Skatepark für Skateboards, Inline-Skates und Scooter, Kids-Area und Aufenthaltsbereiche. Durch soziale und bauliche Barrierefreiheit und unterschiedliche Schwierigkeitsgrade vielfältige Nutzbarkeit. Vorgeschaltet Machbarkeitsstudie zur Identifizierung möglicher Standorte, Erarbeitung Feinkonzept im breiten Beteiligungsprozess. Umsetzung mit begleitendem Angebot der Kooperationspartner mit Workshops, Social-Media-Angeboten und einer Online-Plattform (nicht Bestandteil des Projektes)
Die Projektidee ist im Rahmen des Programms "Jugend entscheidet“ entstanden (bundesweites Projekt, um Jugendliche in die Politik und die Entscheidungen vor Ort einzubeziehen). Der Skatepark Springe soll als Begegnungsstätte zentraler Anlaufpunkt für junge Menschen aus Springe und Umgebung sowie erweiterter Arm des Jugendzentrums Springe angelegt werden.
Aufgrund des geplanten Standortes in der Nähe des Hallenbades, der Tennisplätze und des Fussballvereins, kommt es zu Synergieeffekten und es wird ein Kommunikationsraum für die Vernetzung von Vereinen, der örtlichen Schulen und der Bevölkerung geschaffen.
Der Marktplatz in Wietmarschen ist in unmittelbarem Ortszentrum der Gemeinde angesiedelt und soll einer multifunktionaleren Nutzung zugeführt werden. Mit dem Projekt soll der Marktplatz in seiner bisherig überwiegenden Funktion als Parkfläche zurückgestuft werden und vielmehr zum Verweilen einladen. Die Aufenthaltsqualität soll deutlich gesteigert werden. Dazu soll ein Begegnungsort geschaffen werden, der die Bedürfnisse des Einkaufens und Konsumierens mit dem Verweilen vor Ort verbindet. Die vorhandene Infrastruktur kann somit gestärkt und ein Beitrag zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung geleistet werden.
Sanierung der Laufbahn und der Hoch- und Weitsprunganlage im städtischen Stadion und Erweiterung durch zusätzliche Outdoor-Trainingsgeräte (Outdoor-Trainingsplatz), um einen generationsübergreifenden, barrierefreien Bewegungs- und Begegnungsort zu schaffen, Ausstattung mit QR-Codes
Die Stadt Holzminden ist ein Mittelzentrum mit rund 20.000 Einwohner:innen und Kreisstadt im gleichnamigen Landkreis in Südniedersachsen. Die Innenstadt ist durch kleinteilige Nutzungsmischung mit Schwerpunkten auf Wohnen und Einzelhandel geprägt. Aktuell verzeichnet die Innenstadt einen Immobilienleerstand sowie ein Imageproblem. Gründe dafür sind neben dem allgemeinen Strukturwandel des Einzelhandels unter anderem geringe Verkaufsflächen, Sanierungsstau, Konkurrenzstandorte sowie maßgeblich auch die durch die Corona-Pandemie bedingten Maßnahmen. Generell herrscht in Holzminden eine geringe Beteiligungskultur gepaart mit fehlenden Begegnungsräumen. Außerdem sind die Koordinierung von Innenstadtaktivitäten sowie die Innovationskultur ausbaufähig.
Das übergeordnete Projektziel stellt die Revitalisierung der Innenstadt durch die geplanten Maßnahmen dar. Zu den Teilzielen zählen u. a. die Leerstandsbeseitigung, Innovationskraft- und Wirtschaftsförderung, Schaffung von Begegnungs- und Kooperationsräumen sowie die Stärkung des Gemeinschaftssinns. Erfolgte Maßnahmen sollen außerdem transparenter für Bürger:innen dargestellt werden.
