Für die anstehenden Projekte zum Thema Entwicklung von Tourismus und Gesundheitsförderung möchte die Stadt Bad Salzdetfurth eigene personelle Kapazitäten bereitstellen. Die geförderte Personalstelle soll dabei zur Festigung der Ankerfunktion beitragen, insbesondere durch die Entwicklung und Koordinierung von zukünftigen Projekten, die zur Sicherung und Weiterentwicklung der touristischen Einrichtungen und Strukturen der Daseinsvorsorge dienen.
Der geplante Aufgabenbereich umfasst u.a.:
- Organisation, Koordination und Steuerung von Landes-, Bundes- und EU-Förderungen,
- Projektentwicklung und Projektabwicklung, insbesondere Entwicklung und Konkretisierung von Projektideen mit Akteurinnen und Akteuren aus der Bevölkerung sowie
- Information, Beratung und Aktivierung, u.a. Ansprache und Aktivierung von Zielgruppen und Vermittlung und Organisation von Informations- und Beteiligungsformaten.
Das Projekt verfolgt das Ziel, Sulingen als Wirtschafts- und Lebensstandort zukunftsfähig weiterzuentwickeln und die Innenstadt als multifunktionalen Treffpunkt zu stärken.
Mit dem neuen Co-Working-Space entsteht ein Modellprojekt für andere Mittelzentren, das Arbeit, Gründung, Vernetzung und Begegnung vereint. Zielgruppen sind Gründer, Start-Ups, Selbstständige, Studierende, mobil Beschäftigte und Vereine, die in flexiblen Modellen Räume nutzen können. Durch die zentrale Lage profitieren Innenstadt und lokale Wirtschaft von zusätzlicher Frequenz. Das Projekt unterstützt die Ansiedlung junger Unternehmen, bindet Fachkräfte in der Region und eröffnet Pendlern sowie Durchreisenden die Möglichkeit, Sulingen als produktiven Arbeitsort wahrzunehmen.
Das Projekt entfaltet eine nachhaltige Wirkung für Sulingen und die Region und wird damit seiner Position als Modellprojekt für zukunftsfähige Mittelzentren gerecht.
Gefördert wird das Projekt „Kulturelle Evolution und urbane Adaptivität“. Ein zentraler Baustein ist die Installation versenkbarer Poller in den Marktstraßen der Hansestadt. Sie ermöglichen es künftig, Veranstaltungsflächen vom Verkehr freizuhalten. Der Vitalmarkt, das Stadtfest, der Weihnachtszauber und weitere Veranstaltungen können damit einfacher abgesichert werden.
Die Seesen City.Expo hat das Ziel, die Sichtbarkeit, Vernetzung und Aktivierung von Wirtschaft, Kultur und Ehrenamt in Seesen zu fördern. Die Innenstadt soll, auch regional, als belebter und erlebbarer Raum positioniert werden. Die Idee der Expo 2000 in Hannover wird auf die lokale Ebene heruntergebrochen, um Akteurinnen und Akteuren aus den genannten Bereichen einmal pro Jahr die Möglichkeit zu geben, sich temporär in Leerständen, einer Meile aus Zelt-Pavillons, auf Bühnen und in öffentlichen Räumen zu präsentieren. Um darüber hinaus kontinuierlich neue Impulse in der Innenstadt zu setzen, werden zwei Leerstände angemietet, die ganzjährig an Gewerbetreibende, Vereine und Künstler untervermietet werden können. Des Weiteren soll ein Netzwerk von Immobilienbesitzern aufgebaut werden, um die Vermarktung von Leerständen zu fördern.
Neustadt besitzt zwar eine der schönsten Weihnachtsbeleuchtungen der Region, die Besucher anzieht und die Innenstadt belebt, die Anlage basiert jedoch auf veralteter Technik, ist aufwendig beim Auf- und Abhängen und erzeugt einen hohen Energieverbrauch (Kosten p.a ca. 30.000 €). Angesichts knapper Haushaltsmittel wird die Finanzierung ohne Modernisierung bald nicht mehr möglich sein — das zentrale Alleinstellungsmerkmal und soziale Herzstück in der Weihnachtszeit wäre gefährdet» Dieses Problem haben viele Kommunen.
