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Ort: Online |
Viele Kommunen setzen sich bereits aktiv für den Klimaschutz ein, dennoch stehen sie bei der Erreichung der Treibhausgasneutralität bis 2045 – oder früher – vor zahlreichen Herausforderungen. Aber: Es gibt auch viele Projekte, Tools und Instrumente, von denen man lernen und profitieren kann. Diese möchten wir in unserer Webinar-Reihe „Werkzeuge für die treibhausgasneutrale Kommune“ nach und nach vorstellen. In dieser Woche widmen wir uns dem Thema „Interkommunale Unternehmen für die regionale Energiewende“. Insbesondere für ländliche und kleine Kommunen bieten interkommunale Unternehmen Chancen bei der dezentralen Wärmeversorgung und der Erzeugung erneuerbarer Energien.
In diesem „Werkzeuge-Webinar“ der Agentur für kommunalen Klimaschutz stellen wir Ihnen Möglichkeiten zur Gestaltung der regionalen Energiewende durch interkommunale Unternehmen (z. B. Kreiswerke, Regionalwerke, Landwerke) vor. Insbesondere für kleine und ländliche Kommunen können interkommunale Unternehmen einige Vorteile und Chancen in der regionalen Energieversorgung bieten.
Anhand von Praxisbeispielen möchten wir auf zentrale Fragen eingehen:
- Welche Vorteile bringen interkommunale Unternehmen in der Umsetzung der dezentralen Energiewende?
- Wie können die dezentrale Wärmewende und der Ausbau der erneuerbaren Energien mit interkommunalen Unternehmen gelingen?
- Welche Beispiele und Organisationsformen gibt es?
Praxisimpulse:
- Regionalwerke in Bayern: Beweggründe, Geschäftsmodelle und gute Praxis
Andreas Engl, Regionalwerke GmbH & Co. KG - Kommunale Energiewende nach dem Contracting-Prinzip
Christoph Zeis, Energiedienstleistungsgesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH
Im Anschluss an die Vorträge wird es ausreichend Zeit geben, Ihre Rückfragen zu stellen. Die Veranstaltung wird von der Agentur für kommunalen Klimaschutz moderiert.
Ort: Online / Berlin |
Wie lassen sich Wohnen, Arbeiten, Erholung, Naturschutz und Klimaschutz in der Stadt mit Pflanzenproduktion verbinden? Dieser Frage widmet sich das diesjährige Fachsymposium im BMLEH in Berlin. Im Mittelpunkt stehen tragfähige, sozial-ökologische Modelle urbaner Landwirtschaft: von Erwerbsbetrieben wie Obst-, Gemüse- und Zierpflanzenanbau bis zu Freizeitformen wie Urban Gardening und Kleingärten.
Während der Flächendruck in Städten zunimmt und die Zahl gartenbaulicher Betriebe vielerorts sinkt, bleiben einzelne Initiativen oft zu kleinteilig, um wirtschaftlich wirksam zu werden. Zugleich erbringt urbane Landwirtschaft als Teil grüner Infrastruktur zentrale Leistungen: Sie stärkt Biodiversität, Klimaresilienz durch Kühlung und Wasserretention, soziale Teilhabe sowie Gesundheit und Ernährung. Gefragt sind daher Lösungen, die Erwerbsinteressen, Gemeinwohlorientierung und Erholungsnutzung ausbalancieren. Die Präsenzveranstaltung bringt Wissenschaft, Verwaltung und Politik zum fachlichen Austausch über die Zukunft des urbanen Grüns zusammen.
Ort: Online |
Auf der Online-Fachkonferenz „Vom Versuch zur Veränderung – Erkenntnisse aus dem Mobilitätslabor 2025 in Klein- und Mittelstädten“ werden die Methoden, Ergebnisse und Erkenntnisse kurzweilig vorgestellt.
Im Forschungsprojekt „Mobilitätslabor 2025“ haben Bürger*innen in den Städten Niesky und Gotha sechs Monate lang E-Bikes, E-Lastenräder, ÖPNV und Car-Sharing als Alternativen zum privaten Pkw erprobt. Untersucht wurde, welche Bedingungen Veränderungen im Mobilitätsverhalten unterstützen und welche Erkenntnisse sich auf andere Klein- und Mittelstädte übertragen lassen.
