der jeweiligen Krisenlage entsprechende organisatorische Betreuung durch Behörden und Zivilschutz (organisatorische Resilienz) und die Befähigung der der betroffenen Menschen, ihr Verhalten an die Notlagen anzupassen (soziale Resilienz). Beispiele aus der jüngsten Hitzeperiode in Europa mit rund 50.000 Todesfällen zeigen deutlich, dass Kommunen technische Maßnahmen, organisatorische Vorsorge und kommunikative Vorbereitung miteinander kombinieren müssen, um die Konsequenzen für die Bevölkerung zu minimieren. Wie man zu einem erfolgversprechenden Notfallplan kommt, was dieser enthalten muss und wie man ihn mit Leben füllt, wird im Vortrag konzeptionell vorgestellt und an Beispielen verdeutlicht.
Was Sie in diesem Webinar erfahren:
- Übersicht über Resilienz Konzepte in der Krisenbewältigung
- Herausforderungen bei der Prozesssteuerung in Krisensituationen
- Fallbeispiele aus der Praxis
- Erfolgreiche Krisenkommunikation
- Zusammenarbeit von Behörden, Zivilgesellschaft und sozialen Gemeinschaften
Für wen dieses Webinar wichtig ist:
- Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Krisenstäben
- Kommunale Planungsbehörden
- Verantwortliche für Prozesssteuerung im Krisenfall
- Verantwortliche für Krisenkommunikation
- Gemeinderatsmitglieder mit Schwerpunkt Krisenmanagement
Ort: Berlin |
Der Mehrjährige Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR) legt die finanziellen Grundlagen der EU-Politik für jeweils sieben Jahre fest. Er schafft damit den Rahmen für zentrale Politikbereiche wie z.B. Agrar- und Kohäsionspolitik, Forschung und soziale Entwicklung und beeinflusst maßgeblich die langfristigen Gestaltungsmöglichkeiten der Mitgliedstaaten. Er ist damit von massiver Bedeutung auch für die ländliche Entwicklung ab 2028.
Der Verhandlungsstand ist inzwischen klarer, aber noch nicht abschließend festgelegt: Für die ländliche Entwicklung wäre es wichtig, auch ab 2028 weiterhin in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verankert zu bleiben. Die Mitgliedstaaten werden jeweils einen Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan (NRPP) erstellen. Der deutsche NRPP wird sektorale und regionale Kapitel enthalten. Offen sind insbesondere die konkrete Verortung der Maßnahmen (Sektorkapitel GAP oder Länder-Kapitel), die Ausgestaltung des Rural Target, die künftige Rolle der ländlichen Entwicklung inkl. LEADER und die Fragen der Kofinanzierung und praktischen Umsetzung.
Die ArgeLandentwicklung lädt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Kommunen, Regionen und Praxis ein, die Perspektiven der ländlichen Entwicklung im künftigen EU-Förderrahmen gemeinsam zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen sechs Leitfragen:
Sechs Leitfragen für den Austausch
- Welche Erfahrungen aus den bisherigen Förderperioden sollten in die Förderung ab 2028 übernommen werden – und wo besteht Vereinfachungsbedarf?
- Welche Bedarfe und Prioritäten haben ländliche Räume angesichts des demografischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels?
- Wie sollen die ländliche Entwicklung inkl. LEADER und weitere Instrumente im NRPP und innerhalb der GAP verankert werden?
- Wie sollte das Rural Target ausgestaltet werden, damit es EU-weit wirksam zur Stärkung ländlicher Räume beiträgt?
- Wie können sektorale, regionale und gegebenenfalls fondsübergreifende Ansätze besser miteinander verbunden werden?
- Wie lassen sich Kofinanzierung, Zuständigkeiten, Förderverfahren und Beteiligungsprozesse so gestalten, dass die Umsetzung vor Ort praxistauglich bleibt?
In Vorträgen und Workshops sollen Erfahrungen ausgewertet, unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht und gemeinsame Vorschläge für die weitere Ausgestaltung entwickelt werden. Ziel ist ein Förderrahmen, der regionale Unterschiede berücksichtigt, integrierte Ansätze ermöglicht, Beteiligung stärkt und vitale sowie lebenswerte ländliche Räume langfristig unterstützt.