Im Rahmen des Projekts wurde ein Co-Working-Space als Ort der Begegnung und Koordinierung von Innenstadtaktivitäten in der Holzmindener Innenstadt geschaffen, in dem auch das Innenstadtmanagement ansässig ist. Zur Einbindung der Einwohner:innen in das Projekt wurde eine digitale WerkStadt mit allen interessierten Bürger:innen und Akteuren der Innenstadt durchgeführt. Im Zusammenhang mit der WerkStadt wurde eine Priorisierung der 13 Attraktivitätsfaktoren der Holzmindener Innenstadt festgelegt. Des Weiteren wurde in einem Fotowettbewerb nach dem schönsten Foto von Holzminden gesucht, um das Image der Stadt zu verbessern. Zudem wurde ein Förderprogramm für Existenzgründer:innen geschaffen. Das Förderprogramm beinhaltet einen Miet- und Ladenbauzuschuss und dient der Reduzierung des Ladenleerstands in der Holzmindener Innenstadt. Dem Leerstand soll zukünftig außerdem mithilfe eines digitalen kommunalen Leerstandsmanagements von der immovativ GmbH entgegengewirkt werden. Über die städtische Website und Einbindung der lokalen Presse werden Projektmaßnahmen transparenter nach außen kommuniziert. Weitere Maßnahmen des Projekts sind in Planung und werden fortlaufend umgesetzt.
Der Rat der Stadt hat im Zuge einer städtebaulichen Neuordnung und Weiterentwicklung der Bahnhofstraße und des Rathausviertels in Lehrte die Auslobung des städtebaulichen Wettbewerbs "Städtebauliche Neuordnung Bahnhofstraße und Rathausviertel in Lehrte" beschlossen.
Weitere Informationen zum städtebaulichen Wettbewerb und dessen Ablauf können unter folgendem Link eingesehen werden:
Die Initiative fördert gesunde Lebenswelten aller Bürger*innen. Wir vernetzen die Bereiche Prävention, gesunde Ernährung, Mobilität, Therapie, Pflege und Behandlung zugunsten einer zukunftsfähigen Stadt.
Ziel ist die bedarfsgerechte und zukunftsorientierte Entwicklung des Stadtmarktes zu einem attraktiven, multifunktionalen Begegnungsort. Durch die Neuplanung des Wochen- und Abendmarktes, infrastrukturelle Modernisierungen und eine barrierefreie Gestaltung soll der zentrale Innenstadtplatz wieder mehr an Bedeutung gewinnen und dazu einladen, sich gerne in der Innenstadt aufzuhalten. Das Potenzial des Platzes wird mithilfe eines Nutzungskonzeptes sichtbar gemacht werden und es sollen konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, die bereits zur kurzfristigen Belebung führen. Das Nutzungskonzept wird unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger und verschiedener Akteurs- und Nutzergruppen erarbeitet
In den vergangenen 24 Monaten wurden im Rahmen des Fördervorhabens Zukunftsräume Niedersachsen in Königslutter am Elm 12 betreute Stadtstipendien ausgeschrieben. Die Stipendien erlaubten es Studierenden von verschiedenen Hochschulen, im Rahmen eines bezahlten Aufenthalts (1.000 EUR / Monat / Stipendium) über sechs Monate hinweg vor Ort zu leben und gemeinsam mit den Menschen dort eine Idee zu entwickeln und umzusetzen. Für die Umsetzung stand jeweils ein Budget in Höhe von 5.000 EUR zur Verfügung.
Den Stipendiaten und Stipendiatinnen wurden hinsichtlich der Ausgestaltung ihres individuellen Arbeitsprogramms keine Vorgaben gemacht, außer die Aufforderung, dass ihr Projekt mit den Menschen vor Ort umgesetzt und ausdiskutiert werden muss und dass sie vor Ort arbeiten, um eine lokalen Relevanz ihres Projektes und damit Langlebigkeit herzustellen. Deswegen stand ihnen ein Arbeitsraum in der Fußgängerzone zur Verfügung und bei Bedarf gab es die Möglichkeit, auch in Königslutter zu wohnen. Eine kontinuierliche Betreuung der Stipendiatinnen und Stipendiaten koordinierte die entstehenden Projekte im Austausch mit Einwohnenden, Politik und Verwaltung.
Durch die externen Blicke junger Menschen auf eine Kleinstadt entstanden 21 neue und unerwartete Projekte, die aktuelle Themen der Transformation in der Stadtentwicklung berührten wie den Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung, Beteiligung, Kommunikation.
