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Erstellte Veranstaltungen - Kürzlich erschienene Artikel
Okt.
01
  1.   Klimaschutz und Klimaanpassung
  2.    Öffentlich
  1.   1st Okt., 2026 - 2nd Okt., 2026
Ort: Berlin | Klimaschutz ist in den letzten Jahren zweifellos zu einem zentralen kommunalen Handlungsfeld geworden. Vielerorts haben Kommunen Klimaschutzpersonal eingestellt, Konzepte und Maßnahmenk...

Ort: Berlin |

Klimaschutz ist in den letzten Jahren zweifellos zu einem zentralen kommunalen Handlungsfeld geworden. Vielerorts haben Kommunen Klimaschutzpersonal eingestellt, Konzepte und Maßnahmenkataloge erarbeitet und Verfahrensabläufe im Sinne des Klimaschutzes angepasst. Parallel zum Kapazitätsaufbau nehmen aber auch Umfang und Komplexität der Aufgaben zu, wie etwa die Gestaltung der Wärmewende zeigt. Doch ausgerechnet in dieser Situation droht der Klimaschutz angesichts prekärer Haushaltslagen, wachsenden Fachkräftemangels und gesellschaftlichen Gegenwinds von anderen Themen und Herausforderungen überlagert und politisch ausgebremst zu werden.

Das Seminar beleuchtet praxisnahe Lösungsansätze und Instrumente, mit denen Klimaschutz – allen akuten Herausforderungen zum Trotz – als dauerhafte Querschnittsaufgabe im Verwaltungshandeln und öffentlichen Diskurs verankert werden kann. Das Seminar bietet eine Mischung aus fachlichen Impulsen und Erfahrungsaustausch unter anderem zu wirkungsvoller Klimakommunikation, Steuerungsinstrumenten, ämterübergreifender Zusammenarbeit sowie Aktivierung und Einbeziehung der Stadtgesellschaft.  

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Sep.
16
  1.   Digitalisierung
  2.    Öffentlich
  1.   16th Sep., 2026
Ort: Online | Im mFUND forschen kluge Köpfe an Lösungen für die Mobilität von morgen. Doch Innovation endet nicht mit der Förderung, der entscheidende Schritt ist die Anwendung in der Praxis! Mit dem...

Ort: Online |

Im mFUND forschen kluge Köpfe an Lösungen für die Mobilität von morgen. Doch Innovation endet nicht mit der Förderung, der entscheidende Schritt ist die Anwendung in der Praxis! Mit dem mFUND Checkout bringt die Begleitforschung jeden Monat abgeschlossene Projekte und solche, die kurz vor dem Abschluss stehen, auf die digitale Bühne und macht ihre Ergebnisse und Potenziale sichtbar. 

Am 16. September 2026 steht das Thema „Digitale Zwillinge für Betrieb und Erhaltung“ im Fokus. Fünf mFUND-Projekte geben Einblicke in ihre Ansätze und zeigen, wie digitale Technologien, vernetzte Daten und intelligente Auswertungen zu einem effizienteren und zukunftsfähigen Betrieb und Erhalt von Infrastrukturen beitragen können. Im Anschluss an die Impulse sind alle Teilnehmenden eingeladen, die vorgestellten Ansätze gemeinsam zu diskutieren.

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Okt.
12
  1.   Integration und Teilhabe
  2.    Öffentlich
  1.   12th Okt., 2026 - 13th Okt., 2026
Ort: Berlin | Kommunen sind zentrale Akteure der Integrationspolitik: Sie gestal-ten das Ankommen und die Teilhabe von Zugewanderten vor Ort – in Kitas und Schulen, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt...

Ort: Berlin |

Kommunen sind zentrale Akteure der Integrationspolitik: Sie gestal-ten das Ankommen und die Teilhabe von Zugewanderten vor Ort – in Kitas und Schulen, auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt sowie in den Quartieren. Gleichzeitig agieren sie in einem komplexen Mehrebenensystem, in welchem rechtliche und finanzielle Rahmen-bedingungen maßgeblich von Bund, Ländern und der Europäischen Union gesetzt werden.

Wie agieren Kommunen vor dem Hintergrund europäischer, bundes- und landespolitischer Weichenstellungen zur Migrationspolitik?
Wie können Kommunen ihre Stimme im föderalen System stärken und ihre Interessen wirksam einbringen?
Welche Kompetenzen, Erfahrungen und Gestaltungsmöglichkeiten haben insbesondere Kommunen mit bislang geringerer Zuwanderungserfahrung?
Welche Rolle spielen Ankunftsquartiere für die kommunale Integrationspolitik und wie lassen sie sich aktiv gestalten?