Wir stellen die Ergebnisse vor und diskutieren Ansätze für nachhaltige Mobilität, öffentliche Räume und kommunale Transformation.
Ort: Online |
In dem Talk „Nachhaltige Mobilität für überall: Mobilitätsknotenpunkte in stadtnahen und ländlichen Gebieten" von „Scandria Alliance" soll diskutiert werden wie Mobilitätsknotenpunkte die Erreichbarkeit und Lebensqualität in stadtnahen und ländlichen Gebieten verbessern können.
Mobilitätsknotenpunkte bündeln verschiedene Mobilitätsangebote wie öffentlichen Nahverkehr, Fahrrad- oder Carsharing sowie Mikromobilität an einem Ort. Sie vereinfachen intermodale Fahrten, fördern die Nutzung nachhaltiger Verkehrsmittel und ermöglichen Mobilität ohne Privatwagen. Während Mobilitätsknotenpunkte in europäischen Großstädten mittlerweile gang und gäbe sind, erfordert die Einrichtung von (Mini-)Knotenpunkten in stadtnahen und ländlichen Gebieten andere Betriebslogiken und Geschäftsmodelle.
In diesem Webinar stellen Experten aus verschiedenen europäischen Regionen Fallbeispiele vor und diskutieren die spezifischen Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Mobilitätsknotenpunkten in stadtnahen und ländlichen Gebieten. Die Fallbeispiele stammen aus der Region Helsinki-Uusimaa in Finnland und der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg in Deutschland. Die Veranstaltung zeigt auf, wie Mobilitätsknotenpunkte dazu beitragen können, die Erreichbarkeit und Lebensqualität solcher Gebiete zu verbessern.
Tagesordnung:
- SUMP 3.0: Ein Leitfaden für multimodale Knotenpunkte in städtischen Ballungsräumen (Marko Stančec, POLIS-Netzwerk)
- Mobilitätslösungen in stadtnahen Gebieten und wie sie den Pendlerverkehr nach Helsinki unterstützen (Nilla Möller, Forum Virium Helsinki & Grace Luukkonen, Metropolia University of Applied Sciences)
- Mobilitätsknotenpunkte und Sharing-Dienste in stadtnahen und ländlichen Gebieten: Erfahrungen aus Berlin-Brandenburg (Jeanne-Cami)
Hinweis: Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Ort: Online |
Linienbedarfsverkehre bzw. ÖPNV-integrierte On-Demand-Angebote können den öffentlichen Nahverkehr attraktiver, effizienter und zukunftsfähiger machen. Das gilt besonders im ländlichen Raum. Im Webinar zeigen wir, nicht nur wie man ein solchen Angebot schafft sondern auch wie man es ausbaut und optimiert. Der Fokus liegt darauf, welche Rolle eine verlässliche Datengrundlage bei der Angebotsoptimierung spielt, wie marktverfügbare Softwarelösungen dabei unterstützen und wie sich daraus Einsparungen im Gesamtsystem ergeben können.
Das Ganze wird anhand von zwei kommunalen Fallbeispielen konkret gemacht: Das Projekt Lütti aus dem Landkreis Osnabrück zeigt, wie der Einstieg in On-Demand-Verkehr gelingen kann. Das Projekt Sprinti der Region Hannover zeigt hingegen, wie ein bestehendes Angebot wachsen und optimiert werden kann, um die Mobilität für die Menschen vor Ort weiter zu verbessern.
Ergänzt wird das Programm durch einen Blick auf die landesweite Infrastruktur: Mit dem FahrPlaner steht in Niedersachsen und Bremen eine zentrale Plattform für Auskunft, Vertrieb und Service im ÖPNV zur Verfügung. Durch die Integration von FahrPlaner flex lassen sich darüber auch On-Demand-Verkehre einheitlich anzeigen und buchen. Fahrgäste erhalten so einen einheitlichen Zugang zum ÖPNV, und Betreiber profitieren von den Kostenvorteilen und Synergien eines gemeinsamen Systems.
Ort: Online |
Keine Form der Mobilität ist umweltfreundlicher und gesünder als Fahrradfahren oder Zufußgehen. Damit mehr Menschen mit dem Rad unterwegs sein können, gibt es in Baden-Württemberg zahlreiche Fördermaßnahmen und Serviceangebote für Kommunen, Landkreise, Verkehrsverbünde und für praxisorientierte Initiativen.
