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  1.   Gesundheit und Pflege
  2.    Öffentlich

Erweiterung des bestehenden Angebotes zu einem medizinischen Hotspot im ländlichen Raum bzw. die multifunktionale Nachnutzung eines ehemaligen Krankenhauses.

  1.   Kulturelle Angebote
  2.    Öffentlich

Seesen soll als Ursprungsort des liberalen Judentums sichtbar werden und dieses kulturelle Erbe als Alleinstellungsmerkmal vermarkten.

  1.   Freizeit und Sport
  2.    Öffentlich
Der 3. Bauabschnitt des Jugendparks wurde am 24.08.2023 begonnen und am 13.10.2023 Fertiggestellt. Die Baumaßnahme umfasst die Erschließung vom Pumptrack bis zur Skateanlage, eine neue Sportmöglichkei...

Der 3. Bauabschnitt des Jugendparks wurde am 24.08.2023 begonnen und am 13.10.2023 Fertiggestellt. Die Baumaßnahme umfasst die Erschließung vom Pumptrack bis zur Skateanlage, eine neue Sportmöglichkeit, nämlich das Streetballfeld, neue Wegeverbindungen, eine Regenrückhaltemulde, Bepflanzungen und einen zentralen Aufenthaltsplatz. Täglich wird der Jugendpark von Jugendlichen genutzt, sei es zum Fußballspielen, Basketballspielen, Skaten oder um einfach mal eine ruhige Pause am Aufenthaltsplatz zu verbringen. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht, Freundschaften geschlossen und vor allem Sport getrieben. Der Stadt Bad Nenndorf ist es gelungen, Jugendliche mit den unterschiedlichsten Interessen an einem zentralen Ort zusammenzubringen und eine Jugendgemeinschaft zu bilden und zu stärken. Neben den zeitgemäßen Aktivitätsbereichen wird die Anlage durch großzügige Aufenthaltsflächen mit hohem Aufenthaltswert ergänzt.

Die Ingenieurleistungen wurden vom 01.03.2023 bis zum 13.10.2023 erbracht. Das auf Sportstätten spezialisierte Ingenieurbüro DSGN CONCEPTS aus Münster wurde mit den Leistungsphasen 5 bis 9 beauftragt. Die Lph 1-4 wurden vom gleichen Ingenieurbüro erbracht, jedoch bereits in den vorherigen Abschnitten abgerechnet. Die Baufirma Kretschmer aus Langenhagen, spezialisiert für Garten-, Landschafts- & Sportplatzbau hat am 24.07.2023 begonnen und ihre Maßnahme ebenfalls am 13.10.2023 abgeschlossen. Der Subunternehmer der Firma Kretschmer, der die Asphaltarbeiten durchgeführt hat, war die Firma Fesselbau aus Garbsen.

  1.   Mobilitätsformen
  2.    Öffentlich
Mit dem Projekt “Fahrradregion Oldendorf-Himmelpforten" soll die Fahrradinfrastruktur in der Samtgemeinde attraktiver gestaltet werden, um die Mobilitätswende auch bei uns im ländlichen Raum anzuschie...

Mit dem Projekt “Fahrradregion Oldendorf-Himmelpforten" soll die Fahrradinfrastruktur in der Samtgemeinde attraktiver gestaltet werden, um die Mobilitätswende auch bei uns im ländlichen Raum anzuschieben.

  1.   Kulturelle Angebote
  2.    Öffentlich
Ausgangslage Die Gemeinde Ihlow ist wirtschaftlich stark vom Tourismus geprägt und wird vor allem von Tagestouristen und Durchreisenden besucht. Diese Besuche finden größtenteils außerhalb des Grundz...

Ausgangslage

Die Gemeinde Ihlow ist wirtschaftlich stark vom Tourismus geprägt und wird vor allem von Tagestouristen und Durchreisenden besucht. Diese Besuche finden größtenteils außerhalb des Grundzentrums statt, da „Hotspots“ an der Klosterstätte Ihlow bzw. am Ihler Meer lokalisiert sind. Bislang besteht aus touristischer bzw. kultureller Sicht für Besucher kein Anreiz, auch das Grundzentrum zu entdecken.

Ziele

Multifunktionale Stationen an ausgewählten Orten sollen Besucher auf eine digitale Hörreise mitnehmen und somit auf das Grundzentrum Ihlowerfehn aufmerksam machen. Das friesische Erbe soll in diesem Rahmen vermittelt und mehr Zufluss für die Wirtschaft und das Leben im Grundzentrum generiert werden.

Aktivitäten

Zwischen der Klosterstätte und dem Ihler Meer werden an markanten Orten 4 multifunktionale Stationen als Rundgang im Sinne einer digitalen Hörreise eingerichtet. Die Stationen sind rund um die Uhr verfügbar und vereinen eine Erklärungstafel, eine Skizze der weiteren Stationen sowie eine Tonaufnahme, die sowohl über das Scannen eines QR-Codes als auch durch Betätigung eines Knopfes abrufbar ist. Die digitale Hörreise vermittelt das friesische Erbe und schafft zeitgleich einen Anreiz, das Grundzentrum zu besuchen und räumliche Hindernisse abzubauen. Die Informationen sollen für die Besucher mit allen Sinnen erlebbar sein, d.h. sie werden sowohl optisch, akustisch und digital erfassbar konstruiert. Als digital-basierte Audio-Reise durch das Grundzentrum der Gemeinde Ihlow können die Stationen einzeln oder gesamtheitlich erlebt werden. Zur Steigerung des Bekanntheitsgrades werden die Stationen in eine interaktive Übersichtskarte integriert und somit auch regional bzw. bundesweit sichtbar.

