Umgestaltung des Kirchplatzes zu einem barrierefreien klimaangepassten Begegnungs- und Marktort.
Der Kirchplatz ist das Herz Esens für Wochenmarkt, Gottesdienste
und Angebote des benachbarten Mehrgenerationenhauses. Die
überalterte Pflasterung ist uneben, enthält Stolperkanten und es fehlt an
barrierefreien Übergängen. Dies gefährdet Mobilitätseingeschränkte,
Seniorinnen/Senioren, Eltern mit Kinderwagen sowie Marktbeschicker.
Im Rahmen des Projektes wird der Platz durch stufenlose
Zugänge und kontrastreiche Gestaltung attraktiviert, so dass Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe möglich wird. Kimaanpassungs-maßnahmen wie Verschattung durch Baumpflanzungen und energieeffiziente Beleuchtung sollen die Aufenthaltsqualität verbessern und Umweltbelastungen reduzieren.
Gleichzeitig werden historische Elemente bewahrt, sodass der Kirchplatz als identitätsstiftender Mittelpunkt für kommende Generationen erhalten bleibt.
Als attraktiver multifunktionaler Begegnungsort für Märkte, Kulturveranstaltungen und Vereinsaktivität stärkt der Kirchplatz die regionale Wirtschaft und das gesellschaftliche Miteinander. Das Projekt wird partizipativ entwickelt
Das Projekt besteht aus zwei Bausteinen:
Wimmelbilder:
In Kooperation mit den Ortsräten und der Bürgerschaft der 21 Ortsteile Aurichs sollen in der Innenstadt 21 Wimmelbilder mit lokaltypischen bzw. heimatbezogenen Elementen entstehen (Motto: Aurich x 21 – Orte, Menschen & Geschichten). In interaktiven Workshops werden die Motive und Elemente herausgearbeitet, die den jeweiligen Ortsteil repräsentieren sollen. Mit der Ausführung soll ein erfahrener Künstler / eine Künstlerin beauftragt werden.
Das Projekt zielt darauf ab, die Innenstadt Aurichs durch „Kunst im öffentlichen Raum“ lebendiger und attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sollen neue Orte und Anlässe zur Begegnung entstehen, Kreativität gefördert und das Gemeinschaftsgefühl zwischen Stadt- und Dorfbewohnern gestärkt werde. Die Aktion soll ein Anstoß zum bewussten Austausch zwischen städtischer und ländlicher Kultur sein.
Tastmodell-Stadtplan:
Geplant ist ein Tastmodell-Stadtplan der Auricher Innenstadt aus Kunstbronzeguss für Menschen mit Blindheit u. Sehbehinderung um Architektur und Kultur erlebbar zu machen und Teilhabe zu ermöglichen.
Mit dem Projekt soll die Bahnhofsstraße wieder attraktiviert und in Abgrenzung zu den weiteren Innerortslagen profiliert und zukunftsfähig gemacht werden. Der Bahnhofsvorplatz soll als Ankunfts- und Verweilort ertüchtigt werden.
Im Fokus der Umsetzung stehen die Themen Klimaresilienz, Stadtgrün und Klimawandel. Zentrale Bausteine sind zeitgemäßes Stadtmobiliar, Illumination, Begrünung, Verschattung, interaktive Spiel- und Bewegungselemente, Trinkbrunnen.
Die Bahnhofstraße hat in den vergangenen Jahrzehnten einen starken Trading-Down-Effekt erfahren. Durch frequenzschaffende Infrastruktur soll die Bahnhofsstraße auch für gewerbliche Betriebe und Investoren wieder attraktiv werden und Leerstände verringert werden.
Die Umsetzung soll unter Einbindung der Ammerland-prägenden Baumschulwirtschaft erfolgen. Hierdurch werden Synergien für die geplanten Bewerbung Bad Zwischenahns als Ausrichtungsort der Landesgartenschau 2032 erwartet.
Aufwertung des zentralen City-Parkplatzes zu einem grünen, multifunktionalen und barrierefreien Begegnungsraum.
Ziel ist eine multifunktionale Nutzbarkeit für Wochenmarkt, Begegnung, Kultur, Veranstaltungen und Erholung. Die Funktion als Parkplatz wird aufrechterhalten. Die flexible Nutzung soll das soziale Miteinander stärken, die lokale Kultur fördern und vielfältige Angebote für alle Altersgruppe ermöglichen. Nachhaltige Mobilität und barrierefreie Gestaltung soll Erreichbarkeit und Teilhabe verbessern. Der Bestand des Wochenmarkts soll durch ein attraktiveres Umfeld gesichert werden.
