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Ort: Online |
Städte und Gemeinden können die lokale Klimaschutzpolitik maßgeblich beeinflussen: von der Entwicklung strategischer Ziele über den Einsatz unterschiedlichster Maßnahmen und Instrumente bis hin zur Vorbildwirkung stellen sie die Weichen für die Umsetzung der lokalen Klimaanpassung. Dazu ist ein aktives Verwaltungshandeln notwendig, oft fehlt es aber an finanziellen und personellen Kapazitäten.
Im Rahmen dieses Online-Seminars geben wir einen ersten Überblick zu möglichen Planungsinstrumenten und Fördermöglichkeiten und zeigen auf, wie erste Maßnahmen geplant, finanziert und umgesetzt werden können. Wie gelingt der Schritt vom Konzept zur Maßnahme?
Darüber hinaus werden die Erkenntnisse aus dem Modellvorhaben zum Klimagerechten Städtebau vorgestellt. Ein städtebauliches Klimaanpassungskonzept (KAK) hilft Gemeinden dabei, Klimaanpassung frühzeitig in den städtebaulichen Planungen zu berücksichtigen.
Abgerundet wird das Seminar durch die Vorstellung eines konkreten Praxisbeispiels und die Möglichkeiten, sich mit den Referent:innen und den anderen Teilnehmer:innen zu Erfahrungen, Herausforderungen und Lösungsansätzen auszutauschen.
Ort: Online |
Viele Städte, Landkreise und Gemeinden wollen vor Ort Klimaschutzmaßnahmen aktiv umsetzen, stecken jedoch oft in einem Förderdschungel fest. So bremsen komplizierte Förderanträge und obendrein knappe Kassen sowie Personalmangel viele Kommunen im Bereich des Klimaschutzes und der Klimaanpassung regelrecht aus. Vor Ort ist dann der Unmut groß, wenn Schulsanierungen oder der Ausbau bezahlbarer Nahwärmenetze an fehlendem Personal und zu langen Bewilligungszeiten scheitern.
Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland und des Klima-Bündnisses zeigt Wege auf, wie Förderprogramme einfacher, wirksamer und bürokratieärmer gestaltet werden können.
Im Rahmen der Veranstaltung wird die Studie „Kommunaler Klimaschutz – Ansätze für eine effiziente, wirkungsorientierte und bürokratiearme Förderung im bestehenden System“ durch die Autoren Dr. Henrik Scheller und Dr. Christian Raffer vorgestellt und die Reformansätze anschließend mit weiteren Expertinnen und Experten unter Beteiligung des Online-Publikums diskutiert.
Ort: Online |
In der architektonischen und stadtplanerischen Fachwelt herrscht weitgehend Einigkeit: Die Zukunft beim Bauen muss im Bestand stattfinden. Dennoch dominieren in der Praxis häufig weiterhin Neubauprojekte – nicht zuletzt, weil sie auf den ersten Blick kostengünstiger erscheinen. Die Folgekosten für Umwelt, Infrastruktur und Ressourcenverbrauch machen den Neubau langfristig jedoch oft zur teureren Alternative, fließen wiederum aber häufig nicht in die Berechnungen mit ein.
Um das ausgerufene Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands bis 2045 erreichen zu können, sind mehr Tempo und andere planerische Herangehensweisen notwendig als bisher. Die Sensibilisierung für das Bestehende – dessen Qualitäten, Potenziale und verborgenen Ressourcen – wird damit zu einer zentralen planerischen Aufgabe. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem Bestand ist dann kein Verzicht, sondern kann ein Gewinn an Identität, Nachhaltigkeit und Innovation sein.
Im Seminar werden zunächst wesentliche rechtliche Rahmenbedingungen erläutert. Außerdem wird auf Berechnungen zu Lebenszykluskostenprognosen eingegangen, die dabei helfen können, Bestandserhalt, Umbau und Ersatzneubau im Sinne der Kostenwahrheit vergleichend zu bewerten. Schließlich soll anhand von Beispielen aus Forschung und Praxis dargestellt werden, unter welchen Rahmenbedingungen eine erfolgreiche Sanierung gelingen kann.