Ziel ist die langfristige Sicherung der Weihnachtsbeleuchtung als identitätsstiftendes Element und Impulsgeber für die Attraktivität der Innenstadt. Durch ein neues 36-Volt-LED-System sollen Energieverbrauch und Betriebskosten deutlich reduziert (ca. 5.000 €/Jahr) und die städtische Beteiligung dauerhaft entlastet werden. Hierzu wird ein Konzept entwickelt und umgesetzt, wie eine moderne, energieeffiziente und bedarfsgerechte LED-Beleuchtung betrieben werden kann. Das geplante System mit Einspeisebaugruppen und Funksteuerung (z. B. LoRaWAN) ist am Markt bislang nicht verfügbar und hat Modellcharakter für andere Städte.
Das Projekt unterstützt Klimaschutz und Nachhaltigkeit, stärkt das Stadtprofil im Bereich Lichtgestaltung (z. B. Fassadenbeleuchtung und Lichterfestival) und schafft Potenzial für künftige Erweiterungen mit kulturellen Formaten. Kooperationen mit Gewerbe und Bürgerschaft sichern Akzeptanz, Öffentlichkeitsarbeit und Social Media sorgen für überregionale Sichtbarkeit.
Durch die Errichtung des Areals soll ein Austausch aller Kulturen über das sportliche Miteinander erfolgen. Ziel ist die Entstehung eines multifunktionalen Basketballcourts, einer Calisthenics-Anlage sowie einer Pumptrack-Anlage. Diese Angebote werden zukünftig von einem großen Teilnehmendenkreis genutzt, u.a. durch Schülerinnen und Schüler aus den vier umliegenden Grundschulen, weiterführenden Schulen sowie Studierenden der ansässigen privaten Hochschule.
Neben dem Ziel einer kulturellen / sportlichen Begegnungsstätte sollen Jugendliche für eine politische und demokratische Mitarbeit gewonnen werden. Das Projekt steht im Einklang mit den Zielen der Gesundheitsförderung, der Bewegungsförderung im öffentlichen Raum sowie der Belebung städtischer Infrastruktur.
Das Projekt zielt darauf ab, die Chancen des Trends zu Zuzug und Rückkehr nach Südniedersachsen aktiv aufzugreifen und mit klaren Angeboten zu verstärken. Die Sanierung und Nutzung von regionaltypischen Fachwerkhäusern als nachhaltige und attraktive Wohnform sollen dabei hervorgehoben werden. Ergänzend wird ein unterstützendes Netzwerk aufgebaut. Es wurden folgende Bausteine beantragt: Evaluation, Aufbau Netzwerk „Zuzug“, Umbau-Kultur als Nachhaltigkeitsstrategie, Umzugsgeschichten, Wirkungsanalyse & Prozessoptimierung und Öffentlichkeitsarbeit.
Errichtung einer Skaterbahn mit Integration eines kostenfeien WLAN-Zugangs, Schaffung eines Begegnungsortes zur sportlichen Betätigung, soziale Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe, Beteiligungsprozess mit Jugendrat und Jugendforum.
Ziel des Projekts "NetzWerk Wedemark" ist es, die lokale Informations- und Beteiligungslandschaft deutlich zu stärken. Dafür entsteht eine offene, interoperable Infrastruktur aus CMS und API, die kommunale, Vereins-, Veranstaltungs- und Wirtschaftsdaten bündelt und aktuell ausspielt. Ergänzend vernetzen digitale Infostelen und eine App die Inhalte niedrigschwellig im öffentlichen Raum.
So werden Transparenz und (politisches) Engagement erhöht, soziale Teilhabe ortsübergreifend gefördert und lokale Netzwerke zusammengeführt. Unternehmen und Vereine erhalten zudem eine kostengünstige Sichtbarkeitsschiene, zugleich werden Wege reduziert und die Umwelt entlastet.
Langfristig stärkt das „NetzWerk Wedemark“ die Informations- und Beteiligungskultur der Gemeinde. Dank übertragbarer Architektur und Dokumentation wirkt das Vorhaben modellhaft für andere ländliche Regionen.