Geplant sind entsiegelte Flächen, Begrünung, Regenwasser-management, mobile Pflanzkästen, Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten,
E-Ladestationen, Fahrradstellplätze sowie digitale / interaktive Infotafeln.
Entwicklung des in Ortslage gelegenen "Fehntjer Bergs" zu einem attraktiven Natur- und Erholungsraum.
Durch ökologische Aufwertung wird die Biodiversität gestärkt. Der „Fehntjer Berg“ soll so zu einem naturnahen Begegnungsort für alle Bevölkerungsgruppen aufgewertet und zukunftsfähig gestaltet werden.
Das attraktive Freizeit- und Erholungsangebot fördert die Lebensqualität, den sozialen Zusammenhalt und die regionale Attraktivität des Grundzentrums Warsingsfehn.
Bausteine des Projektes:
Umsetzung des Pflege- und Entwicklungskonzeptes (Freischneiden, Auslichtung und Rodung), Ertüchtigung der Wege, smarte insektenfreundliche Beleuchtung. Neugestaltung der Grünfläche am Fuß des Fehntjer Berges als barrierefreien inklusiven Aufenthalts- und Erholungsraum: z.b. Schaffung Wegestruktur, Fitness- und Spielgeräte, Mobiliar.
Umgestaltung des Markplatzes zum barrierefreien generationsübergreifenden Begegnungsraum.
Ziel ist die Steigerung der Aufenthaltsqualität zur verbesserten Nutzung durch alle Bevölkerungsgruppen mit Fokus auf Integration, Mobilität, Barrierefreiheit und soziales Miteinander.
Angestrebt wird eine multifunktionale Nutzung für Kultur, Wochenmarkt, Spiel und Bewegung. Geplant sind Spiel- und Wasserelementen, Sitz- und Ruhebereiche, Flächenentsiegelung, extensive Bepflanzung, Verschattung, innovatives Versicherungssystem sowie interaktive Gestaltungselemente.
Das Projekt dient der Stärkung und Belebung der Quakenbrücker Innenstadt und der zukunftsorientierten Prägung des zentralen Stadtkerns.
Die Planung erfolgt unter Beteiligung der Bevölkerung über partizipative Workshops und Ideenformate.
Ausbau eines Mehrgenerationenparks an der Hase mit Grünflächen (Wiesen und Blühflächen), Kommunikationsflächen (Bänke Sitzgruppen), Bewegungsflächen (Boule, Geräte) sowie Ruheflächen. Vorgeschaltet wird ein partizip entwickelter Ausbauplan.
Ziel des Projektes ist es, einen zentralen Kommunikationsraum zu schaffen, an dem Begegnung stattfindet.
Die anschließende Initierung eines Generationendialogs und Aufbau von sozialen Hilfs- und Versorgungsstrukturen sind nicht Bestanteil des Projektes, sollen aber aus der Nutzung erwachsen. Dies soll das gesellschaftliche Miteinander stärken.
Die Ideen für das Projekt basieren auf einem Studenten-Wettbewerb.
Umbau des gemeindeeigenen ortbildprägenden Gebäudes in Großenkneten zum Jugendzentrum.
Das derzeitige Jugendzentrum in Großenkneten ist marode. Erste Räumlichkeiten mussten aufgrund der baulich abgängigen Substanz geschlossen werden. Eine Sanierung oder ein (Teil)Abriss und Neubau an selber Stelle ist nicht wirtschaftlich.
Um den Kindern/Jugendlichen in der Gemeinde weiterhin ein attraktives Jugendzentrum anzubieten, soll ein ortsbildprägendes Gebäude im Ortszentrum bedarfsgerecht umgebaut werden.
Auf einer Fläche von etwa 230 qm soll für die Kinder und Jugendlichen ein attraktives Angebot geschaffen werden. Im rd. 107 qm großen Dielen- und Veranstaltungsbereich soll ein Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten und Beschäftigungsangeboten entstehen (Kicker, Billard, Spielekonsolen). Räume für Tischtennis sowie Musikinstrumente wären zusätzlich vorhanden. Um auch ein gemeinsames Kochen anzubieten, soll der Küchenbereich vergrößert und in den Aufenthaltsbereich integriert werden.