Der alte Ortskern Meckelfelds wird durch eine Neuordnung des (halb-) öffentlichen Raums zu einem generationsübergreifenden Platz der Gesundheit, Umweltbildung und des Wohlbefindens transformiert. Geplante Maßnahmen: Gradierwerk mit Überdachung, Bewegungstreffpunkt für alle Generationen mit attraktiven Angeboten, Beet- und Pflastererneuerung (Schwammstadt-Elemente), Stellplätze effizienter und raumverträglicher anlegen, Attraktivierung des bestehenden Wegesystems und Einsatz von 7 digitalen Infostelen. Das Projekt verbindet bauliche Attraktivierung mit Partizipation, Digitalisierung und Kulturarbeit und stärkt die zentralörtlichen Funktionen in hohem Maße.
Das erworbene Nordholzer Bahnhofsgebäude soll in den Jahren 2025 und 2026 zu einem multifunktionalen Begegnungsort umgestaltet werden, der die Themen Kultur, Jugend und Beteiligung unter einem Dach vereint. Das Ziel ist es, an der Schnittstelle dieser drei zentralen Themen die Gemeinschaft vor Ort zu aktivieren und kulturelle bzw. gesellschaftliche Teilhabe aller auch durch niedrigschwellige Angebote zu ermöglichen.
Neben einem örtlich abgrenzbaren Jugend- und Vereinsbereich soll im eigenständigen „Kulturbahnhof“ ein vielfältiges Kulturangebot als niedrigschwellige Zugangsmöglichkeit in einem Veranstaltungsraum angeboten werden. Musik, Theater, Tanz, Literatur, Kunst & Sprache sollen Menschen auch mit Migrationshintergrund einbinden und zum Mitmachen und Teilhaben einladen.
Ein ehemaliger Pennymarkt wird entkernt und erweitert zu einem Ärztehaus mit mehreren Praxen umgebaut. Durch diesen Umbau wird die ärztliche Versorgung in der Gemeinde Lengede weiter unterstützt.
Die Seminarräume und der ehemalige Bistrobereich im Kompetenzzentrum Ilsede (KOMED) sollen zu einem großen offenen und barrierefreien Veranstaltungs- und Tagungsbereich umgestaltet werden.
Aufwertung des zentralen City-Parkplatzes zu einem grünen, multifunktionalen und barrierefreien Begegnungsraum.
Ziel ist eine multifunktionale Nutzbarkeit für Wochenmarkt, Begegnung, Kultur, Veranstaltungen und Erholung. Die Funktion als Parkplatz wird aufrechterhalten. Die flexible Nutzung soll das soziale Miteinander stärken, die lokale Kultur fördern und vielfältige Angebote für alle Altersgruppe ermöglichen. Nachhaltige Mobilität und barrierefreie Gestaltung soll Erreichbarkeit und Teilhabe verbessern. Der Bestand des Wochenmarkts soll durch ein attraktiveres Umfeld gesichert werden.
Geplant sind entsiegelte Flächen, Begrünung, Regenwasser-management, mobile Pflanzkästen, Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten,
E-Ladestationen, Fahrradstellplätze sowie digitale / interaktive Infotafeln.
Im Kompetenzzentrum Neue Medien (KOMED) im Ortsteil Groß Ilsede werden 2024/2025 Seminarräume umgestaltet.
Mit der Maßnahme soll der Veranstaltungs- und Tagungsbereich ausgeweitet werden. Die bestehenden Trennwände sollen durch mobile Trennwandanlagen ersetzt werden, sodass sich der dann große Raum auch in mehrere, kleinere Einheiten unterteilen lässt. Die vorhandenen Räume des ehemaligen „Hüttenbistros“ werden als Vorbereitungsräume für externe Caterer zur Bewirtung im Rahmen von Einzelveranstaltungen umgerüstet.
In den vorhandenen Toilettenanlagen werden kleinere Sanierungsmaßnahmen vorgenommen. Im Bereich des Treppenhauses ist eine barrierefreie Toilette vorgesehen, welche sämtlichen Nutzern des Gebäudes zur Verfügung stehen soll.
Des Weiteren soll das Gebäude künftig mit einer neuen barrierefreien Aufzugsanlage versehen werden, welche den dann aktuellen Anforderungen entspricht. In Vorbereitung auf diesen späteren Abschnitt, sollen die baulichen Maßnahmen zur Herstellung des neuen Aufzugschachtes im Bereich des KG und EG umgesetzt werden. Eine Aufrüstung der vorhandenen veralteten Aufzugsanlage ist aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht möglich.