Das Projekt besteht aus zwei Bausteinen:
Wimmelbilder:
In Kooperation mit den Ortsräten und der Bürgerschaft der 21 Ortsteile Aurichs sollen in der Innenstadt 21 Wimmelbilder mit lokaltypischen bzw. heimatbezogenen Elementen entstehen (Motto: Aurich x 21 – Orte, Menschen & Geschichten). In interaktiven Workshops werden die Motive und Elemente herausgearbeitet, die den jeweiligen Ortsteil repräsentieren sollen. Mit der Ausführung soll ein erfahrener Künstler / eine Künstlerin beauftragt werden.
Das Projekt zielt darauf ab, die Innenstadt Aurichs durch „Kunst im öffentlichen Raum“ lebendiger und attraktiver zu gestalten. Gleichzeitig sollen neue Orte und Anlässe zur Begegnung entstehen, Kreativität gefördert und das Gemeinschaftsgefühl zwischen Stadt- und Dorfbewohnern gestärkt werde. Die Aktion soll ein Anstoß zum bewussten Austausch zwischen städtischer und ländlicher Kultur sein.
Tastmodell-Stadtplan:
Geplant ist ein Tastmodell-Stadtplan der Auricher Innenstadt aus Kunstbronzeguss für Menschen mit Blindheit u. Sehbehinderung um Architektur und Kultur erlebbar zu machen und Teilhabe zu ermöglichen.
Ziel des Projektes ist es, ein Altstadtforum als dauerhaft handlungsfähige Plattform auszubauen, um Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Anwohnerinnen und Anwohner sowie Eigentümerschaft effektiv zu vernetzen. Die Moderation, Organisation und Kommunikation sollen systematisch gestärkt, konkrete Arbeitsstrukturen etabliert, Handlungsfelder erweitert und Prozesse kommuniziert werden. Im Fokus stehen die Entwicklung von Maßnahmen zur Stärkung der Innenstadt als Wohn-, Wirtschafts- und Kulturstandort, zur Förderung von Nutzungsmischung und Aufenthaltsqualität sowie zur nachhaltigen Stadtentwicklung und Mobilität.
Der alte Ortskern Meckelfelds wird durch eine Neuordnung des (halb-) öffentlichen Raums zu einem generationsübergreifenden Platz der Gesundheit, Umweltbildung und des Wohlbefindens transformiert. Geplante Maßnahmen: Gradierwerk mit Überdachung, Bewegungstreffpunkt für alle Generationen mit attraktiven Angeboten, Beet- und Pflastererneuerung (Schwammstadt-Elemente), Stellplätze effizienter und raumverträglicher anlegen, Attraktivierung des bestehenden Wegesystems und Einsatz von 7 digitalen Infostelen. Das Projekt verbindet bauliche Attraktivierung mit Partizipation, Digitalisierung und Kulturarbeit und stärkt die zentralörtlichen Funktionen in hohem Maße.
Sanierung der Laufbahn und der Hoch- und Weitsprunganlage im städtischen Stadion und Erweiterung durch zusätzliche Outdoor-Trainingsgeräte (Outdoor-Trainingsplatz), um einen generationsübergreifenden, barrierefreien Bewegungs- und Begegnungsort zu schaffen, Ausstattung mit QR-Codes
Umgestaltung des Markplatzes zum barrierefreien generationsübergreifenden Begegnungsraum.
Ziel ist die Steigerung der Aufenthaltsqualität zur verbesserten Nutzung durch alle Bevölkerungsgruppen mit Fokus auf Integration, Mobilität, Barrierefreiheit und soziales Miteinander.
Angestrebt wird eine multifunktionale Nutzung für Kultur, Wochenmarkt, Spiel und Bewegung. Geplant sind Spiel- und Wasserelementen, Sitz- und Ruhebereiche, Flächenentsiegelung, extensive Bepflanzung, Verschattung, innovatives Versicherungssystem sowie interaktive Gestaltungselemente.
Das Projekt dient der Stärkung und Belebung der Quakenbrücker Innenstadt und der zukunftsorientierten Prägung des zentralen Stadtkerns.
Die Planung erfolgt unter Beteiligung der Bevölkerung über partizipative Workshops und Ideenformate.
