Möglicherweise haben die Datenschutzeinstellungen verhindert, dass einige Artikel angezeigt werden.
Bitte ändern Sie Ihre Suchkriterien und versuchen Sie es erneut.
Ort: Online |
Erfolgreiche Krisenbewältigung erfordert eine Harmonisierung von technischer, organisatorischer und sozialer Resilienz. Diese Aufgabe setzt eine wirksame Prozesssteuerung im Ablauf einer Krise voraus. Dabei geht es um den zeitgerechten Einsatz von Schutzmaßnahmen (technische Resilienz), die der jeweiligen Krisenlage entsprechende organisatorische Betreuung durch Behörden und Zivilschutz (organisatorische Resilienz) und die Befähigung der der betroffenen Menschen, ihr Verhalten an die Notlagen anzupassen (soziale Resilienz). Beispiele aus der jüngsten Hitzeperiode in Europa mit rund 50.000 Todesfällen zeigen deutlich, dass Kommunen technische Maßnahmen, organisatorische Vorsorge und kommunikative Vorbereitung miteinander kombinieren müssen, um die Konsequenzen für die Bevölkerung zu minimieren. Wie man zu einem erfolgversprechenden Notfallplan kommt, was dieser enthalten muss und wie man ihn mit Leben füllt, wird im Vortrag konzeptionell vorgestellt und an Beispielen verdeutlicht.
Was Sie in diesem Webinar erfahren:
- Übersicht über Resilienz Konzepte in der Krisenbewältigung
- Herausforderungen bei der Prozesssteuerung in Krisensituationen
- Fallbeispiele aus der Praxis
- Erfolgreiche Krisenkommunikation
- Zusammenarbeit von Behörden, Zivilgesellschaft und sozialen Gemeinschaften
Für wen dieses Webinar wichtig ist:
- Mitglieder, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Krisenstäben
- Kommunale Planungsbehörden
- Verantwortliche für Prozesssteuerung im Krisenfall
- Verantwortliche für Krisenkommunikation
- Gemeinderatsmitglieder mit Schwerpunkt Krisenmanagement
Ort: Online |
Linienbedarfsverkehre bzw. ÖPNV-integrierte On-Demand-Angebote können den öffentlichen Nahverkehr attraktiver, effizienter und zukunftsfähiger machen. Das gilt besonders im ländlichen Raum. Im Webinar zeigen wir, nicht nur wie man ein solchen Angebot schafft sondern auch wie man es ausbaut und optimiert. Der Fokus liegt darauf, welche Rolle eine verlässliche Datengrundlage bei der Angebotsoptimierung spielt, wie marktverfügbare Softwarelösungen dabei unterstützen und wie sich daraus Einsparungen im Gesamtsystem ergeben können.
Das Ganze wird anhand von zwei kommunalen Fallbeispielen konkret gemacht: Das Projekt Lütti aus dem Landkreis Osnabrück zeigt, wie der Einstieg in On-Demand-Verkehr gelingen kann. Das Projekt Sprinti der Region Hannover zeigt hingegen, wie ein bestehendes Angebot wachsen und optimiert werden kann, um die Mobilität für die Menschen vor Ort weiter zu verbessern.
Ergänzt wird das Programm durch einen Blick auf die landesweite Infrastruktur: Mit dem FahrPlaner steht in Niedersachsen und Bremen eine zentrale Plattform für Auskunft, Vertrieb und Service im ÖPNV zur Verfügung. Durch die Integration von FahrPlaner flex lassen sich darüber auch On-Demand-Verkehre einheitlich anzeigen und buchen. Fahrgäste erhalten so einen einheitlichen Zugang zum ÖPNV, und Betreiber profitieren von den Kostenvorteilen und Synergien eines gemeinsamen Systems.
Ort: Berlin |
Der Mehrjährige Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR) legt die finanziellen Grundlagen der EU-Politik für jeweils sieben Jahre fest. Er schafft damit den Rahmen für zentrale Politikbereiche wie z.B. Agrar- und Kohäsionspolitik, Forschung und soziale Entwicklung und beeinflusst maßgeblich die langfristigen Gestaltungsmöglichkeiten der Mitgliedstaaten. Er ist damit von massiver Bedeutung auch für die ländliche Entwicklung ab 2028.
