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Ort: Online |
Von 14:00 bis 15:30 Uhr diskutieren Kommunalvertreterinnen und Kommunalvertreter und Expertinnen und Experten aus dem Public Sector über den Perspektivwandel der Datenkultur und wie eine effiziente Datenteilung im gegenseitigen, vernetzten Austausch, Mehrwerte für kommunale Angebote generiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Beispiele für co-kreative und co-produktive Prozesse vorgestellt und konkrete Best-Practices im Mittelpunkt stehen.
Ort: Online |
it einer Citystudie erhalten Kommunen fundierte Antworten auf zentrale Fragen der Innenstadtentwicklung: Was erwarten Bürger*innen und Besucher*innen von ihrer Innenstadt? Welche Themen haben vor Ort Priorität? Wo liegen besondere Stärken und wo besteht konkreter Handlungsbedarf?
Im Praxisforum online zeigen wir, wie Citystudien Kommunen dabei unterstützen, aus Meinungen belastbare Daten zu machen. Durch den Bezug zur Deutschlandstudie Innenstadt lassen sich lokale Ergebnisse nicht nur isoliert betrachten, sondern im Bundesvergleich und nach Stadtgrößenklassen einordnen. So entsteht eine fundierte Grundlage für politische Entscheidungen, strategische Maßnahmen, Beteiligungsprozesse und ein individuelles Handlungsprogramm Innenstadt.
Gleichzeitig geben wir einen ersten Ausblick auf die kommende Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27: Welche neuen Fragestellungen, Auswertungsperspektiven und Themenfelder rücken stärker in den Fokus? Und wie können Kommunen diese Neuerungen nutzen, um ihre eigene Innenstadtentwicklung noch gezielter zu steuern?
Das Webinar richtet sich an Kommunen, Stadtmarketingorganisationen, Wirtschaftsförderungen, Citymanagements und alle Akteure, die Innenstadtentwicklung zielgerichtet voranbringen möchten.
Ort: Bonn |
Beteiligungsprojekte leben vom Austausch – zwischen Bürgerinnen und Bürgern, organisierter Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und weiteren Akteuren. Damit Beteiligung gelingt, braucht es mehr als gute Ideen: Es braucht verständliche, transparente und zielgerichtete Kommunikation. Doch wie gelingt eine Öffentlichkeitsarbeit, die Menschen wirklich erreicht? Welche Kommunikationskanäle sind für unterschiedliche Zielgruppen geeignet? Wie lassen sich Transparenz und Vertrauen im Projektverlauf stärken? Und wie können Diskussionen, Entscheidungen und Ergebnisse nachvollziehbar vermittelt werden?
Im Seminar gehen wir diesen Fragen gemeinsam nach. Wir lernen unterschiedliche Kommunikationswege und -instrumente kennen, reflektieren deren Chancen und Grenzen und entwickeln Ansätze für eine wirksame, crossmediale Kommunikation in Beteiligungsprojekten. Darüber hinaus erarbeiten wir Ideen für Kommunikationskonzepte und identifizieren konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für die eigene Praxis.
Wir wollen dabei voneinander lernen: Alle sind eingeladen, ihre Fragen, Herausforderungen und Beispiele aus dem Projektalltag einzubringen und zu diskutieren, um von den Erfahrungen der anderen Teilnehmenden zu profitieren. Das Online-Seminar richtet sich an alle, die Beteiligungsprojekte planen oder umsetzen, in die Öffentlichkeitsarbeit rund um Beteiligungsprozesse einsteigen möchten oder erste Erfahrungen gezielt weiterentwickeln wollen.
Ort: Berlin |
Für wirksames kommunales Handeln
Mit der Impact Kommunen Konferenz bringen wir 150 engagierte Akteur*innen aus Verwaltung und Politik sowie Unterstützer*innen der Staatsmodernisierung in Berlin zusammen. Unser Ziel: wirksames kommunales Handeln weiterentwickeln.
Kommunen in Deutschland stehen unter Druck: Große Gestaltungsaufgaben treffen auf eine angespannte Haushaltslage. Doch gerade jetzt gilt: Staatliches Handeln muss vor Ort überzeugen, um das Vertrauen in die Demokratie zu stärken.
Wir sind überzeugt: Wirkungsorientierte Steuerung hilft Kommunen dabei, ihre Aufgaben auch unter schwierigen Bedingungen besser und erfolgreicher zu erfüllen. Der Fokus auf Wirkung ist ein essenzieller Bestandteil für eine erfolgreiche Staatsmodernisierung. Damit dies gelingt, muss sich nicht allein die Verwaltung verändern. Wir brauchen auch ein neues Miteinander von Verwaltung, Politik und Bürger*innen. Jetzt sind Bund und Länder gefragt, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen und Räume für mutige Experimente zu öffnen.
Gemeinsam mit den Teilnehmenden der Konferenz entwickeln wir praktische Ansätze und konkrete Umsetzungsideen für wirkungsorientierte Steuerung in Kommunen. Diese Ergebnisse sind wichtige Impulse für das Impact Kommunen Programm und finden so konkret vor Ort Anwendung.
Ort: Online |
Umbau, Zirkuläres Bauen und die Verwendung naturbasierter Materialien, als ein wichtiger Hebel für den Wandel im Bausektor
Unsere Online-Seminarreihe 2026 zeigt, wie kostengünstiges, klimagerechtes und kreislauffähiges Bauen mit Holz gelingt. Vier Termine, vier Schwerpunkte und ein Workshop – von Gebäudetyp E über kreislauffähiges Bauen und Baukostensenkung bis hin zu Wohnraumschaffung im Bestand – mit Best-Practice-Beispielen, Fachimpulsen und Diskussionen für Planende, Kommunen und alle, die die Bauwende mitgestalten wollen.
Ort: Online |
Bis sich neue Nutzungen für leerstehende Gebäude entfalten können, vergehen von der Idee bis zur Umsetzung häufig Jahre – viele Herausforderungen sind zu bewältigen und es braucht einen langen Atem, Mut und Leidenschaft. In unserer Online-Praxiswerkstatt beleuchten wir zentrale Hürden und zeigen konkrete Lösungsansätze auf.
Darauf wollen wir eingehen:
- Erfolgreiche Ansätze und Instrumente: Wir stellen bewährte Strategien wie das Leerstandsmanagement auf Landkreisebene vor und zeigen, wie Leerstände systematisch erfasst werden können.
- Vernetzung ermöglichen: Wie können Eigentümer*innen und Interessierte zusammengebracht werden? Welche Instrumente haben sich in der Praxis bewährt?
- Umgang mit unbekannten Eigentümer*innen: Welche Vorgehensweisen gibt es, wenn Eigentümer*innen schwer auffindbar sind? Wir geben Einblicke in praktische Erfahrungen und rechtliche Rahmenbedingungen.
- Förderung finden: Wie finde ich als Privatperson oder als Gruppe mit einer Idee das passende Förderprogramm? Wie gelingt es, einen Förderantrag überzeugend und erfolgreich zu stellen?
Mit dieser Online-Praxiswerkstatt führen wir die Veranstaltungsreihe der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG) im Rahmen des BULEplus-Projektes „Lebendige Orte aktiv gestalten – Potenziale für Innenentwicklung und Leerstandsaktivierung in ländlichen Räumen“ fort und richten uns an engagierte Bürger*innen, Initiativen, Kommunen und alle, die Leerstände aktivieren und neue Nutzungsperspektiven entwickeln möchten.
Wir laden Sie ein, mit uns Hürden in den Blick zu nehmen und gemeinsam zu diskutieren, was es braucht, um diese meistern zu können. Nutzen Sie die Gelegenheit, von Erkenntnissen zu profitieren, sich zu informieren, zu vernetzen, und bringen Sie Ihre Fragen und Erfahrungen ein!
Ort: Online / Berlin |
Wie kann ein digitaler Gebäudebestand dazu beitragen, Planungs-, Bau- und Betriebsprozesse klima- und gesellschaftsgerecht anzupassen und zu verbessern?
Wir laden Sie herzlich ein zu unserer hybriden Veranstaltung am 27. Mail 2026 von 18:30 - 20:00 Uhr. Interessierte können sich hier für eine Präsenz-Teilnahme anmelden. Veranstaltungsort ist der Rote Saal der Bundesstiftung Bauakademie, Schinkelplatz 1, 10117 Berlin.
Mit derzeit ca. 20 Mio. bestehenden Wohngebäuden und ca. 100 Mio. m2 Büroflächenbestand verfügt Deutschland über ein umfangreiches Gebäudepotenzial, das in weiten Teilen nicht oder nicht ausreichend digital erfasst ist. Der TiD will der Frage nachgehen, ob und wie sich die gebaute Umwelt digitalisieren lässt. Darüber hinaus widmet er sich der Datenverantwortlichkeit, der Datensouveränität und den Zielen einer Bestandsdigitalisierung.
Die Seminarreihe informiert über verschiedene Möglichkeiten der nach- haltigen Wärmeversorgung unter Einbeziehung regional nachhaltig verfügbarer Biomasse. lm Fokus stehen Kombinationen mit weiteren erneuerbaren Energiequellen wie Umweltwärme, Geo- und Solarthermie, Abwasser- und Industrieabwärme sowie Strom aus PV und Windkraft (Power-to-Heat).
Themen sind:
- Genossenschaften und Bürgerbeteiligung bei der Umstellung auf Nahwärmeversorgung
- Bewertung lokal verfügbarer Biomassepotenziale und Biomasse im Energiemix
- kommunale Strategien zur Emissionsminderung durch Holzfeuerungen
- Weiterentwicklung von Bioenergiedörfern und Skalierbarkeit auf neue Quartiere
Ort: Online |
Der Deutsche Landkreistag lädt im Rahmen der Online-Reihe „Kaffee & KI“ zur nächsten Veranstaltung ein. Vorgestellt wird ein Ansatz, mit dem Verwaltungen ihr vorhandenes Prozesswissen ohne klassische Modellierungsworkshops und ohne formale Prozesssprache erfassen können. Vanessa Schäfer, Leiterin des Bereichs Organisation und Digitale Transformation beim Lahn-Dill-Kreis, berichtet über die praktische Bedeutung dieses Ansatzes für die Verwaltungsmodernisierung.
Ausgangspunkt ist ein bekanntes Problem: Viele Abläufe in Verwaltungen beruhen auf Erfahrungswissen einzelner Mitarbeitender. Wenn Beschäftigte die Organisation verlassen oder Stellen nicht nachbesetzt werden, droht dieses Wissen verloren zu gehen. Zugleich fehlt häufig ein belastbarer Überblick über Prozesse, Zuständigkeiten, Abhängigkeiten und Optimierungspotenziale.
Der KI-Einsatz setzt genau hier an. Mitarbeitende beschreiben ihre Arbeitsschritte in Alltagssprache. Die KI verarbeitet diese Angaben, verknüpft einzelne Prozessschritte und fragt nach, wenn Informationen fehlen oder Zusammenhänge unklar bleiben. Auf diese Weise entsteht aus praktischem Erfahrungswissen ein strukturiertes Prozessbild. Dieses kann anschließend ausgewertet werden, etwa mit Blick auf Medienbrüche, unklare Zuständigkeiten, personelle Abhängigkeiten oder besonders aufwendige Abläufe.
Zum Format: In den einstündigen Sitzungen der Reihe „Kaffee & KI“ beleuchten Expertinnen und Experten praxisnah die Chancen und Herausforderungen des KI-Einsatzes in der öffentlichen Verwaltung und Daseinsvorsorge. Teilnehmende erhalten unter anderem Einblicke in praktische Anwendungen und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag der Referierenden. Das Format richtet sich an alle Interessierten – auch ohne technischen Hintergrund –, die sich über aktuelle Entwicklungen und Anwendungen von KI in Staat und Verwaltung informieren möchten.
Ort: Online |
Sie planen eine Antragstellung im Rahmen des LIFE-Förderaufrufs 2026 und hatten bisher keine Berührungspunkte mit dem Funding & Tenders-Portal? In unserem kompakten Online-Training erhalten Sie eine strukturierte Einführung in das elektronische Antragssystem der Europäischen Union.
Wir stellen Ihnen die Funktionen des Portals vor und führen Sie live durch die einzelnen Online-Schritte eines einstufigen Bewerbungsfahrens. Sie lernen, wie Sie sich im Portal orientieren, relevante Bereiche sicher bedienen und typische Fehler vermeiden. Ergänzend erhalten Sie praxisnahe Hinweise für die Arbeit im Portal.
