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Ort: Online |
In diesem „Werkzeuge-Webinar“ der Agentur für kommunalen Klimaschutz erfahren Sie, wie sich Klimaschutz und Denkmalschutz sinnvoll miteinander verbinden lassen. Anhand eines Praxisbeispiels wird aufgezeigt, wie beide Bereiche voneinander profitieren können und welche Werkzeuge dabei unterstützen.
Das erwartet Sie
- Wie lassen sich die Anforderungen des Klimaschutzes mit den Belangen des Denkmalschutzes in Einklang bringen?
- Welche Instrumente und Ansätze stehen Kommunen zur Verfügung, um historische Bausubstanz zukunftsfähig zu gestalten?
- Wie kann der Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden als Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung genutzt werden?
Ort: Online |
Bezahlbares Wohnen und energetische Modernisierung von Gebäuden gelten seit langer Zeit als Zielkonflikt. Die Debatte um das sog. Heizungsgesetz wurde emotional geführt, unter anderem deswegen, weil sich viele Eigentümer*innen mit der Umstellung auf eine erneuerbare Heizung überfordert sahen. Die Mieter*innen sind noch existenzieller betroffen: Energetische Modernisierung sorgt durch die gelten Regeln (Modernisierungsumlage) teilweise für starke Mietsprünge, die besonders für Mietende in angespannten Wohnungsmärkten kaum noch zu bewältigen sind. Wenn aber Gebäudehülle und Heizung nicht modernisiert bzw. auf erneuerbare Energie umgestellt werden, können sowohl Eigentümer*innen als auch Mieter*innen in fossilen Kostenfallen hängen bleiben. Nun soll das Heizungsgesetz zum Gebäudemodernisierungsgesetz werden, das einen steigenden Anteil grüner Gase in den Erdgasnetzen vorsieht. Können die Zielkonflikte aufgelöst werden?
Thema der Veranstaltung sind Vorschläge, wie sich energetische Modernisierung und Heizungsumstellung auf regenerative Wärme mit bezahlbarem Wohnen verbinden lassen und wie dabei sowohl die Interessen der Mietenden als auch der Vermieter*innen berücksichtigt werden. Unter die Lupe nehmen wir das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz ebenso wie die Modernisierungsumlage, die Wärmelieferverordnung und Förderprogramme.
Ort: Online |
Von 14:00 bis 15:30 Uhr diskutieren Kommunalvertreterinnen und Kommunalvertreter und Expertinnen und Experten aus dem Public Sector über den Perspektivwandel der Datenkultur und wie eine effiziente Datenteilung im gegenseitigen, vernetzten Austausch, Mehrwerte für kommunale Angebote generiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden Beispiele für co-kreative und co-produktive Prozesse vorgestellt und konkrete Best-Practices im Mittelpunkt stehen.
Ort: Online |
it einer Citystudie erhalten Kommunen fundierte Antworten auf zentrale Fragen der Innenstadtentwicklung: Was erwarten Bürger*innen und Besucher*innen von ihrer Innenstadt? Welche Themen haben vor Ort Priorität? Wo liegen besondere Stärken und wo besteht konkreter Handlungsbedarf?
Im Praxisforum online zeigen wir, wie Citystudien Kommunen dabei unterstützen, aus Meinungen belastbare Daten zu machen. Durch den Bezug zur Deutschlandstudie Innenstadt lassen sich lokale Ergebnisse nicht nur isoliert betrachten, sondern im Bundesvergleich und nach Stadtgrößenklassen einordnen. So entsteht eine fundierte Grundlage für politische Entscheidungen, strategische Maßnahmen, Beteiligungsprozesse und ein individuelles Handlungsprogramm Innenstadt.
Gleichzeitig geben wir einen ersten Ausblick auf die kommende Deutschlandstudie Innenstadt 2026/27: Welche neuen Fragestellungen, Auswertungsperspektiven und Themenfelder rücken stärker in den Fokus? Und wie können Kommunen diese Neuerungen nutzen, um ihre eigene Innenstadtentwicklung noch gezielter zu steuern?
Das Webinar richtet sich an Kommunen, Stadtmarketingorganisationen, Wirtschaftsförderungen, Citymanagements und alle Akteure, die Innenstadtentwicklung zielgerichtet voranbringen möchten.
Ort: Online |
Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 wird nicht nur die militärische Verteidigung Deutschlands hinterfragt. Auch ihr gesellschaftliches Pendant, die zivile Verteidigung, ist auf dem Prüfstand. Sie umfasst die Aufrechterhaltung von Staats- und Regierungsfunktionen, den Zivilschutz, die Versorgung der Gesellschaft und die Unterstützung der Streitkräfte. Kommunen sind vorwiegend für lokales Krisenmanagement im Katastrophenschutz zuständig. Fragen der zivilen Verteidigung spielten daneben in der jüngeren Vergangenheit weder im kommunalen Selbstbild noch im Alltagsgeschäft eine größere Rolle.
Das Webinar gibt zunächst einen Überblick, welche Pflichten sich aus den einzelnen Teilbereichen der zivilen Verteidigung jeweils konkret für die kommunale Ebene ergeben. Anschließend soll es anhand von Ansätzen aus der Praxis darum gehen, wie sich Kommunen personell, strukturell und materiell vorbereiten können, und wie sich diese Aufgaben trotz vieler anderer kommunaler Herausforderungen im Alltagsgeschäft erfüllen lassen.
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Beteiligungsprojekte leben vom Austausch – zwischen Bürgerinnen und Bürgern, organisierter Zivilgesellschaft, Verwaltung, Politik und weiteren Akteuren. Damit Beteiligung gelingt, braucht es mehr als gute Ideen: Es braucht verständliche, transparente und zielgerichtete Kommunikation. Doch wie gelingt eine Öffentlichkeitsarbeit, die Menschen wirklich erreicht? Welche Kommunikationskanäle sind für unterschiedliche Zielgruppen geeignet? Wie lassen sich Transparenz und Vertrauen im Projektverlauf stärken? Und wie können Diskussionen, Entscheidungen und Ergebnisse nachvollziehbar vermittelt werden?
Im Seminar gehen wir diesen Fragen gemeinsam nach. Wir lernen unterschiedliche Kommunikationswege und -instrumente kennen, reflektieren deren Chancen und Grenzen und entwickeln Ansätze für eine wirksame, crossmediale Kommunikation in Beteiligungsprojekten. Darüber hinaus erarbeiten wir Ideen für Kommunikationskonzepte und identifizieren konkrete Verbesserungsmöglichkeiten für die eigene Praxis.
Wir wollen dabei voneinander lernen: Alle sind eingeladen, ihre Fragen, Herausforderungen und Beispiele aus dem Projektalltag einzubringen und zu diskutieren, um von den Erfahrungen der anderen Teilnehmenden zu profitieren. Das Online-Seminar richtet sich an alle, die Beteiligungsprojekte planen oder umsetzen, in die Öffentlichkeitsarbeit rund um Beteiligungsprozesse einsteigen möchten oder erste Erfahrungen gezielt weiterentwickeln wollen.
Ort: Online |
Die Städtebauförderung ist eines der zentralen Förderinstrumente für Städte und Gemeinden, um städtebauliche Missstände in Quartieren zu beheben.
Vor fünf Jahren wurden die fünf Programmsäulen der Städtebauförderung zu drei Säulen zusammengefasst und der Klimaschutz sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels als weitere Fördervoraussetzung mit aufgenommen. Im letzten Jahr hat die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag die Verdopplung der Bundesmittel von 790 Mio.€ auf 1,58 Mrd.€ in den kommenden Jahren beschlossen. Fast parallel vermelden viele Kommunen deutlich sinkende kommunale Einnahmen, einhergehend mit einem Einstellungsstopp. Das besondere Städtebaurecht und hier die Städtebauförderung ist komplex und eng verzahnt mit dem Vergabe- und dem Haushaltsrecht und bedarf eines Erfahrungsschatzes von der kooperativen Projektentwicklung über integrierte städtebauliche Entwicklungskonzepte bis hin zur erfolgreichen Umsetzung und der Abrechnung von Fördergebieten über viele Jahre hinaus.
Die SRL begleitet seit Jahren die Kommunen auf dem Marathon „Städtebauförderung“ und nimmt das zentrale Förderinstrument mit dieser Tagung gemeinsam in fünf Modulen unter die Lupe.
Zu Beginn steckt die Tagung in Modul A anhand von drei Impulsbeiträgen die zentralen Herausforderungen und erste Lösungsansätze ab. Darauffolgend werden die Perspektiven der kleinen und mittelgroßen Städte in Modul B näher beleuchtet. In den Modulen C und D geht die Tagung thematisch insbesondere auf den sozialen Zusammenhalt und die Integration des Klimaschutzes und der Anpassung an die Folgen des Klimawandels aus der Sicht unterschiedlich großer Städte ein. Die abschließende Runde (Modul E) diskutiert die Erkenntnisse der Tagung aus verschiedenen Blickwinkeln von Vertreterinnen und Vertretern der Immobilienwirtschaft, der Sanierungsträger, der Kommunen als auch der Hochschulen als begleitende Instanz.
Ort: Online |
Wie können Kommunen Innenstädte beleben, regionale Nahversorgung sichern, regionale Wirtschaftskreisläufe stärken, gezieltes Standortmarketing betreiben und die Lebensqualität vor Ort erhöhen? Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es – auch mit begrenzten Ressourcen?
Mit der digitalen Reihe „REGIOkommune kompakt – Gute Praxis für starke Regionen“ lädt das Netzwerk REGIOkommune zum unkomplizierten Erfahrungsaustausch ein.
Wie können Feierabendmärkte dazu beitragen, Innenstädte und Ortskerne nachhaltig zu beleben? Welche politischen Beschlüsse, personellen Kapazitäten und organisatorischen Ressourcen stehen hinter erfolgreichen Formaten? Mit welchem Budget muss gerechnet werden, welche lokalen Akteure lassen sich einbinden – und welche Wirkung entsteht für Kommune, Handel und Begegnung vor Ort?
Die Regionalbewegung freut sich über die Vorstellung konkreter und übertragbarer Praxisbeispiele von
- Vanessa Jantzen, Stadtplanung, Der Magistrat Stadt Hofgeismar
- Donald Pape-Rese, Abt. Wirtschaftsförderung, Tourismus und Stadtmarketing, Stadtverwaltung Hockenheim
Die Impulsgeber:innen geben Einblicke in Organisation, Finanzierung und Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren und zeigen, wie Feierabendmärkte langfristig als lebendige Begegnungsorte etabliert werden können.
Die Reihe richtet sich an Kommunalverwaltungen, Wirtschaftsförderungen, Regionalmanagements, Politik sowie alle, die ihre Kommune zukunftsfähig, resilient und regional stark aufstellen möchten.
Ort: Online |
Mit der Abschlussveranstaltung endet die diesjährige Reihe "Kommunen im Austausch: Energiewende aktiv gestalten". Gemeinsam blicken wir auf die vergangenen Veranstaltungen zurück, bündeln zentrale Erkenntnisse und diskutieren, welche Impulse Kommunen für ihre eigene Praxis mitnehmen können.
Im Mittelpunkt stehen die Leitfragen der diesjährigen Veranstaltungen: Welche Antworten haben sich in der Praxis gezeigt? Welche Herausforderungen beschäftigen viele Kommunen gleichermaßen? Und welche Ansätze haben sich als besonders hilfreich erwiesen?
Außerdem werfen wir einen Blick nach vorn: Welche Trends prägen die Energiewende im ländlichen Raum in den kommenden Jahren? Welche Themen gewinnen an Bedeutung? Und worauf sollten sich Kommunen frühzeitig vorbereiten? Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung ist der direkte Austausch mit erfahrenen Praxis- und Fachexpertinnen und -experten. In einem moderierten Gespräch beantwortet das Panel die Fragen der Teilnehmenden aus unterschiedlichen Perspektiven - etwa zu kommunalwirtschaftlichen Fragen, Vergabeprozessen oder innovativen Formen der Bürgerbeteiligung.
Zum Abschluss steht die Vernetzung im Mittelpunkt. In einem interaktiven Austauschformat können Teilnehmende eigene Erfahrungen, Kompetenzen und Themen für weiteren Austausch vorstellen und neue Kontakte für die zukünftige Zusammenarbeit knüpfen.
Die Veranstaltung richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltung und Kommunalpolitik sowie an alle, die die Energiewende in kleinen Kommunen aktiv mitgestalten möchten.
Was erwartet Sie?
- Rückblick auf die wichtigsten Erkenntnisse der diesjährigen Veranstaltungsreihe
- Praxisnahe Impulse zu zukünftigen Entwicklungen der Energiewende im ländlichen Raum
- Austausch mit erfahrenen Fach- und Praxisexpertinnen und -experten
- Gelegenheit, Fragen aus der eigenen kommunalen Praxis einzubringen
- Interaktive Vernetzungsformate und Raum für kollegialen Austausch
Lernziele
Nach der Veranstaltung
- kennen Sie die zentralen Erkenntnisse und Erfahrungen aus der diesjährigen Veranstaltungsreihe,
- können Sie aktuelle Entwicklungen der Energiewende im ländlichen Raum besser einordnen,
- haben Sie neue Impulse für die kommunale Praxis erhalten,
- kennen Sie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für den weiteren Austausch.
Ablauf & Formate
- Die Veranstaltung kombiniert Rückblick, Fachimpulse, Diskussion und Austausch
- Neben einem Überblick über die Erkenntnisse der Reihe ist ein Fachvortrag zu Zukunftstrends der Energiewende im ländlichen Raum geplant
- In einem moderierten Expertenpanel werden Fragen der Teilnehmenden aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven diskutiert
- Zum Abschluss ist ein interaktives Vernetzungsformat vorgesehen, bei dem Teilnehmende eigene Erfahrungen und Austauschinteressen vorstellen können
- Die finale Agenda und Speaker-Übersicht veröffentlichen wir zeitnah
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist wie immer kostenfrei.
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Umbau, Zirkuläres Bauen und die Verwendung naturbasierter Materialien, als ein wichtiger Hebel für den Wandel im Bausektor
Unsere Online-Seminarreihe 2026 zeigt, wie kostengünstiges, klimagerechtes und kreislauffähiges Bauen mit Holz gelingt. Vier Termine, vier Schwerpunkte und ein Workshop – von Gebäudetyp E über kreislauffähiges Bauen und Baukostensenkung bis hin zu Wohnraumschaffung im Bestand – mit Best-Practice-Beispielen, Fachimpulsen und Diskussionen für Planende, Kommunen und alle, die die Bauwende mitgestalten wollen.
Ort: Online |
Ländliche Räume bieten vielfältige Chancen für ein starkes gesellschaftliches Miteinander - gerade für ältere Menschen, die dort oft über gewachsene Bindungen und ein vertrautes Umfeld verfügen. Mit zunehmendem Alter verändern sich jedoch Bedürfnisse: Nähe zu unterstützenden Angeboten, gute Nachbarschaften und verlässliche soziale Kontakte werden wichtiger. Gemeinschaftlich gestaltete Wohn- und Lebensumfelder können hier einen entscheidenden Beitrag leisten.
Ob gemeinschaftliche Wohnformen, organisierte Nachbarschaftshilfen oder niedrigschwellige Treffpunkte im Ort Solche Strukturen erleichtern älteren Menschen Teilhabe, ermöglichen gegenseitige Unterstützung und stärken das Gefühl, eingebunden zu sein. Sie bieten Raum für Begegnung und wirken Vereinsamung entgegen.
Mit unserer neuen Online-Reihe möchten wir zeigen, welche Potenziale in gemeinschaftsorientierten Ansätzen liegen. Wir richten den Blick auf Wohnumfelder, Quartiere und Dörfer, in denen durch kreative Ideen und lokales Engagement neue Formen des Zusammenlebens entstehen. Gute Beispiele - insbesondere aus ländlichen Regionen - verdeutlichen, wie starke, verlässliche Netzwerke entstehen, in denen ältere Menschen aktiv teilhaben, sich einbringen und Unterstützung finden können.
Wir danken dem Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) und der landwirtschaftlichen Rentenbank für die freundliche Unterstützung!
Ort: Online |
Grundlagen und rechtliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in Organisationen. Praxisnahe Einblicke in Chancen und Herausforderungen der KI-Nutzung.
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Bis sich neue Nutzungen für leerstehende Gebäude entfalten können, vergehen von der Idee bis zur Umsetzung häufig Jahre – viele Herausforderungen sind zu bewältigen und es braucht einen langen Atem, Mut und Leidenschaft. In unserer Online-Praxiswerkstatt beleuchten wir zentrale Hürden und zeigen konkrete Lösungsansätze auf.
Darauf wollen wir eingehen:
- Erfolgreiche Ansätze und Instrumente: Wir stellen bewährte Strategien wie das Leerstandsmanagement auf Landkreisebene vor und zeigen, wie Leerstände systematisch erfasst werden können.
- Vernetzung ermöglichen: Wie können Eigentümer*innen und Interessierte zusammengebracht werden? Welche Instrumente haben sich in der Praxis bewährt?
- Umgang mit unbekannten Eigentümer*innen: Welche Vorgehensweisen gibt es, wenn Eigentümer*innen schwer auffindbar sind? Wir geben Einblicke in praktische Erfahrungen und rechtliche Rahmenbedingungen.
- Förderung finden: Wie finde ich als Privatperson oder als Gruppe mit einer Idee das passende Förderprogramm? Wie gelingt es, einen Förderantrag überzeugend und erfolgreich zu stellen?
Mit dieser Online-Praxiswerkstatt führen wir die Veranstaltungsreihe der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG) im Rahmen des BULEplus-Projektes „Lebendige Orte aktiv gestalten – Potenziale für Innenentwicklung und Leerstandsaktivierung in ländlichen Räumen“ fort und richten uns an engagierte Bürger*innen, Initiativen, Kommunen und alle, die Leerstände aktivieren und neue Nutzungsperspektiven entwickeln möchten.
Wir laden Sie ein, mit uns Hürden in den Blick zu nehmen und gemeinsam zu diskutieren, was es braucht, um diese meistern zu können. Nutzen Sie die Gelegenheit, von Erkenntnissen zu profitieren, sich zu informieren, zu vernetzen, und bringen Sie Ihre Fragen und Erfahrungen ein!
Ort: Online |
Teilhabe im Alter sollte für alle Menschen in gleicher Weise gewährleistet sein. Der Neunte Altersbericht macht mehr als deutlich, dass dies nicht so ist. Um die Teilhabechancen älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vor Ort zu verbessern, ist die Anstrengung vieler Akteure gefragt. Welche Rolle spielen Migrantenselbstorganisationen? Und wie können kommunale Seniorenarbeit und Migrantenorganisationen gewinnbringend zusammenarbeiten?
Die gemeinsame Veranstaltung des Bundesverbands Netzwerke von Migrant*innenorganisationen (BV NeMO e.V.) und der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen stellt gute Beispiele vor und gibt Raum für Diskussion und Erfahrungsaustausch.
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Im ersten Beitrag mit dem Titel „Multimodal unterwegs: Der Mobilitätspunkte-Leitfaden für München und den MVV-Raum“ präsentieren Maximilian Mayer und Mona Dürner zentrale Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zur Planung und Umsetzung von Mobilitätspunkten. Dabei werden zunächst die Grundkonzepte erläutert: Was genau ein Mobilitätspunkt ist, welche Kriterien bei der Standortwahl entscheidend sind und wie die Umsetzung in der Praxis erfolgt. Im Anschluss geben die Vortragenden einen Überblick über den aktuellen Stand bisheriger Umsetzungen in der Stadt München sowie im weiteren MVV-Raum. Auf Basis dieser Erfahrungen werden schließlich Empfehlungen und Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Integration von Mobilitätspunkten abgeleitet.
Im zweiten Beitrag mit dem Titel „Verbinden, was schon fährt – Gestaltung und Planung zusammendenken und Mobilität systemisch verknüpfen“ werden zentrale Erkenntnisse aus dem Forschungsprojekt InterMoDe vorgestellt. Im Fokus steht die Perspektive der Nutzenden und die Frage, wie Mobilitätssysteme so gestaltet werden können, dass Umstiege intuitiv, zugänglich und attraktiv sind. Gestaltung wird dabei als vermittelnde Disziplin zwischen Planung, Angebot und Nutzung verstanden, die Verbindungen im Bestand schafft und ein intermodales Mobilitätssystem fördert. Ergänzend werden Einblicke in die Publikation „Mobility Design Band III: Transfer“ gegeben, unter anderem in die im Projekt entwickelte intermodale Umgebungskarte sowie in Gestaltungsprinzipien und praxisorientierte Ansätze.
Im Anschluss an die Vorträge lädt die Begleitforschung zum offenen Austausch zum Thema Mobilitätsstationen ein.
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Neue Wege des Zusammenlebens im Alter – gegen Einsamkeit und für mehr Miteinander
Die Seminarreihe informiert über verschiedene Möglichkeiten der nach- haltigen Wärmeversorgung unter Einbeziehung regional nachhaltig verfügbarer Biomasse. lm Fokus stehen Kombinationen mit weiteren erneuerbaren Energiequellen wie Umweltwärme, Geo- und Solarthermie, Abwasser- und Industrieabwärme sowie Strom aus PV und Windkraft (Power-to-Heat).