Im Zuge der Umbaumaßnahmen soll ferner u.a. die Beleuchtung erneuert werden.
Für die Maßnahme erhält die Gemeinde Ilsede Fördermittel des Landes Niedersachsen über das Programm „Zukunftsräume Niedersachsen“ in Höhe von max. 300.000 €.
Schaffung eines zentralen Bewegungs- und Begegnungsortes in Spelle. Ausstattung: Skaterpark, Scooterloop, Laufradtrack, Kletter- und Balancebereiche mit Calesthenics-Geräten, Streetball/Basketballplatz und Fussballplatz, Aufenthaltsbereich mit Sitzmöbeln, Grünstruktur. Frei zugängliche Anlage für alle Generationen und den nicht organisierten Sport.
Das Projekt "Vom Zukunftsraum zum Zukunftsnetzwerk: Gemeinsam für eine starke Region!" ist eine Initiative der Städte Seesen und Goslar, die darauf abzielt, die Innovationskraft und wirtschaftliche Stabilität der Region zu stärken. Angesichts der Herausforderungen durch Strukturwandel und die Folgen der Corona-Pandemie, sollen durch dieses Projekt neue Impulse für die regionale Entwicklung gesetzt werden. Es fördert die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, um die Attraktivität und Lebendigkeit der Städte zu erhalten und zu steigern.
Im Mittelpunkt des Projekts steht die Förderung von Start-ups, die im Center for Digital Technologies (DIGIT) der TU Clausthal ausgewählt und im MachMit!Haus in Goslar präsentiert werden. Bürger und Interessengruppen werden aktiv in die Weiterentwicklung der Ideen eingebunden. Die Gründer erhalten Unterstützung in der NewKammer in Seesen, einem Coworking Space, der speziell auf die Bedürfnisse von Start-ups im ländlichen Raum ausgerichtet ist. Durch diese Maßnahmen soll ein nachhaltiges Netzwerk von innovativen Unternehmen entstehen.
Das Projekt hat das Potenzial, als Modell für andere ländliche Regionen zu dienen und zeigt, wie wissenschaftliche Expertise in regionale Innovationsprozesse eingebunden werden kann. Es stärkt die wirtschaftliche Resilienz der Region, schafft neue Arbeitsplätze und fördert die Attraktivität von Seesen und Goslar als Standorte für kreative und digitale Unternehmen. Durch die enge Zusammenarbeit und den zyklischen Ansatz zur Förderung von Start-ups wird ein dynamisches und zukunftsfähiges Ökosystem geschaffen.
Das Projekt „Vom Zukunftsraum zum Zukunftsnetzwerk“ soll einen nachhaltigen Prozess der Wirtschafts- und Gründungsförderung schaffen, der zyklisch angelegt ist, so dass Start-Ups regelmäßig akquiriert, unterstützt und zur Marktreife geführt werden sollen. Das Vorhaben soll durch eine noch einzustellende, zusätzliche Vollzeitstelle für das Projektmanagement begleitet werden.
Die Stadt Lingen (Ems) hat in der Innenstadt das Willkommensbüro eingerichtet, um einen Ort für Neubürger*innen für Orientierung, Kontakte und Netzwerke zu schaffen (Zukunftsräume 5 AV), und möchte dieses Willkommensbüro nun als Anlaufstelle für alle Neubürger/innen, Heimkehrenden, Familien und Interessierte vor Ort weiterentwickeln. Der Fokus liegt nicht auf beruflicher Integration und Anwerben von Fachkräften, sondern darin, ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot, z. B. in Bezug auf Hobby und Gemeinschaft, zu bieten. Vorgesehen ist die Entwicklung einer Willkommens-App zur leichteren Vernetzung mit Verbänden, Vereinen und Ortsgemeinschaften, zur Durchführung von (digitalen) Veranstaltungen und Bereitstellung einer digitalen Willkommensbroschüre.
Die Stadt Lingen (Ems) hat in der Innenstadt das Willkommensbüro eingerichtet, um einen Ort für Neubürger*innen für Orientierung, Kontakte und Netzwerke zu schaffen.