Erfahrungen

Die Stationen sind seit einigen Monaten in Betrieb und konnten von einer Vielzahl von Nutzern bereits getestet werden. Jede der 4 Stationen ist mit einer anderen Geschichte bzw. mit einem anderen Thema ausgestattet. Somit gibt es keine feste Reihenfolge in der die Stationen abgegangen werden müssen. Somit bleibt viel Raum für die individuelle Kreativität eines jeden Nutzers und Besuchers der Gemeinde Ihlow. Durch ausreichende Hinweise erfährt jeder Nutzer an den Stationen selbst, wo sich weitere Stationen befinden.

Durch hervorragende technische Ausstattung der Stationen ist es zudem möglich, viele weitere Funktionen zu bespielen und zu nutzen. Dazu gehört unter anderem auch der Bereich „Veranstaltungen“. Hier können die Nutzer gleich erfahren, ob es interessante Veranstaltungen an den jeweiligen Orten gibt.

Die Austauschbarkeit der Geschichten macht es möglich, die Stationen nach einiger Zeit mit neuen Geschichten zu bespielen. Diese können mit Bildern unterstützt werden. Dies bietet Raum für viele spannende und interessante Möglichkeiten in der Zukunft.

Als Fazit ist festzuhalten, dass dieses Projekt die anfänglichen Überlegungen und Ideen aller Beteiligten vollumfänglich erfüllt hat.

  1.   Öffentliche Räume
  2.    Öffentlich
Der Rat der Stadt hat im Zuge einer städtebaulichen Neuordnung und Weiterentwicklung der Bahnhofstraße und des Rathausviertels in Lehrte die Auslobung des städtebaulichen Wettbewerbs "Städtebauliche N...

Der Rat der Stadt hat im Zuge einer städtebaulichen Neuordnung und Weiterentwicklung der Bahnhofstraße und des Rathausviertels in Lehrte die Auslobung des städtebaulichen Wettbewerbs "Städtebauliche Neuordnung Bahnhofstraße und Rathausviertel in Lehrte" beschlossen. 


Weitere Informationen zum städtebaulichen Wettbewerb und dessen Ablauf können unter folgendem Link eingesehen werden:


https://www.lehrte.de/de/staedtebaulicher_wettbewerb/staedtebauliche-neuordnung-bahnhofstrasse-und-rathausviertel-die-preistraeger.html

  1.   Gesundheit und Pflege
  2.    Öffentlich
Die Stadt Verden (Aller) möchte einen Begegnungsort mitten in der Verdener Innenstadt schaffen, um zum einen die Attraktivität der Innenstadt zu steigern und zum anderen eine Anlaufstelle und einen Ra...

Die Stadt Verden (Aller) möchte einen Begegnungsort mitten in der Verdener Innenstadt schaffen, um zum einen die Attraktivität der Innenstadt zu steigern und zum anderen eine Anlaufstelle und einen Raum für Begegnungen und Teilhabe aller Menschen in Verden zu schaffen.

Der Begegnungsort soll nicht nur Raum für Gespräche und Zusammensein bieten, sondern darüber hinaus für Veranstaltungen, Aktionen, Beratungen und dem Ehrenamt zur Verfügung stehen. Die Begegnung von Menschen steht im Vordergrund. Es werden neue partizipative Freizeit- und Kulturangebote geschaffen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie die Lebendigkeit durch vielfältige Angebote fördern und somit die Innenstadt stärken. Langfristig soll der Begegnungsort für seine Angebote und die niedrigschwelligen Treffmöglichkeiten regional bekannt werden und Platz für Vernetzung bieten. Ziel ist es, dass sich der Begegnungsort als fester Platz in der Stadt Verden (Aller) etabliert und somit die Verweildauer von Menschen in der Innenstadt erhöht. Zusätzlich werden durch die höhere Lebendigkeit Sekundäreffekte für die Innenstadtwirtschaft erzeugt und die Innenstadtattraktivität erhöht. Die Inbetriebnahme erfolgt in einem innerstädtischen Leerstand.

Der Marktplatz in Wietmarschen ist in unmittelbarem Ortszentrum der Gemeinde angesiedelt und soll einer multifunktionaleren Nutzung zugeführt werden. Mit dem Projekt soll der Marktplatz in seiner bish...

Der Marktplatz in Wietmarschen ist in unmittelbarem Ortszentrum der Gemeinde angesiedelt und soll einer multifunktionaleren Nutzung zugeführt werden. Mit dem Projekt soll der Marktplatz in seiner bisherig überwiegenden Funktion als Parkfläche zurückgestuft werden und vielmehr zum Verweilen einladen. Die Aufenthaltsqualität soll deutlich gesteigert werden. Dazu soll ein Begegnungsort geschaffen werden, der die Bedürfnisse des Einkaufens und  Konsumierens mit dem Verweilen vor Ort verbindet. Die vorhandene Infrastruktur kann somit gestärkt und ein Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung geleistet werden.

  1.   Co-Working und Gründungen
  2.    Öffentlich
Die Kreisstadt Brake (Utw.) hat mit den Herausforderungen des demographischen Wandels und der starken Abwanderung jüngerer Generationen zu kämpfen. Zudem führen Geschäftsleerstände und ein zunehmender...