Wir laden Sie herzlich ein, sich – in Präsenz oder online – an diesem fachlichen und länderübergreifenden Austausch zu beteiligen.
Ort: Online |
Am 30. Oktober gibt das Netzwerk für demografiebewusste Entwicklung G.D.Z. e.V. einen Impuls zum Einstieg in die Quartiersentwicklung. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Entwicklung lebendiger und engagierter Quartiere interessieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was ist „gute“ Quartiersentwicklung? Wie entsteht ein engagiertes Quartiersteam? Wo stehen Sie und was kann Ihr nächster wichtiger Schritt sein? Zudem werden Methoden gelingender Quartiersentwicklung vorgestellt und ein Blick auf Fördertöpfe geworfen.
Ort: Online |
Wie können Kommunen auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen leistungsfähig bleiben und zugleich ihre Gestaltungsspielräume sichern? Die Stadt Selm zeigt am Beispiel ihrer Stadtwerke, wie kommunale Verantwortung und privatwirtschaftliches Know-how in einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft erfolgreich miteinander verbunden werden können. In unserer kompakten Web-Talk-Reihe geben Führungskräfte der Verwaltung Einblicke in ihre Praxiserfahrungen. Zu wechselnden Themen zeigen sie, wie eine zukunftsfähige Stadtentwicklung gelingen kann – und welche Lösungen sich auch auf andere Kommunen übertragen lassen. Nach jeder Präsentation ist Raum für Diskussion und Ihre Fragen.
Das kommunale Dienstleistungsunternehmen wurde 1997 gegründet und übernimmt heute zentrale Aufgaben für die Stadt Selm – von der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung über die Energie- und Abfallentsorgung bis hin zu Straßenreinigung, Grünflächenpflege und Friedhofsmanagement.
Seit 2024 werden die Stadtwerke als ÖPP geführt. Die Stadt Selm hält 51 Prozent der Anteile. Das Modell verbindet kommunale Steuerung mit privatwirtschaftlicher Expertise und schafft die Grundlage für ein wirtschaftlich erfolgreiches und dauerhaft leistungsfähiges Unternehmen.
Aus dem Blickwinkel der Kleinstädte:
Im Kleinstadt Web-Talk werden die Entstehung und Entwicklung der ÖPP sowie ihre Chancen und Herausforderungen praxisnah beleuchtet. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die politischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Modells und erfahren, welchen Mehrwert eine solche Partnerschaft für Kommunen bieten kann. Zugleich wird deutlich, dass ÖPP kein allgemeingültiges Erfolgsrezept ist: Jede Kommune muss prüfen, ob eine solche Zusammenarbeit zu ihren eigenen Zielen, Strukturen und Ressourcen passt.
Ort: Online |
ZKA Spotlight:
Wieso ist die Klimaanpassung auch eine soziale Frage?
Welche Gerechtigkeitsaspekte (Verteilung-, Anerkennungs-, Verfahrensgerechtigkeit & Verteilungswirkung) sind relevant?
Welche Anknüpfungspunkte für soziale Aspekte bietet der Klimaanpassungsprozess?
Zielgruppen: Kommunalverwaltung, Klimaanpassungsmanager*innen, Klimaschutzmanager*innen, Soziale Einrichtungen
Ort: Online |
Immovielien sind Immobilien von Vielen für Viele: Selbstorganisierte, gemeinschaftliche, offene und zutiefst demokratische Orte. Sie entstehen durch Engagement und aus einer gemeinwohlorientierten Haltung heraus. Sie beleben und gestalten identitätsstiftende Räume, die in der profitorientierten Immobilienentwicklung als unrentabel gelten. So entstehen in alten Industriebauten besondere Räume für Kunst und Kultur, in benachteiligten Stadtteilen offene Begegnungsorte für Nachbar:innen und in verlassenen Gebäuden in der Stadt und auf dem Land gemeinschaftliche Wohn- und Lebensorte.
