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Ort: Online |
Zum Auftakt informiert Lena Katharina Wolters aus der Niedersächsischen Staatskanzlei über die seit dem 1. September 2026 geltende Förderverordnung und die daraus resultierenden Möglichkeiten für Kommunen. Anschließend gibt Rainer Kirchhoff von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der (haus-)ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.
Es folgt der Blick in die Praxis:
- RVZ Südheide – Ein neues Versorgungszentrum nimmt Gestalt an: Das im April 2026 gestartete RVZ berichtet über die ersten Erfahrungen aus dem Aufbau und der Entwicklung wohnortnaher Versorgungsangebote.
- RVZ Wesermarsch – Von der Idee zum etablierten Versorgungsangebot: Das seit 2022 bestehende RVZ zeigt, wie hausärztliche Versorgung erfolgreich mit sozialen und gesundheitlichen Unterstützungsangeboten verknüpft werden kann.
- RVZ Wurster Nordseeküste – Ein bewährtes Konzept wird weiterentwickelt: Das im Februar 2022 gestartete RVZ stellt seine langjährigen Erfahrungen und die geplante Erweiterung zur Stärkung der regionalen Versorgung vor.
Ort: Freiburg |
Die Weiterbildung eröffnet Leitungspersonen von Langzeitpflegeeinrichtungen die Möglichkeit, sich in die Themen Sozialraumorientierung und Quartiersansätze einzuarbeiten. Unter der Berücksichtigung der Kultur der eigenen Organisation sowie den Gegebenheiten im Quartier können im Rahmen der Weiterbildung ganz unterschiedliche Quartiersprojekte diskutiert und geplant werden. Die Umsetzung von Quartiersstrategien kann und soll die Qualität der Langzeitpflege befördern, indem die Lebensqualität für die Bewohner*innen, deren Vernetzung mit der Nachbarschaft und relevanten Akteur*innen vor Ort sowie auch die Sichtbarkeit der Einrichtung selbst verbessert werden.
Block 1
- Einführung und Definition der Begriffe Quartier, Sozialraum und Quartiersorientierung
- Vermittlung bedeutsamer Faktoren der Quartiersorientierung
- Durchführung grundlegender Ressourcen- und Umfeldanalysen
Block 2
- Einführung und Vertiefung des Begriffs der Organisationskultur
- Einordnung und Analyse von Faktoren der Organisationskultur
- Kennenlernen und Üben von organisations und teambezogenen Methoden
- Einführung in die Herangehensweise und toolbasierte Planung von Aktionen und Projekten im und mit dem Quartier
Block 3
- Austausch mit den Teilnehmenden zur Implementierung in die Praxis
- gemeinsame Weiterarbeit an Planung der konkreten Umsetzung und Dissemination
- Vernetzung
Den Termin für Block 3 (0,5 Tage Online) vereinbart die Weiterbildungsleitung während der Weiterbildung mit den Teilnehmenden.
Methoden:
- Theoretische Inputs in Form von Fachvorträgen und Erklärvideos
- Einbinden eigener Erfahrungen durch Reflexionsimpulse und gruppenbasierte Formate
- Schrittweise Entwicklung und Planung eines beispielhaften Konzepts einer Aktion, die die eigene Einrichtung mit dem Quartier in Verbindung bringt
- Ergebnissicherung durch Erstellung eines Leitfadens, der die vermittelten Methoden und erarbeiteten Inhalte enthält
Zielgruppe: Heimleitungen, Sozial- und Pflegedienstleitungen, Beauftragte von Trägern
Anmeldung:
Für diese Veranstaltung können Sie bei uns eine finanzielle Förderung der Kurskosten beantragen (siehe unten). Die Anmeldung läuft direkt über den Anbieter www.kh-freiburg.de. Wir empfehlen Ihnen, sich dort erst anzumelden, wenn Sie von uns eine Rückmeldung erhalten haben, ob wir Ihre Kurskosten fördern.
Ort: Online |
Der Inklusionsgedanke ist in der kommunalen Stadt- und Quartiersentwicklung bereits seit vielen Jahren angekommen. Beschlüsse zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurden fast überall gefasst, und entsprechende Leitlinien, Aktionspläne oder die Berücksichtigung von Inklusion als Handlungsfeld integrierter Stadt(teil)entwicklung sind keine Seltenheit mehr.
Gleichwohl scheint es vielerorts noch an einer konsistenten Umsetzung inklusiver Quartiersentwicklung zu hapern: Einzelmaßnahmen und -projekte stehen mancherorts eher isoliert im Raum, Leitlinien und Pläne entfalten nicht immer die notwendige Bindungswirkung, Inklusion als Querschnittsthema kann an fehlenden verbindlichen Zuständigkeiten leiden, und wenn die Zielgruppen zu wenig in Planung und Umsetzung von Maßnahmen eingebunden werden, muss aus einem „gut gemeint“ nicht immer ein „gut gemacht“ folgen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir in der Veranstaltung den Stand inklusiver Quartiersentwicklung in deutschen Kommunen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, Gelingensfaktoren und Hemmnisse aufzeigen sowie möglichst viel Nachahmenswertes vorstellen. Neben einer grundsätzlichen Verständigung zum Thema inklusive Quartiersentwicklung werden Praxisbeispiele und Handlungsansätze präsentiert und diskutiert.
Ort: Mainz |
Reflektieren Sie mit uns die Ergebnisse aus sechs Jahren gemeinsamen Engagements. Im Projekt „Bedarfsworkshops in kleinen Kommunen“ (BedikK) wurden 14 Verbands- und Ortsgemeinden sowie Stadtteile dabei begleitet, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern neue Wege für eine gesundheitsfördernde Kommune zu entwickeln.
Holen Sie sich Inputs durch:
- spannende Einblicke in die Erfahrungen der BedikK-Kommunen
- Berichte zu Herausforderungen, Erfolgen und Entwicklungen
- einen Impulsvortrag zum Thema Bürgerbeteiligung
- Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Technische Innovationen, die die Digitalisierung in den Alltag älter Menschen bringt, die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, das große, häufig ungenutzte, Potenzial der Ruheständler, soziale Innovationen und das Alter(n) neu denken – alles Themen, die unsere Gesellschaft des langen Lebens zunehmend beschäftigen. Unter dem Leitgedanken „Design für alle“ rückt die Landesinitiative Niedersachsen Generationengerechter Alltag (LINGA) das Wohl älterer Menschen in den Fokus – und das seit 20 Jahren .
Dieses Jubiläum möchten wir mit Ihnen, unseren Netzwerk- und Projektpartner*innen sowie Vertreter*innen aus Politik und Kommunen, feiern und gleichzeitig nach vorn schauen: gemeinsam Themen und Trends entdecken, uns austauschen, neue Kontakte knüpfen und über den Tellerrand blicken.
Ein hochkarätiger Polit-Talk und renommierte Speaker*innen runden das spannende Event ab.
Wir freuen uns auf Sie!
Ort: Online |
Ländliche Räume bieten vielfältige Chancen für ein starkes gesellschaftliches Miteinander - gerade für ältere Menschen, die dort oft über gewachsene Bindungen und ein vertrautes Umfeld verfügen. Mit zunehmendem Alter verändern sich jedoch Bedürfnisse: Nähe zu unterstützenden Angeboten, gute Nachbarschaften und verlässliche soziale Kontakte werden wichtiger. Gemeinschaftlich gestaltete Wohn- und Lebensumfelder können hier einen entscheidenden Beitrag leisten.
Ob gemeinschaftliche Wohnformen, organisierte Nachbarschaftshilfen oder niedrigschwellige Treffpunkte im Ort Solche Strukturen erleichtern älteren Menschen Teilhabe, ermöglichen gegenseitige Unterstützung und stärken das Gefühl, eingebunden zu sein. Sie bieten Raum für Begegnung und wirken Vereinsamung entgegen.
Mit unserer neuen Online-Reihe möchten wir zeigen, welche Potenziale in gemeinschaftsorientierten Ansätzen liegen. Wir richten den Blick auf Wohnumfelder, Quartiere und Dörfer, in denen durch kreative Ideen und lokales Engagement neue Formen des Zusammenlebens entstehen. Gute Beispiele - insbesondere aus ländlichen Regionen - verdeutlichen, wie starke, verlässliche Netzwerke entstehen, in denen ältere Menschen aktiv teilhaben, sich einbringen und Unterstützung finden können.
Wir danken dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und der landwirtschaftlichen Rentenbank für die freundliche Unterstützung!
Ort: Wurzen |
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (abbr title="Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Buwesen""BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt und Raumforschung (abbr title="Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschug""BBSR) laden zur zweiten Transferwerkstatt zum Thema „Kleine Städte und Gemeinden im Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt“ am 2. Juli 2026 in Wurzen (Sachsen) ein.
Die Veranstaltung zeigt die vielfältigen Möglichkeiten auf, die das Programm für kleinere Städte und Gemeinden bietet. Dabei sind kommunale Vertreterinnen und Vertreter aller Länder eingeladen – sowohl aus Kommunen, die bereits am Programm teilnehmen, als auch aus Städten und Gemeinden, die sich für eine Aufnahme interessieren.
Im Mittelpunkt stehen der Austausch zu Erfahrungen aus der kommunalen Praxis sowie Einblicke in die Programmausrichtung aus Bundes- und Länderperspektive.
Ort: Online |
Teilhabe im Alter sollte für alle Menschen in gleicher Weise gewährleistet sein. Der Neunte Altersbericht macht mehr als deutlich, dass dies nicht so ist. Um die Teilhabechancen älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vor Ort zu verbessern, ist die Anstrengung vieler Akteure gefragt. Welche Rolle spielen Migrantenselbstorganisationen? Und wie können kommunale Seniorenarbeit und Migrantenorganisationen gewinnbringend zusammenarbeiten?
Die gemeinsame Veranstaltung des Bundesverbands Netzwerke von Migrant*innenorganisationen (BV NeMO e.V.) und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen stellt gute Beispiele vor und gibt Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch.
Ort: Online / in Präsenz |
Hitze ist das größte durch den Klimawandel bedingte Gesundheitsrisiko in Deutschland. Sie kann für alle gefährlich werden und das Risiko wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Doch das Bewusstsein für die Gefahren von Hitze und die Maßnahmen zum Schutz, insbesondere für gefährdete Personen, sind in der Bevölkerung noch unzureichend. Jetzt ist es an der Zeit, das zu ändern.
Dabei steht der Vernetzungsgedanke ganz vorne. Denn nur gemeinsam kann Hitzeschutz vorangetrieben werden. Jede Veranstaltung, jede Aktion die im Rahmen des Hitzeaktionstages 2026 stattfindet, kann viel bewegen.
Am Donnerstag, den 11. Juni 2026, findet der bundesweite Hitzeaktionstag statt. Zahlreiche Organisationen, Kommunen und Einzelpersonen engagieren sich bereits mit vielfältigen Aktionen, um auf die zunehmenden Gesundheitsrisiken durch extreme Hitze aufmerksam zu machen. Die Dynamik wächst – und Ihre Beteiligung zählt!
Wir möchten Sie herzlich einladen, sich mit eigenen Aktivitäten in den Wochen rund um den Hitzeaktionstag zu beteiligen, die Bedeutung von Hitzeschutz sichtbar zu machen und andere zum Mitwirken zu motivieren.
So können Sie sich einbringen:
- Planen Sie eigene Aktionen – ob Informationsstände, Veranstaltungen oder Online-Formate – und melden Sie Ihre Aktionen und Veranstaltungen in unserem Veranstaltungskalender an, um sie sichtbar zu machen und weitere Interessierte zu erreichen.
- Nutzen Sie Ihre Kommunikationskanäle, insbesondere in den sozialen Medien, um Aufmerksamkeit für das Thema Hitzevorsorge zu schaffen. Verlinken Sie dabei auch gerne weitere Organisationen, die am Hitzeaktionstag beteiligt sind.
- Ermutigen Sie Partnerorganisationen und Ihr Netzwerk, sich ebenfalls am Hitzeaktionstag zu beteiligen.
Falls Sie auf der Suche nach Ideen für Aktionen oder Veranstaltungen sind, nutzen Sie unsere Sammlung von Aktionsideen.
Ort: Mainz |
Grünflächen in der Stadt — ob im Arbeits-oder Wohnumfeld — wirken sich positiv auf die körperliche und auch die seelische Gesundheit der Menschen aus. Aktuelle Erkenntnisse sowohl zum Mikroklima als auch zur psychischen Wirkung begrünter Freiräume weisen dies nach. Zudem ist Stadtgrün ein zentrales Element für die soziale Performanz urbaner Räume, ihre sorgsame Gestaltung sichert diese Qualität. Begleitend zur multimedialen Ausstellung FLORA des Instituts für Mediengestaltung der Hochschule Mainz (im Naturhistorischen Museum) erkunden wir mit dem Blick der Disziplinen Geographie, Psychologie und Landschaftsarchitektur, wie urbanes Grün seine Wirkkräfte entfalten kann und welchen Beitrag es für Lebensqualität und Gesundheit leistet. Das Zentrum Baukultur und der Werkbund Rheinland-Pfalz laden gemeinsam mit der Hochschule Mainz herzlich ein zum Vortragsabend | Re:Green the City | Stadtgrün und Wohlbefinden am Dienstag, 26. Mai 2026, 18.30 Uhr.
Ort: Donostia / San Sebastián, Spain |
Major global events play a pivotal role in assessing progress and shaping the future of the age friendly movement. These gatherings provide essential platforms for stock taking, knowledge exchange, and strategic alignment.
The first two global congresses on age friendly cities and communities, held in Dublin, Ireland (2011) and Quebec City, Canada (2013), were foundational in building momentum for the global age friendly movement. They brought cities and communities together to exchange knowledge, align on shared priorities, and formally commit to action through initiatives such as the Dublin Declaration. These early conferences also enabled WHO to collect insights from early adopters, refine its age friendly cities and communities (AFCC) framework, and expand the Global Network. They helped establish a tone of solidarity, innovation, and collaborative ambition that continues to define the movement.
The third Global Congress in San Sebastian, Spain (2026) will offer a timely and important opportunity to reflect on progress since the Global Network’s creation and during the first half of the UN Decade of Healthy Ageing (2021–2030). It will focus on our changing world, identify emerging opportunities including intergenerational connectedness, digital inclusion, caring and resilience in communities in the face of climate changes, conflict and pandemics as well as identify other gaps.
Its setting will reinforce the importance of the Spanish-speaking community and engagement in the age friendly agenda, already one of the most spoken languages in the Global Network.
Ort: Online |
Neue Wege des Zusammenlebens im Alter – gegen Einsamkeit und für mehr Miteinander
Ort: Online |
Wenn Städte den Straßenraum zugunsten von Fuß- und Radverkehr neu aufteilen, können Zielkonflikte mit Rettungsdiensten entstehen. Befürchtet wird, dass bspw. geschützte Radstreifen oder Modalfilter Hilfsfristen gefährden. Dies birgt Konfliktpotenzial und erfordert Dialog zwischen verschiedenen Akteur*innen. Zugleich zeigen nationale und internationale Beispiele, dass sich Infrastrukturmaßnahmen und Anforderungen der Rettungsdienste gemeinsam denken lassen: Breite Radwege können von Einsatzfahrzeugen genutzt werden, gut platzierte Poller den Verkehr reduzieren und so die Zugänglichkeit für Rettungsdienste verbessern - erste internationale Erfahrungen deuten sogar auf positive Effekte für Reaktionszeiten der Rettungsdienste hin.
Im Diskurs am Dienstag wird Jan-Steffen Hoffmann, Verkehrskoordinator bei der Branddirektion Frankfurt am Main, Anforderungen von Rettungsdiensten beschreiben und aufzeigen, wo Synergien zwischen dem Ausbau des Radverkehrsnetzes und den Anforderungen von Rettungsdiensten bestehen und wie diese genutzt werden können.
Ort: Bochum |
Mit fortschreitendem Klimawandel steigen auch die gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen in Deutschland. Besonders gefährdet sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte. Städtische Hitzeinseln verschärfen die Belastung. Maßnahmen zum Hitzeschutz auf individueller, kommunaler und gesamtgesellschaftlicher Ebene sind zwingend notwendig, um vulnerable Gruppen zu schützen und Städte langfristig lebenswert zu erhalten. Neben einer Sensibilisierung der Bevölkerung zählen dazu auch kommunale Hitzeaktionspläne sowie eine integrierte Stadtplanung, die Klimaschutz und Klimaanpassung verbindet.
Hitzevorsorge und Hitzeschutz beschäftigen viele Kommunen. Konkret geht es um Gesundheitsrisiken, Hitzeschutz für vulnerable Einrichtungen, grün-blaue Infrastrukturen, Lösungen für urbane Hitzeinseln. Das Seminar knüpft an das Projekt Plan C mit Düsseldorf und Karlsruhe an und stellt den innovativen regionalen Ansatz für Hitzeaktionspläne aus der Emscherregion vor (HAP-Regio).
Im Seminar werden folgende Fragen verfolgt:
- Wo stehen die Kommunen in Deutschland bei diesem Thema?
- Wie können Städte sich auf Hitzewellen vorbereiten?
- Welche Akteur:innen sind bei der Umsetzung von Maßnahmen wichtige Partner:innen?
- Welche guten Beispiele und Learnings gibt es aus Deutschland und Europa?
Ort: Online |
Ländliche Räume bieten vielfältige Chancen für ein starkes gesellschaftliches Miteinander – gerade für ältere Menschen, die dort oft über gewachsene Bindungen und ein vertrautes Umfeld verfügen. Mit zunehmendem Alter verändern sich jedoch Bedürfnisse: Nähe zu unterstützenden Angeboten, gute Nachbarschaften und verlässliche soziale Kontakte werden wichtiger. Gemeinschaftlich gestaltete Wohn- und Lebensumfelder können hier einen entscheidenden Beitrag leisten.
Ob gemeinschaftliche Wohnformen, organisierte Nachbarschaftshilfen oder niedrigschwellige Treffpunkte im Ort: Solche Strukturen erleichtern älteren Menschen Teilhabe, ermöglichen gegenseitige Unterstützung und stärken das Gefühl, eingebunden zu sein. Sie bieten Raum für Begegnung und wirken Vereinsamung entgegen.
Mit unserer neuen Online-Reihe möchten wir zeigen, welche Potenziale in gemeinschaftsorientierten Ansätzen liegen. Wir richten den Blick auf Wohnumfelder, Quartiere und Dörfer, in denen durch kreative Ideen und lokales Engagement neue Formen des Zusammenlebens entstehen. Gute Beispiele – insbesondere aus ländlichen Regionen – verdeutlichen, wie starke, verlässliche Netzwerke entstehen, in denen ältere Menschen aktiv teilhaben, sich einbringen und Unterstützung finden können.
Ort: Online |
Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen orientiert sich eine wachsende Zahl von Kommunen am Konzept der altersfreundlichen Städte und Gemeinden der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Auch im deutschsprachigen Raum hat sich mit einer zunehmenden Zahl an Mitgliedern im Globalen Netzwerk altersfreundlicher Städte und Gemeinden (GNAFCC) etwas in Bewegung gesetzt.
Um den Austausch zwischen den beteiligten Kommunen und anderen interessierten Akteuren der kommunalen Altenhilfe-, Sozial- und Stadtplanung zu fördern, laden die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen in Kooperation mit dem Zukunftsraum Demografie und der Körber-Stiftung zu einem Online-Austausch ein. Dieser findet im Vorfeld des 3. Weltkongresses zu altersfreundlichen Städten und Gemeinden (16. bis 18. Juni 2026 in Donostia/San Sebastián) statt.
Zentrales Anliegen des Austauschs ist es, über das Konzept der altersfreundlichen Städte und Gemeinden zu informieren, Unterstützungsangebote für Kommunen vorzustellen sowie die Herausforderungen für interessierte Kommunen und ihre Bedarfe zu erfassen. Der Austausch richtet sich gezielt an Akteure der kommunalen Altenhilfe-, Sozial- und Stadtplanung, sowohl aus den Kommunen, die das Konzept der WHO bereits nutzen als auch aus Kommunen, die sich dafür interessieren und eine Beteiligung anstreben.
Ort: Online |
Der demografische Wandel wirft für Kommunen grundlegende Entscheidungsfragen auf: von der sozialen Infrastruktur bis hin zu den Themen Teilhabe und Wohnen. Um diese Entwicklungen vorausschauend zu gestalten, ist eine evidenzbasierte und strategisch angelegte Demografiestrategie erforderlich.
In einem konzeptionellen Impuls zeigt Sabine Slapa, Geschäftsführerin der Stadt- und Regionalentwicklung „die raumplaner“ und Beraterin im Zukunftsraum Demografie, welchen Mehrwert strategisches Handeln bietet und wie Kommunen demografische Entwicklungen systematisch analysieren und in tragfähige Prozesse übersetzen können. Anschließend gibt die Stadt Oldenburg Einblicke in ihre aktuelle strategische Arbeit. Die dort entwickelte Demografiestrategie sowie die ‚Agenda Selbstbestimmt und mittendrin! – Handlungskonzept für ein altersgerechtes Oldenburg‘ zeigen, wie strategische Ansätze wirksam umgesetzt und weiterentwickelt werden. Referentin Susanne Jungkunz, seit 2017 verantwortlich für die Strategische Sozialplanung, erläutert die Umsetzung der Vision einer inklusiven und teilhabeorientierten Stadt Oldenburg, mit Schwerpunkten auf der altersgerechten Stadtentwicklung und dem Aufbau eines inklusiven Quartiersmanagements. Im Rahmen ihrer Tätigkeit teilt sie sowohl erfolgreiche Schritte als auch wertvolle Lernerfahrungen.
Das Seminar bildet den Auftakt zum thematischen Schwerpunkt „Prognose, Monitoring, Strategie“ im zweiten Quartal 2026 im Zukunftsraum Demografie.
Zur Anmeldung
Ort: Köln |
Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen lädt gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zum 19. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik ein.
„Gemeinsam handeln, schneller agieren, weiter denken: Städte für alle gestalten“
14. bis 16. September 2026 in Köln
Die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden ist derzeit geprägt von einem großen Handlungsdruck und der Frage, wie die Aufgaben der Transformation am besten und zum Wohle aller anzugehen sind. Die zunehmende Geschwindigkeit, mit der multiple Krisen gleichzeitig auftreten, fordert uns auf, Prozesse neu zu denken sowie schneller umzusetzen. Gleichzeitig werden von Wissenschaft und Forschung, Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft bereits viele innovative Ideen für eine demokratische, resiliente und schnelle Umsetzung von Planungsprozessen erprobt und umgesetzt, die während des Kongresses präsentiert werden. Im Mittelpunkt dabei stehen neue Formen der Zusammenarbeit sowie reformierte Planungsabläufe, die anhand konkreter Projekte diskutiert werden.
Das detaillierte Kongressprogramm und Hinweise zur Anmeldung erhalten Sie rechtzeitig. Eine Anmeldung wird voraussichtlich ab Ende Juli möglich sein.
Ort: Frankfurt am Main |
Städte sind Orte der Veränderung. Sie spiegeln gesellschaftliche Entwicklungen, bündeln ökonomische und soziale Dynamiken, sind Bühne und Labor zugleich. Doch selten zuvor war der Wandel so komplex, tiefgreifend und gleichzeitiger Natur wie heute. Inmitten multipler Herausforderungen – von Digitalisierung über Klimaanpassung, wirtschaftlichen Strukturwandel bis hin zu Fragen des sozialen Zusammenhalts – müssen sich Städte neu erfinden. Und mit ihnen das Stadtmarketing.
Der Stadtmarketingtag 2026 in Frankfurt am Main widmet sich unter dem Titel „Zukunft Stadt“ genau dieser Aufgabe: Wo stehen unsere Städte? Was zeichnet zukunftsfähige, lebenswerte urbane Räume aus? Und welche Rolle spielt Stadtmarketing dabei als Akteur, Übersetzer und Katalysator? Zum 30-jährigen Jubiläum der bcsd werfen wir einen Blick in die Zukunft und auf die aktuellen Herausforderungen unserer Zeit.
Wir erleben aktuell eine tiefgreifende Transformation: Der stationäre Einzelhandel muss neue Wege gehen, digitale Werkzeuge verändern Kommunikation und Teilhabe, der Tourismus sucht nach Balance zwischen Erlebnis und Nachhaltigkeit, Mobilitätskonzepte und Wohnraumstrategien geraten unter Druck. Gleichzeitig stehen Kommunen vor enormen finanziellen Herausforderungen – und die demokratische Legitimation von Stadtentwicklung verlangt nach neuen Beteiligungsformen. In diesem Spannungsfeld übernimmt Stadtmarketing zunehmend eine koordinierende, vernetzende und sinnstiftende Rolle.
In Frankfurt bringen wir daher Expert:innen, Stadtmacher:innen, Forschende, Partner:innen und politische Vertreter:innen zusammen. Wir diskutieren in acht Themengebieten was Städte künftig stark macht – und wie wir diesen Wandel strategisch begleiten können. Von Digitalisierung über Klimaschutz, von Wirtschaftsförderung über Stadtentwicklung, von Tourismus über neue Finanzierungsmodelle: Die Tagung bietet einen breit gefassten Rahmen für Austausch, Inspiration und Kooperation.
Ort: Dortmund |
Gesundheit wird immer mehr zum Thema der Stadtentwicklung – in Wissenschaft und Praxis. Städte stehen vor wachsenden Herausforderungen wie steigende Temperaturen in dicht bebauten Quartieren, Lärm- und Luftverschmutzung oder fehlende Grün- und Freiräume zur Erholung. Um gute Lebensverhältnisse für alle in urbanen Räumen zu schaffen, gewinnt ein ganzheitlicher Ansatz an Bedeutung, der Gesundheit, Umweltqualität und gerechte Lebensverhältnisse zusammendenkt. Im Fokus stehen dabei unter anderem die Sicherung ruhiger und zugleich zentral gelegener Wohnorte, der Ausbau qualitativ hochwertiger Grün- und Wasserflächen, die Förderung aktiver Mobilität sowie ein gerechter Zugang zu gesundheitsfördernden Stadträumen für alle Bevölkerungsgruppen. Bei dieser „JRF vor Ort“-Veranstaltung am 18. Mai wollen wir gemeinsam diskutieren, wie unsere Städte lebenswerter, kühler und aktiver gestaltet werden können.