Durch die Errichtung des Areals soll ein Austausch aller Kulturen über das sportliche Miteinander erfolgen. Ziel ist die Entstehung eines multifunktionalen Basketballcourts, einer Calisthenics-Anlage sowie einer Pumptrack-Anlage. Diese Angebote werden zukünftig von einem großen Teilnehmendenkreis genutzt, u.a. durch Schülerinnen und Schüler aus den vier umliegenden Grundschulen, weiterführenden Schulen sowie Studierenden der ansässigen privaten Hochschule.
Neben dem Ziel einer kulturellen / sportlichen Begegnungsstätte sollen Jugendliche für eine politische und demokratische Mitarbeit gewonnen werden. Das Projekt steht im Einklang mit den Zielen der Gesundheitsförderung, der Bewegungsförderung im öffentlichen Raum sowie der Belebung städtischer Infrastruktur.
Das Projekt verfolgt das Ziel, einen inklusiven Spielplatz zu schaffen, auf dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen, entdecken und sich entfalten können. Barrierefreiheit steht dabei im Mittelpunkt. Durch ebene Wege, geeignete Bodenbeläge und inklusive Spielgeräte wird der Platz für alle zugänglich. Der Spielplatz soll ein Ort der Begegnung für Kinder, Eltern und alle Generationen werden, der soziales Miteinander fördert, Berührungsängste abbaut und das Verständnis füreinander stärkt.
Gleichzeitig trägt das Vorhaben zur Aufwertung des Wohnumfeldes bei und macht Bückeburg familienfreundlicher, besonders für Familien mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen.
Ziel des Projekts "NetzWerk Wedemark" ist es, die lokale Informations- und Beteiligungslandschaft deutlich zu stärken. Dafür entsteht eine offene, interoperable Infrastruktur aus CMS und API, die kommunale, Vereins-, Veranstaltungs- und Wirtschaftsdaten bündelt und aktuell ausspielt. Ergänzend vernetzen digitale Infostelen und eine App die Inhalte niedrigschwellig im öffentlichen Raum.
So werden Transparenz und (politisches) Engagement erhöht, soziale Teilhabe ortsübergreifend gefördert und lokale Netzwerke zusammengeführt. Unternehmen und Vereine erhalten zudem eine kostengünstige Sichtbarkeitsschiene, zugleich werden Wege reduziert und die Umwelt entlastet.
Langfristig stärkt das „NetzWerk Wedemark“ die Informations- und Beteiligungskultur der Gemeinde. Dank übertragbarer Architektur und Dokumentation wirkt das Vorhaben modellhaft für andere ländliche Regionen.
Ziel des Projekts ist die Schaffung von Sport- und Freizeitangeboten sowie eines sozialen Treffpunkts für Jugendliche und ältere Kinder zur Verbesserung der Lebensqualität für junge Menschen sowie zur Stärkung des Zusammenlebens von jungen und älteren Menschen. Beantragt wird der 4. und letzte Bauabschnitt mit weiteren Angeboten (Klettern, Calisthenics, Bouldern, Graffitiwand) und der Vollendung des Gesamtkonzepts.
Mit dem Projekt sollen Räume geschaffen werden, um auch Kindern und Jugendlichen, die sich nicht Vereinen anschließen wollen oder können, entsprechende Angebote zu unterbreiten. Die Angebote können ohne vorgegebene Strukturen aufgesucht und für sportliche Aktivitäten, aber auch als sozialer Treffpunkt aufgesucht werden. Der Jugendpark bietet Jugendlichen damit eine legitime und vertraute Anlaufstelle.
Für die anstehenden Projekte zum Thema Entwicklung von Tourismus und Gesundheitsförderung möchte die Stadt Bad Salzdetfurth eigene personelle Kapazitäten bereitstellen. Die geförderte Personalstelle soll dabei zur Festigung der Ankerfunktion beitragen, insbesondere durch die Entwicklung und Koordinierung von zukünftigen Projekten, die zur Sicherung und Weiterentwicklung der touristischen Einrichtungen und Strukturen der Daseinsvorsorge dienen.
Der geplante Aufgabenbereich umfasst u.a.:
- Organisation, Koordination und Steuerung von Landes-, Bundes- und EU-Förderungen,
- Projektentwicklung und Projektabwicklung, insbesondere Entwicklung und Konkretisierung von Projektideen mit Akteurinnen und Akteuren aus der Bevölkerung sowie
- Information, Beratung und Aktivierung, u.a. Ansprache und Aktivierung von Zielgruppen und Vermittlung und Organisation von Informations- und Beteiligungsformaten.