Diese Fragen und weitere Aspekte sollen im Seminar anhand konkreter Beispiele aus der kommunalen Praxis und unter Einbeziehung des aktuellen Forschungsprojektes „Ankunftsquartiere stärken“ sowie der Erfahrungen der Teilnehmenden diskutiert werden. Dabei wird berücksichtigt, dass Städte, Gemeinden und Landkreise je nach Größe, finanzieller Situation oder regionaler Lage unterschiedliche Erfahrungen und Voraussetzungen mitbringen.

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Okt.
05
  1.   Öffentliche Räume
  2.    Öffentlich
  1.   5th Okt., 2026 - 6th Okt., 2026
Ort: Berlin | Unbemannte Systeme, KI-unterstützte Videoüberwachung oder intelligente Barrieren: Immer leistungsfähigere und zunehmend besser vernetzte Systeme versprechen eine deutliche Stärkung der ...

Ort: Berlin |

Unbemannte Systeme, KI-unterstützte Videoüberwachung oder intelligente Barrieren: Immer leistungsfähigere und zunehmend besser vernetzte Systeme versprechen eine deutliche Stärkung der Gefahrenabwehr in öffentlichen Räumen. Von der alltäglichen Präventionsarbeit im Kleinen über die bessere Lageerfassung und -bewältigung bis hin zum Management von Menschenmengen und Großveranstaltungen verschieben (teil)autonome Sicherheitstechnologien fortwährend die Grenzen des Möglichen.

Doch wo manche das längst überfällige Schließen von Fähigkeitslücken und eine dringend benötigte Unterstützung angesichts komplexer urbaner Bedrohungslandschaften sehen, weisen kritische Stimmen neben den praktischen Grenzen technischer Lösungen auch auf die rechtlichen, ethischen und sozialen Implikationen hin, die bei der Anwendung beachtet werden müssen.

Das Seminar erörtert anhand von Fallbeispielen im Austausch zwischen Forschung und Praxis, wie Kommunen vor diesem Hintergrund einen pragmatischen Umgang mit Sicherheitstechnologien finden können, welche (Arten von) Technologien sich überhaupt für den kommunalen Kontext eignen und welche Voraussetzungen für eine effektive und sozialverträgliche Nutzung geschaffen werden müssen.

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Okt.
15
  1.   15th Okt., 2026
Ort: Niederwerrn | Im Mittelpunkt stehen die Potenziale des Programms für kleinere Städte und Gemeinden, der Austausch von Praxiserfahrungen sowie Hinweise für einen möglichen Programmeinstieg. Welc...

Ort: Niederwerrn |

Im Mittelpunkt stehen die Potenziale des Programms für kleinere Städte und Gemeinden, der Austausch von Praxiserfahrungen sowie Hinweise für einen möglichen Programmeinstieg.

Welche Chancen bietet das Städtebauförderungsprogramm "Sozialer Zusammenhalt" für kleinere Städte und Gemeinden bei der Entwicklung attraktiver und lebenswerter Nachbarschaften? Die Transferwerkstatt, die am 15. Oktober 2026 von 9:30 bis 16:30 Uhr in Niederwerrn (Bayern) stattfindet, zeigt die zahlreichen Perspektiven auf, die das Programm für kleinere Städte und Gemeinden bietet. Die Veranstaltung richtet sich dabei an Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen aller Bundesländer, die bereits am Programm teilnehmen, als auch aus Städten und Gemeinden, die sich für eine Aufnahme interessieren.

Neben Einblicken in die Programmausrichtung aus Bundes- und Länderperspektive stehen konkrete Erfahrungen aus der Praxis im Mittelpunkt der Veranstaltung. Mehrere Kommunen berichten über die konkreten Erfolge, die sie mit dem Programm vor Ort erzielen konnten. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt der Veranstaltung sind die Instrumente des Programms, die vielfältige Möglichkeiten für die Gemeindeentwicklung bieten. Zudem werden konkrete Hinweise für einen möglichen Einstieg in das Programm gegeben.

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Sep.
22
  1.   Leerstandsmanagement
  2.    Öffentlich
  1.   22nd Sep., 2026
Ort: Online | Am 22. September 2026 findet ein digitales Werkstattgespräch statt, bei dem die Siegerprojekte des Wettbewerbs "Aus LEER wird MEHR 2025" ihre Ansätze und Erfahrungen vorstellen. Ziel d...

Ort: Online |

Am 22. September 2026 findet ein digitales Werkstattgespräch statt, bei dem die Siegerprojekte des Wettbewerbs "Aus LEER wird MEHR 2025" ihre Ansätze und Erfahrungen vorstellen.