Der Workshop richtet sich an Antragstellende in den Teilprogrammen
- Naturschutz und Biodiversität (NAT)
- Klimaschutz und Klimaanpassung (CLIMA)
- Kreislaufwirtschaft und Lebensqualität (ENV)
Die Teilnehmendenzahl ist auf 50 Personen begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach dem First-Come-First-Serve-Prinzip. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Ort:Brerlin |
Interreg im Wandel: Gemeinsam für starke Regionen
Ergebnisse, Erfahrungen und Perspektiven für die transnationale Zusammenarbeit
Transnationale Zusammenarbeit wirkt – und sie gewinnt mit Blick auf die kommende Förderperiode 2028–2034 weiter an Bedeutung. Erfahren Sie bei der Bundeskonferenz wie Interreg-Projekte vor Ort Wirkung entfalten und diskutieren Sie mit, welche Themen zukünftig an Relevanz gewinnen und wie sich deutsche Akteurinnen und Akteure künftig noch stärker einbringen können.
Die Konferenz des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (abbr title="Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen""BWSB) findet am 29. und 30. Juni 2026 im Umweltforum Berlin statt. Für den Auftakt ist eine Eröffnung durch die Hausleitung des abbr title="Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen""BMWSB vorgesehen.
Die Konferenz bietet ein vielfältiges Programm mit Impulsen und Diskussionen, interaktiven Formaten, Fachbeiträgen, Projektpräsentationen sowie Raum für intensiven Austausch und Vernetzung.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welchen Mehrwert bringen Interreg-B-Projekte für lokale und regionale Partner?
- Wie lassen sich Erfahrungen besser teilen und nutzen?
- Welche Themen gewinnen für die transnationale Zusammenarbeit von Regionen und Kommunen an Bedeutung?
- Und wie können sich deutsche Partner auch künftig aktiv in die transnationale Zusammenarbeit einbringen?
Ort: Online |
Ob gefüllte Regale beim Einkaufen, das Paket mit der bestellten Sendung oder Materialien, mit denen Handwerksbetriebe ihre Arbeit verrichten: Wir alle verlassen uns auf zuverlässig funktionierende Lieferketten, vom internationalen Handel bis zur eigenen Haustür. Prognosen deuten auf ein weiteres rasantes Wachstum des Wirtschaftsverkehrs um 30 Prozent in den nächsten 15 Jahren hin. Eine echte Herausforderung: Denn der Warenverkehr in Städten und Gemeinden beansprucht immer mehr Raum für Stell- und Ladeflächen, der Verkehrsfluss leidet und Lärm und Emissionen steigen. Gleichzeitig sinkt die Aufenthaltsqualität, auch Fuß- und Radverkehr haben mit den Auswirkungen zu kämpfen. Mit welchen Ansätzen können Kommunen dieses Dilemma im Sinne einer nachhaltige Mobilitätsplanung angehen?
Einen Überblick über die steigenden Anforderungen gibt Josephine Nehring vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). Um Lösungsmöglichkeiten geht es im Difu-Projekt WiNa, das mit Partner-Kommunen Handlungsspielräume für eine nachhaltige Ausrichtung urbaner Logistik auslotet. Ein Beispiel für solche Maßnahmen ist das 2024 eingeführte Verkehrszeichen „Ladebereich“, das Flächen zum Be- und Entladen für Lieferfahrzeuge ausweist, ohne dass diese den fließenden Verkehr aufhalten. Auch anbieteroffene Paketstationen sind eine Option: Sie entlasten durch eine Verringerung von Einzelzustellungen den Straßenraum.
Wie diese und weitere Optimierungen in der Praxis aussehen können, zeigt uns Carina Heinz vom Difu zusammen mit Karsten Hülsemann von der Strategischen Verkehrsplanung in Bremen. Im Rahmen einer Studie ging es in Bremen um die Verringerung der Wirtschaftsverkehr-Belastungen in verschiedenen Stadtlagen, in der Innenstadt, in innenstadtnahen Wohn- und Mischgebieten sowie in Neubaugebieten. Ein modularer Maßnahmenplan und ein praxisorientierter Instrumentenkasten zeigen nun Handlungsoptionen vor Ort. Zugleich geht es um eine generelle Übertragbarkeit auf andere Kommunen sowie mögliche Auswirkungen auf Landes- und Bundesebene.
Ort: Online |
Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Wärmeversorgung. Hierbei kommt es jedoch nicht nur auf technische Machbarkeit an, sondern auch auf die aktive Einbindung aller beteiligten Akteure aus den Kommunalverwaltungen und der Politik, Fachakteuren wie Energieversorgern und Immobilienwirtschaft und der Öffentlichkeit.
Gerade in dezentralen Versorgungsgebieten und in Prüfgebieten, in denen die zukünftige Wärmeversorgung noch geklärt werden muss, hängt der Erfolg der Wärmewende wesentlich davon ab, ob Haushalte die Umstellung auf neue Heizsysteme leisten und mittragen können. Fragen der Umsetzbarkeit, der Bezahlbarkeit und sozialen Verträglichkeit rücken daher in den Vordergrund. Ein gesellschaftlicher Dialog über die künftige Wärmeversorgung ist unerlässlich.
Die Veranstaltung beleuchtet, wie Bürgerbeteiligung in der Wärmeplanung wirksam und sozial verträglich gestaltet werden kann. Welche Beteiligungsformate haben sich bewährt? Wie können Verbraucher angesprochen werden? Wie können sozio-ökonomische Faktoren bei der Wärmewende einbezogen und unterschiedliche Bedarfe der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt werden? Wie können Bürger darüber hinaus selbst aktiv werden?
Ort: München |
Nicht mehr allein schnell wachsende Großstädte sind mit einem mehr als angespannten Wohnungsmarkt konfrontiert. Rasant steigende Boden-, Immobilien- und damit auch Mietpreise lassen sich auch in vielen prosperierenden Klein- und Mittelstädten verzeichnen. Gleichzeitig zeigt sich die Wirkung des seit vielen Jahren parteiübergreifend vorgetragenen Mantras „bauen bauen bauen“, welches zuletzt durch den sogenannten Bauturbo neue Flügel erhalten hat, nur begrenzt.
In Deutschland obliegt die Planungshoheit den Städten und Gemeinden und damit verbunden der Umgang mit Grund und Boden. Das Spannungsverhältnis zwischen einer flächensparenden Siedlungsentwicklung und der Ausweitung der Wohnungsbautätigkeit spitzt sich immer weiter zu; weitere Bedarfe aus der Umsetzung der Mobilitätswende und Anpassungen an den Klimawandel verschärfen die Situation. Auch mit Blick auf die Wohnraumversorgung muss der Bestand demnach deutlich stärker in den Fokus gerückt und für unterschiedliche Wohnbedarfe qualifiziert werden.
Abseits aller (berechtigterweise formulierten) Forderungen nach einer bundesweiten neuen Ausrichtung der Boden- und Wohnungspolitik gibt es bereits heute einige Instrumente, die vor Ort von den Kommunen angewendet werden können, um einen Beitrag zur Wohnraumversorgung der Bevölkerung zu leisten.
Die Fachtagung soll einen Überblick über zur Verfügung stehende Instrumente und deren Anwendung geben sowie anhand ausgewählter Praxisbeispiele Möglichkeiten aufzeigen, die Schaffung von Wohnraum anzukurbeln.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bayerischen Architektenkammer statt.
Ort: Marburg |
Unter diesem Titel möchten wir Sie herzlich zum 17. Hessischen Stadtmarketingtag am Dienstag, 9. Juni 2026 nach Marburg einladen. Dieses branchenweit geschätzte Treffen fand bis 2023 ausschließlich in Hanau statt. Seit 2024 wird der Hessische Stadtmarketingtag partnerschaftlich im jährlichen Wechsel mit Marburg ausgerichtet, sodass wir uns freuen, Sie dieses Jahr wieder in Marburg begrüßen zu können.
Wir laden Sie herzlich ein, an diesem Tag teilzunehmen, spannende Vorträge zu hören und sich mit anderen Stadtmarketingexpert:innen, Kommunalvertreter:innen, Touristiker:innen und Interessierten über aktuelle Trends, Best Practices und Herausforderungen im Bereich Stadtmarketing auszutauschen und zu diskutieren.
Innenstädte stehen unter Druck: verändertes Konsumverhalten, neue Erwartungen an Aufenthaltsqualität und Nutzungsmischung stellen Städte vor große Herausforderungen. Gleichzeitig wächst die Bedeutung von Stadtmarketing und Tourismus als starke Motoren für Frequenz, Erlebnis und Identität. Wo Menschen positive Stadterlebnisse haben, entstehen Orte, die Gäste anziehen und Einheimische begeistern.
Der 17. Hessische Stadtmarketingtag nimmt genau diese Dynamik in den Fokus: Wie können Stadtmarketing und Tourismus gemeinsam Innenstädte neu beleben, ihre Stärken sichtbar machen und nachhaltige Perspektiven für Handel, Gastronomie und urbanes Leben schaffen?
Ort: Luckenwalde |
Seit 2025 unterstützt die Vernetzungsstelle kleine Kommunen, Landkreise, gemeinwohlorientierte Akteure und Sozialunternehmer*innen in Brandenburg dabei, leerstehende Gebäude als Orte für soziale Innovation, Engagement und nachhaltiges Wirtschaften neu zu beleben. Mit der Transferwerkstatt wird mit den Teilnehmenden diskutiert, welche getesteten Produkte - Tools, Konzepte, Formate, Hilfestellungen und Strukturen - sich aus dem Modellprojekt heraus übertragen und nachnutzen lassen.
Ziel ist es, verschiedene Perspektiven auf das Thema innovative Leerstandsbelebung und Sozialunternehmertum zu erhalten, um bestmöglich die Nachnutzungsmöglichkeiten auszuloten.
Ort: Online / Saerbeck
Eine erfolgreiche Bürgerbeteiligung ist für Energiewendeprojekte entscheidend, um Akzeptanz und Vertrauen der Bevölkerung zu stärken. Insbesondere eine frühzeitige Einbindung bietet Vorteile, die für die spätere Umsetzung der Vorhaben entscheidend sein können. Dazu gehört die Nutzung von lokalem Wissen, Reduktion von Widerständen in der Bevölkerung und die Vermeidung von Konflikten.
Eine Besonderheit im Energiesektor ist außerdem die mögliche Motivationssteigerung durch finanzielle oder organisatorische Teilhabe.
Gleichzeitig fördert Beteiligung Transparenz und demokratische Mitgestaltung, sodass die Energiewende sozial, ökologisch und wirtschaftlich erfolgreicher umgesetzt werden kann.
Im Rahmen dieser Hybridveranstaltung widmen wir uns der Frage, wie Kommunen Bürgerinnen und Bürger in Energieprojekte einbinden können, sodass Akzeptanz entsteht und Projekte über die gesamte Laufzeit getragen werden.
Die Veranstaltung richtet sich wie immer an Menschen, die das Leben in den kleinen Kommunen in Deutschland mitgestalten – allen voran die Kommunalverwaltung und -politik.
Was erwartet Sie?
- Eine Einführung in das Thema informelle Beteiligung mit Blick auf das Thema aus theoretischer und praktischer Sicht
- Praktische Impulse zu den Fragen: Welche (innovativen) Formate kann ich nutzen, um meine lokalen Akteure zu erreichen? Wie kann ich ein Großprojekt erfolgreich mit meinen Bürger:innen umsetzen?
- Raum für Austausch mit Kolleginnen und Kollegen sowie Fachexpertinnen und Fachexperten
- Für alle Vor-Ort-Teilnehmenden besteht nach einer Mittagspause die Möglichkeit, an einer Exkursion durch den Bioenergiepark teilzunehmen
Lernziele: Nach der Veranstaltung
- kennen Sie unterschiedliche Formate informeller Beteiligung,
- verstehen Sie, welche Vorteile eine frühzeitige Beteiligung und die Nutzung verschiedener (kreativer) Formate für die Beteiligung der verschiedenen Akteursgruppen bieten,
- können Sie Beteiligung entlang des Projektverlaufs denken und sind in der Lage einen einfachen Kommunikations- und Beteiligungsplan zu erstellen.
Vernetzungssteckbrief
Sofern Sie sich über die Veranstaltung hinaus mit anderen Teilnehmenden vernetzen möchten, können Sie den nachfolgenden Vernetzungssteckbrief ausfüllen und an die angegebene Mail-Adresse zurücksenden. Einige Tage nach Abschluss der Veranstaltung wird die Sammlung der Steckbriefe unter den Einreichenden zur Verfügung gestellt. Mit der Zusendung des Steckbriefs erklären Sie sich mit der Verteilung der Informationen einverstanden
Ort: Berlin |
Wie können Kommunen, Regionen und Länder künftig besser in der bebauten Umwelt planen, Bauwerke und Infrastrukturen nachhaltig betreiben und dabei Mobilität und Klima im Blick behalten?
Digitale Zwillinge eröffnen dafür neue Wege: Sie verknüpfen unterschiedlichste Daten aus Umwelt, Verkehr und Bauwesen – von Geodaten als raumbezogenes Fundament über Fachdaten bis hin zu Echtzeit-Sensordaten – zu einem konsistenten, dynamischen Gesamtbild mit enger Kopplung an die reale Welt. Dieses ganzheitliche »virtuelle Abbild« macht aktuelle Zustände und Entwicklungen sichtbar, simuliert Szenarien, erzeugt Prognosen und unterstützt letztlich fundierte Entscheidungen zur praktischen Umsetzung vor Ort – von der kommunalen Planung bis zu Erhaltung der Verkehrsinfrastruktur.
Das Seminar spannt den Bogen von technologischen und konzeptionellen Grundlagen für die Verwaltungsmodernisierung über aktuelle Entwicklungen bis zu konkreten Anwendungen. Ein Schwerpunkt liegt auf kommunalen Fragestellungen und der Verkehrsinfrastruktur. Anhand praktischer Beispiele, Einblicke in relevante Technologien und laufende Projekte wird gezeigt, welche Mehrwerte Digitale Zwillinge bereits heute schaffen. Darüber hinaus bietet das Seminar die Gelegenheit zum persönlichen Austausch mit Experten, Referenten und anderen Teilnehmenden.
Ort: Online |
Gebäudedaten verteilt auf Excel-Listen, alte Akten und unvollständige Pläne – aber keine zentrale Übersicht, was der kommunale Gebäudebestand wirklich kostet und wo der Sanierungsbedarf liegt. Kennen Sie das? Bürgermeister Nikolas Kopp aus der Gemeinde Sasbach am Kaiserstuhl (Baden-Württemberg) hat dieses Problem gelöst. Wie genau das geklappt hat, erklärt er in einem kostenlosen Webinar am 17. April 2026 von 11 bis 12 Uhr..
In dem Live-Interview gibt Bürgermeister Nikolas Kopp Einblicke aus erster Hand: Die Gemeinde Sasbach a. K. hat gemeinsam mit dem Unternehmen PLAN4 ein Pilotprojekt gestartet und die digitale Gebäudebewertung erfolgreich in den Arbeitsalltag integriert. Anhand dieses Praxisbeispiels erfahren die Teilnehmenden, welche Vorteile die digitale Gebäudebewertung für eine Kommune mit sich bringt und wieso die Umsetzung zukunftsorientiert ist.
Im Gespräch werden folgende Themen geklärt:
- Wie die Ausgangssituation in Sasbach war und welche Herausforderungen es im Gebäudemanagement gab
- Der Weg vom Pilotprojekt inklusive detaillierter 3D-Erfassung eines Gebäudes bis hin zur Präsentation vor dem Gemeinderat
- Wie Kostenschätzungen für Sanierungen auf ± 10% Genauigkeit möglich werden – und was das für die Haushaltsplanung bedeutet
- Die Erkenntnisse des Projekts & wie die Lösung heute im Alltag eingesetzt wird: von der Zustandsbewertung bis zur Energieeffizienzplanung nach BEG
Ort: Online |
Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend zu einem strategischen Werkzeug in der Stadt- und Regionalplanung. Gerade im Kontext von Klimaanpassung, Resilienz und nachhaltiger Transformation bieten KI-basierte Werkzeuge Planungsakteuren völlig neue Möglichkeiten, komplexe Zusammenhänge sichtbar und steuerbar zu machen.
Ob bei der Analyse klimatischer Risiken, der Bewertung städtebaulicher Maßnahmen oder der partizipativen Entwicklung von Zukunftsszenarien, KI kann große Datenmengen analysieren, optimierte Planungsentwürfe simulieren und effiziente Beteiligungsprozesse gestalten.
Diese Fortbildungsveranstaltung beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz dabei unterstützen kann, qualitativ hochwertige klimaresiliente Stadtquartiere zu entwickeln. Es werden konkrete Strategien vorgestellt, um die Potenziale der KI für effiziente und inklusive Planungsprozesse zu nutzen um zukunftsfähige, klimagerechte und -resiliente Quartiere und Städte zu gestalten.