Ort:Online |
Auf dem Weg zur Treibhausgasneutralität kommt dem Umbau bestehender Quartiere eine zentrale Bedeutung zu. Eine klimafreundliche städtebauliche Entwicklung auf Quartiersebene leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung kommunaler Klimaschutzziele. Klar ist: Klimafreundliche Quartiersentwicklung kann nur mit ganzheitlichen Lösungsansätzen gelingen. Neben einer klimaneutralen und resilienten Energieversorgung spielen zum Beispiel die energetische Sanierung des Gebäudebestands sowie eine klimagerechte und zukunftsfähige Mobilität eine entscheidende Rolle.
Die Anforderungen an den Bestandsumbau sind dabei vielfältig und komplex. Technische, planerische und organisatorische Fragestellungen müssen integriert betrachtet und aufeinander abgestimmt werden, um langfristig wirksame und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Die Entwicklung klimafreundlicher Quartiere stellt Kommunen, Wohnungswirtschaft und Planungspraxis somit vor große Herausforderungen. Im Webseminar werden gute Beispiele aus der Praxis vorgestellt, unterschiedliche Lösungsansätze diskutiert sowie Chancen, Herausforderungen und Grenzen der Übertragbarkeit auf andere Quartiere beleuchtet.
Ort: Online |
Sie planen, im Rahmen des LIFE-Förderaufrufs 2026 einen Antrag einzureichen – und fragen sich, wie Sie Ihre Projektidee auf das LIFE-Programm ausrichten, in ein Konzept übertragen und überzeugend aufs Papier bringen? Dann ist unserer Workshop genau das Richtige für Sie!
In unserem interaktiven Format schauen wir auf die zentralen Teile eines Antrags für ein Standardaktionsprojekt (SAP): Vom Projekttitel über die Short Summary bis hin zum Herzstück des Antrags, dem Formular B – praxisnah, strukturiert und mit Fokus auf die Bewertungskriterien.
Wir sprechen darüber, was einen Antrag verständlich und schlüssig macht, wo typische Stolpersteine liegen und wie Sie Ihre Projektlogik klar darstellen. Ziel ist es, dass Sie mit klarer Struktur, geschärfter Projektidee und mehr Sicherheit in die Antragstellung gehen.
Der Workshop richtet sich an Antragstellende für Standardaktionsprojekte (SAP) in den Teilprogrammen
- Naturschutz und Biodiversität (NAT)
- Klimaschutz und Klimaanpassung (CLIMA)
- Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität (ENV)
Programm im Überblick
- Begrüßung und Vorstellungsrunde
- Impuls: Was braucht es für einen guten LIFE-Antrag?
- Pause
- Antragsformular A: Die Projekt-Summary
- Pause
- Antragsformular B: Worauf ist zu achten?
- Abschlussrunde
Der Workshop lebt von Ihrer aktiven Teilnahme, bringen Sie sich gerne ein. Im Rahmen des Workshops arbeiten wir mit fiktiven Beispielen. Die Arbeit an eigenen Projektideen ist nicht vorgesehen.
Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ort: Online / Saerbeck
Eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung ist für Energiewendeprojekte entscheidend, um Akzeptanz und Vertrauen der Bevölkerung zu stärken. Insbesondere eine frühzeitige Einbindung bietet Vorteile, die für die spätere Umsetzung der Vorhaben entscheidend sein können. Dazu gehört die Nutzung von lokalem Wissen, Reduktion von Widerständen in der Bevölkerung und die Vermeidung von Konflikten.
Eine Besonderheit im Energiesektor ist außerdem die mögliche Motivationssteigerung durch finanzielle oder organisatorische Teilhabe.