Ziel des Bundeswettbewerbs „Aus LEER wird MEHR“ ist es, herausragende Projekte, Strategien und Konzepte zur Reaktivierung von Leerständen in ländlichen Räumen sichtbar zu machen. Die ausgezeichneten Projekte sollen andere Regionen, Kommunen und Akteure inspirieren und dazu anregen, eigene Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Der Wettbewerb möchte damit neue Impulse für die Entwicklung lebendiger ländlicher Räume setzen.

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Sep.
30
  1.   Mobilitätsformen
  2.    Öffentlich
  1.   30th Sep., 2026
Ort: Berlin | Mobilitätsdaten, Verkehrsmodelle und digitale Netze bilden zunehmend die Grundlage für neue Mobilitätsangebote. Sie helfen dabei, Verkehrsströme besser zu verstehen, Angebote bedarfsger...

Ort: Berlin |

Mobilitätsdaten, Verkehrsmodelle und digitale Netze bilden zunehmend die Grundlage für neue Mobilitätsangebote. Sie helfen dabei, Verkehrsströme besser zu verstehen, Angebote bedarfsgerechter zu planen und verschiedene Verkehrsmittel intelligenter miteinander zu verknüpfen. Doch wie werden aus Daten und Modellen konkrete Anwendungen, die im Alltag wirklich nutzbar sind?

Ob On-Demand-Angebote, multimodale Plattformen, bessere Fahrgastinformationen oder adaptive Verkehrssteuerung: Künstliche Intelligenz kann dazu beitragen, Mobilitätsangebote besser auf tatsächliche Bedarfe auszurichten und Verkehrssysteme effizienter zu steuern. Voraussetzung dafür sind verlässliche Daten, geeignete Modelle und Schnittstellen, über die Planung, Angebote und Betrieb miteinander verbunden werden.

Im Mittelpunkt des mFUND-Netzwerktreffens steht daher die Frage, wie aus Mobilitätsdaten, Verkehrsmodellen und digitalen Netzen konkrete Lösungen entstehen können. Wie lassen sich neue Datenquellen für die Mobilitätsplanung nutzen? Welche Rolle spielen Verkehrsmodelle und multimodale Netze? Und wie können daraus nutzbare Angebote, Buchungsplattformen und intelligente Steuerungssysteme entwickelt werden?

Diesen Fragen gehen wir gemeinsam am 30. September 2026 im Deutschen Technikmuseum in Berlin nach. In zwei Sessions stellen mFUND-Projekte ihre Ansätze vor: Zunächst geht es darum, Mobilität datenbasiert zu verstehen und planbar zu machen. Anschließend steht im Fokus, wie daraus konkrete multimodale Angebote und Anwendungen für die Verkehrssteuerung entstehen können. Die Veranstaltung bietet Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und Diskussion mit Akteurinnen und Akteuren aus mFUND, BMV, Wissenschaft.

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Sep.
28
  1.   Digitalisierung
  2.    Öffentlich
  1.   28th Sep., 2026
Ort: Online | Generative KI wie ChatGPT verändert die Arbeitswelt rasant. Auch in der öffentlichen Verwaltung entstehen dadurch neue Möglichkeiten, aber auch neue Anforderungen. Um diesen Wandel akti...

Ort: Online |

Generative KI wie ChatGPT verändert die Arbeitswelt rasant. Auch in der öffentlichen Verwaltung entstehen dadurch neue Möglichkeiten, aber auch neue Anforderungen. Um diesen Wandel aktiv mitgestalten zu können, braucht es ein solides Verständnis für die Technologie, ihre Einsatzmöglichkeiten und ihre Grenzen.

Dieses Webinar vermittelt grundlegendes Wissen über KI und beleuchtet praxisnah, wie sich generative KI sinnvoll und verantwortungsvoll im kommunalen Kontext einsetzen lässt. Arbeitgeber können mit der Teilnahmebescheinigung die Nachweispflicht zur KI-Kompetenz gemäß Art. 4 EU AI Act erfüllen.

Inhalte

    Einführung in die Grundlagen der künstlichen Intelligenz: zentrale Begriffe, Funktionsweisen und aktuelle Entwicklungen
    Ethische und rechtliche Aspekte von KI in der Verwaltung: Datenschutz, Transparenz, Fairness und Verantwortung – inklusive Einordnung der KI-Systeme nach EU AI Act und den dort definierten Risikoklassen
    Konkrete Einsatzszenarien im kommunalen Umfeld: Potenziale und Grenzen generativer KI im Verwaltungsalltag
    Vorstellung generativer KI-Tools wie ChatGPT: Anwendungsmöglichkeiten, Tipps für den produktiven Einsatz, typische Stolperfallen
    Grundlagen des Prompt Engineerings: Wie man mit gezielten Eingaben verlässliche und nützliche KI-Ergebnisse erzielt

Lernziele

    Fundiertes Verständnis für die Funktionsweise und Regulierung von KI-Systemen
    Sicherheit im Umgang mit generativer KI im Verwaltungskontext
    Kritischer, praxisnaher Blick auf die Potenziale und Grenzen aktueller KI-Tools

Dozent
Manuel Landauer ist der stellvertretender Leiter der Stabsstelle Digitalisierung bei der Stadtverwaltung Schorndorf. Freiberuflicher Berater und Trainer für praxisorientiertes KI-Wissen für die Verwaltung.

Zielgruppe
Alle Personen, die ihre Kompetenzen im Umgang mit künstlicher Intelligenz stärken und ausbauen möchten – insbesondere im Hinblick auf die praktische Anwendung generativer KI im Arbeitsalltag.

Weitere Informationen und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier

Sep.
16
  1.   Mobilitätsformen
  2.    Öffentlich
  1.   16th Sep., 2026 - 23rd Sep., 2026
Ort: Online & Wiesbaden |  Das Einstiegsseminar Radverkehrsplanung (PLANRAD kompakt) des Mobilitätsforums Bund ist eine kompakte Zusammenfassung des umfassenden berufsbegleitenden Lehrgangs „PLAN...

Ort: Online & Wiesbaden | 

Das Einstiegsseminar Radverkehrsplanung (PLANRAD kompakt) des Mobilitätsforums Bund ist eine kompakte Zusammenfassung des umfassenden berufsbegleitenden Lehrgangs „PLANRAD: Einladende Radverkehrsnetze planen und umsetzen“. Es ist sowohl für Einsteigerinnen und Einsteiger geeignet als auch für erfahrene Fachkräfte, die ihr Grundlagenwissen auffrischen möchten. Der PLANRAD-Lehrgang und PLANRAD kompakt basieren auf der Veröffentlichung „Einladende Radverkehrsnetze“ des Bundesministeriums für Verkehr (BMV), einer Begleitbroschüre zum Sonderprogramm „Stadt und Land“. Die Publikation stellt dar, wie sichere, einladende und durchgehende Radverkehrsnetze geplant werden können.

Das Einstiegsseminar richtet sich an alle Mitarbeitenden aus Städten, Gemeinden, Landkreisen und Behörden, die schnell und kompakt die wichtigsten Grundlagen zur kommunalen Radverkehrsplanung erhalten möchten. Die Teilnehmenden werden dadurch in die Lage versetzt, in ihrer Kommune Radverkehrsprojekte zielgerichtet voranzubringen und die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Sie kennen nach dem Seminar die zentralen verkehrsrechtlichen und verkehrsplanerischen Möglichkeiten von Straßenverkehrsbehörden und Kommunen.

Das Fachwissen wird durch ausgewiesene Expertinnen und Experten und anhand konkreter Praxisbeispiele ansprechend vermittelt. Das Einstiegsseminar umfasst zwei halbtägige Webinare und endet mit einer zweitägigen Präsenzveranstaltung, bei der die Teilnehmenden anhand abwechslungsreicher Praxisfälle erkennen, wie sich das erlernte Fachwissen in die reale Planungspraxis umsetzen lässt.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier

Nov.
25
  1.   Digitalisierung
  2.    Öffentlich
  1.   25th Nov., 2026
Ort: Online |  Die von der neuen Bundesregierung festgelegten Schwerpunkte des Zolls basieren auf der Bekämpfung von Steuerbetrug, Schwarzarbeit und Finanzkriminalität. Zusätzlich sollen bestimmte Be...

Ort: Online | 

Die von der neuen Bundesregierung festgelegten Schwerpunkte des Zolls basieren auf der Bekämpfung von Steuerbetrug, Schwarzarbeit und Finanzkriminalität. Zusätzlich sollen bestimmte Bereiche des Zolls konsolidiert werden. Beides geht nicht ohne Digitalisierung: die Zukunft passiert nicht ohne ChatBots und Drohnen – doch wie digitalisiert ist der Zoll im Operativen und in der Verwaltung? In allen Bereichen des Zolls drängt sich die Nutzungsfrage von Künstlicher Intelligenz auf, sie betrifft weitaus mehr als nur die Modernisierung von Hard- und Software sondern auch Observationstechnik, Datenaustausch und Applikationsstrategien. Oberste Priorität hat dabei Artikel 108 des Grundgesetzes. Auch für den IT-Betrieb des Zolls und der Steuerverwaltung gilt – Eigenständigkeit. Es gilt daneben, mit dem neuen Gesetz zur Modernisierung und Digitalisierung der Schwarzarbeitsbekämpfung die Finanzkontrolle Schwarzarbeit mit weiteren Befugnissen zu stärken. Dabei zutragend: digitale Hilfsmittel. Gleichzeitig ist die rechtlich neue Ausrichtung von europäischer Ebene mit der EU-Zollreform verbunden mit verschiedenen IT-Vorhaben wie dem EU-Data Hub. Dabei sind die Ziele, wie einheitliches Handeln zur Verbringung nicht konformer Waren, angemessene Kontrollen ohne zusätzliche Bürokratie, einer Reduzierung des Verwaltungsaufwands und Verfahrensvereinfachung für alle Beteiligten von der Wirtschaft über die Verbraucher bis hin zu den Zollbehörden nicht ohne Digitalisierung machbar.

Weitere Informationen und die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie hier

Sep.
23
  1.   Öffentliche Räume
  2.    Öffentlich
  1.   23rd Sep., 2026
Ort: Online |  Deutschlands Brücken kommen vielerorts an ihre Belastungsgrenzen. Jahrzehntelang steigende Verkehrsbelastungen, alternde Bauwerke und ein hoher Sanierungsbedarf stellen Bund, Länder un...

Ort: Online | 

Deutschlands Brücken kommen vielerorts an ihre Belastungsgrenzen. Jahrzehntelang steigende Verkehrsbelastungen, alternde Bauwerke und ein hoher Sanierungsbedarf stellen Bund, Länder und Kommunen vor enorme Herausforderungen. Die Sperrung der Bonner Nordbrücke hat zuletzt eindrücklich gezeigt, welche Auswirkungen der Ausfall einer einzelnen Brücke auf Pendelverkehr, Wirtschaft und öffentliche Mobilität haben kann.

In unserer Diskussionsrunde sprechen Expertinnen und Experten aus Kommunen, Infrastrukturmanagement und Wissenschaft darüber,

  • wie Sanierungsmaßnahmen priorisiert werden,
  • welche Folgen Brückensperrungen für Städte und Regionen haben,
  • wie Kommunen ihre Infrastruktur resilienter machen können,
  • und welche Lehren aus aktuellen Brückenprojekten gezogen werden sollten.

Moderation: Scarlett Fels, Redaktion, Behörden Spiegel

  • Björn Schmidt-Markoski, Sachgebietsleiter für konstruktiven Ingenieurbau, Tiefbauamt, Bundesstadt Bonn
  • Dirk Brandenburger*, Technischer Geschäftsführer, Autobahn GmbH
  • Simone Prüfer, Amtsleiterin Straßen- u. Tiefbauamt, Stadt Dresden
  • Dr.-Ing. Frank Lehmann*, Abteilungsleiter Materialprüfungsanstalt, Bauwerkserhaltung, Universität Stuttgart

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Sep.
16
  1.   Mobilitätsformen
  2.    Öffentlich
  1.   16th Sep., 2026
Ort: Online | Es gibt immer mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge, der Bedarf an Ladeinfrastruktur wächst beständig. Gleichzeitig werden Ladepunkte auf den Parkplätzen von Aldi, Lidl & Co oft nich...

Ort: Online |

Es gibt immer mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge, der Bedarf an Ladeinfrastruktur wächst beständig. Gleichzeitig werden Ladepunkte auf den Parkplätzen von Aldi, Lidl & Co oft nicht ausgelastet: Ihre Nutzung ist an einen Einkauf beim jeweiligen Einzelhandel gekoppelt, außerhalb der Geschäftszeiten sind die Supermarkt-Parkplätze meist generell geschlossen.

Wie können Kommunen diese Ressourcen auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität effizienter nutzen? Welche Potenziale bieten Mehrfachnutzungskonzepte und wie lassen sich Kooperationen an der Ladesäule digital unterstützen?

Viele Projekte und Vorhaben wurden im Rahmen der Ende 2026 auslaufenden Förderrichtlinie Elektromobilität unterstützt. Einen Überblick über für Kommunen relevante Produkte aus den Bereichen Elektromobilitätskonzepte, Forschung und Entwicklung sowie Investitionsvorhaben gibt uns Judith Fiukowski von der NOW GmbH.

Mit Gombodshaw-Johann Boß vom Reiner Lemoine Institut werfen wir einen detaillierten Blick auf eines der geförderten Vorhaben: Das Projekt Retail4Multi-Use erarbeitete Strategien zur besseren Auslastung von Ladesäulen im Einzelhandel, um auch Nutzergruppen wie Taxis, Lieferdiensten oder Carsharing-Unternehmen dort das Aufladen zu ermöglichen.

Einer exemplarischen Standort-Analyse in Berlin, gekoppelt an Befragungen, folgte die Entwicklung von Nutzungsszenarien. Ziel war, dass die auf den Parkplätzen vorhandenen Ladesäulen ins Gesamtkontingent einfließen können, was den Bedarf an neuen Ladepunkten und somit auch die Anforderungen an den kommunalen Netzausbau verringert. Eine neu entwickelte Matching-Plattform bringt Angebot und Nachfrage digital zusammen; sie wird voraussichtlich auch über das Projektende hinaus weiter betrieben.

Wie immer bleibt ausreichend Raum für Ihre Fragen und Anregungen.

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Nov.
26
  1.   26th Nov., 2026 - 27th Nov., 2026
Ort: Berlin | Viel ist derzeit die Rede von Verunsicherungen und Fliehkräften in der Gesellschaft. Generell stellt sich daher die Frage, wie unsere (Stadt-)Gesellschaft wieder mehr Zusammenhalt erfah...

Ort: Berlin |

Viel ist derzeit die Rede von Verunsicherungen und Fliehkräften in der Gesellschaft. Generell stellt sich daher die Frage, wie unsere (Stadt-)Gesellschaft wieder mehr Zusammenhalt erfahren kann. Nicht nur sozialpolitische Maßnahmen sind hier gefragt, auch spezifische Räume und Orte können einen Beitrag zu mehr Gemeinsamkeit und Gemeinsinn leisten. In dem Seminar soll der Frage nachgegangen werden, welche Möglichkeiten es gibt, solche „Dritten Orte“ zu schaffen bzw. zu qualifizieren. Dabei spielen sehr unterschiedliche Aspekte eine Rolle, die in einer „Rundumbetrachtung“ angesprochen werden sollen: Typen Dritter Orte und ihre inhaltlichen Angebote, räumliche Nutzungsmöglichkeiten, Fragen von Inklusion und Erreichbarkeit, Zielgruppen und Nutzer:innen, Anforderungen an Gebäude und (Innen-)Architektur, stadträumliche Bezüge, Finanzierungs- und Betreibermodelle, Akteure und Prozesse sowie schließlich Wirkungen und Effekte auf sozial-räumliche Zusammenhänge. Insgesamt soll damit ein Bild gezeichnet werden, welche Rahmen- bzw. Gelingensbedingungen erfüllt sein müssen, um Dritte Orte als Inkubatoren für Demokratie und Gemeinwesen zu stärken.

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Okt.
22
  1.   Mobilitätsformen
  2.    Öffentlich
  1.   22nd Okt., 2026
Ort: Online | Die meisten PKW-Fahrten sind dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Person im Auto unterwegs ist – einfach jemanden mitzunehmen, könnte daher manches Verkehrsproblem lösen. Bisher „funkt...

Ort: Online |

Die meisten PKW-Fahrten sind dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Person im Auto unterwegs ist – einfach jemanden mitzunehmen, könnte daher manches Verkehrsproblem lösen. Bisher „funktionierte“ Mitfahren und Mitnehmen vor allem dort, wo man sich kennt und einfach verabreden kann – jenseits davon war es oft schwierig, größeres Interesse zu wecken.

Wie in den vergangenen Jahren widmen wir uns einen Vormittag dem Thema Mitfahren. Das Portal „Mitfahren-BW.de“ ist nun schon einige Zeit aktiv – wir schauen auf die bisherigen Erfahrungen und diskutieren, welche weiteren Maßnahmen zur Förderung des Mitfahrens sinnvoll sind. Im Mittelpunkt steht dabei die Sicht der Kommunen.

Außerdem betrachten wir das Thema Sicherheit beim Mitfahren – ein Aspekt, der oft kritisch gesehen wird. Sind diese Bedenken begründet? Wie können Sicherheit und Vertrauen durch konkrete Schritte gefördert werden?

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Okt.
01
  1.   Mobilitätsformen
  2.    Öffentlich
  1.   1st Okt., 2026
Ort: Berlin / Online | Die Elektromobilität gewinnt weiter an Dynamik: Zulassungszahlen steigen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet voran. Zwischen Aufbruch und Alltag entscheidet sich jet...

Ort: Berlin / Online |

Die Elektromobilität gewinnt weiter an Dynamik: Zulassungszahlen steigen und der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet voran. Zwischen Aufbruch und Alltag entscheidet sich jetzt, ob aus Dynamik auch Verlässlichkeit wird. Was braucht es, damit Laden zuverlässig, nutzerfreundlich und flächendeckend funktioniert?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Ladeinfrastruktur-Konferenz 2026 des Bundesministeriums für Verkehr. Dazu laden wir Sie herzlich für den 1. Oktober 2026 ein.

Schwerpunkte der Konferenz:

  • Elektromobilität in die Breite tragen: Wie Nutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit den Markthochlauf weiter beschleunigen und welche wichtigen Impulse der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 setzt.
  • Die Zukunft des Ladens: Smarte, komfortable und wirtschaftliche Lösungen machen aus dem reinen Ladevorgang einen vernetzten Baustein im Energiesystem – insbesondere in urbanen Räumen und im Mehrparteienhäusern.
  • E-Lkw im Logistikalltag: Welche Lösungen und Geschäftsmodelle sich bereits heute in der Praxis bewähren und wie der Ausbau von Depot- und öffentlicher Ladeinfrastruktur Fahrt aufnimmt.

Download Agenda (PDF)

Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse und Diskussionen zu aktuellen Entwicklungen, praxisnahen Lösungen und den nächsten Schritten beim Ausbau der Ladeinfrastruktur – vor Ort in Berlin und ergänzend online.

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Okt.
15
  1.   Digitalisierung
  2.    Öffentlich
  1.   15th Okt., 2026
Ort: Online | Mit KI in die Zukunft der Verwaltung – praxisnahe KI-Grundlagenschulung zur Qualifizierung im Zeitalter des EU AI Act gestartet Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in die öffentlic...

Ort: Online |

Mit KI in die Zukunft der Verwaltung – praxisnahe KI-Grundlagenschulung zur Qualifizierung im Zeitalter des EU AI Act gestartet

Künstliche Intelligenz (KI) hält Einzug in die öffentliche Verwaltung. Umso wichtiger wird es, die Grundlagen zu verstehen, Anwendungen realistisch zu bewerten und eigene Erfahrungen zu sammeln. Dabei wird der europäische AI Act zum Rahmengeber und fordert zudem die Qualifizierung aller Beteiligten. Wer in Zukunft mit KI-Systemen arbeitet oder sie verantwortet, muss wissen, worauf es ankommt – rechtlich, technisch und praktisch.

Die neue KI-Grundlagenschulung der Komm.ONE bietet eine strukturierte und praxisnahe Einführung in das Thema KI, verständlich und auf die Praxis bezogen.

KI-Grundlagenschulung für Kommunen – Grundlagen, Anwendungen & Rechtssicherheit im Zeitalter des EU AI Act

In dieser 4-stündigen Basisschulung erhalten Mitarbeitende aus der öffentlichen Verwaltung eine praxisnahe Einführung in die Welt der generativen Künstlichen Intelligenz. Sie lernen die technologischen Grundlagen kennen, erkunden erste Anwendungsmöglichkeiten im kommunalen Kontext und setzen sich mit den wichtigsten rechtlichen Vorgaben, insbesondere der neuen EU-KI-Verordnung (AI Act), auseinander. Ziel ist es, KI-Kompetenz aufzubauen, konkrete Einsatzmöglichkeiten zu erkennen und rechtssicher zu agieren.

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Sep.
24
  1.   Allgemein
  2.    Öffentlich
  1.   24th Sep., 2026 - 25th Sep., 2026
Ort: Salzgitter | Räumliche Entwicklung steht vor der Herausforderung, tiefgreifende Transformationsprozesse zu gestalten und gleichzeitig Planungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen, ohne...

Ort: Salzgitter |

Räumliche Entwicklung steht vor der Herausforderung, tiefgreifende Transformationsprozesse zu gestalten und gleichzeitig Planungsverfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen, ohne dabei an Qualität und Steuerungswirkung zu verlieren. Die gemeinsame Herbsttagung der ARL-Foren Nordost und Nordwest diskutiert vor diesem Hintergrund, wie transformative Raumentwicklung gelingen kann, welche neuen Instrumente und Ansätze erforderlich sind und wie sich Planungsprozesse wirksam beschleunigen lassen. Wir widmen uns dabei u.a. den Themen Digitalisierung, Energiewende und Innenstadtentwicklung. Gerahmt wird die Tagung durch Einblicke in Transformationserfordernisse und -herausforderungen in Salzgitter, die durch die Exkursion zum Stahlwerk unmittelbar erlebbar werden.

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Sep.
29
  1.   Wohnen
  2.    Öffentlich
  1.   29th Sep., 2026
Ort: Erfurt | Die jährlich in Berlin ausgerichtete Veranstaltungsreihe Kommunaldialog wird erstmalig um eine Veranstaltung in einer ausgewählten Region ergänzt. Ziel ist es, den Austausch zu aktuelle...

Ort: Erfurt |

Die jährlich in Berlin ausgerichtete Veranstaltungsreihe Kommunaldialog wird erstmalig um eine Veranstaltung in einer ausgewählten Region ergänzt. Ziel ist es, den Austausch zu aktuellen wohnungspolitischen Fragestellungen zu fördern und mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern direkt ins Gespräch zu gehen. Vor diesem Hintergrund bietet der Kommunaldialog eine gemeinsame Gesprächsplattform für Vertreterinnen und Vertreter der Politik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene, für Fachleute sowie Akteurinnen und Akteuren der ländlichen Räume. Gemeinsam werden unterschiedliche Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen und zentrale Herausforderungen der kommunalen Wohnraumentwicklung diskutiert.

Während einige ländliche Regionen mit Bevölkerungsrückgang und Gebäudeleerständen umgehen müssen, stehen andere vor der Herausforderung, ausreichend Wohnraum für eine wachsende Nachfrage zu schaffen. Der Kommunaldialog vor Ort in der Stadt Erfurt rückt dieses Spannungsfeld unter dem Titel "Wohnen in ländlichen Räumen – zwischen Leerstand und Wachstumsdruck" in den Fokus. Seitens des Bundes wird Frau Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretären bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, das Thema bundespolitisch einordnen und die Aktivitäten des Ministeriums zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für Wohnen in ländlichen Räumen vorstellen. Gern können Sie sich aktiv mit ihren Beiträgen in die Diskussion einbringen.

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Okt.
22
  1.   Mobilitätsformen
  2.    Öffentlich
  1.   22nd Okt., 2026 - 23rd Okt., 2026
Ort: Würzburg | Im Rahmen der Workshoptage an der Universität Würzburg soll ein „Atlas ländlicher Mobilitäten“ entstehen. Niklas Kraus vom BWIM-Team am KIT Karlsruhe wird hierfür Impulse unter dem Ti...

Ort: Würzburg |

Im Rahmen der Workshoptage an der Universität Würzburg soll ein „Atlas ländlicher Mobilitäten“ entstehen. Niklas Kraus vom BWIM-Team am KIT Karlsruhe wird hierfür Impulse unter dem Titel „Geographische Analyse kleinräumiger Strukturen als Schlüssel nachhaltiger Alltagsmobilität in Baden-Württemberg“ mitbringen.

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Sep.
24
  1.   Mobilitätsformen
  2.    Öffentlich
  1.   24th Sep., 2026
Ort: Online | Der Bau neuer Radwege sorgt nicht nur für verbesserte Sicherheit, eine höhere Netzqualität und ein insgesamt attraktiveres Radfahren, sondern ist stets auch mit Eingriffen in Natur und ...

Ort: Online |

Der Bau neuer Radwege sorgt nicht nur für verbesserte Sicherheit, eine höhere Netzqualität und ein insgesamt attraktiveres Radfahren, sondern ist stets auch mit Eingriffen in Natur und Landschaft verbunden. Damit die Ziele der Radverkehrsförderung und Landschaftsplanung daher nicht gegeneinander ausgespielt werden, muss Natur- und Umweltschutz konsequent bei Planung, Bau und Betrieb von Radverkehrsanlagen mitgedacht werden.

Als Radverkehrsplaner:in gilt es dabei, in einem Spannungsfeld zwischen attraktiven und gut nutzbaren Radwegen und dem Schutz natürlicher Lebensräume zu navigieren: Während asphaltierte Radwege Radfahrenden den höchsten Fahrkomfort bieten, gehen diese zugleich mit zusätzlicher Flächenversiegelung einher. Eine Wegbeleuchtung verbessert zwar die subjektive wie objektive Verkehrssicherheit, beeinträchtigt aber erheblich den Lebensraum von Insekten und Fledermäusen. Wo Bäume für eine natürliche Verschattung sorgen, bedeuten Wurzeldurchbrüche einen höheren Instandhaltungsaufwand. Während Radverkehrsplanende möglichst komfortable Anlagen schaffen möchten, müssen Landespflegerinnen und Landespfleger gleichzeitig die Auswirkungen auf Bäume, Böden, Gewässer und Lebensräume im Blick behalten.

Im Webseminar möchten wir daher gemeinsam mit Ihnen tragfähige Lösungen diskutieren und aufzeigen, wie Radverkehrsplanung umweltverträglich(er) gestaltet werden kann. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen widmen wir uns den Themen Schutz von Bäumen und ihren Wurzeln, Vermeidung von Wurzeldurchbrüchen auf Radwegen sowie die Möglichkeiten einer umweltverträglichen Beleuchtung von Radverkehrsanlagen.

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