Die Veranstaltung bietet in kompakter Form einen Überblick zu aktuellen Strategien, interessanten Fördermaßnahmen, vorbildlichen Praxisbeispielen und zu Erkenntnissen aus Modellprojekten. Außerdem haben Sie Gelegenheit, Ihre Erfahrungen und Fragen aus der Praxis einzubringen.
Zu diesem informativen Austausch laden wir Sie als kommunalpolitisch Verantwortliche und als interessierte Bürgerinnen und Bürger sehr herzlich ein.
Ort: Online |
Zum Auftakt informiert Lena Katharina Wolters aus der Niedersächsischen Staatskanzlei über die seit dem 1. September 2026 geltende Förderverordnung und die daraus resultierenden Möglichkeiten für Kommunen. Anschließend gibt Rainer Kirchhoff von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der (haus-)ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum.
Es folgt der Blick in die Praxis:
- RVZ Südheide – Ein neues Versorgungszentrum nimmt Gestalt an: Das im April 2026 gestartete RVZ berichtet über die ersten Erfahrungen aus dem Aufbau und der Entwicklung wohnortnaher Versorgungsangebote.
- RVZ Wesermarsch – Von der Idee zum etablierten Versorgungsangebot: Das seit 2022 bestehende RVZ zeigt, wie hausärztliche Versorgung erfolgreich mit sozialen und gesundheitlichen Unterstützungsangeboten verknüpft werden kann.
- RVZ Wurster Nordseeküste – Ein bewährtes Konzept wird weiterentwickelt: Das im Februar 2022 gestartete RVZ stellt seine langjährigen Erfahrungen und die geplante Erweiterung zur Stärkung der regionalen Versorgung vor.
Ort: Berlin |
Der Mehrjährige Finanzrahmen der Europäischen Union (MFR) legt die finanziellen Grundlagen der EU-Politik für jeweils sieben Jahre fest. Er schafft damit den Rahmen für zentrale Politikbereiche wie z.B. Agrar- und Kohäsionspolitik, Forschung und soziale Entwicklung und beeinflusst maßgeblich die langfristigen Gestaltungsmöglichkeiten der Mitgliedstaaten. Er ist damit von massiver Bedeutung auch für die ländliche Entwicklung ab 2028.
Der Verhandlungsstand ist inzwischen klarer, aber noch nicht abschließend festgelegt: Für die ländliche Entwicklung wäre es wichtig, auch ab 2028 weiterhin in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) verankert zu bleiben. Die Mitgliedstaaten werden jeweils einen Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplan (NRPP) erstellen. Der deutsche NRPP wird sektorale und regionale Kapitel enthalten. Offen sind insbesondere die konkrete Verortung der Maßnahmen (Sektorkapitel GAP oder Länder-Kapitel), die Ausgestaltung des Rural Target, die künftige Rolle der ländlichen Entwicklung inkl. LEADER und die Fragen der Kofinanzierung und praktischen Umsetzung.
Die ArgeLandentwicklung lädt Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Kommunen, Regionen und Praxis ein, die Perspektiven der ländlichen Entwicklung im künftigen EU-Förderrahmen gemeinsam zu diskutieren. Im Mittelpunkt stehen sechs Leitfragen:
Sechs Leitfragen für den Austausch
- Welche Erfahrungen aus den bisherigen Förderperioden sollten in die Förderung ab 2028 übernommen werden – und wo besteht Vereinfachungsbedarf?
- Welche Bedarfe und Prioritäten haben ländliche Räume angesichts des demografischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels?
- Wie sollen die ländliche Entwicklung inkl. LEADER und weitere Instrumente im NRPP und innerhalb der GAP verankert werden?
- Wie sollte das Rural Target ausgestaltet werden, damit es EU-weit wirksam zur Stärkung ländlicher Räume beiträgt?
- Wie können sektorale, regionale und gegebenenfalls fondsübergreifende Ansätze besser miteinander verbunden werden?
- Wie lassen sich Kofinanzierung, Zuständigkeiten, Förderverfahren und Beteiligungsprozesse so gestalten, dass die Umsetzung vor Ort praxistauglich bleibt?
In Vorträgen und Workshops sollen Erfahrungen ausgewertet, unterschiedliche Perspektiven sichtbar gemacht und gemeinsame Vorschläge für die weitere Ausgestaltung entwickelt werden. Ziel ist ein Förderrahmen, der regionale Unterschiede berücksichtigt, integrierte Ansätze ermöglicht, Beteiligung stärkt und vitale sowie lebenswerte ländliche Räume langfristig unterstützt.
Wir laden Sie herzlich ein, sich – in Präsenz oder online – an diesem fachlichen und länderübergreifenden Austausch zu beteiligen.
Ort: Online |
Am 30. Oktober gibt das Netzwerk für demografiebewusste Entwicklung G.D.Z. e.V. einen Impuls zum Einstieg in die Quartiersentwicklung. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für die Entwicklung lebendiger und engagierter Quartiere interessieren. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Was ist „gute“ Quartiersentwicklung? Wie entsteht ein engagiertes Quartiersteam? Wo stehen Sie und was kann Ihr nächster wichtiger Schritt sein? Zudem werden Methoden gelingender Quartiersentwicklung vorgestellt und ein Blick auf Fördertöpfe geworfen.
Ort: Online |
Wie können Kommunen auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen leistungsfähig bleiben und zugleich ihre Gestaltungsspielräume sichern? Die Stadt Selm zeigt am Beispiel ihrer Stadtwerke, wie kommunale Verantwortung und privatwirtschaftliches Know-how in einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft erfolgreich miteinander verbunden werden können. In unserer kompakten Web-Talk-Reihe geben Führungskräfte der Verwaltung Einblicke in ihre Praxiserfahrungen. Zu wechselnden Themen zeigen sie, wie eine zukunftsfähige Stadtentwicklung gelingen kann – und welche Lösungen sich auch auf andere Kommunen übertragen lassen. Nach jeder Präsentation ist Raum für Diskussion und Ihre Fragen.
Das kommunale Dienstleistungsunternehmen wurde 1997 gegründet und übernimmt heute zentrale Aufgaben für die Stadt Selm – von der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung über die Energie- und Abfallentsorgung bis hin zu Straßenreinigung, Grünflächenpflege und Friedhofsmanagement.
Seit 2024 werden die Stadtwerke als ÖPP geführt. Die Stadt Selm hält 51 Prozent der Anteile. Das Modell verbindet kommunale Steuerung mit privatwirtschaftlicher Expertise und schafft die Grundlage für ein wirtschaftlich erfolgreiches und dauerhaft leistungsfähiges Unternehmen.
Aus dem Blickwinkel der Kleinstädte:
Im Kleinstadt Web-Talk werden die Entstehung und Entwicklung der ÖPP sowie ihre Chancen und Herausforderungen praxisnah beleuchtet. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die politischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Modells und erfahren, welchen Mehrwert eine solche Partnerschaft für Kommunen bieten kann. Zugleich wird deutlich, dass ÖPP kein allgemeingültiges Erfolgsrezept ist: Jede Kommune muss prüfen, ob eine solche Zusammenarbeit zu ihren eigenen Zielen, Strukturen und Ressourcen passt.
Ort: Online |
Seit Inkrafttreten des „Bauturbo"-Gesetzes können Wohnbauvorhaben nach § 246e BauGB ohne klassisches Bebauungsplanverfahren zugelassen werden – vorausgesetzt, die Gemeinde stimmt zu (§ 36a BauGB). Genau hier gewinnen städtebauliche Verträge an Bedeutung: Sie sind das zentrale Instrument, mit dem Kommunen ihre Zustimmung an Bedingungen knüpfen können – etwa zu gefördertem Wohnraum, Grünflächen, Erschließung oder Bauverpflichtungen.
Es bestehen eine Reihe von Unsicherheiten im Umgang mit städtebaulichen Verträgen, mit denen sich der sechste Kommunale Fachaustausch des Umsetzungslabors Bau-Turbo beschäftigen wird:
Welche Möglichkeiten und Grenzen der Vertragsgestaltung gibt es? Was sind typische Fallstricke bei städtebaulichen Verträgen? Welche Anforderungen stellt der Gleichbehandlungsgrundsatz?
Diese und weitere Themen sollen anhand von Praxisbeispiele aus den Modell-Kommunen diskutiert werden.
Das Umsetzungslabor Bau-Turbo ist ein Forschungsprojekt im Auftrag des BBSR/BMWSB und wird durchgeführt durch das Difu, vhw Bundesverband Wohnen und Stadtentwicklung (vhw) sowie Forward Forschung und Planung.