Der Verhandlungsstand ist inzwischen klarer, aber noch nicht abschließend festgelegt: Für die ländliche Entwicklung wäre es wichtig, auch ab 2028 weiterhin in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verankert zu bleiben. Die Mitgliedstaaten werden jeweils einen Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan (NRPP) erstellen. Der deutsche NRPP wird sektorale und regionale Kapitel enthalten. Offen sind insbesondere die konkrete Verortung der Maßnahmen (Sektorkapitel GAP oder Länder-Kapitel), die Ausgestaltung des Rural Target, die künftige Rolle der ländlichen Entwicklung inkl. LEADER und die Fragen der Kofinanzierung und praktischen Umsetzung.
Die ArgeLandentwicklung lädt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Kommunen, Regionen und Praxis ein, die Perspektiven der ländlichen Entwicklung im künftigen EU-Förderrahmen gemeinsam zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen sechs Leitfragen:
Sechs Leitfragen für den Austausch
- Welche Erfahrungen aus den bisherigen Förderperioden sollten in die Förderung ab 2028 übernommen werden – und wo besteht Vereinfachungsbedarf?
- Welche Bedarfe und Prioritäten haben ländliche Räume angesichts des demografischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels?
- Wie sollen die ländliche Entwicklung inkl. LEADER und weitere Instrumente im NRPP und innerhalb der GAP verankert werden?
- Wie sollte das Rural Target ausgestaltet werden, damit es EU-weit wirksam zur Stärkung ländlicher Räume beiträgt?
- Wie können sektorale, regionale und gegebenenfalls fondsübergreifende Ansätze besser miteinander verbunden werden?
- Wie lassen sich Kofinanzierung, Zuständigkeiten, Förderverfahren und Beteiligungsprozesse so gestalten, dass die Umsetzung vor Ort praxistauglich bleibt?
In Vorträgen und Workshops sollen Erfahrungen ausgewertet, unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht und gemeinsame Vorschläge für die weitere Ausgestaltung entwickelt werden. Ziel ist ein Förderrahmen, der regionale Unterschiede berücksichtigt, integrierte Ansätze ermöglicht, Beteiligung stärkt und vitale sowie lebenswerte ländliche Räume langfristig unterstützt.
Wir laden Sie herzlich ein, sich – in Präsenz oder online – an diesem fachlichen und länderübergreifenden Austausch zu beteiligen.
Ort: Online |
Wie können Kommunen auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen leistungsfähig bleiben und zugleich ihre Gestaltungsspielräume sichern? Die Stadt Selm zeigt am Beispiel ihrer Stadtwerke, wie kommunale Verantwortung und privatwirtschaftliches Know-how in einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft erfolgreich miteinander verbunden werden können. In unserer kompakten Web-Talk-Reihe geben Führungskräfte der Verwaltung Einblicke in ihre Praxiserfahrungen. Zu wechselnden Themen zeigen sie, wie eine zukunftsfähige Stadtentwicklung gelingen kann – und welche Lösungen sich auch auf andere Kommunen übertragen lassen. Nach jeder Präsentation ist Raum für Diskussion und Ihre Fragen.
Das kommunale Dienstleistungsunternehmen wurde 1997 gegründet und übernimmt heute zentrale Aufgaben für die Stadt Selm – von der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung über die Energie- und Abfallentsorgung bis hin zu Straßenreinigung, Grünflächenpflege und Friedhofsmanagement.
Seit 2024 werden die Stadtwerke als ÖPP geführt. Die Stadt Selm hält 51 Prozent der Anteile. Das Modell verbindet kommunale Steuerung mit privatwirtschaftlicher Expertise und schafft die Grundlage für ein wirtschaftlich erfolgreiches und dauerhaft leistungsfähiges Unternehmen.
Aus dem Blickwinkel der Kleinstädte:
Im Kleinstadt Web-Talk werden die Entstehung und Entwicklung der ÖPP sowie ihre Chancen und Herausforderungen praxisnah beleuchtet. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die politischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Modells und erfahren, welchen Mehrwert eine solche Partnerschaft für Kommunen bieten kann. Zugleich wird deutlich, dass ÖPP kein allgemeingültiges Erfolgsrezept ist: Jede Kommune muss prüfen, ob eine solche Zusammenarbeit zu ihren eigenen Zielen, Strukturen und Ressourcen passt.
Ort: Hannover |
Wie gelingt eine digitale Verwaltung, die Mitarbeitende entlastet und Bürgerinnen und Bürgern den Alltag erleichtert? Der Infotag E-Government und Digitalisierung am 1. Dezember 2026 im Hannover Congress Centrum bietet dazu praxisnahe Impulse, konkrete Lösungsansätze und persönlichen Austausch.
Diese Themen stehen im Fokus:
- Künstliche Intelligenz: Einsatzmöglichkeiten in der Verwaltung, Chancen und Grenzen von KI im Recruiting sowie automatische Transkription für die Protokollerstellung.
- Digitale Bürgerservices: kommunale Serviceportale, Online-Dienstleistungen und die Umsetzung bundeseinheitlicher Standards.
- Effiziente Verwaltungsprozesse: moderne E-Akten, digitale Sitzungsverwaltung und digitale Souveränität.
- Barrierefreie Kommunikation: sprachliche Zugänglichkeit und moderne Hörunterstützung für öffentliche Einrichtungen.
- Digitalisierung erfolgreich gestalten: organisatorische Veränderungen und praktische Erfahrungen aus kommunalen Projekten.
Highlights für Teilnehmende:
- 49 Beiträge mit vielfältigen Anregungen für die eigene Verwaltung.
- Praxisberichte aus Kommunen, unter anderem aus der Landeshauptstadt und der Region Hannover, Göttingen und Neu Wulmstorf.
- Direkter Austausch mit Fachleuten und Lösungsanbietern, um eigene Fragen zu besprechen und passende Ansätze kennenzulernen.
- Kostenfreie Teilnahme für Mitarbeitende aus Kommunalverwaltungen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Erfahrungen zu vergleichen, neue Kontakte zu knüpfen und konkrete Ideen für Ihre nächsten Digitalisierungsschritte mitzunehmen!
Ort: Online |
Der Ausbau von Wärmenetzen ist ein zentraler Baustein der kommunalen Wärmewende. Doch von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung stellen sich zahlreiche fachliche, organisatorische und kommunikative Fragen. Mit der Fortsetzung unserer Webinarreihe „Wärmenetze erfolgreich errichten“ geben wir Kommunen und weiteren Akteuren der kommunalen Wärmewende praxisnahes Wissen an die Hand, fördern den Austausch mit Expertinnen und Experten und vermitteln Einblicke in kommunale Praxisbeispiele.
Post KWP: Die ersten Schritte zum Wärmenetz
Mit dem Kommunalen Wärmeplan ist ein wichtiger Meilenstein erreicht – nun beginnt die Umsetzung. Doch wie gelingt der Übergang von der Planung zur Realisierung eines Wärmenetzes?
Im Webinar unserer Reihe „Wärmenetze erfolgreich errichten“ erfahren Sie, welche organisatorischen und strategischen Schritte nach der Erstellung des kommunalen Wärmeplans erforderlich sind, um Wärmenetzprojekte erfolgreich auf den Weg zu bringen. Themen sind unter anderem der Aufbau einer geeigneten Organisationsstruktur in der Verwaltung, die Priorisierung von Projekten, die Entwicklung einer Fördermittelstrategie, die Vorbereitung politischer Entscheidungsprozesse sowie die begleitende Kommunikation.
Praxisberichte aus den beiden Kommunen Eschborn und Kirchhain geben Einblicke in die konkrete Umsetzung und zeigen, wie der Weg von der Planung zum Wärmenetz lokal erfolgreich gestaltet werden kann.
Ort: Berlin |
Die Energietransformation stellt Kommunen und kommunale Versorgungsunternehmen vor eine enorme Herausforderung: Bis 2045 müssen rund 535 Milliarden Euro in Stromnetze und Wärmeinfrastruktur investiert werden – ein Großteil davon bereits bis 2035. Gleichzeitig stoßen die bisherigen Finanzierungsmodelle zunehmend an ihre Grenzen. Gerade kommunalen Versorgungsunternehmen fehlen häufig die notwendigen Eigenmittel, um zusätzliches Fremdkapital aufnehmen und die erforderlichen Investitionen stemmen zu können.
Wie lässt sich diese gewaltige Finanzierungsaufgabe bewältigen? Welche Strategien verfolgen Stadtwerke bereits heute? Welche Rolle können Kommunen als Gesellschafter spielen? Wie lässt sich mehr privates Kapital mobilisieren – und wie flexibel sind Banken bei der Finanzierung der Transformation? Und an welchen Stellen braucht es Veränderungen im Rechtsrahmen? Diesen Fragen widmen wir uns bei unserer Fokus-Veranstaltung.
Wir laden insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalwirtschaft und Stadtwerken, Kommunen, Banken, Investoren, Verbänden und Wissenschaft ein, gemeinsam über neue Finanzierungsmodelle, konkrete Herausforderungen und erste Erfahrungen aus der Praxis zu diskutieren.
Ort: Solingen |
Beim 15. Regionalforum kommen Fachleute aus Kommunen, Stadtplanung, Architektur, Energieberatung, Klimaschutz, Handwerk sowie Bau- und Wohnungswirtschaft zusammen, um zu diskutieren, wie zirkuläres Bauen im Kontext der Wiederverwertung von Bauteilen und Materialien im Bestand praktisch umgesetzt werden kann. Im Rahmen der Veranstaltung wird die neu erschienene Veröffentlichung „Zirkuläres Bauen in Nordrhein-Westfalen – Praktischer Leitfaden zur Wiederverwendung von Holz, Ziegel und Stahl“ der Baukultur NRW und Baukreisel e. V. vorgestellt. Auf den praktischen Erkenntnissen und Impulsen aufbauend, steht anschließend der (Erfahrungs-)Austausch zur praktischen Umsetzung der Wiederverwendung von Bauprodukten und deren Integration in kommunale Planungsprozesse im Mittelpunkt. Denn die Potenziale des zirkulären Bauens sind bekannt, entscheidend ist jetzt die praktische und kontinuierliche Umsetzung in kommunalen Prozessen und Bauprojekten.
Im Fokus stehen die praktischen Schritte der Wiederverwendung – von der Bestandsanalyse, dem selektiven Rückbau, der Qualitätssicherung, der Lagerung und Aufbereitung bis hin zum Wiedereinbau. Aber auch Fragen der prozessualen Umsetzung rund um den Aus- und Wiedereinbau sollen beleuchtet werden.
Die Veranstaltung verbindet fachliche Impulse und Erfahrungsberichte mit Austauschformaten. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Praxis, gemeinsame Herausforderungen und konkrete Ansätze für eine energetische, nachhaltige und zukunftsfähige Quartiersentwicklung. Sie endet mit einer geführten Begehung auf dem Gelände des Change Campus. Die Diskussionsergebnisse werden im Rahmen der Veranstaltung und in einer Dokumentation zusammengefasst.
Die Regionalforen richten sich an alle Interessierten der genannten Schwerpunktthemen – unabhängig davon, ob Sie bereits an früheren Regionalforen teilgenommen haben.
Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist. Eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen.
Ort: Düsseldorf |
Radverkehr – modern, vernetzt, digital
Gemeinsam laden das Mobilitätsforum Bund im Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) sowie die Landeshauptstadt Düsseldorf herzlich zur 20. Fahrradkommunalkonferenz am 3. und 4.11.2026 ein. Zwei Tage voller Austausch und Impulse: Im Mittelpunkt stehen der Wissenstransfer zu erfolgreichen Umsetzungsstrategien, der Dialog über Herausforderungen und Rahmenbedingungen sowie inspirierende Beispiele aus der kommunalen Praxis. Gemeinsam möchten wir mit Ihnen Erfolge feiern und das Netzwerk für eine zukunftsfähige Fahrradmobilität stärken.
Radverkehr wirkt: Dies könnte auch eine Überschrift der diesjährigen Fahrradkommunalkonferenz sein. Die Konferenz beleuchtet den Einfluss des Radverkehrs auf Verkehrssicherheit, Gesellschaft, Wirtschaft, Orts- und Stadtentwicklung und auch auf Gesundheit und Soziales. Dieser Blick über den Tellerrand orientiert sich an dem Wirkungsbericht zur Radverkehrsförderung des Bundesministeriums für Verkehr (BMV) von Juni 2026. Doch die Fahrradkommunalkonferenz legt auch einen Fokus auf schnelle und pragmatische Lösungen, die direkt vor Ort Wirkung zeigen.
Die öffentlichen Verwaltungen stehen vor gewaltigen Herausforderungen in der digitalen Transformation: Ressourcenknappheit, steigende Anforderungen an Effizienz und Transparenz sowie die Notwendigkeit, innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI ) und flexible Infrastrukturen nutzbar zu machen.
Mit der Tagung „Discover Digital Administration 2026“ laden die Hochschule RheinMain (HSRM), die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) und das NEGZ Kompetenznetzwerk Digitale Verwaltung mit Unterstützung der Stadt Wiesbaden, dazu ein, den Fachdiskurs über den Weg in die Zukunft in wenigen Jahren zu intensivieren. Die Konferenz bietet ein vielfältiges Programm aus Impulsvorträgen, interaktiven Workshops und einer Podiumsdiskussion. Sie richtet sich an Expert*innen, die zur Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung neue Wege beschreiten wollen und den Austausch zwischen Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft suchen.
Auf der Agenda stehen folgende Themen:
- Künstliche Intelligenz als Innovationstreiber in der öffentlichen Verwaltung: Potenziale, Grenzen und Praxisbeispiele
- Infrastruktur der Zukunft: Technologische, rechtliche und organisatorische Aspekte leistungsfähiger Verwaltungsplattformen
- Internationale Best Practices für Verwaltungsdigitalisierung: Transferierbarkeit und Erfolgsfaktoren
- Partizipative und benutzerzentrierte Verwaltungsinnovation
- Smart City und IoT im öffentlichen Raum
- Datenmanagementlösungen und Legal Tech
- Start-up-Lösungen und praxiserprobte Use Cases
Ort: Online |
Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für die Verkehrsplanung – von der Auswertung von Verkehrsdaten über Verkehrssteuerung im fließenden Verkehr wie auch beim Parkraummanagement bis hin zu Prognosen, Simulationen und Digitalen Zwillingen. Doch nicht jede Anwendung ist für jede Kommune geeignet. Entscheidend sind passende Anwendungsfälle, verlässliche Daten, klare Zuständigkeiten und ein nachvollziehbarer Umgang mit Ergebnissen.
Das WebSeminar ordnet ein, was KI heute in der Verkehrsplanung leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Fragen zu Datenschutz, Datensicherheit und EU-KI-Verordnung zu beachten sind. Praxisbeispiele aus Kommunen zeigen, wie KI-gestützte Verfahren Mobilitätsdaten auswerten, Verkehrsströme und Parkraumnutzung steuern oder die Wirkung geplanter Maßnahmen vorab untersuchen können. Im Mittelpunkt steht dabei der konkrete Nutzen für Planung und Verwaltung. Anschließend geht es um die Umsetzung: Wie lassen sich geeignete Use Cases identifizieren und priorisieren? Welche technischen, organisatorischen und personellen Voraussetzungen braucht es? Wie können Kommunen mit Pilotprojekten starten, Kompetenzen aufbauen und typische Stolpersteine vermeiden? Die Teilnehmenden erhalten Orientierung für eigene Vorhaben und Gelegenheit zum Austausch mit Fachleuten und kommunalen Praktiker*innen.
Ort: Erfurt |
Soziale Infrastruktur ist ein gemeinsames Handlungsfeld für Stadtentwicklung und Wohlfahrtsarbeit. Oft sind die Förderkulissen der Stadterneuerung Arena für Innovationen in der sozialen Arbeit im weitesten Sinne: von Bildungslandschaften über aufsuchende Sozialarbeit bis hin zu Modellprojekten der Politikfelder Arbeit und Integration. Wie sehr haben wir als Akteure der Stadterneuerung die organisierte Wohlfahrt auf dem Schirm - und die uns? Und - wie viel ist davon nach den "Stadtbild"-Debatten des vergangenen Jahres wieder stärker in den Vordergrund zu rücken.
Das Werkstattgespräch findet dieses Jahr in Kooperation mit einem der großen Liga-Verbände statt: der Arbeiterwohlfahrt. Es ist das einzige analoge Format des Arbeitskreises - verbindet Exkursionsrundgänge mit thematischen Diskussionsrunden über den besuchten Ort hinaus. Es ist das analoge Veranstaltungsformat des AK Stadterneuerung und Präventive Stadtentwicklung (formal dessen 53. Sitzung).
- ca. 50% als Diskussionsformat in den Räumen der AWO Thüringen (AWO Innovationslabor, Johannesstraße 13, (Haltestelle Stadtmuseum/Kaisersaal)
- ca. 50% als Exkursion im Erfurter Süden (Quartier Wiesenhügel)
Themen:
- enge Zusammenhang zwischen gebauter Umwelt und Sozialstruktur, dies zentral für eine integrierte Stadtentwicklung;
- sozialräumliche Indikatoren wie Armutsgefährdungsquote, Staatsangehörigkeit bzw. Geburtsland, der Anteil von Alleinerziehenden sowie der Anteil von Alleinlebenden relevant für soziale Arbeit und Stadterneuerung;
- möglicher Schwerpunkt im Geschosswohnungsbau von Kleinstädten, insbesondere aus den 1950er- bis 1990er-Jahren >>> hierzu Anfrage an kleinstädtische AWO-Projekte aus einem Landkreis Thüringens;
- Schwerpunkt in Stadtrandlagen >>> hierzu Exkursionsteil nach Wiesenhügel, zum dortigen Quartiersmanagement;
- Impulse zu den Themenfeldern Infrastrukturplanung und zum Programm Sozialer Zusammenhang geplant
Ort: Online |
Wie kann Künstliche Intelligenz ganz konkret dabei helfen, Verwaltungsprozesse zu vereinfachen, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und Mitarbeitende zu entlasten?
Genau das haben mehrere Kreisverwaltungen im Rahmen der ersten Pilotphase des Agentic AI Hub gemeinsam mit Technologieunternehmen erprobt. Dabei ging es nicht um KI als abstraktes Zukunftsthema, sondern um konkrete Herausforderungen aus dem Verwaltungsalltag.
Zum Auftakt gibt der DigitalService des Bundes einen Einblick in den Agentic AI Hub: Was war die Idee hinter dem Vorhaben? Welche Erfahrungen und übergreifenden Erkenntnisse hat die erste Pilotphase gebracht? Und wie soll es nach der Pilotierung weitergehen, damit erfolgreiche Ansätze verstetigt und auch für weitere Kommunen nutzbar gemacht werden können?
Anschließend stehen die Erfahrungen aus den Kreisverwaltungen im Mittelpunkt. Der Neckar-Odenwald-Kreis erprobte gemeinsam mit lector.ai die KI-gestützte Bearbeitung von DSGVO-Auskunftsanfragen. Der Landkreis Elbe-Elster testete mit summ ai, wie sich Verwaltungsprozesse mithilfe von KI schneller erfassen und modellieren lassen. Im Kreis Heinsberg wurde gemeinsam mit myo formfix eine KI-gestützte Lösung für Anträge auf "Hilfe zur Pflege" eingesetzt, die Antragstellende unterstützt, die Sachbearbeitung entlastet und Pflegeheimen mehr Transparenz im Antragsprozess sowie geringere Außenstände ermöglichen soll. Der Kreis Borken wiederum erprobte gemeinsam mit deepset, wie KI im Bereich Hilfe zur Pflege umfangreiche Antragsunterlagen u. a. durch Trennung und Klassifizierung der Dokumente sowie Aufbereitung von Vermögensdaten für die Sachbearbeitung vorbereiten kann.
Die beteiligten Kreisverwaltungen und ihre Projektpartner berichten aus erster Hand: Was wurde konkret umgesetzt? Wie haben sich die Lösungen im Verwaltungsalltag bewährt? Welche Ergebnisse konnten erzielt werden – und wo lagen technische, organisatorische oder datenschutzrechtliche Herausforderungen?
Im Mittelpunkt steht dabei auch die Frage, was andere Landkreise aus diesen Erfahrungen mitnehmen können: Welche Voraussetzungen braucht es für den Einsatz? Welche Lösungen lassen sich auf andere Verwaltungen übertragen? Und wo kann KI bereits heute einen konkreten Mehrwert für die Verwaltungspraxis schaffen?
Die Online-Veranstaltung von Deutschem Landkreistag und DigitalService des Bundes verbindet damit den Blick auf die übergreifenden Erkenntnisse und die weitere Entwicklung des Agentic AI Hub mit konkreten Erfahrungen aus der kommunalen Praxis – und bietet Impulse für eigene KI-Vorhaben in den Landkreisen.
Ort: Online |
Praktischer Workshop für Kommunen: Wissen aufbauen, Netzwerke stärken, handlungsfähig bleiben – an nur einem Tag.
Kommunen in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen: steigende Kosten, neue Technologien und unsichere Zukunftsperspektiven – doch gerade jetzt braucht es innovative Ansätze, um Handlungsfähigkeit zu sichern. Die Kommunale Summer School by Fraunhofer IAO bietet Ihnen ein kompaktes, praxisnahes Workshop-Format, das Ihnen hilft, Daten-, KI- und Zukunftspotenziale für Ihre Kommune zu erschließen.