Themen sind:
- Genossenschaften und Bürgerbeteiligung bei der Umstellung auf Nahwärmeversorgung
- Bewertung lokal verfügbarer Biomassepotenziale und Biomasse im Energiemix
- kommunale Strategien zur Emissionsminderung durch Holzfeuerungen
- Weiterentwicklung von Bioenergiedörfern und Skalierbarkeit auf neue Quartiere
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Der Deutsche Landkreistag lädt im Rahmen der Online-Reihe „Kaffee & KI“ zur nächsten Veranstaltung ein. Vorgestellt wird ein Ansatz, mit dem Verwaltungen ihr vorhandenes Prozesswissen ohne klassische Modellierungsworkshops und ohne formale Prozesssprache erfassen können. Vanessa Schäfer, Leiterin des Bereichs Organisation und Digitale Transformation beim Lahn-Dill-Kreis, berichtet über die praktische Bedeutung dieses Ansatzes für die Verwaltungsmodernisierung.
Ausgangspunkt ist ein bekanntes Problem: Viele Abläufe in Verwaltungen beruhen auf Erfahrungswissen einzelner Mitarbeitender. Wenn Beschäftigte die Organisation verlassen oder Stellen nicht nachbesetzt werden, droht dieses Wissen verloren zu gehen. Zugleich fehlt häufig ein belastbarer Überblick über Prozesse, Zuständigkeiten, Abhängigkeiten und Optimierungspotenziale.
Der KI-Einsatz setzt genau hier an. Mitarbeitende beschreiben ihre Arbeitsschritte in Alltagssprache. Die KI verarbeitet diese Angaben, verknüpft einzelne Prozessschritte und fragt nach, wenn Informationen fehlen oder Zusammenhänge unklar bleiben. Auf diese Weise entsteht aus praktischem Erfahrungswissen ein strukturiertes Prozessbild. Dieses kann anschließend ausgewertet werden, etwa mit Blick auf Medienbrüche, unklare Zuständigkeiten, personelle Abhängigkeiten oder besonders aufwendige Abläufe.
Zum Format: In den einstündigen Sitzungen der Reihe „Kaffee & KI“ beleuchten Expertinnen und Experten praxisnah die Chancen und Herausforderungen des KI-Einsatzes in der öffentlichen Verwaltung und Daseinsvorsorge. Teilnehmende erhalten unter anderem Einblicke in praktische Anwendungen und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag der Referierenden. Das Format richtet sich an alle Interessierten – auch ohne technischen Hintergrund –, die sich über aktuelle Entwicklungen und Anwendungen von KI in Staat und Verwaltung informieren möchten.
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Die Konferenz widmet sich in diesem Jahr der kommunalen Mobilitätswende und der Klimaneutralität im Verkehr.
Im Mittelpunkt stehen die rechtlichen Handlungsmöglichkeiten und Handlungspflichten von Kommunen, um Klimaschutzziele im Verkehrssektor wirksam umzusetzen. Die Online-Konferenz richtet sich insbesondere an Kommunen, Verwaltungen, politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger sowie Praktikerinnen und Praktiker im Mobilitäts- und Planungsbereich.
Ziel ist es, die bestehenden juristischen Instrumente für eine klimafreundliche Verkehrspolitik praxisnah darzustellen und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
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Wenn Städte den Straßenraum zugunsten von Fuß- und Radverkehr neu aufteilen, können Zielkonflikte mit Rettungsdiensten entstehen. Befürchtet wird, dass bspw. geschützte Radstreifen oder Modalfilter Hilfsfristen gefährden. Dies birgt Konfliktpotenzial und erfordert Dialog zwischen verschiedenen Akteur*innen. Zugleich zeigen nationale und internationale Beispiele, dass sich Infrastrukturmaßnahmen und Anforderungen der Rettungsdienste gemeinsam denken lassen: Breite Radwege können von Einsatzfahrzeugen genutzt werden, gut platzierte Poller den Verkehr reduzieren und so die Zugänglichkeit für Rettungsdienste verbessern - erste internationale Erfahrungen deuten sogar auf positive Effekte für Reaktionszeiten der Rettungsdienste hin.
Im Diskurs am Dienstag wird Jan-Steffen Hoffmann, Verkehrskoordinator bei der Branddirektion Frankfurt am Main, Anforderungen von Rettungsdiensten beschreiben und aufzeigen, wo Synergien zwischen dem Ausbau des Radverkehrsnetzes und den Anforderungen von Rettungsdiensten bestehen und wie diese genutzt werden können.