Ort: Online |
ZKA Spotlight:
Wieso ist die Klimaanpassung auch eine soziale Frage?
Welche Gerechtigkeitsaspekte (Verteilung-, Anerkennungs-, Verfahrensgerechtigkeit & Verteilungswirkung) sind relevant?
Welche Anknüpfungspunkte für soziale Aspekte bietet der Klimaanpassungsprozess?
Zielgruppen: Kommunalverwaltung, Klimaanpassungsmanager*innen, Klimaschutzmanager*innen, Soziale Einrichtungen
Ort: Online |
Immovielien sind Immobilien von Vielen für Viele: Selbstorganisierte, gemeinschaftliche, offene und zutiefst demokratische Orte. Sie entstehen durch Engagement und aus einer gemeinwohlorientierten Haltung heraus. Sie beleben und gestalten identitätsstiftende Räume, die in der profitorientierten Immobilienentwicklung als unrentabel gelten. So entstehen in alten Industriebauten besondere Räume für Kunst und Kultur, in benachteiligten Stadtteilen offene Begegnungsorte für Nachbar:innen und in verlassenen Gebäuden in der Stadt und auf dem Land gemeinschaftliche Wohn- und Lebensorte.
Dr. Larisa Tsvetkova ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Netzwerks Immovielien, das sich für Gemeinwohlorientierung in der Immobilien- und Stadtentwicklung einsetzt. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Technischen Universität Braunschweig widmet sie sich in ihrer Forschung ebenfalls diesen Themen.
Diskutieren Sie mit uns in diesem Teil unserer Reihe »Auf dem Weg in eine zukunftsorientierte Demokratie« u. a. folgende Fragen: Wie genau tragen Gemeinschaftsorte zu mehr demokratischer Teilhabe bei? Welche Chancen bieten Immovielien und ähnliche Projekte für die Stadt- und Quartiersentwicklung? Welche Wirkung können solche Orte in Zeiten multipler Krisenszenarien entfalten?
Ort: Online |
Eine dezentrale Speicherung von Regenwasser bietet hier einen Ansatz, die Entwässerungsinfrastruktur zu entlasten und wertvolles Wasser für die Pflege von Bäumen, Beeten und weiteren Grünflächen bereitzustellen. Besonders das bürgerschaftliche Engagement in Städten zeigt, wie sich solche Lösungen gemeinschaftlich im Alltag verankern lassen.
Anhand von Praxisbeispielen aus Berlin wird vorgestellt, wie Regenwasserbehälter im öffentlichen Raum, etwa auf Gehwegen oder Plätzen, sowie im halböffentlichen Raum, zum Beispiel bei sozialen Trägern, aufgestellt und betrieben werden. Behandelt werden Funktionsweise, Standortwahl, Montage und Pflege der Behälter sowie rechtliche Rahmenbedingungen und Genehmigungsabläufe am Berliner Beispiel. Die Initiative „Die Wassertanke" berichtet über ihre Erfahrungen bei der erstmaligen Installation von Regenwasserbehältern auf Gehwegen gemeinsam mit Anwohnenden. Im Anschluss an die Vorträge besteht Raum für Fragen und Austausch.
Ort: Online |
Der Ausbau von Wärmenetzen ist ein zentraler Baustein der kommunalen Wärmewende. Doch von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung stellen sich zahlreiche fachliche, organisatorische und kommunikative Fragen. Mit der Fortsetzung unserer Webinarreihe „Wärmenetze erfolgreich errichten“ geben wir Kommunen und weiteren Akteuren der kommunalen Wärmewende praxisnahes Wissen an die Hand, fördern den Austausch mit Expertinnen und Experten und vermitteln Einblicke in kommunale Praxisbeispiele.
Post KWP: Die ersten Schritte zum Wärmenetz
Mit dem Kommunalen Wärmeplan ist ein wichtiger Meilenstein erreicht – nun beginnt die Umsetzung. Doch wie gelingt der Übergang von der Planung zur Realisierung eines Wärmenetzes?