Im Plenum erhalten Sie Fachimpulse zu den aktuellen Trendthemen, die jede Kommune beschäftigen. In Kleingruppen begleiten wir Sie in der Ausarbeitung der am Fraunhofer IAO entwickelten Canvases, die Sie in Ihre Kommune weitertragen können. Neben fachlichem Input erhalten sie wertvolle Tipps zum eigenständigen Transfer der Themen in Ihre Kommunen sowie ein Teilnehmendenzertifikat.
Ort: Leipzig |
Öffentliche Unternehmen sind zentrale Träger kommunaler und staatlicher Daseinsvorsorge. Zugleich stehen sie unter erheblichem Transformationsdruck: steigender Investitionsbedarf, fiskalische Restriktionen, neue Anforderungen an Transparenz und Rechenschaft sowie digitale Steuerungs- und Berichtssysteme verändern die Bedingungen der Governance öffentlicher Unternehmen grundlegend.
Die Tagung bringt ausgewiesene Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Finanzwissenschaft, Public Management, Digital Government und Public Corporate Governance mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, kommunalen Unternehmen, Beteiligungssteuerung, Beratung und Praxis zusammen. Ziel ist es, fiskalische und digitale Transformationsperspektiven auf die Governance öffentlicher Unternehmen stärker miteinander in den Dialog zu bringen.
Die Veranstaltung ist als 1,5-tägige Präsenzveranstaltung angelegt und verbindet wissenschaftliche Vertiefung mit öffentlichem Wissenstransfer. Der öffentliche Auftakt mit Impulsforum und Paneldiskussion richtet sich ausdrücklich an interessierte Teilnehmende aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Praxis. Die wissenschaftlichen Sessions in englischer Sprache finden im gemeinsamen Plenum statt, um den interdisziplinären Austausch durchgehend zu bündeln.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
- Fiskalische Governance, Beteiligungssteuerung und öffentliche Finanzen,
- Transparenz, Risikoallokation und Rechenschaft in öffentlichen Unternehmen,
- Digitale Transformation, datenbasierte Steuerung und neue Entscheidungspraktiken,
- Public Corporate Governance und institutionelle Steuerungsfähigkeit,
- Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Verwaltung und kommunaler Unternehmenspraxis.
Die Tagung bildet zugleich den Auftakt für den Aufbau des interdisziplinären Forschungs- und Praxisnetzwerks „Governance of Public Enterprises in Transformation“ (GOPET). Das Netzwerk soll den Austausch zwischen Finanzwissenschaft, Public Management, Digital Government und Public Corporate Governance verstetigen und weitere Forschungs- und Praxisformate vorbereiten.
Ort: Online |
Viele Kommunen setzen sich bereits aktiv für den Klimaschutz ein, dennoch stehen sie bei der Erreichung der Treibhausgasneutralität bis 2045 – oder früher – vor zahlreichen Herausforderungen. Aber: Es gibt auch viele Projekte, Tools und Instrumente, von denen man lernen und profitieren kann. Diese möchten wir in unserer Webinar-Reihe „Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune“ nach und nach vorstellen. In dieser Woche widmen wir uns den Themen „Kommunales Klimaschutzmonitoring und kommunale Klimaschutzberichterstattung“.
Kommunen stehen zunehmend vor der Aufgabe, die Wirksamkeit ihrer Klimaschutzmaßnahmen systematisch zu erfassen und nachvollziehbar zu dokumentieren. Ein strukturiertes Klimaschutzmonitoring bildet hierfür die Grundlage: Es macht Fortschritte sichtbar, unterstützt die Steuerung von Maßnahmen und schafft Transparenz über Zielerreichung und Handlungsbedarf. Die Ergebnisse werden in der kommunalen Klimaschutzberichterstattung zusammengeführt und veröffentlicht.
Um Kommunen bei diesen Aufgaben zu unterstützen, arbeitet die Agentur für kommunalen Klimaschutz an Vorschlägen für ein standardisiertes Klimaschutzmonitoring und eine einheitliche Klimaschutzberichterstattung. Ziel ist es, Kommunen praktische Orientierung zu bieten und die Vergleichbarkeit kommunaler Klimaschutzaktivitäten zu verbessern.