Gleichzeitig fördert Beteiligung Transparenz und demokratische Mitgestaltung, sodass die Energiewende sozial, ökologisch und wirtschaftlich erfolgreicher umgesetzt werden kann.
Im Rahmen dieser Hybridveranstaltung widmen wir uns der Frage, wie Kommunen Bürgerinnen und Bürger in Energieprojekte einbinden können, sodass Akzeptanz entsteht und Projekte über die gesamte Laufzeit getragen werden.
Die Veranstaltung richtet sich wie immer an Menschen, die das Leben in den kleinen Kommunen in Deutschland mitgestalten – allen voran die Kommunalverwaltung und -politik.
Was erwartet Sie?
- Eine Einführung in das Thema informelle Beteiligung mit Blick auf das Thema aus theoretischer und praktischer Sicht
- Praktische Impulse zu den Fragen: Welche (innovativen) Formate kann ich nutzen, um meine lokalen Akteure zu erreichen? Wie kann ich ein Großprojekt erfolgreich mit meinen Bürger:innen umsetzen?
- Raum für Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie Fachexpertinnen und Fachexperten
- Für alle Vor-Ort-Teilnehmenden besteht nach einer Mittagspause die Möglichkeit, an einer Exkursion durch den Bioenergiepark teilzunehmen
Lernziele: Nach der Veranstaltung
- kennen Sie unterschiedliche Formate informeller Beteiligung,
- verstehen Sie, welche Vorteile eine frühzeitige Beteiligung und die Nutzung verschiedener (kreativer) Formate für die Beteiligung der verschiedenen Akteursgruppen bieten,
- können Sie Beteiligung entlang des Projektverlaufs denken und sind in der Lage einen einfachen Kommunikations- und Beteiligungsplan zu erstellen.
Vernetzungssteckbrief
Sofern Sie sich über die Veranstaltung hinaus mit anderen Teilnehmenden vernetzen möchten, können Sie den nachfolgenden Vernetzungssteckbrief ausfüllen und an die angegebene Mail-Adresse zurücksenden. Einige Tage nach Abschluss der Veranstaltung wird die Sammlung der Steckbriefe unter den Einreichenden zur Verfügung gestellt. Mit der Zusendung des Steckbriefs erklären Sie sich mit der Verteilung der Informationen einverstanden
Ort: Online |
LIFE ist das Förderprogramm der Europäischen Union für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz. Es unterstützt Projekte, die nachhaltige Lösungen voranbringen und Umweltpolitik in die Praxis überführen – für eine ressourcenschonende, CO₂-arme Wirtschaft und den Schutz der biologischen Vielfalt. Erfahren Sie, wer antragsberechtigt ist, welche Inhalte und Projekttypen im Fokus stehen und wie die Finanzierung ausgestaltet ist. So können Sie schnell einschätzen, ob und wie Ihre Projektidee zu LIFE passt.
Bringen Sie Ihre Ideen für Umwelt-, Klima- und Naturschutz voran. Die jährlichen Förderaufrufe des LIFE-Programms bieten vielfältige Chancen für Projekte mit europäischem Mehrwert. Informieren Sie sich jetzt über die Schwerpunkte, Anforderungen und Möglichkeiten.
Ort: Online |
Kommunen in Deutschland stehen zunehmend unter einer Doppelbelastung aus Hitze- und Trockenstress: Die durchschnittliche Anzahl heißer Tage pro Jahr in den letzten Jahrzehnten hat stetig zugenommen, städtische Hitzeinseln verschärfen diese Lage zusätzlich. Gleichzeitig treten in immer mehr Regionen auch anhaltende Niederschlagsdefizite auf. Treffen Hitze und Trockenheit aufeinander, sind die Auswirkungen für Mensch und Umwelt besonders gravierend: Sinkende Grundwasserspiegel führen zu Wasserknappheit, gesundheitliche Belastungen nehmen zu und Stadtgrün, Wälder, und Landwirtschaft erleiden massive Schäden.
Das ZKA Spezial am Donnerstag, den 21. Mai 2026 von 10:00 – 12:30 Uhr widmet sich dem Thema Hitze und Trockenheit mit einem Fokus auf die folgenden Fragen: Welche Herausforderungen bestehen in Kommunen durch die zunehmenden Phasen von Hitzebelastung und Niederschlagsdefiziten? Welche Strategien ergreifen Kommunen, um resilienter gegenüber Hitze und Trockenheit zu werden? Und wie können konkrete Anpassungsmaßnahmen in der Praxis aussehen?
Gemeinsam mit Expert*innen möchten wir im ZKA Spezial über Lösungsansätze sprechen, die Kommunen resilienter gegenüber Hitze und Trockenheit machen. Neben Impulsvorträgen werden wir in einer moderierten Frage- und Antwortrunde auch in den aktiven Austausch gehen. Bringen Sie gerne Ihre Fragen und Erfahrungen mit ein.
Ort: Online |
Hitzeperioden, Starkregen und Extremwetterereignisse belasten Straßen, Haltestellen und Verkehrsnetze – und sie belasten diejenigen, die per ÖPNV oder mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs sind. Wie lassen sich Verkehrssysteme widerständiger machen? Welche Maßnahmen zahlen auf eine nachhaltige kommunale Mobilitätsplanung ein, die auch die klimabedingten Belastungen berücksichtigt?
Ein Wort, das in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht, ist „Resilienz“. Doch was bedeutet Resilienz für Kommunen und urbane Systeme? Welche Rolle spielt sie im Bereich Mobilität? Martina Hertel, Expertin für Mobilität beim Deutschen Institut für Urbanistik, schlägt einleitend den Bogen von der Begriffsbestimmung zu Umsetzungsmöglichkeiten im planerischen Kontext.
Starkregen und regelmäßige Überschwemmung von Straßenabschnitten bilden den Ausgangspunkt unseres Praxisbeispiels. Die Stadt Oldenburg und der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) haben einen Weg gefunden, um Wasserschäden zu vermindern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen: Sonden im Kanal unter der Alexanderstraße senden bei rapide steigendem Wasserstand ein Signal, das an sieben Standorten dynamische Verkehrszeichen aktiviert. Julia Oberdörffer vom OOWV stellt vor, wie die neuen digitalen Schilder den Verkehr automatisch um den überfluteten Bereich herumleiten, und erklärt die parallel ablaufende Informationskette, welche Stadt, Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienste, ÖPNV und Kläranlage alarmiert.
Ort: Online |
Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend zu einem strategischen Werkzeug in der Stadt- und Regionalplanung. Gerade im Kontext von Klimaanpassung, Resilienz und nachhaltiger Transformation bieten KI-basierte Werkzeuge Planungsakteuren völlig neue Möglichkeiten, komplexe Zusammenhänge sichtbar und steuerbar zu machen.
Ob bei der Analyse klimatischer Risiken, der Bewertung städtebaulicher Maßnahmen oder der partizipativen Entwicklung von Zukunftsszenarien, KI kann große Datenmengen analysieren, optimierte Planungsentwürfe simulieren und effiziente Beteiligungsprozesse gestalten.
Diese Fortbildungsveranstaltung beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz dabei unterstützen kann, qualitativ hochwertige klimaresiliente Stadtquartiere zu entwickeln. Es werden konkrete Strategien vorgestellt, um die Potenziale der KI für effiziente und inklusive Planungsprozesse zu nutzen um zukunftsfähige, klimagerechte und -resiliente Quartiere und Städte zu gestalten.
Ort: Online |
Mit der neuen Webinar-Reihe „Interreg im Dialog – Austausch | Wissen | Vernetzung“ bieten die deutschen Interreg B-Kontaktstellen gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eine Plattform zum programmübergreifenden Austausch.
Am 23. April (10:00 bis 11:30 Uhr) findet das zweite Webinar der Reihe zum Thema „Klimaanpassung in Städten und Regionen“ statt.
Die Anpassung an den Klimawandel stärkt die Widerstandsfähigkeit von Städten und Regionen gegenüber zunehmenden Extremwetterereignissen. Damit werden unsere natürliche Umwelt, Lebensqualität, Infrastruktur und lokale Wirtschaft geschützt. Lösungen entstehen, wenn Akteure ihr Wissen teilen, voneinander lernen und Lösungen entwickeln, um Herausforderungen wie Hitze, Starkregen und Dürre gemeinsam zu begegnen.
Das erwartet Sie:
- Kompakte Projekt-Pitches mit Praxisbeispielen
- Thematische Diskussionsrunden zu Wirtschaft, Verwaltung, Zivilgesellschaft und Gesundheit
- Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten
- Einblicke in die Entwicklung zur nächsten Interreg-Förderperiode
Die Reihe richtet sich an Projektpartner laufender Interreg B-Projekte sowie an weitere Interessierte – ausdrücklich auch ohne bisherige Interreg-Erfahrung.
Ort: Köln |
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lädt gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zum 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik ein.
„Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken: Städte für alle gestalten“
14. bis 16. September 2026 in Köln
Die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden ist derzeit geprägt von einem großen Handlungsdruck und der Frage, wie die Aufgaben der Transformation am besten und zum Wohle aller anzugehen sind. Die zunehmende Geschwindigkeit, mit der multiple Krisen gleichzeitig auftreten, fordert uns auf, Prozesse neu zu denken sowie schneller umzusetzen. Gleichzeitig werden von Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft bereits viele innovative Ideen für eine demokratische, resiliente und schnelle Umsetzung von Planungsprozessen erprobt und umgesetzt, die während des Kongresses präsentiert werden. Im Mittelpunkt dabei stehen neue Formen der Zusammenarbeit sowie reformierte Planungsabläufe, die anhand konkreter Projekte diskutiert werden.
Das detaillierte Kongressprogramm und Hinweise zur Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig. Eine Anmeldung wird voraussichtlich ab Ende Juli möglich sein.
Ort: Online |
Das Webinar gibt u.a. Antworten auf Fragen wie
- Was können wir aus aktuellen Hitzeschutz-Projekten zum Arbeitsschutz lernen?
- Was steckt hinter dem Hitzeaktionstag und wann findet er statt?
- Wie kann meine Kommune oder soziale Einrichtung mitmachen?
Externer Referent: Miriam Meschede vom CPHP (Centre for Planetary Health Policy); Jonas Gerke (KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V.)
ZKA Moderation: Vivianne Rau (Zentrum KlimaAnpassung)
Zielgruppen: Kommunalverwaltung, Klimaanpassungsmanager*innen, Klimaschutzmanager*innen, soziale Einrichtungen
Ort: Hannover |
Auch in diesem Jahr beleuchtet das Starkregen-Netzwerk Niedersachsen wieder interessante Aspekte der Starkregenvorsorge und geht auf aktuelle Themen in Niedersachsen ein. Im Fokus sind diesmal u.a.:
- Kommunale Strategien zur Starkregenvorsorge,
- die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Verwaltung und weiteren Akteuren,
- die Einbeziehung von Spontanhelfenden im Starkregenfall und
- die Bereitstellung wesentlicher Grundlagendaten zur Starkregenvorsorge durch den DWD.
Wie immer schaffen wir Räume zum Austauschen und Vernetzen: In der Mittagspause gibt es diesmal auch Treffpunkte für die Arbeitskreise „Bauleitplanung“ oder „Öffentlichkeitsarbeit“. Bei Interesse kommen Sie gerne dazu. Nach der Mittagspause ermöglichen die Foren intensiven Erfahrungsaustausch und kooperatives Lernen mit Themen wie „Projektstart Starkregenvorsorgekonzept“, „Umgang mit Extremgefährdung“, „Erarbeitung eines Alarm- und Einsatzplanes“ sowie „Einbeziehung von Spontanhelfenden“.
Der NLWKN bietet für Kommunen mit Extremgefährdung im Mittelgebirge oder Harz zudem eine individuelle Beratung nach Voranmeldung an.
Ort: Verden |
Wir leben in einer Welt, die sich rasant verändert. Die deutsche Wirtschaft sieht sich einem veränderten Wettbewerbsumfeld gegenüber, was große Herausforderungen für mittelständische Unternehmen und für den Standort Innenstadt mit sich bringt. Zugleich müssen sich die Kommunen an den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen anpassen. In unserer Fachtagung wollen wir herausfinden, wie Städte und Gemeinden sich diesen Herausforderungen stellen können.
Unser Tagungsort ist die niedersächsische Stadt Verden, die viele dieser Herausforderungen bisher erfolgreich meistert. Einer unserer Impulsgeber ist Lutz Brockmann, Diplom-Geograph mit einem Schwerpunkt in der Stadt- und Regionalentwicklung. Er ist seit 2004 als direkt gewählter Bürgermeister in Verden aktiv.
Ort: Frankfurt am Main |
Städte sind Orte der Veränderung. Sie spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen, bündeln ökonomische und soziale Dynamiken, sind Bühne und Labor zugleich. Doch selten zuvor war der Wandel so komplex, tiefgreifend und gleichzeitiger Natur wie heute. Inmitten multipler Herausforderungen – von Digitalisierung über Klimaanpassung, wirtschaftlichen Strukturwandel bis hin zu Fragen des sozialen Zusammenhalts – müssen sich Städte neu erfinden. Und mit ihnen das Stadtmarketing.
Der Stadtmarketingtag 2026 in Frankfurt am Main widmet sich unter dem Titel „Zukunft Stadt“ genau dieser Aufgabe: Wo stehen unsere Städte? Was zeichnet zukunftsfähige, lebenswerte urbane Räume aus? Und welche Rolle spielt Stadtmarketing dabei als Akteur, Übersetzer und Katalysator? Zum 30-jährigen Jubiläum der bcsd werfen wir einen Blick in die Zukunft und auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit.
Wir erleben aktuell eine tiefgreifende Transformation: Der stationäre Einzelhandel muss neue Wege gehen, digitale Werkzeuge verändern Kommunikation und Teilhabe, der Tourismus sucht nach Balance zwischen Erlebnis und Nachhaltigkeit, Mobilitätskonzepte und Wohnraumstrategien geraten unter Druck. Gleichzeitig stehen Kommunen vor enormen finanziellen Herausforderungen – und die demokratische Legitimation von Stadtentwicklung verlangt nach neuen Beteiligungsformen. In diesem Spannungsfeld übernimmt Stadtmarketing zunehmend eine koordinierende, vernetzende und sinnstiftende Rolle.
In Frankfurt bringen wir daher Expert:innen, Stadtmacher:innen, Forschende, Partner:innen und politische Vertreter:innen zusammen. Wir diskutieren in acht Themengebieten was Städte künftig stark macht – und wie wir diesen Wandel strategisch begleiten können. Von Digitalisierung über Klimaschutz, von Wirtschaftsförderung über Stadtentwicklung, von Tourismus über neue Finanzierungsmodelle: Die Tagung bietet einen breit gefassten Rahmen für Austausch, Inspiration und Kooperation.
Ort: Online |
Sie haben vor, mit Förderung über die Kommunalrichtlinie ein Klimaschutzprojekt umzusetzen und haben Fragen zum Förderschwerpunkt und dem Antragsverfahren? In den Online-Sprechstunden vermitteln die Mitarbeitenden der Agentur für kommunalen Klimaschutz (Agentur) gemeinsam mit den Expertinnen und Experten der Projektträgerin der Zukunft - Umwelt - Gesellschaft gGmbH (ZUG) die wichtigsten Informationen für die erfolgreiche Antragstellung – ganz nach dem Motto: „Antragstellung leicht gemacht!“
Am 7. Mail 2026 steht die Antragstellung für den Förderschwerpunkt Erstellung von Machbarkeitsstudien im Fokus. Die Online-Sprechstunden richten sich vor allem an Einsteiger und Einsteigerinnen, die erstmalig einen Antrag auf Förderung über die Kommunalrichtlinie stellen oder ihr Wissen auffrischen möchten. Die Präsentationsfolien der Agentur werden Ihnen im Nachgang zur Verfügung gestellt.
Das erwartet Sie:
- Förderinfos*: Kurzer Überblick zu den Förderbausteinen zur Erstellung von Machbarkeitsstudien
- Tools und Formulare: Vorstellung der Berechnungsformulare und der Vorhabenbeschreibungen
- Fragerunde und Praxistipps: Zwei Fragerunden, in denen Sie offene Punkte klären und sich Praxistipps von den Experten und Expertinnen holen können
Ort: Online / Schwerin |
Zur Veranschaulichung greifen wir in den Sachverhalten auf eine Förderung aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bzw. der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) zurück, ohne die beiden Förderkulissen jedoch besonders stark zu vertiefen. Im Vordergrund stehen hier die allgemeinen Erkenntnisse, die Akteure im Zuwendungs- und Vergabeprozess machen. Als Teil der Reihe „Kommunen im Austausch: Energiewende aktiv gestalten“ richtet sich die Veranstaltung wie immer an die Menschen, die das Leben in den kleinen Kommunen in Deutschland mitgestalten - allen voran die Kommunalverwaltung und -politik.
Beispiel:
Die frisch ins Amt gewählte ehrenamtliche Bürgermeisterin B steht vor einer großen Aufgabe: Die energetische Sanierung des Rathauses ihrer kleinen Kommune ist dringend erforderlich. Ohne Förderung und Vergabe wird es nicht gehen – doch da sie diesen Prozess bislang noch nie durchlaufen hat, blickt sie mit großer Unsicherheit auf die bevorstehenden Schritte. Sie sorgt sich, ob sie alle Vorgaben korrekt umsetzen kann und nicht versehentlich einen Fehler macht, der ihr später teuer zu stehen kommt. Ganz ähnlich geht es dem Klimaschutzmanager K, der in einer anderen Gemeinde in der Region an der Idee eines örtlichen Wärmenetzes arbeitet und weiß, dass ihn sein Weg durch das ihm missliebige Zuwendungs- und Vergaberecht führen wird.
Diese zwei fiktiven Beispiele von Bürgermeisterin B und Klimaschutzmanager K bilden den roten Faden der Veranstaltung und laden Sie ein, die beiden Akteure auf ihrer Reise durch den Förder- und Vergabeprozess zu begleiten und dabei jene Fallstricke kennenzulernen, die häufig als bedrohlich wahrgenommen werden, in der Praxis aber gut zu bewältigen sind.
Die sogenannte „Nutzerreise“ der beiden Akteure führt im Workshop durch vier Phasen des Zuwendungs- und Vergabeprozesses – von der Fördermittelbeantragung, über die Bewilligung und der Vergabe von Leistungen bis hin zur Baudurchführung und dem Projektabschluss. In jeder Phase werden die fiktiven Geschichten von Bürgermeisterin B und Klimaschutzmanager K weitergeführt, typische Fallstricke hervorgehoben und durch fachliche Impulse, praktische Aufgaben und gemeinsame Diskussionen vertieft.
Was erwartet Sie?
- Praxisreise durch den Prozess: Schritt für Schritt durch einen beispielhaften Zuwendungs- und Vergabeprozess – wir machen typische Stolpersteine sichtbar, damit sie weniger bedrohlich und besser handhabbar werden.
- Hilfreiche Fachimpulse: Kompakte Inputs zu Vergaberecht und Förderfragen mit Fokus auf Energiewendeprojekte.
- Konkrete Praxisbeispiele: Erfahrungsberichte aus anderen Kommunen zeigen, wie Herausforderungen gelöst wurden und welche Vorgehensweisen sich bewährt haben.
- Austausch und Vernetzung: Raum für Fragen, Erfahrungsaustausch und direkte Rücksprachen mit Fachleuten und Kolleginnen und Kollegen.
Lernziele: Nach der Veranstaltung
- verfügen Sie über einen guten Überblick über den Ablauf eines Zuwendungs- und Vergabeprozesses,
- kennen typische Fehler und Risiken im Prozess von Zuwendung und Vergabe,
- wissen von Lösungsmöglichkeiten um diese Fallstricke frühzeitig zu antizipieren und zu verhindern,
- kennen Beratungsstellen, die Ihnen bei Herausforderungen im Prozess weiterhelfen können.
Ort: Trier |
Grenzen verbinden – Räume vernetzen – Zukunft gestalten
Vom 8. bis 9. Juni 2026 lädt die Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Verena Hubertz, nach Trier ein. Im Mittelpunkt der vierten Auflage des Kongresses steht das Leitthema "Grenzen verbinden – Räume vernetzen – Zukunft gestalten".
Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Regionen zeigen anhand innovativer Konzepte und praxisnaher Beispiele, wie Zusammenarbeit über territoriale, kommunale, institutionelle und sektorale Grenzen hinweg gelingen kann. Im Zentrum steht der Gedanke einer vernetzten und lernenden Raumentwicklung, in der kooperatives , interkommunales und grenzübergreifendes Denken und Handeln zu einem wesentlichen Bestandteil zukunftsorientierter Raumentwicklungs- und Regionalpolitik wird.
Der 4. Bundeskongress bietet ein Forum, um sich mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis über neue Lösungsmodelle und erfolgreiche Beispiele einer grenzübergreifenden bzw. kooperativen Regionalentwicklung auszutauschen. Keynotes, Diskussionsrunden, eine Ausstellung und Exkursionen in und um die "Heilige Stadt" Trier schaffen vielfältige Möglichkeiten für Information, Partizipation und Vernetzung.
Wir laden Sie herzlich ein, auf dem "Tag der Regionen" 2026 in Trier gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus ganz Deutschland Impulse für kooperierende und vernetzte Regionen zu setzen.
Ort: Online |
Viele Kommunen setzen sich bereits aktiv für den Klimaschutz ein, dennoch stehen sie beim Ziel der Treibhausgasneutralität bis spätestens 2045 vor zahlreichen Herausforderungen. Aber: Es gibt viele Tools und Instrumente, die genutzt werden können sowie Projekte, die zur Nachahmung anregen. Diese stellt die Agentur in der Webinar-Reihe „Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune“ vor. Bei dieser Veranstaltung steht das Thema „Bilanzierungstools“ im Fokus.
In diesem „Werkzeuge-Webinar“ der Agentur für kommunalen Klimaschutz wird Benjamin Gugel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH (ifeu) einen Input zur Auswahl und der Funktionalität von kommunalen Energie- und Treibhausgas-Bilanzierungstools geben und Ihre Fragen beantworten.
Das erwartet Sie:
- Einführung in das Thema Bilanzierungstools
- Welche Bilanzierungstools stehen Kommunen zur Verfügung?
- Was sollten Sie bei der Auswahl von Bilanzierungstools beachten?
- Worauf sollte bei der Anwendung der Bilanzierungstools geachtet werden?
- Welche Unterstützungsangebote zur Bilanzierung gibt es?
Im Anschluss an die Vorträge wird es ausreichend Zeit geben, Ihre Rückfragen an Benjamin Gugel zu stellen. Die Moderation übernimmt Dr. Nicole Rogge von der Agentur für kommunalen Klimaschutz.