Im Webinar unserer Reihe „Wärmenetze erfolgreich errichten“ erfahren Sie, welche organisatorischen und strategischen Schritte nach der Erstellung des kommunalen Wärmeplans erforderlich sind, um Wärmenetzprojekte erfolgreich auf den Weg zu bringen. Themen sind unter anderem der Aufbau einer geeigneten Organisationsstruktur in der Verwaltung, die Priorisierung von Projekten, die Entwicklung einer Fördermittelstrategie, die Vorbereitung politischer Entscheidungsprozesse sowie die begleitende Kommunikation.
Praxisberichte aus den beiden Kommunen Eschborn und Kirchhain geben Einblicke in die konkrete Umsetzung und zeigen, wie der Weg von der Planung zum Wärmenetz lokal erfolgreich gestaltet werden kann.
Ort: Online |
Der Inklusionsgedanke ist in der kommunalen Stadt- und Quartiersentwicklung bereits seit vielen Jahren angekommen. Beschlüsse zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) wurden fast überall gefasst, und entsprechende Leitlinien, Aktionspläne oder die Berücksichtigung von Inklusion als Handlungsfeld integrierter Stadt(teil)entwicklung sind keine Seltenheit mehr.
Gleichwohl scheint es vielerorts noch an einer konsistenten Umsetzung inklusiver Quartiersentwicklung zu hapern: Einzelmaßnahmen und -projekte stehen mancherorts eher isoliert im Raum, Leitlinien und Pläne entfalten nicht immer die notwendige Bindungswirkung, Inklusion als Querschnittsthema kann an fehlenden verbindlichen Zuständigkeiten leiden, und wenn die Zielgruppen zu wenig in Planung und Umsetzung von Maßnahmen eingebunden werden, muss aus einem „gut gemeint“ nicht immer ein „gut gemacht“ folgen.
Vor diesem Hintergrund wollen wir in der Veranstaltung den Stand inklusiver Quartiersentwicklung in deutschen Kommunen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten, Gelingensfaktoren und Hemmnisse aufzeigen sowie möglichst viel Nachahmenswertes vorstellen. Neben einer grundsätzlichen Verständigung zum Thema inklusive Quartiersentwicklung werden Praxisbeispiele und Handlungsansätze präsentiert und diskutiert.
Ort: Köln |
Der Wohnungsbau steht vor tiefgreifenden Herausforderungen: Steigende Baukosten, veränderte Wohnbedürfnisse, prekäre kommunale Haushalte und die fortschreitende Klimakrise erfordern neue Ansätze in Planung, Entwicklung und Umsetzung. Gleichzeitig gewinnen Fragen nach nachhaltigen, ressourcenschonenden und sozial ausgewogenen Wohnformen zunehmend an Bedeutung.
In zwei Panels sollen verschiedene Perspektiven auf den Wohnungsbau und das Wohnungswesen beleuchtet werden. Panel 1 beschäftigt sich mit dem notwendigen Wandel einerseits bei der Bauweise und andererseits bei der Sanierung des Bestands. Im Panel 2 wird der Blick auf das Wohnen in ländlicheren Räumen gelenkt. Die unterschiedlichen Rahmenbedingungen lokaler Wohnungsmärkte erfordern differenzierte Ansätze für die Entwicklung zukünftiger Wohnformen. Neben dem weiterhin dominierenden Einfamilienhaus gilt es, neue Konzepte des Wohnens und Zusammenlebens zu etablieren, die auf veränderte gesellschaftliche und räumliche Anforderungen reagieren.
Die Veranstaltung knüpft an die gleichnamige Publikation des ISW an, die im August erschienen ist und erneut eine Beispielsammlung gegenwärtiger Planungspraxis liefert. Sie kann unter Publikationen kostenfrei heruntergeladen werden.
Gemeinsam mit den Referent:innen und allen Teilnehmer:innen möchten wir zentrale Fragestellungen der zukünftigen Wohnraumentwicklung diskutieren und Lösungsansätze für eine nachhaltige Transformation des Wohnungsbaus in den Blick nehmen.
Ort: Berlin |
Die Energietransformation stellt Kommunen und kommunale Versorgungsunternehmen vor eine enorme Herausforderung: Bis 2045 müssen rund 535 Milliarden Euro in Stromnetze und Wärmeinfrastruktur investiert werden – ein Großteil davon bereits bis 2035. Gleichzeitig stoßen die bisherigen Finanzierungsmodelle zunehmend an ihre Grenzen. Gerade kommunalen Versorgungsunternehmen fehlen häufig die notwendigen Eigenmittel, um zusätzliches Fremdkapital aufnehmen und die erforderlichen Investitionen stemmen zu können.
Wie lässt sich diese gewaltige Finanzierungsaufgabe bewältigen? Welche Strategien verfolgen Stadtwerke bereits heute? Welche Rolle können Kommunen als Gesellschafter spielen? Wie lässt sich mehr privates Kapital mobilisieren – und wie flexibel sind Banken bei der Finanzierung der Transformation? Und an welchen Stellen braucht es Veränderungen im Rechtsrahmen? Diesen Fragen widmen wir uns bei unserer Fokus-Veranstaltung.
Wir laden insbesondere Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalwirtschaft und Stadtwerken, Kommunen, Banken, Investoren, Verbänden und Wissenschaft ein, gemeinsam über neue Finanzierungsmodelle, konkrete Herausforderungen und erste Erfahrungen aus der Praxis zu diskutieren.
Ort: München |
Die 8. NaKoMo-Jahreskonferenz am 18. und 19. November 2026 steht unter dem Motto „Neue Wege der Zusammenarbeit – Mobilitätslösungen in Zeiten von Kostendruck und Personalknappheit“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie nachhaltige Mobilität trotz knapper Budgets und begrenzter personeller Ressourcen vor Ort gelingen kann. Die Keynote, Panel- und Fishbowl-Diskussionen sowie NaKoMo-Stories beleuchten gesellschaftliche Veränderungen, politische Rahmenbedingungen und Erfahrungen aus der Praxis. Sechs Vortragssessions widmen sich der interkommunalen Zusammenarbeit, effizienten Betriebs- und Finanzierungsmodellen, der Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel, Kooperationen zwischen Verwaltung und Wirtschaft, der Verstetigung von Modellprojekten sowie der digitalen Integration. Praxisbeispiele zu Bikesharing, Bedarfsverkehr, Mobilitätsstationen, Ladeinfrastruktur und KI im ÖPNV liefern konkrete Impulse. Ein Get-together bietet Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und neue Kooperationen anzustoßen.
Ort: Solingen |
Beim 15. Regionalforum kommen Fachleute aus Kommunen, Stadtplanung, Architektur, Energieberatung, Klimaschutz, Handwerk sowie Bau- und Wohnungswirtschaft zusammen, um zu diskutieren, wie zirkuläres Bauen im Kontext der Wiederverwertung von Bauteilen und Materialien im Bestand praktisch umgesetzt werden kann. Im Rahmen der Veranstaltung wird die neu erschienene Veröffentlichung „Zirkuläres Bauen in Nordrhein-Westfalen – Praktischer Leitfaden zur Wiederverwendung von Holz, Ziegel und Stahl“ der Baukultur NRW und Baukreisel e. V. vorgestellt. Auf den praktischen Erkenntnissen und Impulsen aufbauend, steht anschließend der (Erfahrungs-)Austausch zur praktischen Umsetzung der Wiederverwendung von Bauprodukten und deren Integration in kommunale Planungsprozesse im Mittelpunkt. Denn die Potenziale des zirkulären Bauens sind bekannt, entscheidend ist jetzt die praktische und kontinuierliche Umsetzung in kommunalen Prozessen und Bauprojekten.
Im Fokus stehen die praktischen Schritte der Wiederverwendung – von der Bestandsanalyse, dem selektiven Rückbau, der Qualitätssicherung, der Lagerung und Aufbereitung bis hin zum Wiedereinbau. Aber auch Fragen der prozessualen Umsetzung rund um den Aus- und Wiedereinbau sollen beleuchtet werden.
Die Veranstaltung verbindet fachliche Impulse und Erfahrungsberichte mit Austauschformaten. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus der Praxis, gemeinsame Herausforderungen und konkrete Ansätze für eine energetische, nachhaltige und zukunftsfähige Quartiersentwicklung. Sie endet mit einer geführten Begehung auf dem Gelände des Change Campus. Die Diskussionsergebnisse werden im Rahmen der Veranstaltung und in einer Dokumentation zusammengefasst.
Die Regionalforen richten sich an alle Interessierten der genannten Schwerpunktthemen – unabhängig davon, ob Sie bereits an früheren Regionalforen teilgenommen haben.
Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Teilnehmenden begrenzt ist. Eine frühzeitige Anmeldung wird daher empfohlen.