Im Webinar werden die aktuellen Empfehlungen vorgestellt. Diese verstehen sich als Diskussions- und Lösungsansätze, nicht als abschließend abgestimmte Standards.
Ort: Berlin |
Die Smart Country Convention (SCCON) findet vom 13. bis 15. Oktober 2026 auf dem Berliner Messegelände statt. Sie gilt als führende Veranstaltung für die Digitalisierung des öffentlichen Sektors und bringt Fach- und Führungskräfte aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie digitale Lösungen Verwaltungen, Städte, Gemeinden und ländliche Regionen moderner, effizienter und zukunftsfähiger machen können.
Das Themenspektrum reicht von digitaler Verwaltung, Smart Cities und Smart Regions über künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien und digitale Sicherheit bis hin zu Mobilität, Energie, Nachhaltigkeit sowie digitaler Bildung und Qualifizierung. Internationale Best Practices zeigen, wie digitale Transformation auch in anderen Ländern erfolgreich umgesetzt wird. Portugal ist 2026 offizielles Partnerland und stellt innovative Ansätze im Bereich Digital Government vor.
Das dreitägige Veranstaltungsformat verbindet Kongress, Fachmesse, Workshops, Guided Tours und Networking. Besucherinnen und Besucher erhalten praxisnahe Impulse, lernen neue Technologien und Dienstleistungen kennen und können Erfahrungen mit Kommunen, Unternehmen und Digitalisierungsexperten austauschen. Die SCCON bietet damit eine wichtige Plattform, um konkrete Lösungen kennenzulernen, Kooperationen anzustoßen und Projekte für die digitale Zukunft von Verwaltung und Kommunen weiterzuentwickeln.
Ort: Leipzig |
Das KGSt-FORUM 2026 widmet sich den zentralen Zukunftsfragen kommunaler Verwaltungen. Im Mittelpunkt stehen sechs Themenwelten: moderne Führung und Organisationskultur, Personalgewinnung und -entwicklung, die Stabilisierung kommunaler Haushalte, zukunftsfähige Prozesse und Verwaltungsstrukturen, Innovation und Künstliche Intelligenz sowie eine wirkungsvolle strategische Steuerung. Praxisbeispiele, Vorträge und Workshops zeigen, wie Kommunen trotz Fachkräftemangel, knapper finanzieller Mittel und wachsender Aufgaben handlungsfähig bleiben können. Weitere Schwerpunkte sind Digitalisierung, digitale Souveränität, effizientes Prozessmanagement, neue Arbeitsmodelle und die interkommunale Zusammenarbeit. Das Forum verbindet fachliche Impulse mit dem Erfahrungsaustausch zwischen Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Ort: Online |
Es diskutieren Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Vertreter:innen der kommunalen Verwaltung zu „agentischer KI“ und ihren Einsatzmöglichkeiten. Dabei geht es um die Unterschiede zu klassischen Chatbots sowie um Potenziale zur Beschleunigung von Prozessen und Entlastung von Mitarbeitenden. Anhand kommunaler Praxisbeispiele wird zudem gezeigt, welche Anwendungen bereits heute möglich sind und wo derzeit noch Grenzen bestehen.
Ort: Online & Berlin |
Künstliche Intelligenz gilt als Schlüsseltechnologie für die Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft. Doch welche Voraussetzungen müssen geschaffen werden, damit KI-Anwendungen tatsächlich Mehrwert für Planung, Genehmigung, Betrieb und Bewirtschaftung liefern?
Im Transformationsdialog „Souveräne Bau-KI“ diskutieren Expert*innen aus Verwaltung, Kommunen, Wohnungswirtschaft und Digitalisierung über die Grundlagen einer zukunftsfähigen KI-Nutzung. Im Mittelpunkt stehen souveräne Dateninfrastrukturen, interoperable Standards, KI-gestützte Genehmigungsprozesse sowie modellbasierte Ansätze für die Bewirtschaftung von Gebäuden und Freiräumen.
Anhand konkreter Praxisbeispiele wird deutlich, dass Souveräne Bau-KI bereits heute reale Anwendungen hervorbringt. Kommunale Datenplattformen, digitale Genehmigungsverfahren und intelligente Analysen für den Gebäudebetrieb zeigen, welches Potenzial in der Verbindung von Daten, Standards und KI steckt.
Gleichzeitig zeigt sich, dass das größte Potenzial dort entsteht, wo Daten, Standards und KI-Anwendungen miteinander verbunden werden.