Sanierungsmaßnahmen am denkmalgeschützten Museumsgebäude (ehem. Schmiedehaus), Aufarbeitung der Exponate, Inwertsetzung der Außenanlage, Schaffung eines außerschulischen Lernortes
Schaffung eines attraktiven, zukunftsorientierten und inklusiven (Multifunktions-) Zentrums als Raum für Bildung, Kreativität, Mitbestimmung und soziale Unterstützung. Einbindung zusätzlicher Zielgruppen, wie z.B. Senior:innen, behinderte Menschen, Flüchtlinge. Workshops, Beratung oder Freizeitangebote teils auch digital, neue Formate wie "Jugend berät Senioren", digitale Beratung von Jugendlichen für Jugendliche, Jugend-Repair-Café etc. Projekt mit partizipativem Ansatz, denn die Jugendlichen entwickeln aktiv Räume, Inhalte und Angebote mit.
Umbau des gemeindeeigenen ortbildprägenden Gebäudes in Großenkneten zum Jugendzentrum.
Das derzeitige Jugendzentrum in Großenkneten ist marode. Erste Räumlichkeiten mussten aufgrund der baulich abgängigen Substanz geschlossen werden. Eine Sanierung oder ein (Teil)Abriss und Neubau an selber Stelle ist nicht wirtschaftlich.
Um den Kindern/Jugendlichen in der Gemeinde weiterhin ein attraktives Jugendzentrum anzubieten, soll ein ortsbildprägendes Gebäude im Ortszentrum bedarfsgerecht umgebaut werden.
Auf einer Fläche von etwa 230 qm soll für die Kinder und Jugendlichen ein attraktives Angebot geschaffen werden. Im rd. 107 qm großen Dielen- und Veranstaltungsbereich soll ein Aufenthaltsbereich mit Sitzgelegenheiten und Beschäftigungsangeboten entstehen (Kicker, Billard, Spielekonsolen). Räume für Tischtennis sowie Musikinstrumente wären zusätzlich vorhanden. Um auch ein gemeinsames Kochen anzubieten, soll der Küchenbereich vergrößert und in den Aufenthaltsbereich integriert werden.
Ziel des Projekts ist die Schaffung von Sport- und Freizeitangeboten sowie eines sozialen Treffpunkts für Jugendliche und ältere Kinder zur Verbesserung der Lebensqualität für junge Menschen sowie zur Stärkung des Zusammenlebens von jungen und älteren Menschen. Beantragt wird der 4. und letzte Bauabschnitt mit weiteren Angeboten (Klettern, Calisthenics, Bouldern, Graffitiwand) und der Vollendung des Gesamtkonzepts.
Mit dem Projekt sollen Räume geschaffen werden, um auch Kindern und Jugendlichen, die sich nicht Vereinen anschließen wollen oder können, entsprechende Angebote zu unterbreiten. Die Angebote können ohne vorgegebene Strukturen aufgesucht und für sportliche Aktivitäten, aber auch als sozialer Treffpunkt aufgesucht werden. Der Jugendpark bietet Jugendlichen damit eine legitime und vertraute Anlaufstelle.
Ausbau eines Mehrgenerationenparks an der Hase mit Grünflächen (Wiesen und Blühflächen), Kommunikationsflächen (Bänke Sitzgruppen), Bewegungsflächen (Boule, Geräte) sowie Ruheflächen. Vorgeschaltet wird ein partizip entwickelter Ausbauplan.
Ziel des Projektes ist es, einen zentralen Kommunikationsraum zu schaffen, an dem Begegnung stattfindet.
Die anschließende Initierung eines Generationendialogs und Aufbau von sozialen Hilfs- und Versorgungsstrukturen sind nicht Bestanteil des Projektes, sollen aber aus der Nutzung erwachsen. Dies soll das gesellschaftliche Miteinander stärken.
Die Ideen für das Projekt basieren auf einem Studenten-Wettbewerb.
Das Projekt verfolgt das Ziel, einen inklusiven Spielplatz zu schaffen, auf dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam spielen, entdecken und sich entfalten können. Barrierefreiheit steht dabei im Mittelpunkt. Durch ebene Wege, geeignete Bodenbeläge und inklusive Spielgeräte wird der Platz für alle zugänglich. Der Spielplatz soll ein Ort der Begegnung für Kinder, Eltern und alle Generationen werden, der soziales Miteinander fördert, Berührungsängste abbaut und das Verständnis füreinander stärkt.
Gleichzeitig trägt das Vorhaben zur Aufwertung des Wohnumfeldes bei und macht Bückeburg familienfreundlicher, besonders für Familien mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen.