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Ort: Hannover |
Wir möchten uns gemeinsam Quartiersprojekte mit einem ausgeprägten ökologischen und/oder sozialen Anspruch ansehen. In der Praxis zeigt sich, dass privat finanzierte Projekte mit entsprechenden Zielsetzungen im Verlauf der Entwicklung aus wirtschaftlichen Gründen häufig abgeschwächt oder teilweise aufgegeben werden. Anhand aktueller sowie bereits seit längerem realisierter Beispiele im Stadtteil Hannover-Bothfeld sollen die dabei gewonnenen Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven - Stadt, Investor*innen, Planer*innen - diskutiert werden. Wir besichtigen hierzu die Projekte Teilerhöfe, Herzkamp und Laher Wiesen (Grasdachsiedlung).
Ort: Madgeburg |
Unser Seminar widmet sich an zwei Tagen intensiv und praxisnah zentralen Aspekten der kommunalen Strategien und Handlungsmöglichkeiten zum Fahrradparken.
Worum geht es?
Flächendeckende und gut gestaltete Radabstellanlagen sind eine zentrale Voraussetzung für den Alltagsradverkehr. Mit dem zunehmenden Anteil von E‑Bikes und Lastenrädern steigen die Anforderungen an Abstellplätze deutlich: Größere Platzbedarfe, Wetterschutz sowie wirksamer Vandalismus- und Diebstahlschutz gewinnen an Bedeutung und stellen viele Kommunen vor neue Herausforderungen.
Das Seminar vermittelt praxisnah, wie zugangsgeschützte Radabstellanlagen in Klein-, Mittel- und Großstädten geplant und umgesetzt werden können – auch in dicht bebauten oder historisch sensiblen Bereichen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie auf aktuelle Entwicklungen reagieren und geeignete Lösungen für ihre Kommune entwickeln können.
Das erwartet Sie
- Verständliche Einführung in Gestaltung, Qualitätsanforderungen und Betrieb moderner Fahrradparkanlagen – inklusive praxisnaher Beispiele aus Kommunen unterschiedlicher Größen.
- Digitale Exkursionen mit VR‑Einblicken in Fahrradparkhäuser sowie 360°‑Touren durch ausgewählte Projekte.
- Konkrete Hinweise zum erfolgreichen Management und Betrieb zugangsgeschützter Abstellanlagen und Fahrradparkhäuser.
- Lösungsansätze für stadtverträgliche Gestaltung in sensiblen Bereichen sowie Einblicke in Planung, Bau und Betrieb von Fahrradquartiersgaragen.
- Rechtliche Grundlagen, praxistaugliche Verwaltungsprozesse und wirkungsvolle Kommunikationsmaßnahmen rund um das Fahrradparken.
Ort: Online |
Wie gelingt der Einstieg in die Städtebauförderung? Welche Grundlagen und erste Schritte sind für die Vorbereitung einer Gesamtmaßnahme wichtig? Und wie wird aus einer städtebaulichen Herausforderung eine förderfähige Gesamtmaßnahme?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der digitalen Transferwerkstatt "Kompass Städtebauförderung: Grundlagen und Praxis", die am 22. September 2026 stattfindet. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Kommunen, die sich erstmals oder erneut mit der Vorbereitung einer städtebaulichen Gesamtmaßnahme befassen und sich einen kompakten Überblick über zentrale Aspekte der Städtebauförderung sowie Einblicke in die kommunale Praxis verschaffen möchten.
Die Transferwerkstatt vermittelt praxisnahe Hinweise zu den Zielen und rechtlichen Rahmenbedingungen der Städtebauförderung, zum typischen Ablauf und zur Wahl geeigneter Instrumente. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Erfahrungen aus der kommunalen Praxis: Im Fokus stehen dabei die Erarbeitung von Planungsgrundlagen, insbesondere des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK), sowie die frühe Beteiligung und Einbindung relevanter Akteure. Damit bildet die Veranstaltung den Auftakt zu weiteren Formaten, die sich mit der Vorbereitung, Begleitung, Umsetzung und dem Abschluss von Städtebauförderungsmaßnahmen befassen.
Ort: Online |
Städtische Grünflächen sind unverzichtbar für den natürlichen Klimaschutz, Ökosystemleistungen und ein gesundes Stadtklima. Insbesondere Stadtbäume sind oft hohen Belastungen ausgesetzt, die durch den Klimawandel weiter verstärkt werden. Der Bewässerungsbedarf steigt, während personelle Ressourcen knapp sind und der Nutzungsdruck auf Wasserressourcen steigt. Im Projekt BlueGreenCity-KI auf sollen mithilfe städtischer Umweltdaten Trockenheitsrisiken und Bewässerungsbedarfe der rd. 50.000 Stadtbäume in Hannover ermittelt werden, um durch bedarfsorientierte Bewässerung und Planung Ressourcen zu schonen und das Stadtgrün langfristig zu erhalten.
Ort: Hamburg |
Wie sehen Freiraumstrategien für wachsende Städte aus? Was sind Erfolgsfaktoren zur Umsetzung von Strategien? Von welchen Best-Practice-Beispielen können wir lernen? Der bundesweite Fachkongress „Grün macht Stadt“ am 17. und 18. September 2026 in Hamburg widmet sich zentralen Strategien, Prozessen und Projekten der grünen Stadtentwicklung.
Städtische Freiräume prägen die urbane Lebensqualität und haben hohe Potentiale, die Folgen der Klima- und Biodiversitätskrise abzumildern. Zugleich stehen sie insbesondere in wachsenden Städten unter hohem Druck durch weiter zu- nehmende Flächenkonkurrenzen. Wie kann Stadtentwicklung zukünftig stärker aus dem Freiraum heraus gedacht werden? Wie können Freiräume zum Motor stadträumlicher Entwicklungsprozesse werden?
Im Mittelpunkt des Kongresses steht Hamburgs neue gesamtstädtische Freiraumstrategie „Grüner Kompass 2035+“, die im Rahmen vergleichender Städte- Trialoge vorgestellt und diskutiert wird. Neben Formaten im Plenum erwarten Sie Programmpunkte wie experimentelle Themenspaziergänge, Projektbesichtigungen und interaktive Diskussionsformate, aus denen Sie Ihr eigenes Kongresserlebnis zusammenstellen können. Zwischen Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Zukunftsforschung eröffnet der Kongress neue Perspektiven auf die grüne Stadtentwicklung.
Ort: Online |
Was ist für die Hitzevorsorge auf Quartiers- bis hin zur Gebäudeebene relevant? Welche Maßnahmen der Hitzevorsorge sind empfehlenswert? Wie können private Akteure aus der Immobilienwirtschaft aktiviert werden? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie im Webinar. Wir freuen uns auf Ihre teilnahme.
Ort: Rehburg-Loccum |
Leerstände, Rückgang der Besuchsfrequenz und zunehmende Nutzungskonflikte setzen viele Innenstädte unter Druck. Wo Handel an Bedeutung verliert und öffentliche Räume an Qualität einbüßen, steht mehr auf dem Spiel als das Stadtbild: Es geht um Zusammenhalt und Identifikation. Die Tagung versammelt Akteurinnen und Akteure aus Stadt- und Kulturpolitik, Verwaltung, Verbänden und Institutionen, um Perspektiven für zukunftsfähige Zentren zu entwickeln.
Ort: Online |
Als Initiative aus der EU New European Bauhaus (NEB) Community helfen wir Quartiere dabei, nachhaltig und zukunftssicher zu gestalten.
In diesem Workshop erfahren Sie, wie Kommunen und Quartiersentwickler hinsichtlich Klimaanpassung in Großstädten, insbesondere bei Hitzestress, aktiv werden und sich zukunftsfähig aufstellen können.
Ablauf:
1. Einführung und Vorstellung des NEB Labs
2. Vortrag von Matthias Winkler (Fraunhofer IBP) und Kai Babetzki (Drees & Sommer)
3. Einführung in das vom Lab angebotene Matchmaking und potentielle Förderungen
4. Q&A
Ort: Online |
Wie lassen sich Leerstände aktiv reduzieren und Innenstädte gezielt weiterentwickeln? Im cima.praxisforum online zeigen wir am 24.09.2026 um 11 Uhr, wie Kommunen, Wirtschaftsförderungen und Citymanagements dabei praxisnah vorgehen können.
Im ersten Teil stellen wir ausgewählte Best Practices aus dem Praxispool „stadtimpulse“ vor. Sie zeigen, wie andere Kommunen bereits mit Leerstand, neuen Nutzungen und Innenstadtbelebung umgehen.
Im zweiten Teil geht es um das Matchingtool CityFlächen. Wir zeigen, wie freie Ladenlokale, Nachnutzungspotenziale und passende Betreiber systematisch zusammengeführt werden. Durch die Verknüpfung mit Filial- und Expansionsdaten der cima können passende Unternehmen gezielter identifiziert und Ansiedlungen strategischer vorbereitet werden.
Das Webinar richtet sich an Kommunen, Stadtmarketingorganisationen, Wirtschaftsförderungen, Citymanagements und alle, die Leerstände strategisch reduzieren möchten.
Ort: Online |
Wie gelingt es, Gebäude so rückzubauen, sodass wertvolle Materialien und Bauteile erhalten bleiben? Die Veranstaltung beleuchtet Strategien und Praxisbeispiele für den selektiven Rückbau und zeigt auf, wie Stoffströme effizient im Kreislauf gehalten werden können. Im Fokus stehen innovative Ansätze, die den Wandel zu einer ressourcenschonenden und zirkulären Bauwirtschaft unterstützen.
Referentin ist Frau Theresa Rüdiger, M.Sc., Projektleiterin am Kompetenzzentrum Nachhaltig Bauen der Kempen Krause Ingenieure GmbH
In unserem Mittagstisch-Format Re:Build informieren wir Sie in kurzen Vorträgen über nachhaltige und zirkuläre Methoden im und am Gebäude. Im Anschluss an den etwa 60-minütigen Vortrag haben Sie die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen und die gezeigten Inhalte zu diskutieren.
Ort: Ludwigshafen, IHK für die Pfalz |
Wie werden Gewerbegebiete klimaresilient, attraktiv und flächeneffizient? Lernen Sie konkrete Ansätze kennen, diskutieren Sie mit Expertinnen und Experten – und nehmen Sie Impulse für Ihre Praxis vor Ort mit.
Klimawandel, Flächenknappheit und neue Anforderungen an Arbeits- und Wirtschaftsstandorte stellen Kommunen, Regionen und Unternehmen vor gemeinsame Aufgaben. Gefragt sind Gewerbegebiete, die wirtschaftlich leistungsfähig bleiben, zugleich klimaangepasst, grün und multifunktional weiterentwickelt werden. Das Projekt Natur Urban zeigt hierfür praxisnahe Werkzeuge und Lösungsansätze für naturbasierte und zukunftsfähige Gewerbegebiete – von der einzelnen Fläche bis zur regionalen Strategie. Weitere Praxisbeispiele ergänzen den fachlichen Input.
Die Projektpartner des bundesweiten Vorhabens – Wirtschaftsförderung Region Stuttgart, Verband Region Stuttgart, CIMA und WILA Bonn – sowie die assoziierten Partner KlimaWerk, Region Hannover, Metropolregion Rhein-Neckar und IHK-Metropolregion Rhein-Neckar laden Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, IHKs, Wirtschaftsförderungen, Unternehmen sowie Planungs-, Umwelt- und Klimaschutzbereichen herzlich ein. Im Mittelpunkt stehen der fachliche Austausch, die Diskussion bisheriger Projektergebnisse und die Frage, wie sich die Ansätze in der kommunalen, regionalen und unternehmerischen Praxis anwenden lassen. Eine Exkursion bietet den persönlichen Einblick in Umsetzungen von naturbasierten Maßnahmen und multifunktionalen Flächen.
Das Projekt und die Veranstaltung werden vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) gefördert. Weitere Informationen über das Projekt finden Sie unter https://natur-urban.de
Sie sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen !
Ort: Berlin |
Der modernisierte Staat soll schneller und wirkungsvoller politische Herausforderungen meistern und auch auf diesem Weg die Demokratie stärken. Aber was bedeutet das für die Kommunen? Welchen Vertrauensvorschuss und welche Handlungsspielräume brauchen sie, um adäquat auf lokale Probleme reagieren zu können? Werden sie in der Lage sein, eigenständig wirkungsvolle politische Lösungen zu konzipieren? Oder führt dies zu einer anders gelagerten Überforderung der kommunalen Ebene? Der Stadt im modernisierten Staat ist unser erster Programmteil gewidmet.
Auf den Staatsumbau folgt im zweiten Teil der Veranstaltung der Stadtumbau. Wie sind all die politisch formulierten Ansprüche einzulösen? Mobilitätswende, Energiewende, Klimawandelvorsorge, Wohnungsbau, wirtschaftlicher Strukturwandel, infrastrukturelle Konsequenzen des demografischen Wandels usw. In welchem Umfang und in welchen Konstellationen sind derartige multiple Eingriffe in die gebaute Stadt sinnvoll und machbar? Welches städtebauliche Qualitätsversprechen kann die Kräfte freisetzen, die nötig sein werden, um eine derartige Stadtverwandlung anzutreiben?
Über diese Themen sprechen und diskutieren wir auf unserem Verbandstag in Berlin mit Gästen aus Politik, kommunaler Praxis, Planung und Ihnen.
Ort: Online |
Kommunen stehen unter enormem Druck: knappe finanzielle und personelle Ressourcen, widersprüchliche Ziele und wachsende Skepsis gegenüber Nachhaltigkeit prägen den Alltag von Nachhaltigkeitsverantwortlichen auf kommunaler Ebene. Gleichzeitig werden rund 65% der globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) auf kommunaler Ebene entschieden. Dafür braucht es einen Paradigmenwechsel: von reiner Information, Berichterstattung und Sensibilisierung hin zu wirkungsorientierter Steuerung und Kommunikation.
Das Webinar gibt einen Überblick über den Stand des kommunalen Nachhaltigkeitsmanagements in Deutschland und diskutiert mögliche Umgangsweisen mit der wachsenden Skepsis in Zivilgesellschaft und Politik. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf digitalen Instrumenten des Nachhaltigkeitsmanagements und der Kommunikation.
Leitfragen des Webinars:
- Wer kommuniziert was über kommunales Nachhaltigkeitsmanagement?
- Von Akzeptanz zu Unterstützung: Braucht es neue Kommunikationsweisen von Nachhaltigkeitsthemen?
- Von Information zur Steuerung: Wie können Nachhaltigkeitsberichte wirkliche Steuerungswirkung bekommen?
Abschließend wir das Portal für Nachhaltige Kommunen vorgestellt mit dessen digitalen Templates, strategischen Tools und Informationen kommunale Nachhaltigkeitsprozesse gestärkt und transparent werden können.
Ort: Online |
Die Innenentwicklung gehört nach wie vor zu den zentralen Leitbildern und zugleich zu den zentralen Herausforderungen städtebaulicher Entwicklung. Vergangene Novellierungen des Städtebaurechts haben die Herausforderungen vielfach an unterschiedlichen Stellen aufgegriffen, insbesondere die zügige Realisierung von Nachverdichtungen und Nutzungsmischungen zu ermöglichen.
Zentrale Instrumente, die in den vergangenen Jahren eingeführt worden sind, sollen im Rahmen der Veranstaltung einem aktuellen blick unterworfen werden.
Durch den „Bauturbo“ und die bevorstehende „große BauGB-Novelle“ kommen weitreichende Gesetzesneuerungen, die auf einen beschleunigten Wohnungsbau abzielen, hinzu. Dazu gehören unter anderem das beschleunigte Verfahren nach § 13a BauGB sowie das Vorkaufsrecht für „Problemimmobilien” bzw. „Schrottimmobilien”. Im Rahmen der Veranstaltung werden diese mit Blick auf die Innenentwicklung sowie an diese gerichtete Qualitätsansprüche betrachtet und diskutiert.
Ort: München |
Die EXPO REAL, Internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen, findet im Oktober 2026 auf dem Gelände der Messe München statt. Sie bildet das gesamte Spektrum der Immobilienwirtschaft ab und bietet eine internationale Networking-Plattform für die bedeutenden Märkte von Europa, den Mittleren Osten bis in die USA. Das umfangreiche Konferenzprogramm mit rund 400 Referenten bietet einen fundierten Überblick über aktuelle Trends und Innovationen des Immobilien-, Investitions- und Finanzierungsmarktes.