Die Kreisstadt Brake (Utw.) hat mit den Herausforderungen des demographischen Wandels und der starken Abwanderung jüngerer Generationen zu kämpfen. Zudem führen Geschäftsleerstände und ein zunehmender Attraktivitäts- und Bedeutungsverlust zu einer sich dramatisch verschärfenden Abwärtsspirale in der Braker Innenstadt, die durch die Corona-Pandemie noch verstärkt wurde. Mit der Projektidee eines Co-Working-Spaces sollen Impulse für ein lebendiges Zentrum, Wohnattraktivität und Bleibeperspektive in Brake - und der gesamten Wesermarsch gesetzt werden. 


Der neue Co-Working-Space soll Standort und Austauschplattform für Gründer, Freiberufler, Start-ups - aber auch jeden anderen - der nicht alleine arbeiten, sondern sich austauschen und vernetzen will oder aber nur einen innovativen Arbeitsplatz auf Zeit sucht. Übergeordnetes Ziel ist dabei, mithilfe neuer Wirtschafts- und Arbeitsformen in der Innenstadt dem Attraktivitätsverlust - der vor allem durch die Leerstände erzeugt wird - entgegenzuwirken und die Innenstadt wieder zu neuem Leben zu erwecken. Somit stehen neben dem Umgang mit den vorhandenen Leerständen auch die Entwicklung der historischen Altstadt hin zu einem attraktiven Begegnungs- und Handelszentrum im Fokus der Aktivitäten und Angebote des Co-Working-Space. Parallel bewirbt sich die Stadt Brake (Utw.) mit der Gebietskulisse Innenstadt um die Aufnahme in die Städtebauförderung - um auch den öffentlichen Raum umzugestalten und so einen umfassenden Stadterneuerungsprozess in der Innenstadt anzustoßen. 


In einem derzeit leerstehenden Ladenlokal in der Fußgängerzone der Stadt Brake (Utw.) entsteht aktuell der neue Co-Working-Space. Im Rahmen des Förderprogrammes "Zukunftsräume Niedersachsen" werden sowohl die Miete als auch die Ausstattung und die entsprechend benötigte Infrastruktur (bestehend aus Kopierern, Druckern & anderen Kommunikationssystemen) für einen Co-Working-Space gefördert. Neben einer Küche soll auch ein Meeting- und Eventraum geschaffen werden, der auch von Externen für Veranstaltungen und Besprechungen angemietet werden kann. Bis zu 8 Personen können hier gleichzeitig arbeiten. Die Arbeitsplätze werden zu offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen und marktüblichen Konditionen an den Endnutzer weitervermietet. Eine eigens dafür geschaffene städtische Verwaltungsstelle übernimmt die Vermarktung und Bewerbung des Projektes. Der Co-Working-Space soll zu einem neuen kreativen und lebendigen Mittelpunkt in der Braker Innenstadt werden

  1.   Klimaschutz & Klimaanpassung
  2.    Öffentlich
Eine in Bad Bentheim vorhandene Biogasanlage, die bereits seit 2010 das Kurbad und ein Hallenbad mit Strom und Wärme versorgt, soll erweitert und in einen Bioenergiepark ausgeweitet werden.Die zusätzl...

Eine in Bad Bentheim vorhandene Biogasanlage, die bereits seit 2010 das Kurbad und ein Hallenbad mit Strom und Wärme versorgt, soll erweitert und in einen Bioenergiepark ausgeweitet werden.Die zusätzlich notwendige Energie wird ausschließlich aus selbst erzeugtem grünen Wasserstoff, Agrarreststoffen, Gülle, Mist und nicht aus zusätzlichen Energiepflanzen erzeugt.
Ziel dieses Projektes ist, die Wertschöpfungskreisläufe innerhalb der Kommune zu belassen. 
Der geplante Bioenergiepark bietet als Energieerzeuger neben neuen Arbeitsplätzen, dem ÖPNV CO2-neutralen Busverkehr (Ersatz von Dieselbussen durch Bio-CNG Busse), den Bürgern in Altbauwohnungen CO2-neutrale Gasversorgung und den Bürgern im allgemeinen die Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung in den Bioenergiepark Bad Bentheim.
Weiterhin entstehen interessante Wertschöpfungskreisläufe in dem Landwirte ihre Agrarreststoffe (Gülle, Mist, etc.) an den Energiepark verkaufen. Die in dem Energiepark produzierten Düngepellets und das erzeugte Bio-CNG wird von den Landwirten gekauft. Durch Betankung der Traktoren mit dem Bio-CNG können wiederum CO2-neutral neue "Energiestoffe" zum Betreiben der Biogasanlage von den Landwirten produziert werden. Die Wertschöpfungskreisläufe verbleiben direkt in der Region.

Mit diesem geförderten Projekt werden Machbarkeitsstudien erstellt und Beratungen durchgeführt, die die wirtschaftliche und technische Umsetzung der Erweiterung des Bioenergieparks begutachten und allgemeine Beteiligungsmöglichkeiten von Bürgerinnen und Bürgern an Energieprojekten im Stadtgebiet durch eine Bürgerenergiegenossenschaft ermöglichen.

  1.   Freizeit und Sport
  2.    Öffentlich
Die Stadt Haselünne hat im unmittelbaren Umfeld der Stadthalle als kulturelle Einrichtung der Stadt und den Sport- und Freizeitanlagen einen (inklusiven) multifunktionalen Kultur- und Freizeitcampus e...

Die Stadt Haselünne hat im unmittelbaren Umfeld der Stadthalle als kulturelle Einrichtung der Stadt und den Sport- und Freizeitanlagen einen (inklusiven) multifunktionalen Kultur- und Freizeitcampus eingerichtet.

Verbesserung der Gestaltung von Kultur-/Veranstaltungsstätten sowie der Nutzung von Freizeitmöglichkeiten und somit Beseitigung von bislang vorhandener Mängel bzw. Defizite.

Ziel ist die regionale Stärkung der Grundzentrums der Stadt Haselünne.

Umgestaltungen in Infrastrukturen, Ausstattungen und Installationen.

  1.   Schulische Bildung
  2.    Öffentlich
Ob digitale Transformation, Klimawandel oder Energiewende: Für eine mündige und aktive Teilhabe und Mitgestaltung der Zukunft braucht es an Schulen neben den Kenntnissen im MINT-Bereich die 4K-Bildung...

Ob digitale Transformation, Klimawandel oder Energiewende: Für eine mündige und aktive Teilhabe und Mitgestaltung der Zukunft braucht es an Schulen neben den Kenntnissen im MINT-Bereich die 4K-Bildungskompetenzen Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken.

An der Ernst-Reuter-Schule in Pattensen (Kooperative Gesamtschule) entsteht in diesem Zusammenhang ein sogenannter MakerSpace. Dieser neu entstandene Ermöglichungsraum soll ein Lernraum sein, in dem ausprobiert und experimentiert werden kann, wo eigene Projekte durchgeführt werden können und wo ein Raum zur Verfügung steht, der vielfältiger ausgestattet ist als andere Räume in der Schule. Zudem soll der MakerSpace nicht nur der Schule zur Verfügung stehen, sondern auch langfristig für andere Akteure (z.B. umliegende Betriebe, Vereine, Hochschulen) geöffnet und ein Netzwerk geknüpft werden.    

Bisher wurde ein Klassenraum im Werkbereich der Schule zu einem MakerSpace umgebaut. Zur neuen Einrichtung gehören z.B. neue Schränke, eine großformatige verschließbare Werkzeugwand und ein neuer Maschinenraum. Zusätzlich wurden mehrere 3D-Drucker, ein Lasercutter, programmierbare Roboter, Notebooks und eine digitale Tafel angeschafft. Zukünftig soll der MakerSpace noch mit VR-Brillen und einer CNC-Maschine ausgestattet werden.    

Der neue MakerSpace wurde als neue Kreativwerkstatt schon vielfältig genutzt. Das explorative Lernen und das Ausprobieren verschiedenster technischer Möglichkeiten stehen dabei im Mittelpunkt. Die Spannweite reicht dabei vom handwerklichen Arbeiten mit Holz und Metall bis zum Programmieren von Internetseiten.

Eine neue Robotik AG (Jahrgang 5 und 6) nutzt beispielsweise die Räumlichkeiten zum Erlernen des Programmierens. Neben dem Programmieren von Robotern wird auch das Erstellen von Internetseiten ausprobiert. Eine neue Schülerfirma nutzt die technische Ausstattung im handwerklichen Bereich zum Planen und Fertigen unterschiedlichster Holzprodukte.

In verschiedenen MINT-Kursen (Jahrgang 9 bis 11) wurde in Kleingruppen an selbstgefundenen Projekten gearbeitet. So wurde z.B. mit einem CAD-Programm ein Flaschenöffner mit einem integrierten Einkaufschiphalter konstruiert und anschließend mit einem 3D-Drucker hergestellt. Ein weiterer MINT-Kurs hat z.B. ein Ersatzteil für einen örtlichen Betrieb mit einem 3D-Drucker nachgebaut und CO2 Ampeln für unsere Schule gefertigt.

Eine gemeinsame Zusammenarbeit mit der Hochschule Hannover, örtlichen Vereinen (z.B. Amateurfunker-Verein-Pattensen, Modellbauflugklub-Pattensen) und örtlichen Betrieben (Tischlerei, Metalltechnikbetrieb) sind in Planung bzw. laufen bereits.  

  1.   Beteiligungsprozesse
  2.    Öffentlich
Die Stadt Alfeld (Leine) befindet sich im Prozess der Erstellung eines, den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen unserer Zeit entsprechenden Leitbildes. Das bisherige Leitbild stammt aus dem Ja...

Die Stadt Alfeld (Leine) befindet sich im Prozess der Erstellung eines, den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen unserer Zeit entsprechenden Leitbildes. Das bisherige Leitbild stammt aus dem Jahr 2006. Daher sind die Inhalte auf ihre Aktualität zu überprüfen: Was soll weiterhin Bestand haben? Gibt es Themen, die neu zu akzentuieren sind oder die neu aufgenommen werden sollen?
Dieses geschieht unter intensiver BürgerInnenbeteiligung, mit dem Ziel, alle Bevölkerungs- und Altersgruppen, insbesondere aber SchülerInnen, in die Entwicklung des Leitbildes einzubinden, um so die Identifikation und Akzeptanz mit dem zukünftigen Leitbild zu stärken. An den Zielen und Leitlinien des Leitbildes sollen sich künftige Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse der Stadtentwicklung orientieren und messen lassen. Durch Ratsbeschluss soll es als Städtebauliches Entwicklungskonzept i.S.d. § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB bindende Grundlage für Rat und Verwaltung werden. 

Folgende SchülerInnenbeteiligungen fanden statt: 

  • Malwettbewerb an der Erich-Kästner-Schule: Alfeld 2.0 - So sieht Zukunft aus!
  • Workshop mit SchülerInnen der Carl-Benscheidt-Realschule im Rathaus zum Thema: Zukunft in Alfeld (Leine), Was fehlt, was wünscht ihr euch von in/von eurer Stadt? Was ist gut, was gefällt euch? Was würde euch bewegen nach Schulabschluss in Alfeld (Leine) zu bleiben?
  • Schulrat-Habermalz-Schule: Die Idee der sich öffnenden Stadtteil-Schule mit einer umfangreichen Schulhofgestaltung.
  • Pop-Up-Store der Eine-Welt AG des Gymnasiums Alfeld (Leine)
  • Explore Sciencenter, Jugendpflege: Stadtrundgang, digitale Umsetzung per Scratch
  • Explore Sciencenter, Jugendpflege: Gestalte deine Stadt, digitale Umsetzung per Mindtest

Zur Beteiligung der BürgerInnen fanden die folgenden Alfelder-Stadt-Gespräche statt:

  • Aus dem Auge aus dem Sinn – Enteignung von Juden in Alfeld (Leine); SchülerInnen des Seminarfachs „Geschichtskultur“ des Gymnasiums Alfeld, Frau Richter
  • Tierhandel in Alfeld (Familien Ruhe und Reiche); Vortrag und historisches Filmmaterial von und mit Matthias Quintel (Alt-Alfeld und Stadt-Heimatpfleger)                                    
  • Walter Gropius und das Weltkulturerbe Fagus Werk; Vortrag von Dr. Arne Herbote
  • Arbeitsplätze & Wirtschaft, Vortrag von Anke Höfer (Industrieverein Alfeld - Region e.V.), und Mayla Wussow (Fa. ALU-Kanttechnik GmbH)
  • Alfeld auf dem Weg ins Städtebauförderprogramm, Herr Tränkner (Niedersächsische Landgesellschaft mbH)
  • Digital?! - Wie das Internet nach Alfeld kam, Torsten Scholz (Data Network Alfeld e. V.)
  • Umwelt, Landschaft und Natur in Alfeld und Umgebung - Vortrag von Herrn Galland (Paul-Feindt-Stiftung)
  • Albrecht Graf von Goertz – der Brunkenser Schöpfer des BMW 507, Klaus W. Oppermann, Kulturverein Brunkensen, Vortrag in der Heimatstube in Brunkensen         
  • Die Lateinschule, Ina Gravenkamp, Museumsleiterin der Stadt Alfeld (Leine)

 
Ziel ist der Eintritt der gesamten Stadtgesellschaft - jeden Alters - in einen Dialog über die Ideen, Ziele, Wünsche und Vorstellungen für die zukünftige Entwicklung und Orientierung ihrer Stadt. Mitmachen soll dabei jede und jeder können. Der Entwicklungsprozess soll Spaß machen, zum Mitgestalten anregen und als Ergebnis ein digitales, per Augmented Reality App erlebbares Leitbild darstellen, das von der gesamten Alfelder Stadtgesellschaft entwickelt und getragen wird. 

Besonders wichtig hierbei ist, dass für die Leitbildentwicklung auch digitale Formate eingesetzt werden, um zu gewährleisten, dass auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ihnen gemäße Formate nutzen können, um sich an der zukünftigen Entwicklung ihrer Heimatstadt aktiv zu beteiligen.

  1.   Organisationen
  2.    Öffentlich
Branchenübergreifende Vernetzung unter Einbeziehung der relevanten Zielgruppen ist bei der Entwicklung generationenfreundlicher Ideen besonders wichtig. Ob das Wohnumfeld, Freizeit- und Erholungseinri...

Branchenübergreifende Vernetzung unter Einbeziehung der relevanten Zielgruppen ist bei der Entwicklung generationenfreundlicher Ideen besonders wichtig. Ob das Wohnumfeld, Freizeit- und Erholungseinrichtungen, öffentlicher Nahverkehr, technische Infrastruktur, Pflege oder Dienstleistungssektor – alle Bereiche müssen eng miteinander verzahnt und durch neue Strategien auf die sich wandelnde Gesellschaft abgestimmt werden. Daher ist die LINGA sowohl in Niedersachsen, als auch auf Bundesebene interdisziplinär sehr gut vernetzt. Angesichts einer Gesellschaft des langen Lebens sind die Herausforderungen für die Kommunen vielfältig und die Themen der LINGA sehr breit aufgestellt. Sie reichen von technischen Assistenzsystemen, Mobilität, Tourismus, Nahversorgung und Sozialen Innovationen über Forschung und Wissenschaft, bis hin zu sozialem Unternehmertum und dem Design für Alle. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf den ländlichen Räumen Niedersachsens.

Interdisziplinäres Arbeiten ist unsere Stärke: Wir unterstützen die Bildung branchenübergreifender Kooperationen durch unsere landes- sowie bundesweite Netzwerktätigkeit, vermitteln Projektpartner und fördern den Wissenstransfer zur Bildung Sozialer Innovationen für Generationen und das seit numehr 16 Jahren!

  1.   Organisationen
  2.    Öffentlich
Durch jahrelange Tradition verwurzelt in der Region und bestens vernetzt in die Landeshauptstadt: Das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg kümmert sich um alles, was für die langfristige Leben...

Durch jahrelange Tradition verwurzelt in der Region und bestens vernetzt in die Landeshauptstadt: Das Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg kümmert sich um alles, was für die langfristige Lebens- und Standortqualität unserer Region wichtig ist. Wir sind der zentrale Ansprechpartner vor Ort, wenn es um öffentliche Fördermittel geht und sorgen dafür, dass das Geld aus Brüssel, Berlin oder Hannover genau da ankommt, wo es die Entwicklung unserer Region positiv und langfristig stärken kann. 

Mit der Strukturförderung des ländlichen Raums, der Flurbereinigung, der Raumordnung, der Städtebau- und Sportstättenförderung, der Domänenverwaltung oder der Stiftungsaufsicht setzen wir uns für vielfältige Belange des Amtsbezirks ein.

Dazu gehört insbesondere auch das Förderprogramm "Zukunftsräume Niedersachsen", in dem mit Fördermitteln des Landes die Ankerfunktion von Grund- und Mittelzentren gestärkt wird. Zudem unterstützen wir finanzschwache Kommunen, indem wir EU-Förderprojekte kofinanzieren und so dazu beitragen, dass gute Ideen in Projekten umgesetzt werden können.

Von der Küste bis in die Heide, vom Wendland bis zur Weser: Die elf Landkreise unseres Amtsbezirkes sind unterschiedlich geprägt. Durch unsere vier Standorte in Lüneburg, Verden, Bremerhaven und Stade sind wir in der Region sehr präsent und haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen vor Ort. Wir unterstützen unsere Kommunen – sei es mit gezielten Projekten, öffentlichen Veranstaltungen oder im direkten Gespräch.

  1.   Co-Working und Gründungen
  2.    Öffentlich
Ausgangslage: In der Stadt Uslar mit gut ca. 14 Tsd Einwohnern gibt es Industriebetriebe, Handwerksbetriebe und Dienstleister. Auch die Hotellerie und Gastronomie ist aufgrund des touristischen Stand...

Ausgangslage:

In der Stadt Uslar mit gut ca. 14 Tsd Einwohnern gibt es Industriebetriebe, Handwerksbetriebe und Dienstleister. Auch die Hotellerie und Gastronomie ist aufgrund des touristischen Standortes gut vertreten. Eine Besonderheit in Uslar ist die hohe Dichte an Alten- und Pflegeheimen sowie an Seniorenresidenzen. Uslar wird als Auspendlerort charakterisiert mit einer alternden, zukünftig noch weiter schrumpfenden Bevölkerung. Der Einzelhandel in der Altstadt hat deutliche Probleme. Die Altstadt ist gezeichnet von Leerstand und einer geringen Kundenfrequenz. 

Ziele:
Ziel des Projektes war die Entwicklung auf die Bedürfnisse und Belange der Arbeitnehmer und Arbeitgeber der Stadt und des Umlandes zugeschnittenen Coworking Spaces in den historischen Gebäuden der Privatbrauerei Bergbräu Uslar. Das Coworking Brauhaus- auch die ProBierwerkstatt genannt- verband die Brautradition mit modernen Arbeitswelten und profilierte Uslar als zeitgemäßen Arbeitsort. Das Projekt bildetete dazu den notwendigen Klärungs-und Community-Aufbau-Prozess ab.

 

Umsetzung des Projektes:
Der Coworking Raum- die ProBierwerkstatt- wurde auf dem Gelände der historischen Brauerei in einer alten Schlosserei mit möglichst geringen Mitteln eingerichtet. Diese rustikale Räumlichkeit mit WOW-Effekt lädt nun zum Coworken als auch für kreative Treffen ein. Die Privatbrauerei Bergbräu stellte als Kooperationspartner für das Projekt die Räumlichkeiten der alten Schlosserei zur Verfügung.

Im Voraus erfolgte eine Bedarfsanalyse durch einen Dienstleister.
Für die Bedarfsanalyse wurden Interviews  geführt mit Unter-nehmer*innen, Solo-Selbständige, Ehrenamtlichen, Künstler*innen, Jugendlichen und Angestellten im Bankwesen.  So konnte ein Eindruck gewonnen werden, wie das Zusammenleben und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren verläuft und was ihnen für die Zukunft wichtig ist. Die Gespräche dienten auch dazu, Vertrauen in den Prozess aufzubauen und Verständnis für das Projekt herzustellen.

Der Community-Aufbau sollte über regelmäßige, moderierte Arbeitstreffen stattfinden. Dies ist pandemiebedingt leider nur in Teilen und teilweise auch nur online umsetzbar gewesen. Die große Herausforderung des Projektes ist es, Wünsche, Bedürfnisse und Ziele in tatsächliche Arbeitsgruppen mit möglichst gefestigten Strukturen und verlässlichen Akteuren  entstehen zu lassen.
Besonders erfolgreich waren trotz der Pandemie die ersten Online-Treffen und das sogenannte Quartiersfest- die große Kick-Off-Veranstaltung zum Projekt am 11.06.22. Mehrere Hundert Menschen besuchten die Veranstaltung, die ProBierwerkstatt und interssierten sich für aus dem Projekt bereits entwickelte Projektideen zur Belebung der Altstadt.

In Folge des kommunalen Projektes entwickelte sich erfreulicher Weise zentral in der Altstadt nun ein privater (kommerzieller) Coworking Space.

 

  1.   Einzelhandel und Wirtschaft
  2.    Öffentlich
Die Stadt Holzminden ist ein Mittelzentrum mit rund 20.000 Einwohner:innen und Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis in Südniedersachsen. Die Innenstadt ist durch kleinteilige Nutzungsmischung mit Sch...

Die Stadt Holzminden ist ein Mittelzentrum mit rund 20.000 Einwohner:innen und Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis in Südniedersachsen. Die Innenstadt ist durch kleinteilige Nutzungsmischung mit Schwerpunkten auf Wohnen und Einzelhandel geprägt. Aktuell verzeichnet die Innenstadt einen Immobilienleerstand sowie ein Imageproblem. Gründe dafür sind neben dem allgemeinen Strukturwandel des Einzelhandels unter anderem geringe Verkaufsflächen, Sanierungsstau, Konkurrenzstandorte sowie maßgeblich auch die durch die Corona-Pandemie bedingten Maßnahmen. Generell herrscht in Holzminden eine geringe Beteiligungskultur gepaart mit fehlenden Begegnungsräumen. Außerdem sind die Koordinierung von Innenstadtaktivitäten sowie die Innovationskultur ausbaufähig.

Das übergeordnete Projektziel stellt die Revitalisierung der Innenstadt durch die geplanten Maßnahmen dar. Zu den Teilzielen zählen u. a. die Leerstandsbeseitigung, Innovationskraft- und Wirtschaftsförderung, Schaffung von Begegnungs- und Kooperationsräumen sowie die Stärkung des Gemeinschaftssinns. Erfolgte Maßnahmen sollen außerdem transparenter für Bürger:innen dargestellt werden.

Im Rahmen des Projekts wurde ein Co-Working-Space als Ort der Begegnung und Koordinierung von Innenstadtaktivitäten in der Holzmindener Innenstadt geschaffen, in dem auch das Innenstadtmanagement ansässig ist. Zur Einbindung der Einwohner:innen in das Projekt wurde eine digitale WerkStadt mit allen interessierten Bürger:innen und Akteuren der Innenstadt durchgeführt. Im Zusammenhang mit der WerkStadt wurde eine Priorisierung der 13 Attraktivitätsfaktoren der Holzmindener Innenstadt festgelegt. Des Weiteren wurde in einem Fotowettbewerb nach dem schönsten Foto von Holzminden gesucht, um das Image der Stadt zu verbessern. Zudem wurde ein Förderprogramm für Existenzgründer:innen geschaffen. Das Förderprogramm beinhaltet einen Miet- und Ladenbauzuschuss und dient der Reduzierung des Ladenleerstands in der Holzmindener Innenstadt. Dem Leerstand soll zukünftig außerdem mithilfe eines digitalen kommunalen Leerstandsmanagements von der immovativ GmbH entgegengewirkt werden. Über die städtische Website und Einbindung der lokalen Presse werden Projektmaßnahmen transparenter nach außen kommuniziert. Weitere Maßnahmen des Projekts sind in Planung und werden fortlaufend umgesetzt.

Das „Grüne Labor“ ist ein Erlebnisort in der Stadtbücherei und bietet im Rahmen eines Netzwerks die Möglichkeit zum Austausch zu den Themen Natur, Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Weserbergland. Di...

Das „Grüne Labor“ ist ein Erlebnisort in der Stadtbücherei und bietet im Rahmen eines Netzwerks die Möglichkeit zum Austausch zu den Themen Natur, Umweltschutz und Nachhaltigkeit im Weserbergland.

Die Stadtbücherei soll zukunftsfähig gemacht werden, um sich den gesellschaftlichen und umweltrelevanten Herausforderungen vor Ort stellen zu können und ein Netzwerk für Umweltkultur und -bildung aufzubauen. Mit der Idee des "Grünen Labors" sieht die Bücherei eine Möglichkeit, nachhaltige Themen verstärkt ins Bewusstsein der Menschen in der Region zu rücken und einen Bewusstseinswandel zu fördern.

Mit dem "Grünen Labor" entsteht ein multifunktionaler Raum, der dem Austausch und der Vernetzung unterschiedlicher Nutzungsgruppen und Netzwerkpartner eine Plattform bietet. Mit entsprechenden Veranstaltungsangeboten werden die Themen einer nachhaltigen Entwicklung einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. 

Auf einer Fläche von 107 m² in der 2. Etage der Stadtbücherei entsteht das "Grüne Labor" als multifunktionaler Raum, der jedem Besucher der Bücherei offen steht, da sich auch ein Teilbestand an thematisch passenden Büchern im "Grünen Labor" befindet. Der Raum wurde in ansprechenden Farben gestaltet, mit einem Podest versehen, das für Veranstaltungen genutzt werden kann, aber auch die Aufenthaltsqualität mit Blick auf die Weser verbessert. Es entstehen ein Kreativbereich für kleinere Aktionen sowie ein Bereich für den kreativen Austausch und das Netzwerken mit Community-Table. Im "Grünen Labor" werden Möglichkeiten geschaffen, um kleinere Ausstellungen oder Ergebnispräsentationen zu zeigen. Geplant ist eine Veranstaltungstechnik und verbesserte WLAN-Anbindung. Die Erstellung einer Homepage wird die Vernetzung der Partner*Innen vor Ort und in der Region unterstützen. 

 

 

  1.   Co-Working und Gründungen
  2.    Öffentlich
Mittelzentren wie Lingen stehen vor der Herausforderung, gut ausgebildete Fachkräfte sowie innovative Ideen und Gründungen in der Region zu halten. Insbesondere die jüngere Generation stellt dabei neu...

Mittelzentren wie Lingen stehen vor der Herausforderung, gut ausgebildete Fachkräfte sowie innovative Ideen und Gründungen in der Region zu halten. Insbesondere die jüngere Generation stellt dabei neue Anforderungen an die Arbeitswelt. Hinter der New-Work-Bewegung verbirgt sich der Wunsch nach Flexibilität, Vernetzung und Austausch. Startups, Gründer*innen und Innovationsteams fehlt es oftmals in Mittelzentren an Räumen, die ein kreatives und produktives Arbeitsumfeld schaffen.

Im IT-Zentrum Emsland in Lingen (Ems) werden Räumlichkeiten in Form eines Coworking Spaces neben einen angrenzenden DigiHub errichtet und schaffen somit ein Arbeitsumfeld, in dem Innovationen und Gründungen ihren Platz finden. Ein solcher Coworking Space bietet neben dem Angebot von preiswerten Arbeitsplätzen den Nährboden für einen offenen und kollaborativen Austausch zwischen den Nutzern, gestützt von einem institutionalisierten Netzwerk. Potenzielle Adressaten des Angebots sollen dabei nicht nur Gründer*innen und Startups sein, sondern auch Unternehmen und Netzwerkpartner in einem geführten Austausch, der neue Geschäftsmodelle ermöglicht, basierend auf analogen und digitalen Ansätzen.

Die Schaffung von entsprechender Infrastruktur, Plug'n'Play-Arbeitsplätzen und Beratungsangeboten sind Ziele, die die Stadt Lingen (Ems) mit dieser Einrichtung für die Nutzer bereitstellen möchte. Die unmittelbare Nähe zur Hochschule Osnabrück, zum Technologie- und Gründerzentrum IT-Zentrum Lingen sowie die zentrale Lage mit guter verkehrlicher Anbindung, insbesondere an den ÖPNV, bieten ideale Voraussetzungen, um neue Impulse für die Gründer*innen- und Innovationskultur. 

 

  1.   Nahversorgung
  2.    Öffentlich
Die Lingener Innenstadt gilt als attraktives und hoch frequentiertes Einkaufzentrum für die Region und über die Grenzen hinaus. Die Belieferung der Einzelhandelsgeschäfte im Innenstadtbereich erfolgt ...

Die Lingener Innenstadt gilt als attraktives und hoch frequentiertes Einkaufzentrum für die Region und über die Grenzen hinaus. Die Belieferung der Einzelhandelsgeschäfte im Innenstadtbereich erfolgt aufgrund von baulichen Gegebenheiten in der Regel direkt über die zentrale Fußgängerzone. Somit stellt der innerstädtische Lieferverkehr einen störenden, sicherheitsgefährdenden und umweltproblematischen Faktor dar. Mit einem alternativen Logistikkonzept soll diesen Herausforderungen begegnet werden.

Die Stadt Lingen (Ems) übernimmt als Mittelzentrum eine wichtige Versorgungsfunktion, auch für das ländliche Umland. Ziel des Projektes "Last Mile Logistic Hub" ist es durch die Entwicklung eines nachhaltigen und smarten Logistikkonzepts zur Belieferung der "letzten Meile" die Attraktivität und Zukunftsfähigkeit der Stadt Lingen (Ems) als Einkauf- und Versorgungszentrum zu steigern. Somit soll der (Warenliefer-) Verkehr im Innenstadtbereich (Fußgängerzone) erheblich reduziert werden, einen Betrag zur Verbesserung der Luftqualität durch die nachhaltige Senkung der CO2-Emmission leisten sowie die Sicherheit der Passanten in der Fußgängerzone erhöhen. 

Die Konzeption eines "Last Mile Logistic Hubs" als verkehrsgünstig gelegenes Zwischenlager für die Stadt Lingen (Ems) ist ein innovativer Lösungsansatz zur smarten Vernetzung der Lieferverkehre im Innenstadtbereich. Besonders innovativ ist zum einen der Gedanke der vernetzen Logistik auf der "letzten Meile" mit einem Standort außerhalb des Stadtrings und zum anderen die optimierte Warenlieferung mit alternativen, klimaneutralen, innenstadttauglichen Zustellfahrzeugen.

Eine Maßnahme des Projektes ist zunächst die Durchführung einer Machbarkeitsstudie. Gegenstand der Machbarkeitsstudie ist die grundsätzliche Bestandsaufnahme, inwieweit eine Realisierung von City-Logistik-Maßnahmen umsetzbar ist. Hierbei werden Optionen, wie Mikro-Depots., Ladezone, Packstationen, Unterstützung durch bereits vorhandene Paketdienste etc. abgefragt. Das Ergebnis ist eine klare, faktenbasierte Empfehlung, ob und inwieweit eine Umsetzung tiefergehend verfolgt werden soll. Im Nachgang erfolgt ein Austausch mit Kooperationspartnern, Unternehmer*innen, Einzelhändler*innen und weiteren Stakeholdern zu alternativen Logistikansätzen. 

Im Nachgang zur Machbarkeitsstudie erfolgt die Konzeptionierung eines alternativen und smarten Logistikkonzepts für den Innenstadtbereich. Die Konzeption baut unmittelbar auf der Machbarkeitsstudie auf und die theoretischen Analysen werden auf den realen Bestand angewendet. Dies bedeutet, dass Immobilien und Standortoptionen konkret geprüft und auch Aspekte des Betriebs validiert werden.

Das entwickelte Logistikkonzept wird dann im Bereich der Realisierungsplanung für die Umsetzung eines "Last Mile Logistik Hubs" für die Stadt Lingen (Ems) anhand entsprechend definierter Parameter umgesetzt werden.

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