Dr. Larisa Tsvetkova ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Netzwerks Immovielien, das sich für Gemeinwohlorientierung in der Immobilien- und Stadtentwicklung einsetzt. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Braunschweig widmet sie sich in ihrer Forschung ebenfalls diesen Themen.
Diskutieren Sie mit uns in diesem Teil unserer Reihe »Auf dem Weg in eine zukunftsorientierte Demokratie« u. a. folgende Fragen: Wie genau tragen Gemeinschaftsorte zu mehr demokratischer Teilhabe bei? Welche Chancen bieten Immovielien und ähnliche Projekte für die Stadt- und Quartiersentwicklung? Welche Wirkung können solche Orte in Zeiten multipler Krisenszenarien entfalten?
Ort: Online |
Der Inklusionsgedanke ist in der kommunalen Stadt- und Quartiersentwicklung bereits seit vielen Jahren angekommen. Beschlüsse zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurden fast überall gefasst, und entsprechende Leitlinien, Aktionspläne oder die Berücksichtigung von Inklusion als Handlungsfeld integrierter Stadt(teil)entwicklung sind keine Seltenheit mehr.
Gleichwohl scheint es vielerorts noch an einer konsistenten Umsetzung inklusiver Quartiersentwicklung zu hapern: Einzelmaßnahmen und -projekte stehen mancherorts eher isoliert im Raum, Leitlinien und Pläne entfalten nicht immer die notwendige Bindungswirkung, Inklusion als Querschnittsthema kann an fehlenden verbindlichen Zuständigkeiten leiden, und wenn die Zielgruppen zu wenig in Planung und Umsetzung von Maßnahmen eingebunden werden, muss aus einem „gut gemeint“ nicht immer ein „gut gemacht“ folgen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir in der Veranstaltung den Stand inklusiver Quartiersentwicklung in deutschen Kommunen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, Gelingensfaktoren und Hemmnisse aufzeigen sowie möglichst viel Nachahmenswertes vorstellen. Neben einer grundsätzlichen Verständigung zum Thema inklusive Quartiersentwicklung werden Praxisbeispiele und Handlungsansätze präsentiert und diskutiert.
Ort: Berlin |
Die Energietransformation stellt Kommunen und kommunale Versorgungsunternehmen vor eine enorme Herausforderung: Bis 2045 müssen rund 535 Milliarden Euro in Stromnetze und Wärmeinfrastruktur investiert werden – ein Großteil davon bereits bis 2035. Gleichzeitig stoßen die bisherigen Finanzierungsmodelle zunehmend an ihre Grenzen. Gerade kommunalen Versorgungsunternehmen fehlen häufig die notwendigen Eigenmittel, um zusätzliches Fremdkapital aufnehmen und die erforderlichen Investitionen stemmen zu können.
Wie lässt sich diese gewaltige Finanzierungsaufgabe bewältigen? Welche Strategien verfolgen Stadtwerke bereits heute? Welche Rolle können Kommunen als Gesellschafter spielen? Wie lässt sich mehr privates Kapital mobilisieren – und wie flexibel sind Banken bei der Finanzierung der Transformation? Und an welchen Stellen braucht es Veränderungen im Rechtsrahmen? Diesen Fragen widmen wir uns bei unserer Fokus-Veranstaltung.
Wir laden insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalwirtschaft und Stadtwerken, Kommunen, Banken, Investoren, Verbänden und Wissenschaft ein, gemeinsam über neue Finanzierungsmodelle, konkrete Herausforderungen und erste Erfahrungen aus der Praxis zu diskutieren.
Ort: Stuttgart |
Begegnungsorte spielen eine zentrale Rolle für gesellschaftliche Teilhabe und als demokratische Aushandlungsorte. Ihre gesellschaftliche Bedeutung ist unbestritten, doch Entstehung und Entwicklung solcher Orte in den Quartieren des Landes verlaufen sehr unterschiedlich.