Ort: Online |
Versiegelte Flächen stellen Städte und Gemeinden zunehmend vor Herausforderungen: Hitze, Starkregen und der Verlust von Aufenthaltsqualität machen deutlich, wie wichtig Entsiegelung als Baustein einer wirksamen Klimaanpassung ist. Doch welche Formen der Entsiegelung, welchen rechtlichen Rahmen und welche Förderkulisse gibt es? Wie gelingt der Einstieg in Entsiegelungsprozesse – und wie lassen sich diese dauerhaft verankern?
Um das Thema über Ansätze in Deutschland hinaus breit diskutieren zu können und neue, praxisnahe Anregungen zum Herangehen an Entsiegelungsvorhaben zu erhalten, wird im WebSeminar der Blick insbesondere auf benachbarte Länder gerichtet:
In welchen politischen, planerischen und gesellschaftlichen Kontexten werden dort Entsiegelungsprozesse initiiert?
Welche Anreize kommen zum Einsatz, und welche Akteure werden eingebunden, um öffentliche, halböffentliche und private Flächen zu entsiegeln?
Im Mittelpunkt stehen typische Hindernisse, aber auch gelungene Beispiele - aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden - die zeigen, wie Entsiegelung unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen erfolgreich umgesetzt werden kann.
Ein zentrales Thema ist die Frage, wie unterschiedliche Stakeholder – von Verwaltung über Politik bis hin zu Eigentümer:innen und Zivilgesellschaft – mitgenommen werden können, um tragfähige und wirksame Ergebnisse zu erzielen. Ziel ist es, konkrete Impulse für die eigene Praxis zu geben und einen gesamtstrategischen Beitrag zur Erreichung von Flächensparzielen zu diskutieren.
Ort: Berlin |
Quartiersgaragen bieten Kommunen die Chance, den ruhenden Verkehr aus Wohnquartieren zu verlagern und damit mehr Raum zu schaffen für andere Nutzungen, wie Aufenthalt, Grünflächen und alternative Mobilitätsangebote. Doch der Weg zur erfolgreichen Umsetzung ist komplex: Wie lassen sich Stellplatzschlüssel anpassen? Welche Auswirkungen hat dies auf Bauvorhaben und Immobilienentwicklung? Welche Betreiberkonzepte haben sich bewährt, und welche ökologischen Vorteile können realisiert werden? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen sind zu beachten? Das Seminar vermittelt praxisnah wichtige Grundlagen, stellt erfolgreiche Beispiele auch im Rahmen einer Exkursion vor Ort vor und bietet Raum für den Austausch mit anderen kommunalen Akteur:innen. Ziel ist es, kommunale Verwaltungsmitarbeitende in die Lage zu versetzen, Quartiersgaragen als Baustein nachhaltiger Stadtentwicklung kompetent zu begleiten und voranzubringen. Zudem lernen die Teilnehmenden einzuschätzen, unter welchen Rahmenbedingungen die Entwicklung solcher Projekte sinnvoll und erfolgversprechend ist.
Ort: Online |
Monitoring – Erfolge messen und sichtbar machen
Beim 5. Kommunalen Fachaustausch stehen die Vorstellung des bundesweiten Monitoring-Schemas von BBSR und BMWSB, der Austausch zu kommunalen Monitoringansätzen und Erfahrungen mit Bau-Turbo-Vorhaben sowie ein Ausblick auf die Formate der zweiten Phase des Umsetzungslabors im Fokus.
Der Austausch richtet sich an kommunale Vertreterinnen und Vertreter, die den Bau-Turbo in ihrer Praxis umsetzen oder sich auf den Weg machen wollen, sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit.
Praxiserfahrungen teilen
Der Bau-Turbo ist in der kommunalen Praxis angekommen. Es wurden Grundsatzbeschlüsse gefasst und Verfahren für den Umgang mit den neuen Regelungen entwickelt. Jetzt geht es darum den Blick auf die Anwendungsfälle zu richten. Wie oft wird das Gesetz angewendet? Welche Fälle kommen in Frage und welchen Herausforderungen wird damit begegnet? Zeigt sich bereits eine Beschleunigung vor Ort? Welche Erkenntnisse lassen sich bereits aus der Praxis ableiten? Und wie können Kommunen voneinander lernen?
Bundesweites Monitoring
Das bundesweite Monitoring des BBSR und BMWSB zur Anwendung des Bau-Turbo läuft jetzt an. Es soll die Kommunen bei der systematischen Erfassung und Auswertung der Anwendungsfälle unterstützen und zugleich einen Überblick schaffen, wie die neuen Instrumente in der Praxis genutzt werden und welche Erfahrungen die Kommunen bei der Anwendung machen. Das neue Monitoring-Schema und alle wichtigen Informationen und Vorteile für interessierte Kommunen werden im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt.
Darum geht’s konkret
- Umsetzungslabor & Modellkommunen
- Vorstellung des bundesweiten Monitoring-Schemas
- Podium: Anforderungen und Erfahrungen aus der Praxis
- Break-out Sessions: Kurze Impulse aus den Modellkommunen & Diskussion
Ort: Berlin |
Die Digitalisierung prägt und verändert Planung, Bau, Betrieb und Bestandsmanagement von Gebäuden im Speziellen sowie Stadtentwicklung und Wohnungswesen im Allgemeinen grundlegend: Digitale Modelle, vernetzte Datenplattformen und digitale Zwillinge eröffnen neue Möglichkeiten, Region, Gesamtstadt, Quartier sowie den Bau und Betrieb der Gebäude enger miteinander zu verknüpfen. Digitale Rückkopplungen aus Bau, Nutzung und Betrieb lassen sich systematisch für Planung und Anpassung einsetzen. Allerdings vollzieht sich die Digitalisierung bislang noch unterschiedlich schnell und mit variierender Tiefe – je nach Akteur, Ebene und Anwendungsfeld. Vor diesem Hintergrund stellt die DV‑Jahrestagung 2026 unter dem Motto “Smart Planning for Smart Living: Digitalisierung von Prozessen für Stadtentwicklung und Wohnen” die Frage, wie Digitalisierung in Planungsprozessen, Stadtentwicklung und Wohnungswesen strategisch weiterentwickelt und wirksam eingesetzt werden kann.
Im Fokus unserer Tagung stehen nicht einzelne digitale Anwendungen, sondern das Zusammenspiel von Prozessen, Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen. Welche Voraussetzungen müssen Akteur:innen auf unterschiedlichen Ebenen schaffen? Welche digitalen Infrastrukturen, Standards und Schnittstellen werden benötigt? Und wie gelingt ein verantwortungsvolles und belastbares Datenmanagement? Denn entscheidend ist, dass Informationen über Zuständigkeits- und Prozessgrenzen hinweg genutzt werden können. Damit verbunden sind Fragen der Interoperabilität, Transparenz und rechtlichen Verlässlichkeit ebenso wie Anforderungen an die Weiterentwicklung planungs- und genehmigungsrechtlicher Rahmenbedingungen. Auch den Einsatz Künstlicher Intelligenz wollen wir ansprechen: Sie kann Analysen unterstützen, komplexe Zusammenhänge sichtbar machen und Prozesse effizienter gestalten. Gleichzeitig bleibt zu klären, welche Funktionen sie übernehmen kann – und wo fachliche Bewertung, politische Entscheidungsprozesse und Verantwortung unverzichtbar bleiben.
Die öffentliche Veranstaltung im Rahmen der DV‑Jahrestagung bringt dazu Perspektiven aus Politik, Verwaltung, Kommunen, Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie Technologiepraxis zusammen. Ziel ist es, Orientierung für einen digitalen Wandel zu geben, der Stadtentwicklung und Bauen langfristig prägen wird.
Ort: Berlin |
Der wassersensible Umbau bestehender Gebäude ist entscheidend für eine klimaangepasste Stadt – und zugleich besonders anspruchsvoll. Im Fokus stehen Strategien, Betriebskonzepte und Rahmenbedingungen für die Integration blau-grüner Maßnahmen – auch unter komplexen Bedingungen wie Denkmalschutz, Nutzungskonflikten und begrenztem Raum. Anhand konkreter Praxisbeispiele und Forschungsprojekten wird gezeigt, wie sich technische, gestalterische und funktionale Anforderungen verbinden lassen und welche Mehrwerte für Stadtklima und Aufenthaltsqualität entstehen.