Die Stadt Lingen (Ems) hat in der Innenstadt das Willkommensbüro eingerichtet, um einen Ort für Neubürger*innen für Orientierung, Kontakte und Netzwerke zu schaffen (Zukunftsräume 5 AV), und möchte dieses Willkommensbüro nun als Anlaufstelle für alle Neubürger/innen, Heimkehrenden, Familien und Interessierte vor Ort weiterentwickeln. Der Fokus liegt nicht auf beruflicher Integration und Anwerben von Fachkräften, sondern darin, ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot, z. B. in Bezug auf Hobby und Gemeinschaft, zu bieten. Vorgesehen ist die Entwicklung einer Willkommens-App zur leichteren Vernetzung mit Verbänden, Vereinen und Ortsgemeinschaften, zur Durchführung von (digitalen) Veranstaltungen und Bereitstellung einer digitalen Willkommensbroschüre.
Ein ehemaliger Pennymarkt wird entkernt und erweitert zu einem Ärztehaus mit mehreren Praxen umgebaut. Durch diesen Umbau wird die ärztliche Versorgung in der Gemeinde Lengede weiter unterstützt.
Das Stadtgebiet Walsrodes ist überwiegend ländlich geprägt. Wie nahezu alle ländlichen Räume muss sich auch Walsrode aktuellen Herausforderungen stellen: demografische Entwicklungen, Wettbewerbsfähigkeit sowie Daseinsvorsorge für die Bevölkerung. Das Projekt soll an diesen drei Schwerpunkten ansetzen und durch digitale Mobilität Synergieeffekte & nachhaltige Lösungen bieten.
Ökologisch: Reduzierung des CO2-Ausstoß durch verringerten Parksuchverkehr und Stärkung des ÖPNV
Ökonomisch: Stärkung der Attraktivität der Innenstadt (inkl. Einzelhandel & Tourismus);
Sozial: Information & Transparenz, Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe
Zur Erreichung der genannten Ziele wurde ein Projektmanager Digitale Mobilität eingestellt, die sich zu 100% um die Ideensammlung, Vernetzung & Umsetzung digitaler Projekte kümmert. Hierzu zählen z.B. eine digitale Parkraumüberwachung, der Ausbau eines öffentlichen WLAN in der Stadt Walsrode und Aufbau einer IOT (Internet of Things) Plattform in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken. Innerhalb der Innenstadt Walsrode sollen innovative Konzepte, wie z.B. Co Working Spaces und digitale Marktplätze erprobt werden.
Das Projekt "Vom Zukunftsraum zum Zukunftsnetzwerk: Gemeinsam für eine starke Region!" ist eine Initiative der Städte Seesen und Goslar, die darauf abzielt, die Innovationskraft und wirtschaftliche Stabilität der Region zu stärken. Angesichts der Herausforderungen durch Strukturwandel und die Folgen der Corona-Pandemie, sollen durch dieses Projekt neue Impulse für die regionale Entwicklung gesetzt werden. Es fördert die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um die Attraktivität und Lebendigkeit der Städte zu erhalten und zu steigern.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Förderung von Start-ups, die im Center for Digital Technologies (DIGIT) der TU Clausthal ausgewählt und im MachMit!Haus in Goslar präsentiert werden. Bürger und Interessengruppen werden aktiv in die Weiterentwicklung der Ideen eingebunden. Die Gründer erhalten Unterstützung in der NewKammer in Seesen, einem Coworking Space, der speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups im ländlichen Raum ausgerichtet ist. Durch diese Maßnahmen soll ein nachhaltiges Netzwerk von innovativen Unternehmen entstehen.
Das Projekt hat das Potenzial, als Modell für andere ländliche Regionen zu dienen und zeigt, wie wissenschaftliche Expertise in regionale Innovationsprozesse eingebunden werden kann. Es stärkt die wirtschaftliche Resilienz der Region, schafft neue Arbeitsplätze und fördert die Attraktivität von Seesen und Goslar als Standorte für kreative und digitale Unternehmen. Durch die enge Zusammenarbeit und den zyklischen Ansatz zur Förderung von Start-ups wird ein dynamisches und zukunftsfähiges Ökosystem geschaffen.
Im Rahmen des Projekts sollen die Fahrten mit dem Fahrrad im innerstädtischen Verkehr in Walsrode deutlich erhöht und verbessert werden, um damit einen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität zu leisten. Maßnahmen wie z.B. Errichtung von Fahrradreparatur-Stationen, überdachte Abstellmöglichkeiten inkl. Ladestationen für E-Bikes, Anschaffung eines e-Lastenrades mit digitalem Ausleihsystem sind geplant. Diese investiven Maßnahmen werden mit Kampagnen, Veranstaltungen und Aktionen begleitet, um die Akzeptanz von Umbaumaßnahmen und den Umstieg aufs Fahrrad zu erhöhen.
Ökologische Umgestaltung des Museums-Parkplatzes zur Herstellung von Aufenthaltsqualität, Schaffung eines außerschulischen Lernortes und Spielplatzes, Überholung der Exponate
Die Stadt Bramsche hat mit dem Projekt "Bramsche bringt's - lebendig und resilient" erfolgreich kreative Prozesse angestoßen und die beantragten Maßnahmen umgesetzt. Allerdings müssen wir am Ball bleiben - mit neuen Projektideen, die die bisherigen Erfolge verstetigen, um die City Bramsche (Mittelzentrum mit Versorgungsfunktion für 31.000 EW in 14 Stadtteilen) zukunftsfähig aufzustellen. Ziele sind, die City noch lebendiger und resilienter gestalten: durch Stärkung der Handelsfunktion, Ergänzung um neue Nutzungen, einen attraktiven und klimaresistenten öffentlichen Raum und eine stärkere Digitalisierung. Dies erfordert (städte-)bauliche Anpassungen von Immobilien und Plätzen - auch für neue Zielgruppen (Beispiel Umgestaltung Münsterplatz). Realisierte Maßnahmen: - Pop-up-Nutzungen in einer Immobilie am Kirchplatz, um Immobilie und die City zu beleben. - Um die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern im Zuge der neuen City-Fahrradstraße zu minimieren, die über den Kirchplatz als das „Wohnzimmer“ von Bramsche verläuft, wurde ein „Toleranzbereich Kirchplatz“ realisiert (Ausschilderung als Fußgängerzone, Radfahrer frei, plus begleitende PR) und evaluiert. - Im "Münsterplatz-Sommer 2024" wurden weitere temporäre Maßnahmen realisiert, um den beliebten Stadtplatz zu einer klimaangepassten Wohlfühloase zu machen - Mit Kindern und Jugendlichen wurden Ideen für eine „Innenstadt für Kinder“ erarbeitet. - Mehrere "kulinarische regionale Radtouren" dienten der Verbindung der Gastronomiebetriebe durch Fahrradrouten. - Der Brückenort wurde als weiterer innerstädtischer Platz profiliert: mit eine Sandkiste und neuen Bänken am Brunnen. Das Modehaus Böckmann hat zudem das „Büdchen“ eröffnet – ein neues Gastronomie-Angebot, u.a. gefördert mit Mitteln des Wettbewerbs „Lokalhelden“ (vgl. Bramsche bringt's 1.0), das den Platz weiter beleben wird. Ein Highlight im wahrsten Sinne des Wortes sind die beiden Projektorstelen, die in der Großen Straße und am Brückenort jetzt die Geschichte „vom Schaf zum Stoff“ erzählen, indem einzelne Bilder mittels Gobos auf die Straße projiziert werden. Für das geplante Fontänenfeld auf dem Münsterplatz sind die Planungen weiter konkretisiert worden – u.a. wurden Bodenproben durchgeführt. Nach Ausschreibung für die Tiefbaumaß-nahmen ist die Realisierung ist für 2025 geplant.
Das Projekt „Vom Zukunftsraum zum Zukunftsnetzwerk“ soll einen nachhaltigen Prozess der Wirtschafts- und Gründungsförderung schaffen, der zyklisch angelegt ist, so dass Start-Ups regelmäßig akquiriert, unterstützt und zur Marktreife geführt werden sollen. Das Vorhaben soll durch eine noch einzustellende, zusätzliche Vollzeitstelle für das Projektmanagement begleitet werden.
Die Stadt Uslar strebt den Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur an. Als Teil dieses Vorhabens werden an prädestinierten Plätzen Radabstellanlagen mit Ladefunktion für Elektrofahrräder platziert. Der Fokus liegt dabei zunächst auf modalen Knotenpunkten (Bahnhöfe) sowie der Innenstadt. In weiteren Schritten soll das Angebot bedarfsgerecht intensiviert werden. Dazu sollen nicht nur zusätzliche Stationen errichtet, sondern auch die Nutzungsmöglichkeiten erweitert werden.
Die Samtgemeinde Hesel besteht aus sechs Mitgliedsgemeinden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es so, dass für Bewohner:innen oder auch Tourist:innen kein zentraler Platz in der Gemeinde Hesel zur Verfügung steht, die durch gute Einkaufsmöglichkeiten etc. der zentrale Ort der Samtgemeinde ist.
Daher soll im Zentrum des Ortes ein Platz geschaffen werden, der verschiedene Aspekte miteinander vereint, Einblicke in die regionale Geschichte gibt und einfach zu einer Begegnungsstätte für unterschiedliche Zielgruppen werden soll.
In Hesel soll ein bestehender Dorfplatz den aktuellen Anforderungen angepasst werden. Verschiedene Aspekte werden hinzugefügt (wie zum Beispiel eine kleine Bühne), die das Angebot interessant für Nutzer machen soll. Da der Dorfplatz in der Nähe des Ostfriesland Wanderweges liegt, der überregional bekannt ist und viel genutzt wird, wird in Abstimmung mit der Ostfriesischen Landschaft auch die regionale Geschichte so aufbereitet, dass sie möglichst viele Personen erreicht.
Weiterhin soll das Angebot um eine Bebauung am Rande ergänzt werden, die im Idealfall auch gastronomische Angebote beinhalten solll, so dass diese Lücke im örtlichen Anggebot geschlossen werden kann.
Natürlich geht es darum, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu stärken und ein zeitgemäßes und informatives Angebot zu schaffen.
Das Projekt „Cloppenburg – echt.bunt“ hat zum Ziel, die Innenstadt von Cloppenburg als lebendigen, attraktiven Treffpunkt für alle Generationen zu stärken. Dazu wurden mehrere Maßnahmen entwickelt, die darauf abzielen, die Veranstaltungsinfrastruktur auszubauen, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und die Vernetzung von Bürgern und Akteuren zu fördern. Das Projekt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Innenstadt und zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls in Cloppenburg.
Anhand des Projektes "Cloppenburg - blüht auf" soll die Cloppenburger Innenstadt grüner, klimaresilient und lebenswerter werden. Dazu sollen Umweltbewusstsein, sozialer Zusammenhalt und die Aufenthaltsqualität verbessert werden.
Die Stadt Verden versorgt als Mittelzentrum ein großes ländliches Umland. Aufgrund des anhaltenden Strukturwandels der Innenstadt und der daraus resultierenden Geschäftsschließungen ist es erforderlich, durch innovative Konzepte und Maßnahmen neue Nutzungen zu akquirieren, um die Attraktivität der Innenstadt als Erlebnis- und Einkaufstandort und somit auch die Ankerfunktion für das Umland zu erhalten. Hierzu sucht die Stadt Verden immer wieder spannende Ideen und Konzepte, die das Potenzial besitzen, nachhaltig für Belebung zu sorgen. Die Bereitstellung einer Ladenfläche für die Schülerfirma „Campus AG“ der Oberschule Verdener Campus zur Förderung der Berufsorientierung ist ein spannender Ansatz.
Die Nordhorner Wochenmärkte sind nicht nur wichtige Einkaufsorte, sondern auch soziale Treffpunkte für die Bevölkerung. Sie stehen vor großen Herausforderungen: Konkurrenz durch Supermärkte mit längeren Öffnungszeiten, fehlender Nachwuchs bei den Marktbeschickern sowie strukturelle Veränderungen wie demografischer Wandel, steigende Kosten, Digitalisierung und ein verändertes Konsumverhalten. Zusätzlich wird der zentrale Markt in der Innenstadt ab 2026 aufgrund von Bauarbeiten verlegt.
Das geplante Projekt verfolgt das Ziel, die Nordhorner Wochenmärkte langfristig zu sichern und attraktiver zu gestalten. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts, das aktuelle Trends wie Regionalität, Nachhaltigkeit und Digitalisierung berücksichtigt. Auf Basis einer Bestandsanalyse und unter Einbindung relevanter Akteure sollen konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung erarbeitet und umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem die Ansprache neuer Zielgruppen sowie Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität.
Mit dem Projekt soll die Bahnhofsstraße wieder attraktiviert und in Abgrenzung zu den weiteren Innerortslagen profiliert und zukunftsfähig gemacht werden. Der Bahnhofsvorplatz soll als Ankunfts- und Verweilort ertüchtigt werden.
Im Fokus der Umsetzung stehen die Themen Klimaresilienz, Stadtgrün und Klimawandel. Zentrale Bausteine sind zeitgemäßes Stadtmobiliar, Illumination, Begrünung, Verschattung, interaktive Spiel- und Bewegungselemente, Trinkbrunnen.
Die Bahnhofstraße hat in den vergangenen Jahrzehnten einen starken Trading-Down-Effekt erfahren. Durch frequenzschaffende Infrastruktur soll die Bahnhofsstraße auch für gewerbliche Betriebe und Investoren wieder attraktiv werden und Leerstände verringert werden.
Die Umsetzung soll unter Einbindung der Ammerland-prägenden Baumschulwirtschaft erfolgen. Hierdurch werden Synergien für die geplanten Bewerbung Bad Zwischenahns als Ausrichtungsort der Landesgartenschau 2032 erwartet.
Aufwertung des zentralen City-Parkplatzes zu einem grünen, multifunktionalen und barrierefreien Begegnungsraum.
Ziel ist eine multifunktionale Nutzbarkeit für Wochenmarkt, Begegnung, Kultur, Veranstaltungen und Erholung. Die Funktion als Parkplatz wird aufrechterhalten. Die flexible Nutzung soll das soziale Miteinander stärken, die lokale Kultur fördern und vielfältige Angebote für alle Altersgruppe ermöglichen. Nachhaltige Mobilität und barrierefreie Gestaltung soll Erreichbarkeit und Teilhabe verbessern. Der Bestand des Wochenmarkts soll durch ein attraktiveres Umfeld gesichert werden.
Geplant sind entsiegelte Flächen, Begrünung, Regenwasser-management, mobile Pflanzkästen, Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten,
E-Ladestationen, Fahrradstellplätze sowie digitale / interaktive Infotafeln.
Umgestaltung des Kirchplatzes zu einem barrierefreien klimaangepassten Begegnungs- und Marktort.
Der Kirchplatz ist das Herz Esens für Wochenmarkt, Gottesdienste
und Angebote des benachbarten Mehrgenerationenhauses. Die
überalterte Pflasterung ist uneben, enthält Stolperkanten und es fehlt an
barrierefreien Übergängen. Dies gefährdet Mobilitätseingeschränkte,
Seniorinnen/Senioren, Eltern mit Kinderwagen sowie Marktbeschicker.
Im Rahmen des Projektes wird der Platz durch stufenlose
Zugänge und kontrastreiche Gestaltung attraktiviert, so dass Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe möglich wird. Kimaanpassungs-maßnahmen wie Verschattung durch Baumpflanzungen und energieeffiziente Beleuchtung sollen die Aufenthaltsqualität verbessern und Umweltbelastungen reduzieren.
Gleichzeitig werden historische Elemente bewahrt, sodass der Kirchplatz als identitätsstiftender Mittelpunkt für kommende Generationen erhalten bleibt.
Als attraktiver multifunktionaler Begegnungsort für Märkte, Kulturveranstaltungen und Vereinsaktivität stärkt der Kirchplatz die regionale Wirtschaft und das gesellschaftliche Miteinander. Das Projekt wird partizipativ entwickelt
Maßnahmen zur Klimaanpassung in den Stadtzentren von Langen und Bad Bederkesa, wie Trinkwasserspender/ -brunnen, Wasserspiele, Sitzgelegenheiten, Beschattungsmaßnahmen und Begrünung sowie Lernstation mit Informations- und Bildungsangeboten zu Klima- und Umweltthemen am Bederkesa See
Das Förderprojekt „GetStarted – Deine Chance. Dein Start.“ zur Stärkung der Peiner Innenstadt geht in die konkrete Umsetzung: Start-ups können sich ab sofort mit ihren Geschäftsideen und Immobilieneigentümer mit geeigneten Flächen für die Teilnahme am Ansiedlungsprogramm bewerben. Ziel ist es, neue Geschäftsideen in die Peiner Innenstadt zu bringen, Leerstände neu zu beleben und Unternehmensgründer zu unterstützen.
Mit „GetStarted“ geben die Wirtschaftsförderung der Stadt Peine und die Peine Marketing GmbH Gründern eine Starthilfe für den Einstieg ins Unternehmertum. Sie erhalten die Chance, Ladenflächen in der Innenstadt für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten mietfrei zu nutzen und ihre Geschäftsideen im Herzen der Stadt unter realen Bedingungen zu testen. Für Eigentümer schafft das Projekt die Möglichkeit, Leerstände mit der Stadt als verlässlichem Mietpartner neu zu beleben und Perspektiven für künftige Mietnutzungen zu entwickeln.
Ziel des Projekts ist die Belebung und wirtschaftliche Stärkung der Peiner Innenstadt durch die temporäre Ansiedlung von Pop-Up-Geschäften aus den Bereichen Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Kreativwirtschaft und Gastronomie. Die ausgewählten Geschäftsmodelle sollen zunächst für sechs Monate mietfrei erprobt und bei Erfolg dauerhaft im Innenstadtbereich etabliert werden. Für Gründerinnen und Gründer entsteht ein niederschwelliger Zugang zur Selbstständigkeit. Leerstände werden zeitweise mit Leben gefüllt, Perspektiven für dauerhafte Nutzung geschaffen und die Innenstadt erfährt eine sichtbare Aufwertung.
Die von den Gründerinnen und Gründern eingereichten Konzepte werden von einer Jury aus Mitgliedern des Innenstadtnetzwerks „Stadtimpuls“ sowie Vertretern der Politik hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit, Erfolgsaussicht und Standortverträglichkeit bewertet. Parallel dazu können auch Immobilieneigentümer leerstehende Ladenflächen für das Projekt anbieten – durch die Jury als geeignet bewertete Objekte werden durch die Stadt Peine für den Projektzeitraum angemietet und in das Programm integriert.
Der Marktplatz soll entsiegelt und begrünt werden, ansprechenden Sitzmöglichkeiten errichtet und die Barrierefreiheit verbessert werden.Gleichzeitig wird berücksichtigt, dass etwaige Veranstaltungen auf dem Platz eine befestigte Fläche zum Aufstellen von Sitzbänken, Bühnentechnik und Marktständen o.ä. erfordern. Ein attraktives Wasserspiel oder Brunnen wird die Maßnahmen abrunden, um die Aufenthaltsqualität dauerhaft zu verbessern. Vorab sollen zur detaillierten Abfrage der Mängel und Wünsche der Vienenburger Bürgerinnen und Bürgern niedrigschwellige Beteiligungsformate durch ein Planungsbüro angeboten und urchgeführt werden, um die dauerhafte Umgestaltung auf eine breite Datenbasis zu stellen.