Die diesjährige Netzwerktagung widmet sich unterschiedlichen Arten von Begegnungsorten und fragt nach erfolgreichen Beispielen – von der Planung über den Betrieb bis zur Weiterentwicklung dieser Orte. Ziel der Veranstaltung ist es, gemeinsam Anforderungen und Rahmenbedingungen für gute Begegnungsorte der Zukunft zu erarbeiten. Neben Impulsen im Plenum liegt auch in diesem Jahr ein Schwerpunkt auf praxisnaher Arbeit und dem Austausch von Erfahrungen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welchen Beitrag leisten Begegnungsorte im Quartier zu gesellschaftlichem Zusammenhalt, Demokratie, Teilhabe und gegen Einsamkeit?
- Welche Angebote für generationenübergreifende und interkulturelle Begegnung finden statt?
- Welche baulichen Strukturen und Rahmenbedingungen müssen gegeben sein – von der Lage im Sozialraum bis hin zu Grundrissen und Ausstattung?
- Welche Trägerschaften, Betreiber- und Nutzungskonzepte finden Anwendung?
- Wie können Begegnungsorte weiterentwickelt und zukunftsfähig aufgestellt werden?
In Arbeitsgruppen werden zudem zentrale Faktoren guter Begegnungsorte vertieft behandelt.
Andreas Hofer, Intendant und Geschäftsführer der IBA’27, gibt bei einem Impulsvortrag Einblicke in die IBA’27
Ort: Frankfurt am Main |
Die Sportstättenmesse & Fachtagung mit 14 Foren und rund 70 Ausstellern findet in der Sportschule und Bildungsstätte des Landessportbundes Hessen e.V. in Frankfurt am Main statt.
Die ersten Mittel aus dem Sondervermögen werden für die Sportstätten in Deutschland bereitgestellt. Die Herausforderung zum jetzigen Zeitpunkt besteht darin, die veralteten Sportstätten systematisch zu erfassen, auf deren Eignung in Bezug auf heutige Anforderungen zu überprüfen und gezielt Konzepte umzusetzen, die die hohen Potentiale für den Klimaschutz und der Dekarbonisierung einbinden. Die Anforderungen sind hoch – moderne Sportstätten sollen klimaangepasst, digital gesteuert werden und im Bau und Rückbau kreislauffähig sein. Die Aufgabe die vorhandenen Sportstätten zu modernisieren ist riesig und die Potentiale sind immens, die Wege vielfältig und die derzeitig bereitgestellten Mittel nur ein erster Schritt für nachhaltige Sportstätten in Sportdeutschland.
Die 11. sportinfra bietet eine Plattform des Austausches und des Wissenstransfers für alle die sich mit der Sportinfrastruktur und Bewegungsräumen beschäftigen.
Ort: Berlin |
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) lädt gemeinsam mit der EAF Berlin, dem Deutschen LandFrauenverband sowie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum 4. Frauenkongress kommunal nach Berlin ein. Die ganztägige Veranstaltung in der Landesvertretung Baden-Württemberg am 2. November 2026 richtet sich vor allem an Bürgermeisterinnen und stellvertretende Bürgermeisterinnen sowie engagierte Kommunalpolitikerinnen und bietet eine zentrale Plattform für Austausch, Vernetzung, politische Impulse und Diskussion.
Internationaler Austausch: Abendevent in der Bundesstiftung Gleichstellung | 18:30 Uhr
Am Abend findet ein Empfang in der Bundesstiftung Gleichstellung statt. Gemeinsam mit „First Lady“ Elke Büdenbender und einer Delegation französischer Bürgermeisterinnen sowie Expertinnen für Paritätsgesetzgebung in Deutschland und Frankreich werden wir im Rahmen eines Get-together zu Austausch und Catering zusammenkommen und über die Rahmenbedingungen für die Ausübung kommunalpolitischer Mandate sowie die Auswirkungen des Paritätsgesetzes auf den Frauenanteil in kommunalen Räten und an der Spitze von Rathäusern diskutieren.
Ort: Marburg |
Hessens Innenstädte und Ortszentren sind soziale Treffpunkte und multifunktionale Wohn-, Lebens- und Arbeitsorte – doch was haben sie mit Glück zu tun?
Genau dieser Frage möchte das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum gemeinsam mit Ihnen auf den Grund gehen und lädt Sie deshalb am 28. Oktober zu einer Reise zum Glücksort Innenstadt in den Lokschuppen in Marburg ein.
Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Tag voller Glücksideen, Begegnungen und neuer Perspektiven für die Innenstadt von morgen!
Begleiten Sie Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori auf einem interaktiven Streifzug durch die Innenstadt und erfahren Sie, wie bereits kleine Projekte engagierter Stadtmacherinnen und Stadtmacher einen großen Unterschied bewirken können. Lernen Sie von Gina Schöler – freiberufliche „Ministerin für Glück und Wohlbefinden“ – neue Sichtweisen auf lebenswerte Innenstädte kennen, und erfahren Sie, warum Glück eine so bedeutende Ressource für die Innenstadtentwicklung der Zukunft ist.
In fünf abwechslungsreichen Themenexkursionen erhalten Sie darüber hinaus Einblicke in Praxisbeispiele gelungener Stadtentwicklung und lernen die Stadt Marburg von einer neuen Seite kennen.
Melden Sie sich jetzt an und entdecken Sie, was Babbelbänke, Sportangebote und Glückskekse mit der Innenstadt der Zukunft zu tun haben.
Ort: Mainz |
Reflektieren Sie mit uns die Ergebnisse aus sechs Jahren gemeinsamen Engagements. Im Projekt „Bedarfsworkshops in kleinen Kommunen“ (BedikK) wurden 14 Verbands- und Ortsgemeinden sowie Stadtteile dabei begleitet, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern neue Wege für eine gesundheitsfördernde Kommune zu entwickeln.
Holen Sie sich Inputs durch:
- spannende Einblicke in die Erfahrungen der BedikK-Kommunen
- Berichte zu Herausforderungen, Erfolgen und Entwicklungen
- einen Impulsvortrag zum Thema Bürgerbeteiligung
- Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Ort: Online |
Coworking Spaces sind längst mehr als ein Trend aus den Großstädten. Richtig gedacht und umgesetzt können sie für Kommunen ein wirksames Instrument sein – für Innenstadtbelebung, Fachkräftebindung, Gründungsförderung und neue Formen der Zusammenarbeit vor Ort. Gleichzeitig stellt sich ganz pragmatisch die Frage: Kann und muss sich die öffentliche Hand Coworking leisten?
In diesem Onlinevortrag beleuchten wir, welche Coworking-Modelle zu welchen kommunalen Zielsetzungen passen, welche Faktoren in der Praxis über Erfolg oder Scheitern entscheiden und wie sich Projekte von der Förderung oder freien Finanzierung, mit oder ohne privatwirtschaftlichen Partner in eine tragfähige Verstetigung überführen lassen. Als Beispiel schauen wir auf das Modellprojekt Dorf-Büros Rheinland-Pfalz und auf aktuelle Beispiele in Mittelstädten und leiten daraus übertragbare Learnings für andere Regionen ab.
Es erwarten Sie u. a. folgende Schwerpunkte:
- Einsatzbereiche von Coworking als kommunales Werkzeug + was Coworking nicht löst (und warum das wichtig ist, um falsche Erwartungen zu vermeiden)
- Der kritische Einwurf: Kann/muss sich die öffentliche Hand Coworking leisten?
- Zielbilder: Welche Coworking-Typen passen zu welcher Kommune?
- Betreiber- und Kooperationsmodelle
- Erfolgsfaktoren und relevante Kennzahlen für Kommunen
Im Verlauf des Seminars besteht die Möglichkeit, auch individuelle Frage- und Problemstellungen zu diskutieren.
Ort: Stuttgart |
Die Bedeutung und Verantwortung des Gebauten und des gestalteten Raums für das Zusammenleben steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Von klimaangepassten Freiräumen und bezahlbarem Wohnen, über knappe kommunale Ressourcen bis zu Aspekten des gesellschaftlichen Wandels – gelungene Prozesse und starke Allianzen sind entscheidend, um räumliche Qualitäten mit gesellschaftlicher Wirkung, also gute Baukultur, zu schaffen.
Ort: Ellwangen |
Größere Projekte wie die Aktivierung einer stadtbildprägenden Brache oder eine Landesgartenschau können einen transformativen Anstoß für die Stadtentwicklung liefern. Sie können über einen bestimmten Zeitraum Aufmerksamkeit und Mittel bündeln, politische und administrative Kräfte sowie die Stadtgesellschaft auf ein gemeinsames Ziel vereinen und die überregionale Bekanntheit der Kommune stärken. Zugleich ist die Gefahr einer Überforderung vor dem Hintergrund begrenzter personeller und finanzieller Ressourcen in kleineren Städten groß.
Die Transferwerkstatt gibt Raum, anhand von unterschiedlichen Beispielen über die Potenziale größerer Projekte für die Entwicklung von Klein- und Mittelstädten, die damit einhergehenden Notwendigkeiten und Fallstricke sowie über die Rolle der Städtebauförderung in diesem Kontext zu diskutieren.
Am ersten Veranstaltungstag wird der Fokus auf Impulsen und Perspektiven für kleine Städte durch Sonderformate der Stadtentwicklung liegen. Nach der Begrüßung und Einführung ins Programm werden die Ansätze bei der Landesgartenschau in Ellwangen, der interkommunalen Gartenschau in Baiersbronn und Freudenstadt sowie der Regionale in Südwestfalen vorgestellt und diskutiert. Anschließend wird bei einem Rundgang durch Ellwangen die Impulswirkung und das Transformationspotenzial der Landesgartenschau für die Stadtentwicklung erlebbar. Der Tag wird abgerundet durch einen Pecha-Kucha-Abend und die Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen.
Der zweite Veranstaltungstag widmet sich der besonderen Herausforderung, für kleine Städte, Brachflächen und Leerstände zu neuem Leben zu erwecken. Anhand der Entwicklung des Pausa-Areals in Mössingen, des Gasthauses Krone in Oettingen und einer Konversionsfläche in Ellwangen wird diskutiert, welche Herausforderungen diese Schlüsselprojekte für die Kommunen mit sich bringen und wie diesen erfolgreich begegnet werden kann. Anschließend gibt es mit den Bürgermeistern von Ellwangen und Baiersbronn sowie Robert Eichler aus dem Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und Ralph König aus dem Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen Baden-Württemberg eine Diskussionsrunde über gute Rahmenbedingungen durch Kooperation und Mittelbündelung. Abgerundet wird der zweite Veranstaltungstag mit einer Reflexion über große Projekte in kleinen Städten durch Siw Foge von der Kleinstadtakademie.
Ort: Hildesheim |
Initiativen, Vereine und Projekte präsentieren ihr Engagement für Demokratie
Ende September verwandelt sich die Hildesheimer Fußgängerzone bereits zum dritten Mal in ein Festival für Demokratie, Beteiligung und Lebensfreude.
Verschiedene Initiativen, Vereine und Projekte präsentieren auf dieser Veranstaltung ihre Arbeit in Form von Informationsständen, interaktiven Workshops, kreativen Aktionen oder kulturellen Beiträgen. Zudem findet auf der zentralen Bühne vor der Jakobikirche ein buntes Rahmenprogramm statt. Der Landesbeauftragte Ottmar von Holtz, Oberbürgermeister der Stadt Hildesheim, Dr. Ingo Meyer, sowie ein Vertreter der Initiative "Meile der Demokratie" halten Grußworte.
Ein Fachvortrag von Prof. Dr. Julius Heinicke (UNESCO Chair in Cultural Policies for the Arts and Transformation, Universität Hildesheim), ein Talk des Forums für wehrhafte Demokratie e.V. zum Thema "Krisenfeste Demokratie" mit Publikumsbeteiligung und ein Dialog mit der Niedersächsischen Europa- und Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter mit Jugendlichen runden das Programm ab.
Zwischen den Beiträgen gibt es Musik von der Band "Vonne", Gesang des Chores "Stimmt so!" und Tanzeinlagen von "Ars Saltandi".
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Ort: Leipzig |
Öffentliche Unternehmen sind zentrale Träger kommunaler und staatlicher Daseinsvorsorge. Zugleich stehen sie unter erheblichem Transformationsdruck: steigender Investitionsbedarf, fiskalische Restriktionen, neue Anforderungen an Transparenz und Rechenschaft sowie digitale Steuerungs- und Berichtssysteme verändern die Bedingungen der Governance öffentlicher Unternehmen grundlegend.
Die Tagung bringt ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Finanzwissenschaft, Public Management, Digital Government und Public Corporate Governance mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, kommunalen Unternehmen, Beteiligungssteuerung, Beratung und Praxis zusammen. Ziel ist es, fiskalische und digitale Transformationsperspektiven auf die Governance öffentlicher Unternehmen stärker miteinander in den Dialog zu bringen.
Die Veranstaltung ist als 1,5-tägige Präsenzveranstaltung angelegt und verbindet wissenschaftliche Vertiefung mit öffentlichem Wissenstransfer. Der öffentliche Auftakt mit Impulsforum und Paneldiskussion richtet sich ausdrücklich an interessierte Teilnehmende aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Praxis. Die wissenschaftlichen Sessions in englischer Sprache finden im gemeinsamen Plenum statt, um den interdisziplinären Austausch durchgehend zu bündeln.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- Fiskalische Governance, Beteiligungssteuerung und öffentliche Finanzen,
- Transparenz, Risikoallokation und Rechenschaft in öffentlichen Unternehmen,
- Digitale Transformation, datenbasierte Steuerung und neue Entscheidungspraktiken,
- Public Corporate Governance und institutionelle Steuerungsfähigkeit,
- Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Verwaltung und kommunaler Unternehmenspraxis.
Die Tagung bildet zugleich den Auftakt für den Aufbau des interdisziplinären Forschungs- und Praxisnetzwerks „Governance of Public Enterprises in Transformation“ (GOPET). Das Netzwerk soll den Austausch zwischen Finanzwissenschaft, Public Management, Digital Government und Public Corporate Governance verstetigen und weitere Forschungs- und Praxisformate vorbereiten.
Ort: Berlin |
Die Smart Country Convention (SCCON) findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Sie gilt als führende Veranstaltung für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors und bringt Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Lösungen Verwaltungen, Städte, Gemeinden und ländliche Regionen moderner, effizienter und zukunftsfähiger machen können.
Das Themenspektrum reicht von digitaler Verwaltung, Smart Cities und Smart Regions über künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien und digitale Sicherheit bis hin zu Mobilität, Energie, Nachhaltigkeit sowie digitaler Bildung und Qualifizierung. Internationale Best Practices zeigen, wie digitale Transformation auch in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt wird. Portugal ist 2026 offizielles Partnerland und stellt innovative Ansätze im Bereich Digital Government vor.
Das dreitägige Veranstaltungsformat verbindet Kongress, Fachmesse, Workshops, Guided Tours und Networking. Besucherinnen und Besucher erhalten praxisnahe Impulse, lernen neue Technologien und Dienstleistungen kennen und können Erfahrungen mit Kommunen, Unternehmen und Digitalisierungsexperten austauschen. Die SCCON bietet damit eine wichtige Plattform, um konkrete Lösungen kennenzulernen, Kooperationen anzustoßen und Projekte für die digitale Zukunft von Verwaltung und Kommunen weiterzuentwickeln.
Ort: Leipzig |
Das KGSt-FORUM 2026 widmet sich den zentralen Zukunftsfragen kommunaler Verwaltungen. Im Mittelpunkt stehen sechs Themenwelten: moderne Führung und Organisationskultur, Personalgewinnung und -entwicklung, die Stabilisierung kommunaler Haushalte, zukunftsfähige Prozesse und Verwaltungsstrukturen, Innovation und Künstliche Intelligenz sowie eine wirkungsvolle strategische Steuerung. Praxisbeispiele, Vorträge und Workshops zeigen, wie Kommunen trotz Fachkräftemangel, knapper finanzieller Mittel und wachsender Aufgaben handlungsfähig bleiben können. Weitere Schwerpunkte sind Digitalisierung, digitale Souveränität, effizientes Prozessmanagement, neue Arbeitsmodelle und die interkommunale Zusammenarbeit. Das Forum verbindet fachliche Impulse mit dem Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.